
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
E-Paper karriereführer bauingenieure 2017.2018
Kliniken Schmieder (Stiftung & Co.) KG
Branche
Gesundheitswesen
Produkte/Dienstleistungen
Neurologie und neurologische Rehabilitation
1950 gründete Prof. Dr. med. habil. Friedrich Schmieder die Kliniken Schmieder in Gailingen am Hochrhein. Heute betreiben wir sechs neurologische Rehabilitationskliniken in Baden-Württemberg. Wir sind stolz darauf, uns in den über 60 Jahren unseres Bestehens einen europaweiten Ruf als neurologisches Fachkrankenhaus und als Vorreiter in der neurologischen Rehabilitation erarbeitet zu haben.
Jährlich suchen rund 13.000 Menschen mit neurologischen Erkrankungen aller Phasen und Schweregrade bei uns Heilung. Eine Zahl, die wir als Ausdruck großen Vertrauens ansehen. Eigene Institute für Rehabilitationsforschung und Lehre garantieren höchsten fachlichen Standard.
Anzahl der Standorte
6 Standorte in Baden-Württemberg
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 2.000
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 20 pro Jahr
Gesuchte Fachrichtungen
Neurologie, psychotherapeutische Neurologie, Psychiatrie, Innere Medizin
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Interview, Hospitation
Einstiegsgehalt
Gemäß Haustarifvertrag; für Mediziner (m/w) orientiert sich der Haustarifvertrag an den Abschlüssen des Marbuger Bundes für kommunale Krankenhäuser
Angebote für StudentInnen
Hospitationen, Famulaturen, PJ

Ansprechpartner
Haiko Schröter
Anschrift
Zum Tafelholz 8
78476 Allensbach
Fon
07533 808 1148
Fax
07533 808 1108
E-Mail
h.schroeter@kliniken-schmieder.de
Internet
www.kliniken-schmieder.de
Ärzte dringend gesucht
Zweitens, neben der Gesellschaft „altert auch die Ärzteschaft mit“, wie BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery sagt. „Fast jeder vierte niedergelassene Arzt plant, in den nächsten fünf Jahren seine Praxis aufzugeben.“ Zwar stieg im Jahr 2016 die Zahl der berufstätigen Ärzte unter 35 Jahren, die Statistik verbucht ein Plus von gut 2300 Medizinern. Doch die Zahl der noch berufstätigen über 65-Jährigen stieg auf knapp 2500 – die Jungen können die Zahl der Ruheständler von morgen also kaum kompensieren.Neurologie hilft bei Deep Learning
Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz mithilfe der Methoden des maschinellen Lernens wird längst nicht nur von der IT vorangetrieben. Die Basis für diesen Ansatz liefert die Neurologie. Beim 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der im September 2017 in Leipzig stattfand, war das „Human Brain Project“ ein Schwerpunktthema. Es verfolgt laut Prof. Dr. Katrin Amunts, Leiterin des Führungsgremiums, drei Ziele: „Erstens, das komplette menschliche Gehirn innerhalb der nächsten zehn Jahre detailgetreu von der Genetik über die molekulare Ebene bis hin zur Interaktion ganzer Zellverbände auf einem Supercomputer der Zukunft simulieren. Zweitens, neue Technologien entwickeln und Computer bauen – und sich dabei vom Gehirn inspirieren lassen. Drittens, Wissen über das Gehirn verfügbar machen.“ www.humanbrainproject.eu
Vollbeschäftigung und Personalnot
„Es gibt wohl kaum einen anderen akademischen Beruf mit derart guten Karrierechancen wie den des Arztes“, folgert PD Dr. Peter Bobbert, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes, aus den Zahlen. Nach volkswirtschaftlichen Kriterien könne man praktisch von Vollbeschäftigung sprechen. „Obwohl Jahr für Jahr rund 10.000 Medizinabsolventen nachrücken, herrscht in Kliniken und Praxen abseits der Metropolen vielfach Personalnot.“ Jedoch beobachtet Bobbert, Oberarzt im Evangelischen Krankenhaus Hubertus Berlin, dass Berufsanfänger mit ganz eigenen Wünschen und Bedürfnissen in die Karriere einsteigen. Das Bild des jungen Arztes, der sich opferbereit in die Mühlen des Berufs stürzt, ist überholt. „Nicht jeder ist in gleichem Maße bereit, eine Vollzeitstelle anzutreten. Gerade die Jüngeren legen besonderen Wert auf Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Sie sind eher bereit, weniger zu arbeiten, um dafür mehr freie Zeit zu haben.“ Bei der Analyse der Karrierewege von Einsteigern hat der Marburger Bund festgestellt, dass sich vor allem junge Ärztinnen gegen die Karriere in einer Klinik und für eine angestellte Tätigkeit im ambulanten Bereich entscheiden. Bobbert: „Hier haben sie keine Zusatzdienste, wie sie im Krankenhaus üblich sind. Dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach fortsetzen.“Und noch einen Trend hat der Mediziner erkannt: Praxisgemeinschaften und medizinische Versorgungszentren verzeichnen seit Jahren einen immer größeren Zulauf. „Die Zusammenarbeit und der fachliche Austausch mit Kollegen ist in diesen kooperativen Strukturen besser möglich als in der Einzelpraxis.“ Und darauf legte gerade der Nachwuchs gesteigerten Wert.Trend zur Festanstellung
