Liebe Leserinnen und Leser, wenn mir vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, dass ich heute in verantwortungsvoller Position bei einem internationalen Handelsunternehmen einen wichtigen Sortimentsbereich mitgestalten würde, hätte ich wohl irritiert den Kopf geschüttelt. Einige Monate vor dem Abitur hatte ich ganz andere Pläne, wollte gerne in der Logistik tätig werden.
Von: Dominik Wörzler Gesendet: 28. Oktober 2019 An: Berufseinsteiger im Handel Betreff: Herausforderungen im Herzstück des HandelsIm Bewerbungsverfahren für ein Duales Studium „Bachelor of Arts – Spedition, Transport, Logistik“ bei der Hornbach Baumarkt AG, die zu den größten Betreibern von Bau- und Gartenmärkten in Europa zählt, kam es dann im zweiten Gespräch zu einer faustdicken Überraschung: Die Recruiter hatten eine Führungskraft aus dem Einkauf auf mich aufmerksam gemacht – und die erzählte mir von spannenden Herausforderungen im Herzstück des Handelsunternehmen. Ich erbat mir etwas Bedenkzeit, war innerlich aber längst überzeugt. Man wollte mich und traute mir verantwortungsvolle Aufgaben in einem wichtigen Unternehmensbereich zu. Nach einem Probearbeiten war ich mir sicher: Ich will auch! In den folgenden drei Jahren meines Dualen Studiums zum „Bachelor of Arts BWL/Handel“ habe ich dann regelmäßig gewechselt. Einige Monate Theorie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe, dann wieder einige Monate Praxis in Neustadt an der Weinstraße – im Einkauf für den Sortimentsbereich Holz und Baufertigteile. Mir hat beides Spaß gemacht. Und schnell habe ich ein eigenes Projekt bekommen: Ich durfte die Einführung eines Modellbau-Sortiments komplett managen – von der vorbereitenden Zielgruppenanalyse bis hin zum echten Aufbau des neuen Moduls im Markt.
Die Aufgaben sind extrem vielfältig, mal einfach und mal hochkomplex.Mich hat von Anfang an begeistert, dass wir im Einkauf so viele Schnittstellen zu anderen Abteilungen im Unternehmen und auch außerhalb davon haben. Ich kommuniziere mal kollegial mit Verkäufern im Markt und dann wiederum sachlich und teilweise auch hart in den Verhandlungen mit Geschäftspartnern. Die Aufgaben sind extrem vielfältig, mal einfach und mal hochkomplex. Kein Tag gleicht dem anderen. Ich finde das sehr reizvoll. Deshalb habe ich auch sofort zugesagt, als mir kurz vor dem Ende des Studiums ein Job als Einkaufsassistent im Bereich Farben und Putze angeboten wurde. Meine Entscheidung habe ich jedenfalls keinen Augenblick bereut und ich würde angehenden Berufsanfängern und Studierenden raten, mit einer gewissen Offenheit in die Bewerbungsgespräche zu gehen. Manchmal eröffnen sich da Perspektiven, die man selbst nicht unbedingt auf dem Schirm hat. Viel Erfolg beim Einstieg und viele Grüße Dominik Wörzler, Einkaufsassistent bei der Hornbach Baumarkt AG


Unglaublich, aber wahr: 313 Kilogramm genießbare Lebensmittel werden pro Sekunde in Deutschland weggeworfen. Kaum ist das Mindesthaltbarkeitsdatum des Joghurts überschritten oder der Apfel nicht mehr ganz so frisch, landen sie im Müll. Höchste Zeit, dem Wegwerfwahnsinn ein Ende zu bereiten! Mit den Rezepten und Tipps in diesem Buch gelingt es ganz leicht, die alltägliche Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Nach dem Film hat man definitiv Hunger! 90 Minuten lang zeigt der französische Regisseur Pierre Deschamps, wie Chefkoch René Redzepi es geschafft hat, dass sein „Noma“ in Kopenhagen viermal zum besten Restaurant der Welt gekürt wurde. Dieser Dokumentarfilm ist eine Begegnung mit nordischem Food- und Lifestyle und ziemlich coolen Typen. DVD: 
Hanni Rützler, Gründerin des „futurefoodstudios“ und Foodtrend-Forscherin, gibt jedes Jahr den „Foodreport“ heraus. Der aktuelle richtet seinen Fokus auf drei Schwerpunkte, die unsere Esskultur, die Lebensmittelproduktion und den Handel in Zukunft nachhaltig prägen werden: das Ende der Mahlzeiten (wie wir sie kennen), die substantielle Rolle, die Kunst und Design, aber auch die Metropolen bei der Umgestaltung des Ernährungssystems spielen, und schließlich die großen Herausforderungen, die auf Produzenten, Retailer und Konsumenten bei der Suche nach Alternativen zu Kunststoffverpackungen zukommen. 
Der Ratgeber „Bewerbung to go“ ist für alle, die keine Zeit haben, sich stundenlang mit ihren Bewerbungsunterlagen zu beschäftigen.




