InformierT – Kultur-, Buch- und Linktipps

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Foto: Parley for the Oceans

1SNOT BOT INITIATIVE

Wie künstliche Intelligenz, kurz KI, einen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Meeren leisten kann – es geht um die Gesundheit von Walen, zeigt Intel im Rahmen der Snot Bot Initiative. Durch den Einsatz von Drohnen werden aus dem Wasserausstoß der Tiere zahlreiche Daten gewonnen, so etwa Informationen zur DNA eines Wals, über Viren- und Bakterienbefall, Toxinbelastungen oder den Stresslevel. Mittels KI-Berechnungen lassen sich die erfassten Gesundheitsdaten schneller analysieren und die Bewegungen von Walen im Meer vorhersagen. Weitere Infos unter: https://goo.gl/x1NaXv

2DIE NÄCHSTE GENERATION VON FÜHRUNGSKRÄFTEN

Entscheidungsbefugnis, ein hohes Gehalt, Teammanagement, Einflussmöglichkeiten auf Geschäftsentscheidungen und mehr Flexibilität: Dies sind laut einer Arbeitsmarktstudie des Personalvermittlers Robert Half die Top 5-Antworten von 500 Managern auf die Frage „Was sind die attraktivsten Aspekte Ihrer Führungsposition?“. Allerdings kommt die Untersuchung auch zu dem Ergebnis, dass der Nachwuchs in Deutschlands Unternehmen Vorbehalte dagegen hat, selbst das Ruder in die Hand zu nehmen: So würden Mitarbeiter zögern, Verantwortung zu übernehmen (67 %), eine ausgeglichene Work-Life-Balance werde höher bewertet als zusätzliches Gehalt oder eine gehobene Position (64 %) und für 53 Prozent der Befragten schrickt der Nachwuchs vor dem hohen Geschäftstempo zurück. Weitere Infos unter: www.roberthalf.de

Foto: Lunghammer /TU-Graz

5BRAIN COMPOSER – EINE BRAIN-COMPUTER-INTERFACE-ANWENDUNG

Forschende der TU Graz rund um den Gehirn-Computer-Schnittstellen-Experten Gernot Müller-Putz vom Institut für Neurotechnologie haben unter dem Titel „Brain Composer“ eine Anwendung entwickelt, mit der sich Musik rein durch Gedankenkraft komponieren und aufs Notenblatt übertragen lässt. Alles, was es dazu braucht, ist eine spezielle Haube, die die Gehirnströme misst, das adaptierte BCI – BCI ist die Abkürzung für Gehirn-Computer- Schnittstelle – eine Kompositionssoftware und freilich ein bisschen musikalisches Vorwissen. Weitere Infos unter: www.tugraz.at

7KÄRCHER SETZT AUF DATENANALYSEN IN ECHTZEIT

Das auf Reinigungstechnik spezialisierte Unternehmen Kärcher hat zusammen mit DXC Technology die SAP-Infrastruktur in seinem Rechenzentrum umgebaut. So soll es künftig möglich sein, große Mengen betriebswirtschaftlicher Kennzahlen mit Marktdaten in der Cloud abzugleichen und daraus Zukunftsanalysen zu erstellen. „In die Zukunft gerichtete Analysen werden in unseren Geschäftsbereichen immer wichtiger“, sagt Prof. Dr. Matthias Mehrtens, Vice President Information Systems bei Kärcher. „Mit unserer alten IT-Plattform konnten wir nur Daten aus der Vergangenheit auswerten – heute geht das in Echtzeit.“

9„BIG POOP DATA“

Robert Miller, Nico Rameder, Daniel Wetzelhütter und Max Wolschlager haben das „stille Örtchen“ des Wiener Metalab mit zahlreichen Sensoren versehen und auf diese Weise Informationen rund um den Verbrauch von Klopapier und Wasser bis zur durchschnittlichen Verweildauer der Toilettenbenutzer gesammelt. Das Projekt „Big Poop Data“ versteht sich als kritischer Kommentar zur um sich greifenden Sammelwut hinsichtlich digitaler Daten und als ein Plädoyer für den Schutz unserer digitalen Privatsphäre. Die Künstler erhielten dafür den „netidee SPECIAL PRIZE 2017“ auf der Ars Elec tronica. Weitere Infos unter: www.aec.at und https://bigpoopdata.com