- Sie haben 21 Kugeln: zehn sind gelb und elf sind grün. Es ist dunkel und Sie können die Farben der Kugeln nicht erkennen. Wie viele Kugeln müssen Sie ziehen, damit Sie mindestens zwei Kugeln der gleichen Farbe erhalten?
- Sie haben eine Apothekerwaage und 9 Kugeln. Sie wissen, dass eine der Kugeln etwas schwerer ist als die anderen. Der Unterschied ist so gering, dass Sie nicht erkennen können, welche der Kugeln es ist. Mit der Waage können Sie es aber herausfinden. Können Sie mit zwei Wiegevorgängen die schwerere Kugel identifizieren? Wenn ja, wie? (Alternative: Mit wie vielen Wiegevorgängen finden Sie die schwerere Kugel?)
- Ein Goldschmied hat 10 Angestellte. Er hat insgesamt 1 kg Gold und gibt jedem Angestellten 100 g. Jeder von ihnen soll hieraus je 10 Ringe fertigen. Allerdings betrügt einer der Angestellten. Er unterschlägt je Ring genau 1 g Gold. Wie kann der Goldschmied mit einer digitalen Präzisionswaage und nur einmal Wiegen herausfinden, wer ihn betrügt?
- Eineinhalb Hühner legen an eineinhalb Tagen eineinhalb Eier. Wie viele Eier legt ein Huhn an einem Tag?
- Sie sind in einem Ruderboot auf einem kleinen Teich und haben den Anker ausgeworfen. Was passiert, wenn Sie den Anker wieder einholen? Wird sich der Wasserspiegel senken, heben oder wird er gleich bleiben?
- In einer Abtei leben rund 100 Mönche. Es herrschen sehr strenge Regeln. Jegliche Art der Kommunikation zwischen den Mönchen ist verboten – keine Sprache, Zeichensprache oder Körpersprache. Die Mönche leben den ganzen Tag in ihren spartanisch eingerichteten Einzelzimmern, nur während der Abendandacht und des anschließenden Essens sehen sie sich. An einem Abend teilt der Abt den Mönchen mit: „Es ist eine tödliche Krankheit ausgebrochen, die sehr ansteckend ist. Die erkrankten Mönche müssen die Abtei nach dem Abendessen verlassen, um die anderen nicht zu gefährden. Man erkennt die Krankheit an einem roten Fleck auf der Stirn.“ Nach einer Woche verlassen genau die sieben Mönche die Abtei, die von der Krankheit betroffen waren. Woher wussten sie, dass sie krank sind, obwohl sie nicht kommunizierten und es auch keine Spiegel in der Abtei gab?
- Drei Anwärter gab es um die Hand der Prinzessin Sabrina. Der König wollte seine Tochter nur mit dem intelligentesten Mann verheiraten. Darum prüfte er sie: Er verband jedem der drei die Augen und malte ihnen einen Punkt auf die Stirn. Dann sprach er: "Jeder von Euch hat einen Punkt auf der Stirn. Er ist entweder blau oder gelb. Mindestens einer von Euch hat einen blauen Punkt auf der Stirn. Ich nehme Euch nun die Augenbinden ab. Der erste, der mir sagt, welche Farbe sein Punkt hat und warum, wird meine Tochter heiraten." Der König nahm nun nacheinander jedem die Augenbinde ab, zuletzt dem Prinzen Roland. Dieser blickte in die Runde und sah nur blaue Punkte und in den Gesichtern seiner Kontrahenten die gleiche Frage wie in seinem: "Welche Farbe hat mein Punkt?" Nach einer sehr langen Stille stand Prinz Roland auf und sagte die richtige Farbe seines Punktes. Welche war es und woher wusste er es?
- Sie befinden sich im Keller eines zweigeschossigen Hauses. Im Erdgeschoss hängt eine Glühbirne. Im Keller gibt es drei Schalter, doch nur einer von ihnen bedient die Glühbirne, die anderen haben keine Funktion. Vom Keller aus können Sie die Glühbirne nicht sehen, doch Sie wissen, dass die Glühbirne zur Zeit aus ist. Sie müssen nun herausfinden, welcher der Schalter für die Glühbirne im Erdgeschoss ist. Vom Keller aus können Sie unter keinen Umständen herausfinden, ob die Glühbirne an ist oder nicht. Sie müssen also die Treppe hinauf gehen – das dürfen Sie jedoch nur ein einziges Mal. Die Schalter dürfen Sie so oft betätigen wie Sie möchten. Wie finden Sie heraus, welcher Schalter der richtige ist?
- Drei Personen kommen ins Motel. Der Preis für ein Zimmer pro Nacht beträgt 30 Euro. Jeder bezahlt 10 Euro. Nach einer Weile bemerkt der Motelbesitzer, dass der Preis an diesem Wochentag nur 25 Euro beträgt. Er schickt daher seinen Gehilfen mit den überschüssigen 5 Euro zurück zu den drei Personen. Dabei fällt ihm auf, dass sich 5 Euro schlecht auf drei Personen aufteilen lassen. Er beschließt 2 Euro zu behalten, und den Personen nur 3 Euro zurückzugeben. Nun haben die drei Personen jeweils 9 Euro bezahlt (10–1=9), was insgesamt 27 Euro ergibt. Der Motelbesitzer hat 2 Euro behalten. 27+2=29. Ursprünglich lagen 30 Euro auf der Theke. Wo ist der eine Euro geblieben?
- Ein Hund rennt los von München nach Berlin mit der Geschwindigkeit von 1m/s. Er macht Schritte von konstant 1 Meter Länge. Am Schwanz hat der Hund eine Blechdose angebunden. Bei jedem Schritt schlägt die Dose scheppernd auf den Boden und der Hund erschrickt so sehr, dass er seine Geschwindigkeit verdoppelt. Wie schnell läuft der Hund, wenn er nach 500 km in Berlin ankommt?
- Drei Gefangene werden in der Nacht vor der ihnen zugedachten Kreuzigung in Ihrer Zelle vom Fürsten persönlich besucht. Er sagt zu ihnen: „Wenn Ihr schlau seid, sollt Ihr leben. Deshalb gebe ich Euch eine Chance. Auf dem Marktplatz stehen hintereinander fünf Kreuze. Drei davon sind blau gestrichen, zwei sind rot. Über die Reihenfolge der Farben sage ich Euch nichts. Morgen früh werdet Ihr an die drei vorderen Kreuze gehängt. Jeder von Euch kann die Kreuze vor sich sehen, nicht aber die hinter sich und nicht das eigene. Sofern es einem von Euch gelingen sollte, mit Sicherheit die Farbe des eigenen Kreuzes zu nennen, wird man Euch alle wieder abnehmen und in Freiheit entlassen. Ihr habt nur einen Versuch. Ab sofort und auch morgen dürft Ihr nicht miteinander sprechen, ansonsten ist Euer Tod sicher."
