Jung und erfolgreich bei: Sanofi

Robert W. Landertinger-Forero, Foto: Sanofi
Robert W. Landertinger-Forero, Foto: Sanofi

Meine Kindheit verbrachte ich an der Seite meines Vaters, der über mehrere Jahre erkrankte und mit den unterschiedlichsten Medikamenten therapiert wurde. In mir erwachte der Wunsch, mich zukünftig für die Gesundheit von Menschen einzusetzen. Daraufhin traf ich die Entscheidung, Biotechnologie zu studieren und zog dafür von Portugal nach Deutschland.

Zur Person

Name: Robert W. Landertinger Forero
Studiengang: Biotechnologie
Berufliches Ziel: personalisierte Medizin für alle zugänglich zu machen
Position: Change Leader in Manufacturing Excellence
Stadt: Frankfurt am Main

Während des Studiums arbeitete ich in einem Biotech-Start-up in der Produktion mit kollaborativen Robotern und im Qualitätsbereich. Mit dem abgeschlossenem Studium in der Tasche zog es mich zu einem biopharmazeutischen Technologiezulieferer in eine neu gegründete Abteilung, die Prozesse für biopharmazeutische Hersteller designte, aufbaute und qualifizierte – mit dem Fokus auf monoklonale Antikörper. Während dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, einen Einblick in die Biopharmaindustrie aus der ganzen Welt zu bekommen.

Das internationale Umfeld gefiel mir sehr und so kam ich im September 2016 zu dem Gesundheitsunternehmen Sanofi, das in über 100 Ländern vertreten ist, wo ich im Rahmen eines Traineeprogramms die Stelle eines Betriebsassistenten übernahm. Mit großer Freude und Stolz wirkte ich am Standort Frankfurt mit, der die gesamte Wertschöpfungskette der Entwicklung und Herstellung eines Medikaments abbildet. Als Betriebsassistent verfolgte ich zusammen mit Ingenieuren, Schichtleitern, Betriebsleitern und Qualitätsleitern die täglichen Produktionsprozesse. Das Team setzt alles daran, gemäß GMP (Good Manufacturing Practice) – also der „Guten Herstellungspraxis“ – Wirkstoffe zu produzieren. Das ist wichtig, um den Patienten Medikamente in höchster Qualität bieten zu können.

Neben der täglichen Routinearbeit warteten auch verschiedene Projekte auf mich. So implementierte ich unter anderem ein Tool im Bereich Qualitätsmanagement und schulte alle Produktionsmitarbeiter im Betrieb, damit sie dieses in ihrer täglichen Arbeit nutzen können. Noch während des Traineeprogramms bekam ich die Chance zur Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens.

Seit Anfang des Jahres bin ich als Change Leader in einer globalen Initiative tätig. Hierbei kann ich meine Soft Skills und Fähigkeiten wie zum Beispiel im Konfliktmanagement und in der Prozessautomation einbringen, die ich in Schulungen während des Traineeprogramms erlangt habe. Als Change Leader arbeite ich gemeinsam mit Kollegen aus Brasilien, Frankreich, Deutschland und USA an einem „Lean Manufacturing“ für die Produktion und Fertigung weltweit. Dabei geht es unter anderem darum, Wege zu finden, an allen Standorten eine neue Arbeitskultur zu implementieren, um weiterhin zukunftsfähige Gesundheitslösungen zu bieten. Damit kann ich mit Leidenschaft jeden Tag an meinem Wunsch aus Kindheits- und Jugendtagen arbeiten.

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