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MPDV Mikrolab GmbH

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Branche
Softwareentwicklung und IT-Dienstleistungen

Starte mit uns in die Zukunft der Industrie!
Als Experte für IT-Lösungen in der Fertigung gestalten wir die digitale Fabrik von morgen. Mit unserer Expertise aus Baden-Württemberg machen wir die smarte Produktion weltweit zur Realität. Wir entwickeln die Software, die die Fertigungsprozesse bei Top-Unternehmen steuert und optimiert. Wir sind seit 1977 am Markt, global aktiv, aber tief in der Region verwurzelt. Bei uns findest du ein zukunftssicheres Umfeld mit kurzen Wegen und viel Verantwortung.

Bei MPDV stehst Du im Mittelpunkt
Bei uns zählt der Mensch – das ist unsere gelebte Realität. Wir schaffen sichere Ausbildungs- und Studienplätze und setzen auf eine faire Work-Life-Balance. Wertschätzung, Innovation und Flexibilität sind unsere wichtigsten Werte. Dich erwartet ein familiäres Umfeld und ein Team, das sich durch enge Zusammenarbeit auszeichnet.

Deine Chancen für Ausbildung & Studium
• Praxis & Perspektive: Wir bieten Dir den idealen Einstieg in die Arbeitswelt. Während Deiner Ausbildung oder Deines Studiums erhältst Du tiefe Einblicke in ein dynamisches Hightech-Unternehmen
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Werde Teil des Teams bei MPDV! Bewirb Dich jetzt für einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium und werde Teil von #wirsindeinteam.

Anzahl der Standorte
13 Standorte weltweit

Anzahl der MitarbeiterInnen
530

Gesuchte Fachrichtungen
Informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, BWL

Einsatzmöglichkeiten
Sales, Consulting, Verwaltung, HR, Marketing & Communications, Produktmanagement, Softwareentwicklung, IT, Support & Implementation Services

Einstiegsmöglichkeiten
Direkteinstieg, Ausbildung, duales Studium, Praktikum, Abschlussarbeit, Werkstudententätigkeit

Angebote für StudentInnen
Praktikum, Abschlussarbeit, Werkstudententätigkeit

Auswahlverfahren
Virtuelle und persönliche Gespräche

AnsprechpartnerIn
Giang Phan

E-Mail
talents@mpdv.com

Internet
https://jobs.mpdv.com

karriereführer wird 40 Jahre

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Aufbruch ins Exascale-Zeitalter

Mit Deep-Dive-Expeditionen in den Maschinenraum der Arbeitswelt 2030 bietet der karriereführer seinen Lesern anspruchsvolle Zukunftsvisionen und fundierte Orientierung für den Berufseinstieg. Sein Blick richtet sich seit jeher auf Treiber von Innovationen – darunter aktuell Weltraumfahrt, Quantencomputing, AI, Bio- und Neurotechnologien, Mikroelektronik und Energie. Auch zum Aufbruch ins Exascale-Zeitalter will der karriereführer branchenübergreifend über die neuesten Trends berichten. Zum 40-jährigen Bestehen setzt der karriereführer auf schnelleres digitales Wachstum. Dabei behält er unverändert den Fokus auf die Nutzergewohnheiten der jungen Generationen. Mit Future-Work-Videos, Podcasts und einer intensiveren Präsenz in den Social Media bespielt der karriereführer weiterhin erfolgreich den digitalen Raum zwischen Hörsaal und Abschlussprüfung. Neben der Gen Z adressiert der karriereführer mit seinen Produkten auch die Generation Alpha, die mit ihren Vorlieben für Themen wie Purpose und Nachhaltigkeit nun ins Berufsleben startet. Die Gen Alpha ist mit Tablets, Smartwatches und KI-gestützten Lernplattformen aufgewachsen und wird mit neuen Formaten früher als vorherige Generationen vom karriereführer-Team angesprochen.