- Interview bei Ihrer Traumfirma: Sie haben einen quadratischen Glasbehälter vor sich auf dem Tisch stehen. Es sieht so aus als ob er genau zur Hälfte gefüllt ist. Ihre Gesprächspartnerin fragt: "Ist das Glas halb voll oder halb leer?" Sie sagen halb voll. Sie sagt barsch "Dies ist kein Persönlichkeitstest. Messen Sie es GENAU". Sie haben keinerlei Lineale, Stifte oder sonstige Hilfsmittel. Wie können Sie die Frage trotzdem exakt beantworten?
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Interview mit Dr. Manfred Lütz
(Aus BerufSZiel 1.2008) „Gott“ heisst eines seiner Bücher. Und genau darüber wollen wir mit Dr. Manfred Lütz reden: über die Perspektive von „ganz oben“. Treffpunkt: das Alexianer-Krankenhaus in Köln, wo Lütz Chefarzt ist. Das Krankenhaus ist ein altes Kloster mit malerischen Kreuzgängen – wie geschaffen für ein Gespräch über Glaube, Kirche und was Manager von der Theologie lernen können. Manfred Lütz verspätet sich zum Interview, weil er gerade noch einen psychiatrischen Notfall behandeln musste. Doch dann steht er Interviewer Peter Neumann wortgewandt Rede und Antwort.
Hilft der Glaube an Gott, einen Job im Top-Management auszufüllen? Man glaubt nicht zu einem Zweck. Der Vorstand eines Dax-Unternehmens, der es nützlich finden würde, an Gott zu glauben, um dadurch vielleicht einen besseren Aktienkurs zu erzielen, wäre wahrscheinlich so schlichten Geistes, dass er eine Gefahr für das Unternehmen wäre. Andererseits mag es aber schon sein, dass jemand, der an Gott und einen Sinn im Leben glaubt, auf einem belastbareren Fundament steht. Er muss sich nicht mit der täglichen Neukonstruktion seines eigenen Lebenssinns befassen und kann sich so vielleicht mit mehr Kraft seinem Unternehmen widmen. In Ihrem Buch „GOTT“ schildern Sie eine Managerin, die unter Depressionen litt, ihren Beruf aufgab und ins Kloster ging. Beschreiben Sie hier einen extremen Einzelfall, oder ist das Abtauchen aus dem Stress-Job in Gottes Hand stärker verbreitet, als man es sich vorstellt? Kloster auf Zeit kann gerade für Manager eine gute Idee sein. Da kann man einmal sein Hirn durchlüften und auf neue Ideen kommen. Aber ganz ins Kloster, das ist sicher ein Ausnahmefall. Wenn wir allen depressiven Managern den Eintritt in einen Orden nahelegen würden, wäre zwar das Problem mit dem Ordensnachwuchs bald gelöst. Aber die Stimmung in den Klöstern würde deutlich sinken – dazu würde ich nicht raten (lacht). Wenn nicht ins Kloster – sollten Manager dann regelmäßig in die Kirche gehen? Klar! Denn der Glaube braucht wie die Liebe auch mal die körperliche Anwesenheit. Außerdem tun regelmäßige Unterbrechungen dem Menschen gut. Schon die antike Philosophie wusste, dass der Kult den Menschen herausreißen kann aus dem Alltagstrott. Denn der Gottesdienstbesuch ist mitunter die einzige Zeit in der Woche, in der wir keine Rolle spielen – als Vorgesetzter oder Untergebener, als Sohn oder Vater, als Ehemann oder Nachbar. Im Gottesdienst können wir wenigstens diese eine von 168 Wochenstunden wir selbst sein – wir selbst vor Gott. Und was nimmt der Manager von seinem Kirchgang mit, das ihm in seinem Beruf weiterhilft? Nichts. Und das ist das Tolle. Der Gottesdienst ist völlig zwecklos, aber höchst sinnvoll. Im Berufsalltag muss sich ein Manager stets überlegen: Wozu mache ich das eigentlich, was bringt das? Wenn man sein ganzes Leben lang immer nur Zweckmäßiges tut, wird man von seinen Zwecken gelebt und versäumt das eigentliche Leben. Wir arbeiten, um Muße zu haben, hat Aristoteles gesagt. Muße aber ist die zweckfreie Zeit, in der man geistig anregenden Gesprächen nachgeht, Musik genießt, die Natur erlebt oder einem geliebten Menschen nahe ist. Wer sich nur unterhält, um nützliche Informationen oder Kontakte zu bekommen, Musik und Natur um der Erholung willen einsetzt, merkt gar nicht, dass er auf dem besten Weg ist, das Leben zu verpassen. Gehen gläubige Christen anders mit Problemen um als Atheisten? Konkret: Entscheidet ein christlicher Manager bei Personalentlassungen anders? Eine gefährliche Frage. Man ist versucht, pharisäisch zu antworten: Freut Euch, wenn Ihr christliche Chefs habt, dann herrscht ein besserer Umgangston. Ich hoffe das natürlich, aber selbstverständlich gibt es da den unmenschlichen Chef, dem das Taufwasser nur die Frisur angefeuchtet hat, und den mitmenschlichen Atheisten. Wie steht die Bibel zum Thema Geldverdienen? Erlaubt sie Managergehälter jenseits der Eine-Million-Euro-Marke? Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich – sagt die Bibel. Aber was ist ein Reicher? Im Grunde genommen zählen wir hier in Deutschland alle zu den Spitzenverdienern – verglichen mit Menschen in Bangladesch. Und wenn Reichtum aus biblischer Sicht eine Versuchung zur Sünde ist, haben wir alle ein Problem. Viel Geld zu besitzen ist dann unmoralisch, wenn man damit nicht sozial umgeht. Die soziale Marktwirtschaft ist bekanntlich aus christlichem Geist entstanden. Es geht nicht um die Höhe des Einkommens, sondern darum, wie man damit umgeht. Wer sein Geld sozial einsetzt und nur so viel wie nötig für sich beansprucht, geht verantwortlich damit um. Demonstratives Vorführen von Klunkern ist gewiss nicht im Sinne der Bibel. Darf ein Christ seinen Konkurrenten bekämpfen oder ihn gar in den Ruin treiben? Der Bettelmönch Thomas von Aquin hat stets das Recht auf Eigentum verteidigt als Ausdruck der Freiheit des Menschen. Daher ist bei der sozialen Marktwirtschaft nicht nur das „sozial“ christlich motiviert, sondern auch die „Marktwirtschaft“. Zur Marktwirtschaft gehört aber untrennbar die Konkurrenz, die ja zur Verbesserung der Qualität und des Preises beiträgt. Die Grenze liegt da, wo ein Konkurrent mit illegalen oder unmoralischen Mitteln absichtlich ruiniert wird. Aber es kann natürlich in einem Verdrängungswettbewerb passieren, dass ein nicht qualifiziertes Angebot vom Markt verschwinden muss. Christentum ist kein naives Gutmenschentum. Sind die Kirchenoberen – Bischöfe, Kardinäle und auch der Papst – gute Manager? Ich glaube nicht. Was könnten denn Kirchenführer von Wirtschaftsführern lernen? In der Verwaltung lernen sie ja schon wacker. Auch der Dienstleistungsgedanke wird inzwischen in erfreulichem Maße umgesetzt. Was könnten umgekehrt Manager von Kirchenmännern lernen? Die katholische Kirche hat 2000 Jahre überlebt – eine tolle Leistung. Weltlich gesprochen lautet das Erfolgsgeheimnis: Einheit in Vielfalt. Unterschiedliche Orden, Temperamente, Nationen in der gleichen Kirche, diese Unterschiedlichkeit immer wieder fruchtbar zu machen, das ist wohl das Geheimnis der immer wiederkehrenden Aufbrüche in dieser ältesten und größten Institution der Welt. Manager, die Vielfalt als Bereicherung schätzen, die nicht nur