karriereführer auf der meet@uni-kassel
Beratung für den Wertewechsel
Für das Projekt „Join the Changemakers” führten die Unternehmensberatung McKinsey und die Organisation Ashoka im Herbst 2012 Studierende, McKinsey-Berater und Social Entrepreneure zusammen, um innovative und ökonomisch tragfähige Social-Business- Ideen in Österreich zu lancieren. Der Pro-bono-Klient des Beratungshauses McKinsey, Ashoka, ist die weltweit führende Organisation im Bereich Social Entrepreneurship. Sie unterstützt rund 3000 Social Entrepreneurs als „Ashoka Fellows“ in 70 Ländern. Aufgezeichnet von Stefan Trees
Markus Wilthaner, Berater Unternehmen: McKinsey & Company Projekt: Join the Changemakers/Ashoka Ort: Wien Web: www.mckinsey.at
Kompetenzen erweitern
Die Ausbildung und Zertifizierung zum Berater im Projektmanagement bei der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) richtet sich in erster Linie an Personen, die schon als Berater tätig waren und ihre Kompetenzen gerne erweitern und vertiefen möchten. Daher gilt es, frühzeitig eine entsprechende Richtung einzuschlagen, um auf diesem Weg weiterzugehen. Von Ann-Katrin Gremmel
Die Basis der Ausbildung zum Berater im Projektmanagement bildet die IPMA Competence Baseline (ICB) der International Project Management Association (IPMA). Die IPMA wurde 1965 gegründet und hat sich ein System überlegt, Kompetenzen messbar zu machen. Das war kein leichtes Unterfangen und hat sich erst durch Erfahrung im Laufe der Zeit entwickelt. Die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement ist ein Mitglied der IPMA und setzt dieses System in Deutschland um. Die Kompetenzen wurden in drei Bereiche eingeteilt: technische Kompetenzen, Verhaltenskompetenzen und Kontextkompetenzen. Diese wurden dann im Hinblick auf die Beratertätigkeit mit dem Zusatzmodul „Consulting“, IPMA Competence Baseline Consulting (ICBC) beziehungsweise National Competence Baseline Consulting (NCBC) ausgeweitet. Die Beratungskompetenzen werden hierbei durch weitere Elemente gemäß dem Dokument „Prüfungsinhalte und Schwerpunkte Berater“ auf Basis der ICB beschrieben. Zur Messung der Kompetenzen wird bei Personenzertifizierungen in der Regel eine zweistufige Prüfung durchgeführt: Zuerst werden die Zulassungsbedingungen geprüft, anschließend kommt es zur Zertifizierung. Dafür muss der Berater einen Fallstudienbericht schreiben, dann eine schriftliche Prüfung absolvieren, ein Rollenspiel durchlaufen und anschließend in einem Interview Fragen beantworten. Die Teilnehmer müssen jeden Teil bestehen, um die Zertifizierung zu erhalten. Sie können dabei zwei unterschiedliche Levels erreichen: Der eine ist der Zertifizierte Projektmanagement Berater (IPMA PMC). Die Zielgruppe der Berater sind hierbei zum Beispiel Projektleiter, Projektteams, Controller oder das Management der Stammorganisation. Das zweite Level ist der Zertifizierte Projektmanagement Strategieberater (IPMA PPMC). Die Zielgruppe für diese Art der Beratung ist beispielsweise das Top-Management, Projektportfolio- und/oder Programm- oder Projektmanagement- Verantwortliche. Typische Beispiele für die Beraterrolle des PPMC sind unter anderem die Implementierung und Entwicklung des Projektmanagements in einer Organisation, Strategische Organisationale Entwicklung für das Projekt-Programm- und Portfolio-Management oder Kulturwechsel bei der Projektmanagement- Implementierung und -Entwicklung. Das Modell der GPM ist ein Weg, der ganz nach oben führen kann, und damit eine gute Ergänzung zu einem Studium im Projektmanagement und/oder zu praktischen Erfahrungen im Projektmanagement mit Spezialisierung in der Beratung.Ausbildungsmodule
1: Rahmenbedingungen und Beginn des Beratungsprozesses – Veränderungen erkennen 2: Bestandsaufnahme und Standortbestimmung – Veränderungen verstehen 3: Soll-Konzeption und Externe Orientierung – Veränderungen gestalten 4: Schrittweise Umsetzung und Implementierung – Veränderungen umsetzen 5: Evaluation, Verankerung und kontinuierliche Weiterentwicklung – Veränderungen stabilisieren„Ich hatte Angst vor der Leere“
Acht Jahre lang saß Katja Kraus im Vorstand des Fußballbundesligisten Hamburger SV. Sie hatte Erfolg, ihre Aufgabe war faszinierend. Doch dann das Aus: 2011 wurde ihr Vertrag nicht verlängert. Was nun? Im Gespräch erzählt die 42-Jährige von ihrem Weg nach oben, der Zeit des Scheiterns und ihrem neuen Leben als Buchautorin und selbstständige Unternehmensberaterin. André Boße traf sie zum Interview bei der lit.Cologne.