Im Jahr 2016 betrug der Zuwachs bei den Festanstellungen im ambulanten Bereich laut Ärztestatistik der Bundesärztekammer 10,1 Prozent. Die Gesamtzahl der im ambulanten Bereich angestellten Ärzte erhöhte sich auf 32.348; damit hat sich ihre Zahl seit 1993 fast versechsfacht. Bemerkenswert sei der hohe Frauenanteil von 62,7 Prozent in dieser Gruppe. Die Zahl der niedergelassenen Ärzte dagegen sank im Jahr 2016 um 0,9 Prozent auf 119.641.
Karriere in der Forschung: Rahmenbedingungen stimmen nicht
Als alternative Laufbahn bietet sich in dieser Hinsicht auch eine Karriere in Forschungseinrichtungen an: Das Knowhow der Mediziner ist hier gefragt, in Teams gearbeitet werden kann auch hier. Doch der Zulauf hat Luft nach oben. „Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat schon im Jahr 2010 beklagt, dass sich zu wenige Medizinstudierende für eine Tätigkeit in der Forschung oder in der Hochschulmedizin entscheiden. Daran hat sich seitdem nicht viel geändert“, sagt Peter Bobbert. Das liege vor allem an den Rahmenbedingungen: „Das Medizinstudium bietet zu wenig Freiräume für experimentelle Doktorarbeiten, in der klinischen Weiterbildung kommt die Forschung oft zu kurz, denn die jungen Ärzte sind voll in den Klinikalltag eingebunden. Forschung findet häufig nach Dienstschluss statt, also in der knapp bemessenen freien Zeit.“ Haben Ärzte dann den Weg in die Wissenschaft eingeschlagen, hänge das weitere Fortkommen meist davon ab, ob der öffentlichen Forschungseinrichtung projektbezogene Mittel zur Verfügung stehen. Dass die Arbeitsverträge in der Forschung häufig befristet sind, trage ebenfalls dazu bei, dass die Forschung für junge Ärzte an Attraktivität verliert, wie das Vorstandsmitglied des Marburger Bundes feststellt: „Die Unsicherheit über die weitere Karriereperspektive ist am Anfang schon sehr groß.“ Anders liege der Fall bei Laufbahnen in der pharmazeutischen Industrie. Bobbert: „Hier ist die Bezahlung in der Regel besser; man ist dann aber Teil eines gewinnorientierten Unternehmens und handelt in dessen Interesse.“Gewebe aus dem 3-D-Druck
Egal, wo Ärzte tätig sind: Geprägt wird ihre Arbeit durch den grundlegenden Wandel der Digitalisierung. Die Rede ist hier nicht mehr nur von computergestützter Arbeit; die Veränderungen, die sich durch Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder der Robotik ergeben, gehen viel weiter. Der OP-Roboter Da Vinci ist bereits heute in vielen Kliniken im Einsatz, die Technik des 3D-Drucks sorgt dafür, dass Medikamente und Implantate ausgedruckt werden können.In Dresden arbeitet am Biotechnology Center der TU ein Team um den Materialforscher Dr. Ivan Minev an elektronischen Gewebetechnologien. „Wir sind daran interessiert, Organe zu reparieren, die durch eine Verletzung oder eine Krankheit in Mitleidenschaft gezogen worden sind“, sagt der Wissenschaftler. „Unsere Vision ist es, Miniatur- Labore zu entwickeln, die innerhalb des Körpers die notwendigen Therapieprogramme starten. Zum Beispiel kann durch eine Kombination aus kleinen elektrischen Impulsen sowie den Einsatz von Ersatzzellen und Medikamenten der Selbstheilungsprozess eines beschädigten Gewebes in Gang gesetzt werden.“ Im Fraunhofer Institut für Bildgestützte Medizin (MEVIS) nutzt man die IT-Technik des Maschinellen Lernens, um die Veränderungen von Tumoren genauer zu analysieren. „Unsere Technik erhöht die Sicherheit bei der Vermessung und Nachverfolgung der Tumoren“, sagt Mark Schenk, der an der Schnittstelle zwischen IT und Medizin forscht. „Die Software kann zum Beispiel erfassen, wie sich das Volumen eines Tumors im Laufe der Zeit verändert und unterstützt beim Aufspüren neuer Geschwulste.“ Das Besondere: Der Computer verrichtet seine Arbeit mithilfe Künstlicher Intelligenz, je mehr Datensätze das Programm analysiert, desto besser sind die Ergebnisse.Warnung vor Hackern
Die amerikanische Food and Drug Administration hat davor gewarnt, dass Herzschrittmacher und Defibrillatoren nicht ausreichend gegen Hackerangriffe gesichert seien. Betroffen von einem notwendigen Software-Update sind auch Tausende Patienten in Deutschland, teilte das Deutsche Ärzteblatt mit.