Kommandos von oben geben, sondern genau hinsehen, wo in einem Unternehmen neue Ideen wachsen, können ein Unternehmen weiterbringen. Der Chef der katholischen Kirche wird von den leitenden Mitarbeitern gewählt. Wäre das auch ein Modell für die Wirtschaft? (lacht) Das glaube ich nicht. Wenn man seinen eigenen Chef wählt, fällt die Wahl nicht immer auf starke Gestalten. So muss bei der Papstwahl der Heilige Geist immer etwas gegensteuern. Papst Johannes XXIII. wurde als alter Übergangspapst gewählt – und entpuppte sich als eine innovative Ausnahmegestalt. Ich würde nicht darauf vertrauen, dass der Heilige Geist auf ähnlich humorvolle Weise auch bei General Motors in die Unternehmenspolitik eingreift. Mit welchem Top-Manager würden Sie gern einmal zu Mittag essen? Vielleicht mit dem neuen Siemens-Chef Löscher. Es würde mich interessieren, wie er als jemand, der nicht in die bekannten Affären involviert war, nach seinen Erfahrungen das Thema Moral und Wirtschaft sieht. Welches Kapitel der Bibel sollten Manager lesen und beherzigen? Den ersten Johannesbrief. Manager haben ja immer wenig Zeit. Der erste Johannesbrief hat nur etwa vier Seiten, und er fasst das Wesen des Christentums gültig zusammen. Dort heißt es: Jeder, der liebt, ist aus Gott gezeugt und kennt Gott. Mutter Teresa hat einmal gesagt: Wenn wir eines Tages zu Gott gerufen werden, wird er nicht fragen: Wie viel Gutes hast du in deinem Leben getan? Sondern: Mit wie viel Liebe hast du das getan, was du getan hast? Das gilt auch für den Müllmann. Wenn man liebevoll Mülltonnen ausleert, kann man in den Himmel kommen. Wie muss ein Manager sich ein Leben lang verhalten, damit er beim Jüngsten Gericht gute Chancen hat? Er sollte den ersten Johannesbrief lesen und sich daran halten.Zur Person
Dr. Manfred Lütz studierte Medizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn und Rom. Als Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie ist er seit 1997 Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln-Porz. Lütz ist Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien, Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben und Berater der Vatikanischen Kleruskongregation. Bekannt wurde Lütz als Autor diverser Bücher, darunter „Lebenslust“, in dem er sich satirisch zu Diäten, dem Gesundheits- und Fitness-Wahn äußert, oder „Der blockierte Riese. Psycho-Analyse der katholischen Kirche“. Sein Werk „GOTT“ stand monatelang auf den Bestseller-Listen.
Die Phasen des Vorstellungsgesprächs
- Vorbereitung
- Outfit
- Das Gespräch
- Ausgewählte Standardfragen
- Auftreten und Präsentation
- Nach dem Gespräch
- Buchtipps
1. Vorbereitung
Terminabsprache Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch wird Ihnen ein Terminvorschlag unterbreitet, den Sie annehmen und einhalten sollten. Um Missverständnisse zu vermeiden empfiehlt es sich, den Termin schriftlich zu bestätigen. Können Sie den Termin aus wirklich wichtigen Gründen nicht einhalten, sollten Sie höflich um eine Verschiebung bitten, müssen diese dann aber ausführlich und gut begründen können. Unternehmensinfos Wer gut informiert in ein Vorstellungsgespräch geht, fühlt sich selbst sicherer und strahlt diese Sicherheit auch aus. Um auf mögliche Fragen antworten und/oder intelligente Fragen stellen zu können, sollten Sie sich so gut wie möglich über das Unternehmen und die ausgeschriebene Position informieren. Wichtige Aspekte sind zum Beispiel:- Umsatz- und Gewinnzahlen
- Mitarbeiterzahlen
- Produkte und Serviceleistungen
- Informationen über die Branche
- Gehaltsniveau
- Arbeitszeiten
- Name des Vorstandsvorsitzenden / Geschäftsführers
- Zielgruppen
- Konkurrenz
- Standorte
- Unternehmensstruktur
- Unternehmensphilosophie
2. Outfit
Entscheidungsfindung Spätestens am Vorabend sollte das Bewerbungs-Outfit frisch gewaschen und gebügelt bereit liegen. Wie das ideale Outfit aussieht, hängt vom Unternehmen, der Position und von Ihnen selbst ab. Nicht in jedem Unternehmen sind Schlips und Kragen Pflicht. Während Sie sich bei einer Bank konservativ kleiden sollten, kann es bei einem jungen Start-up etwas lockerer sein. Faustregel: Der Bewerber sollte sich so kleiden, wie er das Unternehmen nach außen hin repräsentieren würde – seriös, zeitgemäß und gepflegt. Lieber etwas zu chic als zu leger. Allerdings sollten Sie sich nicht verkleidet fühlen, da sich dieses Unwohlsein negativ auf Ihr Verhalten auswirken würde. Frauen Ein Kostüm in dezenten Farben – mit diesem Outfit können Frauen generell nichts falsch machen. Sowohl für Make-up als auch für Parfüm und Schmuck gilt: Weniger ist oft mehr. Falls Sie einen Rock tragen, achten Sie darauf, dass er auch im Sitzen nicht zu kurz ist. Die Schuhe sollten keine zu hohen Absätze haben. Wer keine Stöckelschuhe gewohnt ist, sollte auch im Vorstellungsgespräch darauf verzichten. Männer Für Männer empfiehlt sich ein Anzug oder eine Kombination in gedeckten Farben, ein helles Hemd und eine dezente Krawatte. Jeans, bunte Hemden und weiße Socken sind im Vorstellungsgespräch fehl am Platz.3. Das Gespräch
Gesprächseröffnung Ihr Gesprächspartner wird versuchen, Ihnen durch einige lockere Fragen, zum Beispiel zu Ihrer Anreise, die Nervosität zu nehmen und eine angenehmen Atmosphäre zu schaffen. Sie sollten freundlich, aber nicht zu langatmig auf diese Fragen antworten. Geben Sie Ihrem Gegenüber zur Begrüßung die Hand und merken Sie sich bei der Vorstellung seinen Namen, damit Sie ihn später namentlich ansprechen können. Möglicherweise wird man Ihnen etwas zu trinken anbieten, das Sie gerne annehmen können. Alkohol oder Zigaretten sollten jedoch dankend abgelehnt werden. Hauptteil Im Hauptteil des Gesprächs geht es darum, dass beide Seiten so viel wie möglich über ihren Gesprächspartner erfahren. Das Unternehmen wird sich vorstellen und Sie über die ausgeschriebene Position informieren. Anschließend (oder vorher) wird man Ihnen zahlreiche Fragen stellen, auf die Sie sich gut vorbereiten sollten. Vorbereiten sollten Sie sich auch auf die Aufforderung, eigene Fragen zu stellen. Eigene Fragen Anhand eigener Fragen können Sie Ihr Interesse bekunden und beweisen, dass Sie gut vorbereitet sind. Die Fragen können zum Beispiel das Unternehmen, die ausgeschriebene Stelle, die Branche und vertragliche Rahmenbedingungen betreffen. Natürlich gibt es auch Fragen, die man im Vorstellungsgespräch meiden sollte. So macht es beispielsweise keinen guten Eindruck, im ersten Gespräch nach dem ersten Urlaub oder dem pünktlichen Feierabend zu fragen. Die Initiative zum Thema „Gehalt“ sollte von Ihrem Gesprächspartner ausgehen. Sie sollten aber auf jeden Fall darüber informiert sein, was üblicherweise in der Branche gezahlt wird. Verabschiedung Hier besteht noch einmal die Möglichkeit, letzte Unklarheiten zur weiteren Vorgehensweise zu klären (Wer meldet sich bis wann? Findet ein zweites Gespräch statt?). Sie sollten sich herzlich und freundlich verabschieden, um einen möglichst guten „letzten“ Eindruck zu hinterlassen. Die Gesprächspartner Je nach Größe und Struktur des Unternehmens werden Sie mit Personen aus der Personalabteilung und/oder der Fachabteilung das Gespräch führen. Während es der Personalabteilung vor allem um die persönliche Qualifikation des Bewerbers geht, liegt das Interesse der Fachabteilung primär in den fachlichen Qualifikationen.4. Ausgewählte Standardfragen