Zur Person
Katja Kraus, geboren am 23. November 1970 in Offenbach, studierte in Frankfurt Germanistik und Politik und spielte als Torfrau für den damaligen Frauen-Spitzenklub FSV Frankfurt, mit dem sie dreimal Deutscher Meister und viermal Pokalsieger wurde. Nach dem Uni-Abschluss stieß sie 1997 als Pressesprecherin von Eintracht Frankfurt in die Männerdomäne Profifußball vor. 2003 wurde sie beim Hamburger SV als erste Frau in den Vorstand eines Bundesligisten berufen, wo sie für die Bereiche Kommunikation und Marketing verantwortlich war. Im März 2011 beschloss der Aufsichtsrat des HSV, ihren Vertrag nicht zu verlängern. Kurz danach wurde dieser einvernehmlich aufgelöst. Nach kurzer Auszeit arbeitet die 42-Jährige heute als freie Unternehmensberaterin und Buchautorin in Hamburg.
Ihr Buch
Für ihr erstes Buch hat Katja Kraus Menschen besucht, die sich mit dem Erfolg genauso auskennen wie mit dem Scheitern. Sie wollte herausbekommen: Wie haben diese Menschen den Weg nach oben erlebt? Wie den Moment, als es plötzlich bergab ging? Und was blieb von den Menschen übrig, als die Funktion verlorenging? Die Begegnungen mit Managern wie Ron Sommer oder Hartmut Mehdorn, Politikern wie Roland Koch und Björn Engholm oder Sportlern wie Sven Hannawald und Thomas Hitzlsperger sind das Herzstück des Buches, in dem Katja Kraus aber immer wieder auch ihre eigene Geschichte erzählt. Katja Kraus: Macht – Geschichten von Erfolg und Scheitern. Fischer Verlag 2013. ISBN 978-3100385048. 18,99 Euro. Auch als E-Book erhältlich: ISBN 978-3104017525. 16,99 Euro
Der Technologie-Analyst
Cloud Computing hat viele Facetten. Daher sind insbesondere die ersten Schritte eines Unternehmens von wichtiger Bedeutung, bevor sein Weg in die Cloud beginnt und die endgültige Implementation dort stattfindet. Wie bei jeder Entscheidung muss auch in der IT und hier im Kontext Cloud Computing die richtige Strategie für das Unternehmen gefunden werden. Gleichzeitig müssen alle Anforderungen spezifiziert werden, um das passende Angebot später zu evaluieren. Bei diesem ersten Teilabschnitt kommt der Technologie-Analyst ins Spiel. Von René Büst
René Büst ist unabhängiger Cloud Computing und Technology Analyst und Advisor. Er ist ein Top Cloud Computing Blogger in Deutschland und gehört weltweit zu den Top 50 der Blogger in diesem Bereich. Seit über 16 Jahren konzentriert er sich auf den strategischen Einsatz der Informationstechnologie in Unternehmen und setzt sich zudem mit dem IT-Einfluss auf unsere Gesellschaft sowie mit disruptiven Technologien auseinander.
Aussichten wolkig oder heiter?