Diese Ansätze des maschinellen Lernens – auch Deep Learning genannt – nutzt das Fraunhofer Institut MEVIS auch für Softwaresysteme, die Ärzte bei der Entscheidung für die richtige Therapie unterstützen. Große Datenbanken und die automatische Erkennung von Mustern und Gesetzmäßigkeiten erleichtern den Medizinern die Diagnoseund Therapieentscheidungen. „Wenn es um das Erkennen relevanter Muster und Zusammenhänge in komplexen Datenmengen geht, sind Computer mittlerweile besser als der Mensch“, sagt Horst Hahn, Institutsleiter von Fraunhofer MEVIS. „Das bedeutet aber nicht, dass der Rechner die Therapieentscheidung trifft, sondern dass er die Ärzte durch sein datenbankbasiertes Wissen unterstützt.“„Surgeoneering“:
Zusammenarbeit von Medizinern, Informatikern und Ingenieuren Die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig bietet Studenten technischer Fachrichtungen als auch angehenden Humanmedizinern in einem Innovationszentrum für computerassistierte Chirurgie (ICAAS) besondere Lehrveranstaltungen an. Hier werden Vorlesungen wie zum Beispiel diese angeboten: „Chirurgische Navigation, Mechatronik und Robotik“. www.uni-leipzig.de
Debatte über Transparenz und Ganzheitlichkeit
Dennoch: „Solche Technologien berühren den Kern ärztlicher Tätigkeit und haben das Potenzial, sie in Teilen zu ersetzen“, sagt Peter Bobbert vom Marburger Bund. Dieser mache sich deshalb dafür stark, dass die zugrundeliegenden Algorithmen transparent sind. „Insbesondere muss verhindert werden, dass zum Beispiel kommerzielle Aspekte verdeckt oder offen die Entscheidungen beeinflussen. Ärzte müssen auch zukünftig das Recht haben, entgegen der Empfehlung von intelligenter Software abweichende Behandlungsentscheidungen im Interesse ihrer Patienten und gemeinsam mit diesen zu treffen.“ Der Berufsgruppe der Ärzte stehen hier interessante Debatten ins Haus, wobei Bobbert glaubt, dass die digitale Technik die Medizin auf ein neues Niveau heben wird: „Wenn es stimmt, dass sich das medizinische Wissen alle zwei bis drei Jahre verdoppelt und dieser Zeitraum eher noch kürzer werden wird, dann brauchen wir neuartige Technologien, die diese Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen, auswerten und für die ärztliche Fakten- und Evidenzgenerierung verfügbar machen.“ Jedoch könne eines nicht ersetzt werden: die ganzheitliche Betrachtung des Patienten durch den Arzt – die eben nicht nur medizinische Daten beinhaltet, sondern auch die sozialen Aspekte: Ein Computersystem, das ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Arzt ersetzen kann, steht noch nicht in Aussicht.BÄK fordert Spielregeln bei Digitalisierung
Teil der Digitalisierung der Medizin sind nicht nur Deep-Learning-Verfahren und OP-Roboter in der Forschung und in Kliniken. Die Zahl von Apps, die für Patienten Daten erheben, steigt von Monat zu Monat. Die Ärzte pochen dabei im Sinne des Patientenschutzes auf klare Spielregeln für diese digitalen Helferlein, heißt es in einem Papier der Bundesärztekammer (BÄK): „Es muss sichergestellt sein, dass niemand unwissentlich mit persönlichen Daten für scheinbar kostenlose Gesundheits-Apps bezahlt“, fordert BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. „Solche Apps müssen genauso zugelassen und zertifiziert werden wie andere Medizinprodukte.“
karriereführer ärzte 2017.2018 – Ärzte dringend gesucht

Zwischen KI und Empathie
Liebe Leserinnen und Leser,
die Medizin wandelt sich radikal – sie ist in Zukunft revolutionär, digital, individuell und personalisiert. Auch das Berufsbild des Arztes veränder t sich – und diesen Transformationsprozess der Medizin und der Arbeitswelt begleiten wir mit dem neuen karriereführer ärzte: als Chronist, Trendscanner, Coach und Kurator.