„Was wissen Sie über unser Unternehmen?“ Mit dieser Frage möchte der Gesprächspartner testen, ob Sie gut vorbereitet sind und sich für das Unternehmen interessieren. Sammeln Sie also schon im Vorfeld möglichst viele Unternehmensinformationen. „Erzählen Sie uns etwas über Ihren Werdegang.“ Der schriftliche Lebenslauf liegt Ihrem Gesprächspartner vor. Es wird ihn also langweilen, wenn Sie den auswendig gelernten Lebenslauf trocken wiedergeben. Vielmehr sollten Sie Ihrem Werdegang eine Logik geben, ihn strukturieren und wesentliche Elemente herausstellen. Für Sie ist dies eine gute Gelegenheit, sich möglichst positiv darzustellen. „Warum haben Sie sich gerade für diese Position und für dieses Unternehmen beworben?“ Bereiten Sie sich gut auf diese Frage vor. Eine überzeugende Antwort zeugt von Interesse für das Unternehmen und für die Stelle – und davon, dass Sie sich mit dem Unternehmen identifizieren können. „Wie würden Sie sich charakterisieren? Worin sehen Sie Ihre Stärken und Schwächen?“ Auch bei dieser Frage geht es darum, wie Sie sich darstellen. Insgesamt sollten Sie sich in ein gutes Licht stellen. Es wirkt allerdings unglaubwürdig, wenn Sie übertrieben mit Stärken prahlen, ohne dabei Schwächen einzugestehen. Einen guten Eindruck machen Sie, wenn Sie Ihre Stärken und Schwächen anhand von konkreten Beispielen belegen. Dabei können Sie auch zeigen, dass Sie aus Schwächen Lehren gezogen haben und Ihre Stärken sinnvoll einzusetzen wissen. „Was erwarten Sie von dieser Tätigkeit?“ Diese Frage gibt Ihnen die Möglichkeit, über Ihre Erwartungen an den Job zu sprechen. Schließlich besteht nicht nur die Möglichkeit, dass das Unternehmen sich für einen anderen Kandidaten entscheidet. Auch Sie können sich für ein anderes Unternehmen entscheiden – zum Beispiel, wenn es schwerwiegende Differenzen zwischen Ihren Erwartungen und den Vorstellungen des Unternehmens gibt. Weitere Standardfragen- Warum haben Sie sich gerade für diese Studienfächer entschieden?
- Womit haben Sie sich in Ihrer Diplomarbeit befasst?
- Was qualifiziert gerade Sie für diese Position?
- Welche praktischen Erfahrungen, die für diese Position relevant sind, haben Sie bereits gemacht?
- Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
- Wie gehen Sie mit Kritik um?
- Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?
5. Auftreten und Präsentation
Körpersprache Um einen selbstbewussten Eindruck zu machen, sollten Sie eine aufrechte Haltung einnehmen, ohne steif zu wirken. Suchen Sie den direkten Blickkontakt zum Gesprächspartner und geben Sie ihm zur Begrüßung und beim Abschied die Hand. Vermeiden Sie nervöse Spielchen mit Kugelschreiber, Ohrringen oder Haaren. Auch das unruhige Hin- und Herrutschen auf dem Stuhl macht keinen guten Eindruck. Stimme Sprechen Sie laut, deutlich und mit fester Stimme. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden und antworten Sie freundlich auf die gestellten Fragen. Lächeln Sie Ihr Gegenüber von Zeit zu Zeit freundlich und auffordernd an.6. Nach dem Gespräch
Die Entscheidung Nach dem Vorstellungsgespräch muss sich nicht nur das Unternehmen entscheiden, sondern auch Sie müssen klären, ob die Position für Sie in Frage kommt. Um eine Entscheidung treffen zu können, sollten Sie daher nach dem Gespräch alle Eindrücke schriftlich festhalten. Sind Sie an dem Job interessiert, können Sie dieses Interesse in einem kurzen Brief an Ihren Gesprächspartner bekunden – zum Beispiel, indem Sie sich für das Gespräch und die nette Atmosphäre bedanken. Das zweite Vorstellungsgespräch Je nach Position und Unternehmen werden Sie eventuell zu einem zweiten Gespräch eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Anzahl der Mitbewerber bereits „reduziert“ – Sie haben also im ersten Gespräch überzeugt. Eine endgültige Entscheidung wurde jedoch meist noch nicht getroffen. Neben einer Vertiefung fachlicher Fragen wird es in dem zweiten Gespräch um vertragliche Aspekte gehen. Auch hier gilt: Bereiten Sie sich gründlich vor, damit der gute Eindruck aus dem ersten Gespräch nicht getrübt wird. Im Fall einer Absage Von einer Absage sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Nutzen Sie vielmehr die gesammelten Eindrücke als Erfahrungen, aus denen Sie für das nächste Mal lernen können. Bewerbungskosten Werden Sie von einem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen, muss dieses grundsätzlich für Fahrt- und Übernachtungskosten aufkommen. Wird dieses Thema im Gespräch nicht erwähnt, sollten Sie das Ergebnis des Gespräches abwarten und bei einer Absage in einem höflichen Brief um die Erstattung der Kosten bitten.| Literaturtipps: | |
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Helga Krausser-Raether, Die besten Bewerbungsmuster für Berufseinsteiger – mit CD-ROM. Haufe Verlag 2004 Onlinebestellung |
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Christian Püttjer / Uwe Schnierda, Hochschulabsolventen überzeugen im Vorstellungsgespräch. Sit-up! Verlag 1999 Onlinebestellung |
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Doris und Frank Brenner / Birgit Giesen, Individuell bewerben. Mit praktischen Übungen zum Assessment Center, Staufenbiel Institut für Studien- und Berufsplanung GmbH, 4. Auflage 2000 Onlinebestellung |
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Michael Opoczynski (Hg.), WISO Bewerbungsratgeber: Überzeugende Unterlagen, Perfekter Auftritt, Online-Bewerbungen, Networking, Job-Börsen, Wien/Frankfurt: Wirtschaftsverlag Ueberreuter, 2001 Onlinebestellung |
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Jürgen Hesse / Hans Christian Schrader, Die 100 häufigsten Fragen im Vorstellungespräch. Eine optimale Vorbereitung in kürzester Zeit. Eichborn Verlag 1999 Onlinebestellung |
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Jürgen Hesse / Hans Christian Schrader, Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch. Wie Sie beeindrucken, überzeugen, gewinnen. Eichborn Verlag 1998 Onlinebestellung |
Rund um das Vorstellungsgespräch
- Das Vorstellungsgespräch
- Spielend aufs Vorstellungsgespräch vorbereiten
- Der Schlips – unverzichtbar oder obsolet?
