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Studiengänge mit Rückenwind

Von der Garagenfirma zum Erfolgsunternehmen: So ging es vielen in der Windbranche. Mittlerweile haben die Pionierunternehmen sich etabliert, Großkonzerne sind eingestiegen – und damit haben sich auch die Anforderungen an Absolventen verändert. Darauf reagieren mehrere Hochschulen mit speziellen Studiengängen, die auf eine Karriere in der Windenergie vorbereiten. Von Moses Kärn, ForWind

Die Wege zu Berufen in der Windenergie führen immer noch mehrheitlich über klassische Studiengänge wie Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Wirtschaft oder Jura. Diese bieten breite Kenntnisse und Methoden, die auch in der Windenergie gebraucht werden. Aber: Für einen erfolgreichen Einstieg sind Erfahrungen in der Windenergie wichtig. Deshalb sollte man eine Hochschule wählen, die eine Spezialisierung in Windenergie anbietet und an der die Professoren engen Kontakt zur Branche haben.

An der Universität Oldenburg kann man sich in den Studiengängen Physik und Engineering Physics auf Windenergie spezialisieren und für eine Tätigkeit in Forschung und Entwicklung qualifizieren. Neben den Bachelor- und Masterabschlüssen ist dort auch eine Promotion möglich. An einigen Hochschulen sind mittlerweile auch spezielle Ingenieurstudiengänge für die Windenergie entstanden, zum Beispiel die Masterstudiengänge Windenergie-Ingenieurwesen an der Universität Hannover sowie Windenergietechnik an der Hochschule Bremerhaven. Ein einzigartiges Studium bietet die Universität Oldenburg zusammen mit in der Windenergie führenden Universitäten aus den Niederlanden und Dänemark: den European Wind Energy Master. Dieses im Herbst 2012 startende internationale Studium ist von der Europäischen Kommission als Erasmus-Mundus-Studiengang ausgezeichnet und wird gefördert. Es ist speziell für Forschung und Entwicklung ausgelegt und bietet die Fachrichtungen Wind Physics, Rotor Design, Electric Power Systems und Offshore Engineering.

Für viele Tätigkeiten in der Branche ist über das Spezialistenwissen hinaus jedoch ein systematisches Wissen über die Zusammenhänge technischer und ökonomischer Aspekte der Windenergie gefragt. Das von ForWind und der Windenergie- Agentur WAB angebotene berufsbegleitende weiterbildende Studium Windenergietechnik und -management vermittelt diese interdisziplinäre Kompetenz. Es richtet sich vorrangig an Fach- und Führungskräfte in der Branche, eignet sich aber auch für Neu- und Quereinsteiger.

Ganz neue Beschäftigungsoptionen bietet die noch junge Offshore-Windenergie. Für die mit hohen Risiken verbundene Realisierung von Windparks auf See benötigen die Unternehmen Personal, von dem es noch viel zu wenig gibt: Es soll Erfahrung in internationalen Großprojekten mitbringen und sich sowohl in der Windenergie als auch im maritimen Bereich auskennen. Zur Qualifizierung von Fach- und Führungskräften für die Offshore-Windenergie bieten ForWind und WAB ab Herbst 2012 das ebenfalls berufsbegleitende Studium Continuing Studies Programme Offshore Wind Energy (in englischer Sprache) an.

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