Zu unserem Selbstverständnis gehört auch, Sie als Nachwuchsärzte bei Entscheidungen zu unterstützen: Welcher Arzt will ich sein? Wo will ich meine Berufung leben? Wie kann es gelingen, dabei selbst in Balance zu bleiben? Starten wollen wir genau an der spannenden Schnittstelle von Medizin und Digitalisierung. Die „Digitalisierung revolutioniert die Medizin“, „Ärzte bescheinigen 3-D-Druck großes Potenzial in der Medizin“, „Sieben von zehn Ärzten begreifen digitale Technologien als Chance“, hallt es durch die Medien. Mit der Digitalisierung in der Medizin ist ein Milliardenmarkt eröffnet worden.
Und wie steht es um die Akzeptanz bei Patienten? Drei von zehn Deutschen würden Online-Sprechstunden nutzen, ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zusammen mit der Bayerischen TelemedAllianz (BTA). Eine weitere Studie von Deloitte und Bitkom zu „Mobile Health“ zeigt, dass über 90 Prozent der Befragten ihre mobil erhobenen Gesundheitsdaten mit ihrem Arzt teilen würden. – Gleichzeitig finden Debatten zu Ethik, Transparenz, Ganzheitlichkeit und nicht zuletzt zu Datenschutz und Risiken statt.
Die Bedeutung sozialer Kompetenz und emotionaler Intelligenz nimmt damit zu. Dr. med. Eckart von Hirschhausen schreibt als Leitsatz für junge Ärzte: „Ihr seid das Medikament! Die Wirkung von jedem Schmerzmittel hängt zu 35 Prozent davon ab, mit welchen Worten, welcher Haltung und welcher Zuwendung ihr es verabreicht . Entwickelt eure Persönlichkeit!“ Bei allem Wandel in der Medizin: Menschlichkeit ist nach wie vor das A und O für Ärzte.
Ihr
karriereführer-Team
Dr. med. Lukas Fierz im Interview
Ich würde immer den Roboter verwenden, wenn dieser besser ist.Unter welchen Umständen würden Sie sich als Patient von einem Medizin- Roboter behandeln lassen? Ich würde immer den Roboter verwenden, wenn dieser besser ist. Für gewisse Prostatektomien ist der DaVinci- Roboter eindeutig besser. Gewisse lokalisierte Prostatakarzinome lassen sich mit der computerisierten Focal- One-Technik völlig atraumatisch mit Ultraschall entfernen. Gewisse Herzrhythmusstörungen lassen sich mit dem magnetgesteuerten Stereotaxis- Roboter besser behandeln als von Hand. Roboter sind einfach erweiterte Werkzeuge. Sie sind aber nur so gut, wie derjenige, der sie benutzt.