- Bewerbungs-WarmupBeliebte Testfragen von Personalverantwortlichen
- Leistungs-, IQ- und Persönlichkeitstests
- Was ist ein Assessment Center?
- Im Trend: Online-Assessment Center
- Interview mit Regina Först: „Menschen haben Sehnsucht nach Echtheit“
- Interview mit dem Bewerbungsexperten Yate: “… and the curtain goes up”
- Der erste Eindruck: Aufgeblitzt!
- Leichter getan als gesagt?Rhetoriktrainerin Dr. Topf zum sprachlichen Auftritt.
Die ersten 100 Tage
Augen und Ohren auf
Stellen Sie fest, wer die offiziellen und wer die inoffiziellen Ansprechpartner sind. Seien Sie sensibel für informelle Strukturen, für unausgesprochene Verhaltens- und Kommunikationsregeln. Welcher Umgangston herrscht unter den Kollegen und gegenüber Vorgesetzten? Wie ist die Kleiderordnung? Wie grüßt man sich? Vorsicht bei der Frage „Du oder Sie“. Preschen Sie hier nicht vor, sondern warten Sie, bis jemand auf Sie zukommt.Erst schauen, dann fragen
Bevor Sie Ihren Kollegen auf die Nerven gehen: Erst schauen, dann fragen. Vielleicht ergibt sich eine Antwort ja bereits durch genaues Beobachten. Zeigen Sie sich aufgeschlossen und interessiert. Üben Sie konstruktive Kritik, wo sie angebracht ist. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel. Allerdings ohne als Besserwisser oder Angeber zu erscheinen.Der erste Tag
Sinnvoll ist das in vielen unternehmen inzwischen praktizierte „Mentoring“. Dabei wird dem oder der „Neuen“ bei Jobantritt ein Mentor zugewiesen, der in die Arbeitsstrukturen und den Kollegenkreis einführt. Wenn nicht: Sitzen Sie am ersten Tag nicht untätig herum, falls keiner Zeit für Sie hat. Fragen Sie, wo Sie helfen können oder studieren Sie schon einmal die Mitarbeiterliste. Sie bleiben sicherlich nicht lange ohne Beschäftigung.Das A und O: Integration
Ein gemeinsamer Kantinenbesuch oder der Kollegen-Kaffeeplausch fördert die soziale Integration. Außerdem haben Sie hier die Möglichkeit, Neues zu erfahren und Fragen zu stellen. Allerdings: Alles in Maßen. Beteiligen Sie sich nicht an jedem Kaffeeklatsch und üben Sie Zurückhaltung beim „Getratsche“ über Chef oder Kollegen.Vermeidung von Problemen vermeiden
Sprechen Sie Probleme an – auch, wenn Sie sich benachteiligt oder in Ihrer Arbeit nicht anerkannt fühlen. Üben Sie jedoch immer nur konstruktive Kritik. Sinnvoll ist auch ein zum Einstieg vereinbartes Mitarbeitergespräch. So ist eine stetige Verbesserung möglich.Arbeitsvertrag – Dos and Don’ts
Die Unterschrift unter dem ersten Arbeitsvertrag ist eine spannende Angelegenheit. Der Fachanwalt Reinhart Kohlmorgen erklärt im Interview, was in Arbeitsverträgen stehen sollte und was zu tun ist, wenn man mit einigen Vertragsinhalten nicht einverstanden ist. Von Jürgen Bröker
Herr Kohlmorgen, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitsvertrag? Ehrlich gesagt, nein. Ich denke, es war ein Vertrag per Handschlag. Wie haben wir uns das vorzustellen? Wir haben mündlich ein Gehalt vereinbart, und die Tätigkeit ergab sich aus der Natur der Sache. Ich bin ja nun einmal Rechtsanwalt. Und so bin ich in eine Kanzlei eingestiegen. Ist so etwas heute noch üblich? Nein. Aber das ist ja auch schon mehr als 30 Jahre her. Damals war das noch anders. Ich war allerdings in dieser Kanzlei vorher auch schon als Referendar tätig. Man kannte mich und ich kannte sie. Das Arbeitsverhältnis war auf Dauer angelegt. Wir haben gesagt, jetzt machen wir das erst einmal als Anstellungsverhältnis. Später sollte ich als Sozius einsteigen, und so ist es dann auch gekommen. Waren Sie sich denn sicher, dass diese mündliche Zusage eingehalten wird? Aber sicher. Ich wusste ja auch, dass mündliche Verträge genauso gültig sind wie schriftliche. Das gilt übrigens heute auch noch, allerdings gibt es inzwischen das sogenannte Nachweisgesetz, das im Jahr 1995 verabschiedet worden ist. Das sagt ganz klar, dass ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer innerhalb eines Monats nach Vertragsbeginn schriftlich bestätigen muss, was vereinbart worden ist. Darauf hat jeder Arbeitnehmer Anspruch. Können Sie nachvollziehen, dass einige Berufsanfänger ihren ersten Arbeitsvertrag mit einem etwas mulmigen Gefühl unterschreiben? Nein. Und das sollte auch nicht so sein. Schließlich sehen sie ja, was sie da unterschreiben. Sie können den Vertrag prüfen – und sollten das auch gründlich tun. Entweder selbst oder durch einen Fachmann. In erster Linie fällt mir hier natürlich ein Rechtsanwalt ein. Was ist, wenn der Arbeitgeber Druck macht, den Vertrag schnell zu unterschreiben? Das sollte nicht sein. Ein Arbeitsvertrag ist ja etwas ganz Wichtiges. Jeder Arbeitgeber wird verstehen, dass ein solches Dokument sorgfältig geprüft werden muss. Im Übrigen sollte ein Vertrag so gestaltet sein, dass er auch für beide Parteien verständlich ist. Was regelt der Vertrag ganz allgemein? Zunächst einmal sagt er, wer die Vertragsparteien sind. Man muss ja wissen, mit wem man den Vertrag schließt. Wichtige Punkte sind ebenfalls Aufgabenstellung, Vergütung und Befristungen. Nebenvergütungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder ein Dienstwagen sollten geklärt sein. Der Urlaubsanspruch sollte im Vertrag stehen, ebenso das Verhalten des Arbeitnehmers im Krankheitsfall. Meistens wird auch die Frage einer Wettbewerbstätigkeit behandelt. Einige Dinge wie die Vergütung oder die Urlaubsregelung leuchten direkt ein – anders sieht es bei der Wettbewerbstätigkeit aus. Was ist darunter zu verstehen? Na ja, es ist doch so: Ein Arbeitgeber, der einen Vertrag abschließt, möchte natürlich nicht, dass das Wissen, das ein Arbeitnehmer während des Arbeitsverhältnisses erwirbt, an die Konkurrenz weitergegeben wird. Gilt das auch für einen möglichen Wechsel nach einer Kündigung? Das ist der zweite Bereich. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses will der Arbeitgeber so verhindern, dass der Mitarbeiter, den er weitergebildet hat, mit diesem Wissen zur Konkurrenz abwandert und es dort auch gegen das eigene Unternehmen anwendet. Wie verhalte ich mich denn, wenn ich mit dem einen oder anderen Vertragsinhalt nicht einverstanden bin – etwa dann, wenn im Einstellungsgespräch ganz andere Bedingungen vereinbart wurden? Vorstellbar ist ja, dass ein Einstellungsgespräch stattfindet und der Arbeitgeber sagt: Ich gebe Ihnen einen Arbeitsvertrag, schicken Sie mir diesen bitte unterschrieben zurück. Dann sieht der Bewerber plötzlich, dass dort Dinge stehen, die gar nicht vereinbart waren. Dann darf er natürlich nicht unterschreiben, sondern muss neu verhandeln. Das ist die erste und regelmäßige Situation. Die zweite wäre: Man schließt mündlich einen Arbeitsvertrag und bekommt danach eine Bestätigung dessen, was vereinbart worden ist. Sollte dort etwas auftauchen, was nicht vereinbart wurde, dann muss der Arbeitnehmer sofort reklamieren. Also nicht erst mal unterschreiben und sich dann beschweren … Auf keinen Fall. Was Sie vertraglich akzeptiert haben und mit Ihrer Unterschrift dokumentieren, ist natürlich auch bindend. Was ist, wenn ich vor Arbeitsantritt bei einem Unternehmen in Berlin ein Angebot aus München bekomme und dort lieber anfangen möchte: Komme ich aus meinem Berliner Vertrag wieder heraus? Im Rahmen der vereinbarten Kündigungsfristen ist das auch vor Arbeitsantritt möglich, ja. Aber es könnte auch im Vertrag stehen: Vor Aufnahme des Arbeitsverhältnisses ist eine Kündigung nicht zulässig. Wenn der Arbeitnehmer dann trotzdem kündigt, könnte eine Vertragsstrafe fällig werden. Für junge Menschen gehören soziale Netzwerke zum Alltag. Darf ich dort Inhalte aus meinem Arbeitsvertrag veröffentlichen? Grundsätzlich darf man das. Es sei denn, es gibt eine Verschwiegenheitsklausel, die sagt, dass man Interna nicht an Dritte weitergeben darf. Tut der Arbeitnehmer das in diesem Fall doch, könnte das eine Abmahnung nach sich ziehen. Macht es Sinn, sich vor der Unterzeichnung etwa über geltende Tarifverträge zu informieren? Auf jeden Fall. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Der gesetzliche Urlaubsanspruch lautet 20 Arbeitstage. Im Tarifvertrag in einer bestimmten Branche sind aber deutlich mehr Urlaubstage vereinbart. … dann könnte ich mich direkt beschweren. Das wäre in diesem Fall nicht klug und auch gar nicht nötig. Der Arbeitnehmer könnte zuerst unterschreiben und später darauf hinweisen. Der Arbeitgeber müsste die zusätzlichen Urlaubstage zugestehen, sofern er tarifgebunden ist. In solchen Fällen gilt das Günstigkeitsprinzip: Die Regelung, die günstiger für den Arbeitnehmer und per Gesetz oder Tarifvertrag geregelt ist, bricht das Recht des Arbeitsvertrages.Mehr Recht als schlecht
Die Einladung zum Bewerbungsgespräch steht. Bleiben noch zwei Dinge zu klären: der Inhalt des Arbeitsvertrags und das Gehalt. Von Michael Feinen, Rechtsanwalt
Zum Autor Michael Feinen ist Fachanwalt für Arbeitsrecht mit eigener Kanzlei in Köln.Bei Gehaltsverhandlungen und der Gestaltung des Arbeitsvertrages stehen Mitarbeiter oft vorgefassten Positionen der Arbeitgeberseite gegenüber. Besonders dann, wenn der Arbeitgeber „schon immer“ diesen Mustervertrag benutzt hat und nicht einsieht, gerade bei Ihnen Änderungen vorzunehmen. Umso wichtiger ist es, dass die Mitarbeiter ihre Rechte kennen. Vertragssache Eine einfache Überlegung kann helfen, den Inhalt eines Arbeitsvertrages zu beurteilen: Alle Ansprüche und Rechte, die zu Ihren Gunsten mit dem neuen Arbeitgeber ausgehandelt wurden, sollten auf jeden Fall im Arbeitsvertrag festgeschrieben werden. Zu den wesentlichen Regelungspunkten gehören die Vergütung, die Bezüge bei Krankheit und Unfall, die Dauer der Probezeit, die Kündigungsfristen und die Anzahl der Urlaubstage. Von Bedeutung ist natürlich auch die konkrete Stellenbeschreibung („Job Description“) und gegebenenfalls die Regelung der Kompetenzen (zum Beispiel hinsichtlich Personalverantwortung, Berichtspflichten, Vertretung nach außen und so weiter). Einerseits – andererseits Doch Vorsicht: Jede vermeintlich positive Regelung kann auch negative Aspekte haben. So hat zwar eine konkrete Stellenbeschreibung den Vorteil, dass der Arbeitgeber den Mitarbeiter nicht nach Lust und Laune mit anderen Aufgabengebieten betrauen kann. Auf der anderen Seite kann eine (zu) konkrete Stellenbeschreibung dazu führen, dass Sie bei einer betriebsbedingten Kündigung nicht in die Sozialauswahl mit einbezogen werden müssen, da es keine vergleichbaren Mitarbeiter gibt, zwischen denen die Sozialauswahl stattfinden kann. Vereinbarte Zielvereinbarungen, insbesondere zum Umsatz, locken mit einer höheren Vergütung, sind aber auf der anderen Seite ein wirksames arbeitsrechtliches Instrument zur Beurteilung des Mitarbeiters: Sie machen Leistungen messbar und können damit Kündigungen Vorschub leisten. Später ist oft zu spät Vor allem Regelungen zur Vergütung sollten eindeutig im Arbeitsvertrag fixiert werden. Finden sich die vereinbarte Tantieme und die Aktienbeteiligung im Arbeitsvertrag wieder? Was ist mit der zugesagten Direktversicherung, was mit Aufwendungsersatz und Spesen? Handelt es sich beim Weihnachtsgeld lediglich um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers? Auf Klauseln wie „Nach der