About

karriereführer – der Pionier im Hochschulmarketing und Employer-Branding. Seit 40 Jahren begleitet der karriereführer als Coach und Trendscanner Studierende verlässlich beim Karrierestart und dokumentiert die Transformation der Arbeitswelt. Für Unternehmen ist er der strategische Enabler, um junge Talente über alle Kanäle hinweg cross-hybrid zu erreichen.
Das bewährte Team rund um die langjährige Verlagsleiterin des karriereführers begeht das Jubiläum am angestammten Sitz im Kölner Universitätsviertel. Als Hommage an den karriereführer-Gründer Dietrich Schirmer trägt die GmbH wieder den Namen ihres Initiators. Seit dem 1. Januar 2026 werden die karriereführer-Medien organisatorisch unter dem Dach der zur Köllen Druck+Verlag GmbH gehörenden Media-Agentur Schirmer GmbH gebündelt. Köllen ist bereits seit über 30 Jahren enger Produktionspartner des karriereführers. Nun wurde auch die Druckproduktion ins eigene Haus geholt und erfolgt besonders nachhaltig. Dafür sorgen unter anderem eine Solaranlage („Printed by Köllen and Sun“) sowie ein E-Fuhrpark für Logistik. Damit bleibt die bewährte Leistungsfähigkeit auch in Zukunft ein Kennzeichen für die Produktion des karriereführers. Next-Level: Das karriereführer-Team baut seine Kooperationen mit Netzwerkpartnern wie Eventveranstaltern, digitalen Plattformen und innovativen Videoproduzenten konsequent aus und entwickelt seine Formate stetig weiter. Pressekontakt: presse@karrierefuehrer.de | Fon: +49 (0)221/4722-300 Pressemitteilung herunterladen (PDF)  

Bauleiter (m/w/d) Schlüsselfertigbau

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Logo BREMER WO: Paderborn, BREMER West GmbH & Co. KG SKILL: Berufserfahrung WAS: Architektur, Bauwesen UMFANG: Vollzeit

WIR SIND:

In Deutschland zählt BREMER zu den führenden Unternehmen im schlüsselfertigen Industrie- und Gewerbebau. Als ganzheitlicher Anbieter der Immobilien- und Bauwirtschaft begleiten wir unsere Kunden von der Projektentwicklung über die Fertigung in eigenen Werken bis zum schlüsselfertigen Bau und den Serviceleistungen für das Gebäude im laufenden Betrieb. Das 1947 gegründete Familienunternehmen agiert an siebzehn deutschen sowie einem tschechischen und zwei polnischen Standorten und erwirtschaftet derzeit eine Betriebsleistung von ca. 1.000 Mio. EUR. Rund 1.400 Mitarbeitende setzen sich täglich mit Leidenschaft für den Kundenerfolg ein.
Als Bauleiter (m/w/d) am BREMER Standort in Paderborn übernehmen Sie die eigenverantwortliche Steuerung und Überwachung aller Baustellenabläufe. Sie koordinieren die beteiligten Gewerke, sichern Termine und Kosten und gewährleisten eine hohe Qualität der Eigen- und Fremdleistungen. Bringen Sie Ihre Erfahrung ein und gestalten Sie gemeinsam mit uns anspruchsvolle Bauprojekte – in einem professionellen Umfeld mit kurzen Entscheidungswegen und starken Teams.

IHRE AUFGABEN:

  • Koordination und Steuerung der Gewerke und Partnerunternehmer innerhalb des Baustellenteams und dem zugewiesenen Verantwortungsbereich
  • Führung der zugeteilten Partnerunternehmen zur Sicherstellung der termin- und qualitätsgerechten und kosteneffizienten Fertigstellung von Bauvorhaben
  • Umsetzung des Bausolls und Erkennung von Anpassungsbedarfen
  • Nachtragserkennung sowie -aufbereitung
  • Rechnungsprüfung im Rahmen des Änderungsmanagements

IHR PROFIL:

  • Abgeschlossenes Studium Bauingenieurwesen (FH/TU/TH) oder Architektur
  • Abgeschlossene Ausbildung: Bautechniker | Maurermeister | Stahlbetonbaumeister
  • Mehrjährige Erfahrung in der Umsetzung schlüsselfertiger Projekte
  • Deutschlandweite Reisebereitschaft und Führerschein erforderlich
  • Leistungsbereitschaft und Flexibilität
  • Organisationsgeschick und Durchsetzungsvermögen
  • Ergebnisorientierte und kostenbewusste Arbeitsweise

UNSER ANGEBOT:

  • Interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem motivierten Team
  • Unbefristeter Arbeitsvertrag
  • Firmenwagen auch zur privaten Nutzung
  • Hochwertige technische Ausstattung (iPhone, iPad, Laptop) auch zur privaten Nutzung
  • BREMER-Kultur: familiäres, faires Miteinander, gelebte Willkommenskultur, unternehmensweite Weihnachtsfeiern sowie Sommerfeste und weitere vielfältige Teamevents
  • Verantwortung von Anfang an: herausfordernde, abwechslungsreiche Aufgaben sowie interne Perspektiven für alle Lebensphasen
  • Lebenslanges Lernen: individuelle Weiterentwicklung in der BREMER Akademie sowie interne Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten
  • Work-Life-Balance: flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten sowie die Möglichkeit zur Nutzung eines Lebensarbeitszeitkontos, Unterstützung in besonderen Lebenslagen (Kinderbetreuung, Pflegesituation)
  • Weitere Benefits: betriebliche Altersvorsorge, Bike-Leasing auch für den Partner / die Partnerin, Firmenfitness bei einem nationalen Sport- und Wellnessnetzwerk sowie exklusive Mitarbeitervergünstigungen bei zahlreichen Partnern dank unseren Corporate Benefits
#QualitätBauenZukunftGestalten

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Friederike Schröder Personalreferentin 0 52 51 / 770-0 Jetzt bewerben

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Backlash bedroht Gleichberechtigung

Vor 30 Jahren wurden bei der UN-Weltfrauenkonferenz die Weichen für globale Geschlechtergerechtigkeit gestellt. Doch die Entwicklung stockt: Krisen lähmen, populistische Bewegungen verursachen einen Backlash. Was Frauen in Führungspositionen betrifft, geht es in Deutschland besonders langsam voran. Um das zu ändern, müssen Unternehmen Führung neu denken. Damit es endlich auf Leistung ankommt – und nicht mehr auf alte Muster. Ein Essay von André Boße

Anfang September 1995, vor mehr als 30 Jahren, fand in Peking ein bedeutsames Treffen statt. Zum vierten und bisher letzten Mal lud die UN zur Weltfrauenkonferenz. Abgesandte aus 189 Nationen verabschiedeten einen Aktionsplan, um die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Möglichst konkret sollte dieser Plan sein, darauf hatten die beteiligten Frauenorganisationen großen Wert gelegt. In der Abschlusserklärung verpflichteten sich die unterzeichnenden Staaten unter anderem, die Gleichstellung von Frauen in den Feldern Wirtschaft und Politik zu fördern und geschlechtsspezifische Unterschiede im Bildungssystem abzubauen.
Was vor 30 Jahren erreicht wurde, wird jetzt wieder in Frage gestellt.
Dass es seitdem keine weitere UN-Weltfrauenkonferenz gegeben hat, zeigt, wie wegweisend die Beschlüsse damals gewesen sind, wie groß ihr Einfluss auf Frauenbewegungen weltweit war. In den Ländern Afrikas zum Beispiel, wo Gender- Ungerechtigkeit die Frauen vor existenzielle Probleme stellt. Aber auch in Westeuropa, wo sich damals die Gewissheit festsetzte, dass Gender-Vielfalt in der Wirtschaft nicht nur den Frauen hilft, sondern auch den Unternehmen. Viele Jahre lang funktionierten die Beschlüsse der UN-Frauenkonferenz als institutioneller Rahmen für Organisationen, die sich für die Gleichstellung von Frauen einsetzen. Doch nun zeigt sich: Was vor 30 Jahren erreicht wurde, wird jetzt wieder in Frage gestellt.