Wie gut können Ärzte noch sein in dieser Zeit, in der Effizienz so wichtig ist? Bezüglich Ausbildung kann ich nur für die Schweiz sprechen. Hier haben 44-Stundenwoche und Teilzeitarbeit Einzug gehalten. Die angewiesene Schlafzeit während der Dienste zählt als Arbeitszeit. Mehrarbeit wird vom Arbeitsinspektorat verboten, arbeitspolizeilich erfasst und mit hohen Bußen für Chefärzte und Spitäler bestraft, sogar mit Eintrag ins Strafregister. Unter solchen Randbedingungen kann man vielleicht noch ein guter Dermatologe oder Ohrenarzt werden. Aber es ist mir schleierhaft, wie man durch diese strengen Arbeitszeitregulierungen die Virtuosität erwerben wollte, die nötig ist, um in den großen Fächern wie der Inneren Medizin oder der Chirurgie mit Kompetenz, Freude sowie mit sicherer Hand zu arbeiten. Ich wurde bei einem Chef an der Internmedizinischen Universitätsklinik in Genf ausgebildet. Wir hatten eine 70-Stundenwoche. Der Chef, ein hochvirtuoser Mediziner, vor dem wir alle Respekt bis Angst hatten, rechnete uns vor, dass es diese Arbeitszeit brauche, damit man innerhalb von vier Jahren alle wichtigen Krankheitsbilder des Inneren wenigstens einmal gesehen habe. Wir haben begeistert mitgemacht.Zur Person
Lukas Fierz (76) ist Neurologe, er studierte in der Schweiz, Frankreich und England. Ab 1980 betrieb er eine neurologische Praxis in Bern, zeitweilig saß er für die Partei der Grünen im Schweizer Parlament, dem Nationalrat. Als Publizist schrieb er unter anderem für DIE ZEIT und die NZZ. In seiner ärztlichen und politischen Tätigkeit ist er auf Probleme und Geschichten gestoßen, die seiner Meinung nach in die öffentliche Diskussion gehören. Davon erzählt er in seinem Buch „Begegnung mit dem Leibhaftigen“
Im Dienst der Krebsforschung

Forschungsaufenthalt in den USA
Nach Abschluss des Studiums trat ich unmittelbar eine Assistenzarztstelle in der Inneren Klinik (Tumorforschung) des Universitätsklinikums Essen an. Dort absolvierte ich meine Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Hämatologie/ Onkologie. Während der Weiterbildungszeit verbrachte ich von 2010 bis 2013 einen Forschungsaufenthalt an der University of Colorado Denver. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland setze ich meine Forschungstätigkeit neben der klinischen Tätigkeit fort und konnte so genügend Originalarbeiten in wissenschaftlichen Journalen publizieren, um damit meine Habilitation einreichen zu können. Anfang 2017 konnte ich das Habilitationsverfahren erfolgreich abschließen. Von 2015 bis 2017 konnte ich als Facharzt und später als Oberarzt an vielen klinischen Studien der Phasen I bis III teilnehmen und war bei klinischen Studien im Bereich der Thoraxonkologie (Behandlung von Patienten mit Lungenkarzinomen oder Pleuramesotheliom) Hauptprüfer. Zusätzlich konnte ich mein klinisches Wissen im Bereich der Thoraxonkologie durch regelmäßige Aufenthalte in der Ruhrlandklinik Essen und dabei insbesondere durch die Teilnahme an Interdisziplinären Tumorkonferenzen vertiefen.Zentrum für Thoraxonkologie
Anfang diesen Jahres bot sich mir dann die Gelegenheit, beim Aufbau eines neuen Zentrums für Thoraxonkologie unter der Leitung von Professor Dr. Michael Stahl an den Kliniken Essen-Mitte mitwirken zu können und dabei eine führende Rolle zu übernehmen. Deshalb entschied ich mich recht kurzfristig, in die Klinik für Internistische Onkologie/Hämatologie mit integrierter Palliativmedizin zu wechseln. Dort bin ich sowohl in der onkologischen Tagesklinik mit der ambulanten Behandlung von Patienten mit Lungenkarzinom und Pleuramesotheliom betraut und bin gleichzeitig regelmäßig als Konsiliararzt in der Klinik für Pneumologie präsent, um gemeinsam das Zentrum für Thoraxonkologie aufzubauen. Dabei schätze ich insbesondere den kollegialen Umgang mit Mitarbeitern der eigenen Klinik sowie der anderen Kliniken.Ich hab‘s am Bauch und nicht am Kopf

Wünsche für die Mediziner von morgen
