Work-Life-Balance: Von Flexibilität profitieren

Work-Life-Balance: Von Flexibilität profitieren, Foto: Fotolia/Bartkowski
Foto: Fotolia/Bartkowski

Von: Kirstin Petersen
Gesendet: April 2015
Dringlichkeit: hoch
An: Alle, die Karriere machen wollen
Betreff: Von Flexibilität profitieren

Liebe Leserinnen und Leser,

einen interessanten Beruf, der Freude macht und genug Zeit lässt für Kinder und Familie, Freunde und Freizeit. Wer wünscht sich das nicht? Oft bleibt es allerdings beim Wünschen. Mir ist jedoch die Balance zwischen Beruf, Karriere und Familie sehr wichtig, ich bemühe mich ständig darum und habe es ganz gut hinbekommen. Mein Arbeitgeber schafft dafür glücklicherweise das passende Umfeld.

Ich bin 44 Jahre alt und seit zehn Jahren bei Osram Opto Semiconductors in Regensburg tätig. Hier entwickeln und produzieren wir Halbleiter-Chips und innovative Lichtlösungen. Ich habe Physik studiert, arbeite als Ingenieurin und leite seit 2011 die Abteilung Leuchtstoffe mit fünf Mitarbeitern, die Bestandteil der Materialentwicklung ist. Außerdem habe ich einen Partner und zwei Söhne, drei und sechs Jahre alt.

Wer mich fragt, wie ich Job, Karriere und Familie unter einen Hut bringe, dem antworte ich: Leicht ist es nicht. Man muss sich immer wieder aktiv dafür einsetzen, damit es klappt. Dabei habe ich mit meinem Arbeitgeber viel Glück. Die äußeren Bedingungen für eine befriedigende Work-Life-Balance sind bei meinem Arbeitgeber wie auch generell im gesamten Konzern sehr gut. So gibt es auf dem Firmengelände eine Kita, die Lichtzwergerl. Kinder von sechs Monaten bis zu drei Jahren werden hier ganztägig fachkundig betreut. Ich freue mich immer, wenn ich die Kleinen im Garten spielen sehe – es gibt dort sogar zwei richtige Schweine. Der Kindergarten Lichtpiraten ist gleich nebenan, sodass die Betreuung bis zur Schule nahtlos weitergehen kann.

Mein Familienleben bedeutet mir sehr viel. Ich arbeite deshalb in Teilzeit mit 30 Wochenstunden. Was ich sehr schätze, ist die Arbeitsgleitzeit hier, sie gibt viel Flexibilität und Eigenverantwortung: Grundsätzlich können wir selbst bestimmen, wann wir morgens anfangen und abends aufhören. Natürlich stimmen wir uns da immer mit den Kollegen ab, da wir viel in Teams arbeiten. Einmal in der Woche arbeite ich von zu Hause aus. Osram bietet sogar die Möglichkeit an, ein Sabbatical zu nehmen.

Absprachen und gegenseitiges Vertrauen sind da natürlich ganz wichtig. Das bedeutet, auch mal länger zu arbeiten, wenn es gerade brennt. Als Abteilungsleiterin habe ich da ja eine Vorbildfunktion. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer können von dieser Flexibilität profitieren. Manchmal muss man allerdings rigoros Grenzen ziehen – auch für sich selbst. Denn es kann durchaus verführerisch sein, lange im Büro zu bleiben. Weil die Aufgaben spannend sind, weil die Themenvielfalt überwältigend ist oder einen der Drang weiterzukommen vorantreibt. Eine Work-Life-Balance funktioniert nur dann, wenn man sie auch wirklich will und stetig daran arbeitet.

Herzliche Grüße
Dr. Kirstin Petersen
Senior Manager/Phosphors (Material Innovation), Osram Opto Semiconductors

Anzeige