Backlash: Ein Konsens wird wieder in Frage gestellt

„Der große Backlash“ hat Rita Schäfer, Beraterin für Entwicklungsorganisationen, einen Meinungsbeitrag betitelt, den sie 30 Jahre nach der UN-Weltfrauenkonferenz für die Zeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“ schrieb. Ihre Beobachtung ist, dass der „1995 in Peking erzielte Konsens mittlerweile weltweit von rechten Kulturkämpfer*innen außerhalb und innerhalb von Regierungen attackiert wird“, indem diese Interessensgruppen „zunehmend strategisch gegen Multilateralismus und Geschlechtergerechtigkeit vorgehen“. Die Krise der Demokratien und der Aufstieg des politischen Autoritarismus in immer mehr Ländern der Welt haben zur Folge, dass „Frauenfeindlichkeit“ um sich greife, „vielfach politisch verstärkt durch Desinformationen und das Schüren von Hass in digitalen Medien“, so Schäfer.

Bei dem Tempo: Vorstandsgleichheit in 16 Jahren

Die AllBright-Stiftung hat Ende 2025 berechnet, wie lange es bei dem durchschnittlichen Entwicklungstempo der vergangenen fünf Jahre noch dauern würde, bis der Frauenanteil in den Vorständen der börsennotierten deutschen Unternehmen bei 50 Prozent liegt: 16 Jahre. Ende 2041 wäre es also so weit.
Das Weltwirtschaftsforum hat diesen Rückschritt quantifiziert. Der Deutschlandfunk meldete im Herbst 2025, die Expert*innen hätten errechnet, dass es noch 123 Jahre dauern werde, „bis alle Menschen auf der Welt unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben“. Das sollte schon mal schneller gehen: Noch 2020 gingen die Expert*innen vom Weltwirtschaftsforum von einer Zeitspanne von rund 100 Jahren aus. Die Gleichberechtigung verspätet sich um 23 Jahre. Tendenz aktuell wohl eher steigend. Es fühlt sich an, als sitze man in einem Zug fest, der auf der freien Wiese plötzlich stehen bleibt – und sich die Ankunftszeit am Zielbahnhof immer weiter verspäte.

0,1 Prozentpunkte in zehn Jahren

Um diese Verzögerung mit Zahlen zu belegen: Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass Frauen in den deutschen Führungsetagen weiterhin deutlich unterrepräsentiert sind. „Während im Jahr 2024 rund 1,32 Millionen Männer in Deutschland eine Führungsposition hatten, waren es nur 540.000 Frauen“, heißt es im Bericht von Ende 2025. Damit waren zum Zeitpunkt der Datenerhebung lediglich 29,1 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt. Dieser Wert, heißt es in der Meldung, liegt deutlich unter dem EU-Durchschnitt, der bei 35,2 Prozent liegt. Den Spitzenplatz im europäischen Vergleich belegt Schweden mit einem Frauenanteil von 44,4 Prozent. Deutschland stagniert, wie das Statistische Bundesamt vermeldet: „Seit dem Jahr 2014 hat sich der Anteil der weiblichen Führungskräfte in Deutschland praktisch nicht verändert.“ Im Jahr 2024 lag die Quote bei 29 Prozent. Die Steigerung: mickrige 0,1 Prozentpunkte. Die Daten zeigen, dass sich in anderen Ländern der EU deutlich mehr getan hat: „Im EU-Durchschnitt stieg der Anteil der weiblichen Führungskräfte in diesem Zeitraum um 3,4 Prozentpunkte.“
Vielen arbeitenden Frauen bleibt auch weiterhin der Weg in die Führung versperrt.
Was die Analyst*innen des Statistischen Bundesamts besonders umtreibt: Der geringe Anteil an Frauen in Leitungspositionen in Deutschland ist besonders bemerkenswert, da in der Bundesrepublik der Anteil an erwerbstätigen Frauen mit 46,9 Prozent leicht über dem EU-Durchschnitt (46,4 Prozent) liegt. Lässt sich in einem Land wie Italien der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen so erklären, dass dort generell weniger Frauen einer Erwerbsarbeit nachgehen, kann die Schlussfolgerung in Deutschland nur lauten: Vielen arbeitenden Frauen bleibt auch weiterhin der Weg in die Führung versperrt.