4Pflegt Freundschaften! Macht einen roten Kringel im Adressbuch um die Menschen, mit denen ihr lachen, weinen und schweigen könnt. Das sind eure größten Schätze – gerade wenn sie nichts mit Medizin zu tun haben. Pflegt eure Hobbys und Macken! Engagiert euch sozial, denn dabei lernt ihr euch besser kennen, baut neue Fähigkeiten auf und lernt viel über Menschen. All das ist bestes Training, um zu verstehen, wie andere ticken, was sie brauchen und was Medizin kann und was sie nicht kann. 5Wenn ihr nicht mehr könnt, holt euch Hilfe! Leistungsdruck macht krank. Sucht, Suizid und Depression prallen nicht am weißen Kittel ab, im Gegenteil sind helfende Berufe traditionell schlecht darin, sich selber pfleglich zu behandeln. Ihr müsst gut für euch sorgen, wenn ihr für andere sorgen wollt. 6Macht Fehler! Und redet darüber. 7Setzt euch zu Patienten ans Bett, die in Not sind. Haltet ihre Hand! Ein paar Minuten Zuwendung können für einen anderen Menschen lebensrettend sein. Begegnet und berührt Menschen so, wie sie es ihnen gut tut. Bevor ihr losredet, schaut Menschen einmal ins Gesicht. Und bevor ihr jemandem in die Armbeuge stecht, fühlt mal die Hand und den Puls. 8Die größten Herausforderungen sind nicht auf der Rezeptorebene, sondern auf der gesellschaftlichen. Soziale Ungerechtigkeit macht krank und Unglück können wir uns nicht länger leisten. Die großen Themen der Gegenwart und Zukunft sind seelische Gesundheit, Altersmedizin, Prävention von Hochdruck, Fettleibigkeit, Depression und Demenz. Es ist naiv zu glauben, dass es dafür jemals einen Schalter oder eine Pille geben kann. Gesundheit findet im Alltag statt, wo Wissen zu Verhalten wird. Und zu Lebensfreude. 9Die Zukunft der Medizin ist weiblich, patienten- und prozessorientiert, präventiv und kommunikativ. Die Ausbildung bevorzugt nach wie vor oft Einzelkämpfer, Spezialistentum und Ellenbogen. Gute Ideen setzen sich nicht nur durch, weil sie gut sind. Sondern weil die Gegner aussterben. Haltet durch! 10Pflegt die Pflege! Lernt von fitten Stationsleitungen und gebt Anerkennung und Wertschätzung, wo ihr könnt. Ohne Pflegekräfte wird nichts von euren schlauen Verordnungen beim Patienten landen. Feiert gemeinsame Erfolge! Macht Fotos von Patienten, denen ihr helfen konntet, so wie die Kinderfotos auf der Neonatologie einem mit einem Blick sagen, dass es sich lohnt zu kämpfen, so könnte es auf jeder Station Fotos, Postkarten und Bilder geben, die einen daran erinnern, wie oft wir helfen können. 11Der Tod ist nicht euer Feind. Menschen sind sterblich, und das ist gut so. Ein Leben ohne Ende wäre sterbenslangweilig. Lernt loszulassen und da zu sein, ohne etwas tun zu müssen. The art of medicine is to do as much nothing as possible (House of God). 12Humor beginnt da, wo der Spaß aufhört. Humor ist nichts Oberflächliches, sondern das tiefe Verständnis davon, dass Dinge manchmal nicht zu ändern sind, das Leben gleichzeitig schön und schrecklich sein kann, und dass wir aus Staub kommen und zu Staub werden und dazwischen versuchen, viel Staub aufzuwirbeln. Habt eine rote Nase dabei, verschenkt wo ihr könnt ein Lächeln, und wo es passt eine Umarmung! Steckt andere an!Redaktionstipp
Dr. med. Eckart von Hirschhausen: Wunder wirken Wunder. Wie Medizin und Magie uns heilen. Rowohlt 2016. 19,95 Euro
Am 19.12.2017 feiert von Hirschhausen mit seinem Bühnen-Programm „Endlich!“ Premiere. Tour-Termine bis Ende 2018 gibt es auf seiner Website www.hirschhausen.com.
Medizin, die schmeckt! Kultur-, Buch- und Linktipps
EIN PACKENDER ROMAN
Siddhartha Mukherjee arbeitet in seinem Labor in erster Linie an der Krebs- und Stammzellenforschung. Der Pulitzerpreisträger und Bestseller-Autor lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in New York. Schon sein Buch „Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biographie“ war ein weltweiter Erfolg. Großartig, fesselnd und folgenreich ist auch sein neues Buch, in dem er meisterhaft die Geschichte der Entzifferung des Mastercodes, der unser Menschsein bestimmt, erzählt. Siddhartha Mukherjee machte sich dafür auf eine Reise in seine indische Heimat und besuchte seinen Cousin, der an Schizophrenie leidet – wie auffällig viele seiner Verwandten. Fasziniert begann er sich mit der Geschichte der Gene zu beschäftigen: von den Erbsenkreuzungen Mendels bis zur neuesten Gen-Bearbeitungsmethode CRISPR schreibt Mukherjee den spannenden Roman einer wissenschaftlichen Suche und verwebt ihn mit der Geschichte seiner Familie. Siddhartha Mukherjee: Das Gen – Eine sehr persönliche Geschichte. S. Fischer 2017. 26 Euro.