Probezeit erfolgt eine Anpassung der Vergütung“ sollten Sie sich keinesfalls einlassen. Auch sonstige Zusatzleistungen wie Dienstwagen, Handy oder Laptop sollten im Arbeitsvertrag oder in einer Zusatzvereinbarung festgehalten sein und nicht erst „später“ schriftlich abgefasst werden. Zu oft hört der Anwalt, was alles bei Einstellung zugesagt und später nicht eingehalten wurde. Sowohl bei der Gestaltung des Arbeitsvertrages als auch bei der Gehaltsverhandlung ist der Faktor Fortbildung wichtig: Wie kann ich den Arbeitgeber an meiner Fortbildung und damit an meiner beruflichen und persönlichen Entwicklung beteiligen? An rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten fehlt es hier sicherlich nicht. Das Thema muss nur rechtzeitig angesprochen werden. Gehaltssache Erfolgreiche Gehaltsverhandlungen setzen Kenntnisse über die in der Branche und/oder bei diesem Arbeitgeber gezahlte Vergütung voraus. Das Internet sowie einschlägige Spezialliteratur und eventuell ältere Stellenausschreibungen können eine entsprechende Recherche vereinfachen. Natürlich ist auch eine selbstbewusste aber realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen vonnöten, um gegebenenfalls ein höheres Einstiegsgehalt zu verhandeln. Auch kann hier Fantasie gefragt sein. Zum Beispiel, wenn dem Arbeitgeber ein hohes Gehalt widerstrebt, er sich aber möglicherweise auf die geforderte Summe nach erfolgreich bestandener Probezeit einlässt. Oder der Mitarbeiter versucht, das vorbereitete Vergütungsgefüge durch andere Leistungen wie eine Direktversicherung, Gewinnbeteiligung oder spezifische Fortbildungsmaßnahmen sicherzustellen. Konkrete Vorüberlegungen im Sinne einer „Wenn-dann-Strategie“ und die Ermittlung des persönlichen Minimums sind dringend zu empfehlen. Nachverhandlungen machen hier keinen guten Eindruck.
Vertragsverhandlungen
Der Arbeitsvertrag
Interview mit Oliver Fuchs
Der Kreative. Eigentlich interessierte ihn die Kombination aus Technik und Gestaltung, als er nach der Matura in der Schweiz das Fotoingenieurstudium in Köln begann. Doch bald merkte Oliver Fuchs, dass ihm das Technische gar nicht so lag, dafür das Kreative umso mehr. Und als die Fernsehbranche boomte, ergriff er die Gelegenheit und stieg in die Medienbranche ein. Heute ist er Chef einer der erfolgreichsten TV-Produktionsfirmen Deutschlands und spricht im Interview über Blockhausbau, Kreativität und die „Psyche der Nation“. Das Interview führte Meike Nachtwey.
Herr Fuchs, welchen Berufswunsch hatten Sie im Alter von etwa zehn Jahren? Ich wollte Werbung machen. Mir haben die Fernsehspots immer gefallen, die Spaß verbreitet haben, und ich habe mich über gute Werbung gefreut. Warum haben Sie sich für das Fotoingenieurstudium entschieden? Nach dem Abitur wollte ich irgendetwas Kreatives und doch Reelles machen. Mir gefiel der Beruf des technisch- wissenschaftlichen Fotografen, da er das Künstlerische mit der Technik vereint. Leider war die zugesagte Ausbildung damals in der Schweiz nicht mehr möglich, und so bin ich nach Köln gekommen, um hier Fotoingenieurwesen zu studieren. Das kam dem Gewünschten am nächsten. Wie kamen Sie in die Fernsehbranche? Als ich nach sieben Semestern Studium merkte, dass ich technisch nicht begabt genug war, bin ich ausgestiegen. Gleichzeitig entwickelten sich in Deutschland die neue Medienbranche und das Privatfernsehen stark. Da hat mich das Kreative sehr gelockt, und damals waren noch die abenteuerlichsten Einstiege möglich. Inwiefern helfen Ihnen die Grundlagen genau dieses Studiums bei Ihrer heutigen Tätigkeit – und wo helfen sie gar nicht? Ich bekam leider schnell den Eindruck, dass dieses Studium eher nicht im Beruf hilft, da es viel zu theoretisch war und zu wenig Praxisbezug hatte. Außerdem war das Berufsbild des Fotoingenieurs zu wenig umrissen, und ich wusste nicht, wo es hinführen sollte. Heute muss ich sagen, dass es doch Vorteile hat, die technischen Hintergründe ein wenig zu kennen, gerade in der Fernsehbranche. Farbwerte, Lichttemperatur, Brennweiten, Optiken – all das sind Begriffe, von denen ich weiß, was dahintersteckt und die mir im Job täglich begegnen. Was haben Fotografie und Fernsehen auch heute noch gemeinsam? Ein gutes Bild erfordert nicht nur gute Technik, sondern auch ein Gefühl für die Sache und das Abzubildende. Die Medienbranche bietet deshalb auch heute noch Quereinsteigern gute Möglichkeiten, weil sie eben nicht ein vertieftes Hintergrundwissen verlangt, sondern unter anderem etwas wie ein natürliches Gefühl für ein gutes Bild. Und das muss man als Fotograf auch haben, um erfolgreich zu sein. Sie wurden kürzlich im Kölner Stadtanzeiger zitiert mit: „Gute Unterhaltung geht direkt in die ‚Psyche einer Nation’, ist letztlich Ausdruck von Zeitgeist und gesellschaftlichen Strömungen“. Was lesen Sie als Fernsehmacher derzeit in der „Psyche der Nation“? Ich bin der tiefsten Überzeugung, dass Fernsehen nur ein Spiegel der Gesellschaft ist, dahingehend, dass es meistens nur abbildet und selten Trends prägt. Wir machen heute vermehrt authentisches Fernsehen, weil der Zuschauer es will. Denn er ist medial gebildeter als früher, er durchschaut sehr schnell, ob etwas „echt“ ist. Es ist zum Glück viel schwerer geworden, dem Zuschauer etwas vorzumachen. Er hat den Wunsch nach Authentizität und will ernst genommen werden. Das ist nicht nur im Fernsehen so, sondern auch auf der Straße, die Leute demonstrieren wieder, und es findet eine, wenn sie wollen, Basisdemokratisierung statt. Wir haben nicht nur mündige Bürger, sondern auch mündige Fernsehzuschauer. Und das