Das Thema Cloud Computing, zu Deutsch „Rechnen in der Wolke“, ist in aller Munde, bei privaten Anbietern wie bei großen Unternehmen. Doch es ist sehr komplex und beratungsintensiv. Gerade deshalb bietet es spannende Jobs für junge Consultants mit hoher IT-Affinität. Von Hardy Heynen
Das Thema Cloud Computing beschäftigt die Informationstechnologie (IT) nun schon seit einigen Jahren. Von großen Kostenersparnissen ist meist die Rede, von besserem Service für die Nutzer und von erhöhter Flexibilität in der IT-Architektur. Und immer tauchen Datenschutzbedenken und ein hohes Maß an Unsicherheit in der Diskussion auf. Was aber genau dahintersteckt, bleibt oft im Wolkennebel verborgen. Dabei ist das Prinzip Cloud weder so richtig neu noch schwer durchschaubar. Im Kern verbirgt sich dahinter nichts anderes als der Grundgedanke, bestimmte Dienste oder Dienstleistungen – zusammen als „Services“ bezeichnet – mehr oder weniger komplett von zentralen Anbietern zu beziehen. Dass dabei hinter dem Begriff „Services“ eine Vielzahl teils stark unterschiedlicher Angebote steht, erleichtert das Verständnis allerdings nicht. Grundsätzlich lassen sich Cloud-Angebote in drei größere Kategorien einteilen:- Infrastructure as a Service (IaaS): Statt eigene Daten auf lokalen Festplatten abzulegen, werden sie in zentralen Rechenzentren gespeichert und als virtualisierter Service über das Internet zur Verfügung gestellt.
- Software as a Service (SaaS): Software wird nicht auf dem eigenen Rechner installiert, sondern nur über das Internet genutzt. Der Betrieb erfolgt bei einem externen IT-Dienstleister.
- Platform as a Service (PaaS): Der Anwender hat die Möglichkeit, benutzerdefinierte Applikationen zu erstellen und in der Cloud verfügbar zu machen. Er hat aber keinen direkten Zugriff auf die Rechnerinstanzen.
Lesetipp
Der „Leitfaden Cloud Computing: Recht, Datenschutz & Compliance“ hilft Anbietern und Anwendern von Cloud Services bei der sicheren Vertragsgestaltung und der Auswahl des richtigen Dienstleisters. Die Rechtsexperten von EuroCloud Deutschland_eco, dem Verband der Cloud- Services-Industrie in Deutschland, vermitteln in dem Leitfaden wichtige Grundlagen zu Datenschutzfragen, Vertragselementen sowie produkt- und branchenspezifischen Besonderheiten: Erfüllt der gewählte Anbieter alle rechtlichen Anforderungen? Was muss man beim Datenschutz beachten? Welche Ausnahmen gelten für bestimmte Branchen wie den Finanzsektor oder Berufsgeheimnisträger? Neben den Kernpunkten für einen rechtssicheren Vertrag ist den einzelnen Vertragselementen ein eigenes Kapitel gewidmet: In Form einer Checkliste können die Vertragsparteien überprüfen, ob alle wichtigen Punkte beachtet sind. Die Checkliste ist angelehnt an die Prüfkriterien des EuroCloud SaaS Gütesiegels, mit dem der Verband ab Anfang 2011 Anbieter zertifizert, um eine bessere Marktübersicht zu schaffen und die Auswahl des passenden Dienstleisters zu erleichtern. Der „Leitfaden Cloud Computing: Recht, Datenschutz & Compliance“ kann unter leitfaden-recht@eurocloud.de kostenfrei als PDF angefordert werden.