WEITERBILDUNG „MEDIZINETHIK“

GESUNDHEITSTIPPS GRATIS DAZU
Martin Gubelt ist im „echten Leben“ Arzt. Doch das reichte ihm nicht. Nebenbei betreibt er nun einen Kiosk in Köln. Büdchen – wie die kleinen Verkaufsstellen hier heißen – bieten neben Zeitungen, Schokoriegeln, Kaffee und anderen Getränken immer auch sozialen Austausch. Das mag den Arzt gereizt haben, der direkt um die Ecke wohnt, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Und so gibt’s hier Gesundheitstipps gratis zum Kaffee dazu.MEHR ACHTSAMKEIT ÜBEN!

NEUE STUDIE VON ROLAND BERGER: REGENERATIVE MEDIZIN
Regenerative Behandlungsmethoden wie Stammzell- oder Gentherapie versprechen die vollständige Heilung von Krankheiten, die mit Arzneimitteln bisher nur behandelt werden konnten. Für die Gesundheitsbranche bedeutet das einen radikalen Wandel: Bisher basiert das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie auf der oft jahrelangen medikamentösen Behandlung unheilbarer Erkrankungen. Dagegen werden regenerative Behandlungsmethoden zum größten Teil von Kliniken und Spezialanbietern entwickelt. Obwohl der Markt für die neuen Therapien rasant wächst – von 2020 bis 2025 voraussichtlich um 33 Prozent jährlich –, ist die Pharmaindustrie bisher wenig daran beteiligt und läuft so Gefahr, auf diesem wichtigen Markt den Anschluss zu verpassen. Derzeit hat er weltweit ein Volumen von 20 Milliarden Euro; 2025 werden es voraussichtlich 130 Milliarden Euro sein, so die neue Studie von Roland Berger.AUSSTELLUNG: DAS MIKROBIOM – DER MENSCH IST NICHT ALLEIN

PLÄDOYER GEGEN „SPRACHLOSE MEDIZIN“
In seinem Buch „Der Krankenflüsterer“ berichtet der leidenschaftliche Arzt Walter Möbius von den bewegendsten Begegnungen und Fällen seines Berufsalltags – und spart auch seine eigene Entwicklung als Arzt nicht aus. Der Diagnostiker hat schon viele Prominente als Lotse durch ihre Krankheiten begleitet, und nicht selten reflektieren seine Einsätze Geschichte: ob seine Erfahrungen beim Contergan-Prozess, seine Intervention beim Hungerstreik der RAF in Stammheim oder seine Betreuung kasernierter französischer Soldaten. Dabei folgt der Diagnostiker vor allem einem Credo: „Menschlichkeit ist die beste Medizin!“ Walter Möbius: Der Krankenflüsterer: Ein Diagnostiker erzählt von seinen interessantesten Fällen. Dumont 2015. 9,99 Euro.
BLOG „PFLEGERS SCHACH MED.”