Fernsehen versucht, in bestimmten Formaten diesem Wunsch nach Authentizität zu entsprechen. Was kann das private Fernsehen heute noch vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen lernen und umgekehrt? Beide sind dort, wo sie stehen, gut aufgehoben. Zudem werden sie sich immer ähnlicher, und ich glaube, dieser Konflikt „Private gegen Öffentlich- Rechtliche“ findet nur in den Köpfen der Medienmacher statt, nicht im Kopf des Zuschauers. De facto gibt es keine große Differenz mehr zwischen den beiden. Welcher Erfolg Ihrer Formate hat Sie im meisten überrascht? Wir haben bei RTL2, einem Sender, der ja ein bestimmtes Image hat, einen Einbürgerungstest als Sendung gemacht und haben dort die echten Einbürgerungsfragen gestellt, so dass wir Entertainment mit politischem Background vermischt haben. Und das Format hat tatsächlich neun Prozent Marktanteil geholt. Das ist eine Menge für einen solchen Inhalt auf dem Sender. Techniker, Kreativer, Geschäftsführer – welche Tätigkeit beansprucht im Arbeitsalltag zeitlich den größten Teil? Ich bin zu 33,3 Prozent Kaufmann, zu gleichem Anteil Kreativer und die restlichen Prozent bin ich Kunde. In der Zeit als Kunde beschäftige ich mich mit den Themen, die die Sender umtreiben. Der Techniker ist im Arbeitsalltag nicht mehr präsent. Um kreative Batterien aufzuladen, gehen viele joggen. Wann entstehen bei Ihnen zündende Ideen? Ich beschäftige mich mit meiner Umwelt. Ich rede mit Menschen oder setze mich raus und beobachte Leute. Wichtig ist es, zuzuhören, sich auszutauschen und, wo möglich, in andere Bereiche einzutauchen. Man sollte nicht nur über den Tellerrand blicken, sondern wirklich mal raus aus seinem Medienelfenbeinturm und aktiv rein ins Leben gehen. Ingenieure sind bekanntlich Tüftler. Wo greifen Sie im Alltag selbst zu Schraubenzieher und Handwerkszeug? Ich habe ein altes Hotel gekauft, in dem wohne ich mit meiner Familie und baue es selbst um. Das ist mein Ausgleich zum Job. Welche halten Sie für die genialste technische Erfindung der letzten Jahre? Den Speicherchip. Die universellen Einsatzmöglichkeiten, die er bietet, und einhergehend die Vergrößerung der Kapazitäten. Auch das sogenannte Cloudworking im Computing finde ich faszinierend. Welches Projekt möchten Sie unbedingt noch umsetzen, selbst wenn Sie ahnen, dass es kein Quotenerfolg wird. Was ist Ihr Herzprojekt? Ein Dokumentarfilm über den Blockhausbau, das Thema interessiert nur wenige Menschen und wird daher wohl nicht realisiert werden. In dem Film „Notting Hill“ sagt Julia Roberts als Filmfigur Anna Scott sinngemäß: „Ruhm ist nichts wirklich Echtes.“ Sie haben täglich mit Menschen zu tun, die in unterschiedlicher Weise Ruhm erlangen. Ihr Rat, wie gerade junge Menschen Ruhm verkraften? Ich denke, eine gute Möglichkeit, bodenständig zu bleiben, ist, sich intellektuell mit dem auseinanderzusetzen, was gerade mit einem geschieht. Das setzt natürlich voraus, dass Sie einen gewissen Grad an Bildung und auch an Willen dafür haben. Am Ende ist es leider meistens nicht möglich, nicht abzuheben, sich abzukapseln oder ein bisschen komisch zu werden, das zeigt die Erfahrung. Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg, und welche Schattenseiten hat er? Erfolg bedeutet für mich, dass ich eine Firma aufgebaut habe, die Konstanz hat, in der ich Mitarbeitern das bestmögliche Arbeitsumfeld und die größtmögliche Sicherheit geben kann. Wenn ich Müttern und Vätern Arbeit bieten kann, die ihre Lebensgrundlage sichert. Schattenseiten hat Erfolg meiner Meinung nach nicht. Was wäre die größte technische UND visuelle Herausforderung für Sie? Den alten Fernsehspruch „Im Fernsehen ist alles möglich“ nehme ich wörtlich. Und ein Nein gibt es am Beginn eines Projektes nie. Insofern bin ich sicher, dass alles machbar ist. Da ist nur die Frage der finanziellen Ausstattung der begrenzende Faktor. Als gebürtiger 1968er haben Sie in Ihrer Jugend den Umschwung von „Video killed the Radio-Star“, den MTV-Kult, live miterlebt. Welche nächste große Innovation wird die Jugend faszinieren? Im Moment ist es die ständige Erreichbarkeit, Vernetztheit und das Onlinesein, was die jungen Leute fasziniert. Ich könnte mir vorstellen, dass das umschlägt und es irgendwann reizt, den „Aus“-Knopf zu drücken. Bitte ergänzen Sie: Der ideale Ingenieur ist … … Pragmatiker und kein Dogmatiker.Zur Person Oliver Fuchs
Der Schweizer Oliver Fuchs hat nach der Matura und dem Studium des Fotoingenieurwesens in Köln seine Karriere 1991 in der TV-Branche begonnen. Er arbeitete seitdem als Redakteur, Produktionsleiter und Herstellungsleiter bei deutschen sowie internationalen Firmen wie CAT Entertainment, Fremantle Deutschland, Pearson Television oder die RTL-Tochter Stormy Entertainment. Seit 2004 ist Oliver Fuchs Geschäftsführer von Eyeworks Germany, dem Aufsteiger des Jahres im Kress-Produzenten-Ranking 2010/2011. Er ist verantwortlich für die strategische, wirtschaftliche und kreative Entwicklung des Unternehmens.
Zum Unternehmen
Eyeworks Germany ist eine der führenden unabhängigen TV- und Filmproduktionsfirmen in Deutschland. Bestehend aus Eyeworks Entertainment und Eyeworks Fiction & Film produziert das Unternehmen erfolgreich Unterhaltungssendungen wie „Rach, der Restauranttester”, „Die Küchenchefs“, „Die 10“ oder „Schwiegertochter gesucht“, Dramaserien wie „Wilsberg“, „Maria Wern“ und Filme für Fernsehen und Kino. Seit ihrer Gründung 2003 entwickelt und produziert die Firma unterschiedliche Fernsehformate für alle großen deutschen TV-Sender, sowohl private als auch öffentlich-rechtliche.