Jung und erfolgreich bei: Schoen + Company
Eigentlich wollte ich überhaupt nicht in die Consultingbranche, als ich vor vier Jahren mit der Master-Thesis bei Schoen + Company begann. Meine betreuende Professorin riet mir aber, diesen Weg zu probieren, und lag richtig. Von Jörg Schomaker
Name: Jörg Schomaker Position: Senior Consultant Stadt: Düsseldorf Alter: 31 Jahre Studium: Bachelor Betriebswirtschaft an der Berufsakademie Emsland, Master Business Management an der Hochschule Osnabrück Abschlussjahr: 2008 Interessen: Musik hören und spielen (Drums), Handball, Joggen und Lesen Ziel: Consulting auf Top-Niveau mitgestalten und mit den Klienten praktikable und sinnvolle Lösungen erarbeiten und einführenDie Eigenverantwortung und Vielfältigkeit der Aufgaben hatten mich überzeugt, und ich nahm das Angebot zum Direkteinstieg als Junior Consultant an. Das Unternehmen zeichnete sich für mich in den ersten Monaten durch die Effizienz des Teams aus. Ich musste mich schnell in neue Themen und Branchen einarbeiten und übernahm zumeist Analysetätigkeiten. Aufgrund der Größe des Beratungsunternehmens erhielt ich Einblicke in fast alle Projekte aus Industrie und Professional Service Firms (insbesondere Anwaltskanzleien). Das breite Themenspektrum reicht von Marketing über Controlling & Accounting sowie Prozessoptimierung bis zur strategischen Ausrichtung des Klienten. Durch mein praxisorientiertes BWL-Studium und erste Berufserfahrungen war ich auf viele Themen vorbereitet, hatte und habe aber in Person des Geschäftsführers auch einen sehr guten Mentor. Auf dieser Grundlage konnte ich schnell eigenständig Aufgaben und Teilprojekte übernehmen. Meine Affinität zu Zahlen und deren Analyse sowie für Prozesse konnte ich bei den Anwälten gut einbringen: Analysen zur Profitabilität von Mandanten, ABC- und Portfolioanalysen sowie Visualisierung und Verschlankung von Prozessen konnte ich nun in der Praxis anwenden. Im Bereich Accounting und speziell in der Jahresabschlussbilanzierung kamen aber Fragestellungen auf mich zu, für deren Beantwortung ich mir erst zusätzliche Kenntnisse aneignen musste. Herausragend im letzten Jahr war ein international angelegtes Projekt eines Dax30-Unternehmens. Wir wirkten hier im Bereich Panel-Management und Reduzierung der Rechtsberatungskosten mit. Besonders herausfordernd waren in diesem Zusammenhang die international unterschiedlichen ITSysteme und juristischen Gepflogenheiten. Ein weiteres Highlight ist seit 2009 die strategische Neuausrichtung eines Klosters. Die klösterlichen Betriebe und die eigene GmbH, unter anderem mit Hotelbetrieb, wurden hinsichtlich ihrer Profitabilität und Positionierung analysiert und strategische Optionen erarbeitet, die nun fortlaufend umgesetzt werden. Auch das Marketing wurde neu belebt. Dieses Projekt fällt aus dem Rahmen und erfordert zwar die gleiche Professionalität wie bei den Anwälten, aber etwas mehr Geduld in der Umsetzung. Mit zunehmender Klienten-Erfahrung erarbeitete ich mir mehr Seniorität. Nach inzwischen vier Jahren in der Beratung ist der Beruf weiterhin sehr spannend, abwechslungsreich und fordernd. Wir arbeiten in einem hochmodernen Arbeitsumfeld, das mich zusätzlich motiviert. Die viel zitierte Work-Life-Balance stimmt, und wenn am Ende der Beratung kundenindividuelle Lösungen stehen, die meistens nicht in der Standardliteratur zu finden sind und die die Klienten mit Erfolg umsetzen, lohnt es sich, Berater zu sein.
Karriere statt Klischees
Wer sein im Studium erworbenes Fachwissen als Berater passgenau einbringen möchte, sollte abseits der bekannten Consulting-Generalisten ein Auge auf kleinere Spezialisten werfen. Hier lockt ein spannendes Arbeitsumfeld – viel Gestaltungsfreiraum inklusive. Von Andreas Quirin
DWS, Lazard, Cofinpro. Während die ersten beiden Unternehmen nicht nur unter Finanzexperten als namhafte Kapitalanlagegesellschaften bekannt sein dürften, gehört das dritte zu den eher unbekannten kleinen, aber feinen Beratungshäusern. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann mit anschließendem Bachelor-Studium in International Business Administration inklusive zwei Auslandssemestern und Praxisstationen – eben genau bei DWS und Lazard – hatte ich das Glück, dass man mir Cofinpro empfahl. Denn mein Berufswunsch, nach dem Abschluss im Wertpapierbereich zu arbeiten, stand schon lange fest. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Gleich mit meinem Einstieg als Consultant in das Unternehmen im Juni 2012 wurde ich Teil eines Teams, das derzeit bei einer Spezialbank in München das Risiko-Reporting optimiert. Team bedeutet hier wirklich Team. Ich bin also gleichwertiges Mitglied und nicht Edel-Assistent, der im ersten Berufsjahr vor allem Powerpoint- Präsentationen erstellt. Natürlich wird man als Einsteiger trotz dieses großen Vertrauensvorschusses nicht einfach sich selbst überlassen. So ist mir beispielsweise ein Mentor zur Seite gestellt, mit dem ich jede Woche ein Feedback-Gespräch führe. Hinzu kommen regelmäßige Trainings, die sowohl intern als auch extern organisiert sind. Da ich von der Ausbildung und dem Studium her viel Bankfachwissen mitgebracht habe, werde ich derzeit in erster Linie in technischen und methodischen Fragen geschult. Neben dem passgenauen Einsatz, den eine auf die Finanzindustrie spezialisierte Unternehmensberatung sicherlich anders als die größeren Consulting- Generalisten anbieten kann, bietet dieses Unternehmen mit derzeit 86 Mitarbeitern ganz andere Möglichkeiten der Mitgestaltung als Firmen mit konzerngeprägten Strukturen. Wer also anstrebt, nicht nur für seinen Arbeitgeber zu arbeiten, sondern das Haus fachlich wie kulturell zu prägen, sollte bei der Jobsuche abseits der bekannten Adressen auch nach kleinen und mittleren Beratungsgesellschaften Ausschau halten. Bleibt am Ende nur noch die oft gestellte Frage, ob eine offene Unternehmenskultur und kurze Entscheidungswege in mittelständischen Beratungshäusern mit Abstrichen an anderer Stelle erkauft werden müssen. Wenn ich alle Informationen, die ich von Freunden, Bekannten und ehemaligen Kommilitonen bekomme, zusammenfüge und mit meinen Erfahrungen vergleiche, ist die Antwort klar. Berater bei einem mittelständischen Consultinghaus zu sein bedeutet: Karriere machen statt Klischees Glauben schenken.Mein Bewerbungsgespräch bei: Capgemini Consulting
Bevor ich Anfang 2013 bei Capgemini Consulting als Consultant begann, hatte ich dort im Sommer 2012 ein dreimonatiges Praktikum im Rahmen meines Masterstudiums in „International Management“ an der ESCP Europe absolviert. Da Capgemini Consulting ein Unternehmen mit französischem Ursprung ist, hatte ich schon während meines Semesters in Paris viel davon mitbekommen, zum Beispiel durch Infostände bei der uni-internen Karrieremesse oder durch Vorträge in Vorlesungen. Da mein Eindruck vom Unternehmen sehr positiv war, bewarb ich mich auf eine Praktikantenstelle im Bereich Supply Chain Management. Von Philippa Siems
Profildaten
Hochschulabschluss als: Master of Science (International Management) Warum Capgemini Consulting? Spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld mit netten Kollegen und tollen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten Bewerbung als: Consultant „Supply Chain Management“ Bewerbungsweg: schriftliche Bewerbung über das Onlineportal Wann war das Vorstellungsgespräch? August 2012 Wann war Arbeitsbeginn? Januar 2013
Interview mit Uwe Kloos
Die IT-Beratung NTT Data Deutschland gehört zu einem japanischen Konzern. Diese Besonderheit hat Einfluss auf die Firmenkultur, sagt Personalchef Uwe Kloos. Das Unternehmen sieht sich selber als eine Familie. Was Einsteiger in dieser Hinsicht erwartet und was gute IT-Beratung heute auszeichnet, verrät der 48-Jährige im Interview mit André Boße.
Zur Person
Uwe Kloos, geboren am 27. August 1964 in Rumänien, studierte Ökonomie in Augsburg. Über berufliche Stationen bei Siemens Nixdorf, Siemens Business Services oder Compaq kam er zum deutschen IT-Beratungsunternehmen Cirquent, das im April 2012 zu NTT Data Deutschland umfirmiert wurde. Dort ist er heute Head of Human Resources & Organisation für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Jährlich rekrutiert der 48-Jährige rund 300 Consultants und IT-Consultants. Zudem leitet er Integrationsprojekte aus dem Wirtschaftsraum EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika).
Zum Unternehmen
Der japanische IT-Konzern NTT Data mit Hauptsitz in Tokio ist in mehr als 35 Ländern weltweit vertreten. Außerhalb des japanischen Stammmarktes arbeitet das Unternehmen mit rund 6000 IT-Spezialisten. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigem Engagement mit seinen Kunden: Das Unternehmen kombiniert globale Reichweite mit lokaler Marktkenntnis und bietet Dienstleistungen von der Beratung und Systementwicklung bis hin zum Outsourcing an. In Deutschland war das IT-Beratungsunternehmen Cirquent lange eine Tochtergesellschaft des japanischen Konzerns, bevor es 2012 zu NTT Data Deutschland umformiert wurde.