Kurz und knapp
Cannabis gegen Demenz
Wie jedes andere Organ altert auch unser Gehirn. In der Folge nimmt mit zunehmendem Alter auch die kognitive Leistungsfähigkeit ab. Dieser Prozess ist normal, kann aber auch Demenzerkrankungen befördern. Schon lange suchen Forscher nach Möglichkeiten, diesen Prozess zu verlangsamen oder gar umzukehren. Das ist Wissenschaftlern der Universität Bonn und der Hebrew-Universität Jerusalem (Israel) bei Mäusen nun gelungen. Sie verabreichten Mäusen eine geringe Menge an THC, dem aktiven Inhaltsstoff der Hanfpflanze (Cannabis). Danach testeten sie das Lernvermögen und die Gedächtnisleistungen der Tiere. Mäuse, die nur ein Placebo verabreicht bekamen, zeigten natürliche altersabhängige Lern- und Gedächtnisverluste. Die kognitiven Funktionen der mit Cannabis behandelten Tiere waren hingegen genauso gut wie die von jüngeren Kontrolltieren. Die Behandlung kehrte den Leistungsverlust der alten Tiere wieder komplett um, so die Forscher. Im nächsten Schritt wollen sie nun in einer klinischen Studie untersuchen, ob THC auch beim Menschen Alterungsprozesse des Gehirns umkehren kann. www.uni-bonn.deAntibiotikamissbrauch in der Massentierhaltung
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Juli 2017 kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg eine Liste der für Menschen allerwichtigsten Reserveantibiotika veröffentlicht, die in der Humanmedizin benötigt werden, weil viele andere Antibiotika bereits versagen. Die WHO warnte zugleich davor, dass deren Einsatz in der Tierhaltung Resistenzen gegen diese Reserveantibiotika hervorrufen könne, die über die Lebensmittelkette und die Umwelt auch bis zum Menschen gelangten. Weltweit drohe der Antibiotikaeinsatz in Tierhaltungen um fast 70 Prozent zu steigen, wenn es keine wirksamen Beschlüsse und Maßnahmen dagegen gibt, warnt auch Germanwatch. Zur Umsetzung ambitionierter Ziele bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen hierzulande fordern Organisationen wie Germanwatch von der Bundesregierung, bei der Novelle des deutschen Arzneimittelgesetzes und der anstehenden EU-Tierarzneimittelnovelle dafür Sorge zu tragen, dass die Reserveantibiotika der WHO-Liste ab 2020 nicht mehr in Intensivtierhaltungen eingesetzt werden dürfen. www.germanwatch.orgGenetisch bedingte Schlaflosigkeit
Eine große internationale Studie hat den Einfluss der Gene auf das Schlafverhalten untersucht. Im Rahmen dieser Kooperation zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) in „Nature Genetics“, dass mehrere Gene eine wichtige Rolle bei Schlafstörungen spielen. Es zeigte sich, dass nicht nur der Stress des Tages dafür verantwortlich ist, dass man nachts kein Auge zubekommt: Bei Frauen scheint das Problem in rund 60 Prozent der Fälle vererbbar zu sein, bei Männern sind es rund 40 Prozent. Um herauszufinden, welche Gene konkret für Insomnie verantwortlich sind, haben die Wissenschaftler eine groß angelegte Studie unternommen. Dabei fielen sieben Gene und drei weitere Stellen im Erbgut auf, die weiter untersucht wurden. Die Studie kann als konkreter Ausgangspunkt für neue molekularbiologische Untersuchungen zur Entstehung und Behandlung der Schlaflosigkeit dienen.Wissen aufbauen
Fachgebiete, Facharzt- und Schwerpunktkompetenzen
- Gebiet Allgemeinmedizin
- Gebiet Anästhesiologie
- Gebiet Anatomie
- Gebiet Arbeitsmedizin
- Gebiet Augenheilkunde
- Gebiet Biochemie
- Gebiet Chirurgie Facharzt/Fachärztin für Allgemeinchirurgie Facharzt/Fachärztin für Gefäßchirurgie Facharzt/Fachärztin für Herzchirurgie Facharzt/Fachärztin für Kinderchirurgie Facharzt/Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie Facharzt/Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie Facharzt/Fachärztin für Thoraxchirurgie Facharzt/Fachärztin für Viszeralchirurgie
- Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
- Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Facharzt/Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Facharzt/Fachärztin für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
- Gebiet Haut- und Geschlechtskrankheiten
- Gebiet Humangenetik
- Gebiet Hygiene und Umweltmedizin
- Gebiet Innere Medizin Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie
- Gebiet Kinder- und Jugendmedizin Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie Schwerpunkt Kinder-Kardiologie Schwerpunkt Neonatologie Schwerpunkt Neuropädiatrie
- Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
- Gebiet Laboratoriumsmedizin
- Gebiet Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
- Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
- Gebiet Neurochirurgie
- Gebiet Neurologie
- Gebiet Nuklearmedizin
- Gebiet Öffentliches Gesundheitswesen
- Gebiet Pathologie Facharzt/Fachärztin für Neuropathologie Facharzt/Fachärztin für Pathologie
- Gebiet Pharmakologie Facharzt/Fachärztin für Klinische Pharmakologie Facharzt/Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie
- Gebiet Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Gebiet Physiologie
- Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie Schwerpunkt Forensische Psychiatrie
- Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Gebiet Radiologie Schwerpunkt Kinderradiologie Schwerpunkt Neuroradiologie
- Gebiet Rechtsmedizin
- Gebiet Strahlentherapie
- Gebiet Transfusionsmedizin
- Gebiet Urologie