Alte Strukturen schlagen Leistung und Qualifikation

Warum das so ist? Mit dieser Frage hat sich Katrin Winkler beschäftigt. Die Leiterin der Kempten Business School und Professorin für Personalmanagement und Führung hat für den Meinungsbereich „Speakers Corner“ der Business School eine Analyse online gestellt. Gleich zu Beginn des Textes wehrt sie sich gegen die häufig geteilte Erklärung, nach der Frauen deshalb nicht nach oben kommen, weil sie „individuelle Defizite“ oder „fehlende Ambitionen“ hätten. „Diese Erklärungen greifen jedoch zu kurz“, schreibt die Professorin in ihrem Beitrag. Auf dem Weg nach oben, so Winkler, gehe es gar nicht so sehr um die Leistung. Die aktuelle Forschung zeige, „dass Führungserfolg weniger ein rein leistungsbasiertes Phänomen ist als vielmehr das Ergebnis sozialer Zuschreibungs-, Legitimations- und Selektionsprozesse.“ Autorität entstehe nicht allein durch Kompetenz, sondern durch Anerkennung in der Organisation – und diese sei strukturell geprägt. Wer glaubt, dass in einem Unternehmen diejenige Person Karriere mache, die individuell die größte Kompetenz mitbringt, besonders viel leistet und am besten qualifiziert ist, der täuscht sich, schreibt Katrin Winkler. Die Forschung zeige, dass Führung „in erheblichem Maße ein soziales Zuschreibungsphänomen ist“. Heißt: Es gibt ein Bild von einer Führungspersönlichkeit, das weniger mit dem zu hat, was diese Person an Leadership-Fähigkeiten mitbringt, sondern ob sie den Erwartungen entspricht, die man von Führung hat. „Diese Erwartungen sind historisch gewachsen und kulturell geprägt“, schreibt die Professorin. Assoziiert werde Führung vor allem mit Merkmalen wie Durchsetzungsfähigkeit, Dominanz und Kontrolle. Und diese widersprechen den Eigenschaften, die häufig mit Frauen assoziiert werden, nämlich Empathie und Beziehungsorientierung.

Frauen in Führung stehen weiterhin vor Dilemma

Damit geraten ambitionierte Frauen auf dem Weg nach oben automatisch in ein Dilemma: Entsprechen sie dem, was man von Führung erwartet, treten sie aus ihrer stereotypischen Rolle, was – so Winkler – häufig mit Sanktionen einhergehe. Entsprechen sie dem Stereotyp weiblichen Handelns, werde ihnen die Führungsstärke abgesprochen. „Wer klar entscheidet, gilt schnell als ‚zu dominant‘. Wer moderiert und einbindet, als ‚nicht durchsetzungsstark genug‘“, schreibt Katrin Winkler. In ihrem Fazit fordert sie, dass sich die Unternehmen dieses Dilemma unbedingt bewusst machen müssten: Es bringe nichts, Frauen zwar individuell weiterzubilden, ohne dabei auch die „strukturellen Verzerrungen“ im Blick zu haben. Ihre Forderung: „Wer Frauen in Führung stärken will, muss Zuschreibungs- und Selektionsmechanismen sichtbar machen – nicht nur individuelle Kompetenzen fördern.“

Gefangen im „Thomas-Kreislauf“

In ihrem Report stellen die Autor*innen der AllBright-Stiftung fest, dass sich Vorstandsvorsitzende der großen Unternehmen noch immer bevorzugt mit etwas jüngeren Spiegelbildern ihrer selbst umgeben. „Sie trauen ihnen am ehesten zu, was sie selbst können“, heißt es im Report. Daraus ergibt sich ein Problem, dass in der Studie „Thomas-Kreislauf“ genannt wird: „Neue Vorstandsmitglieder werden nach der Schablone der schon vorhandenen Vorstandsmitglieder rekrutiert.“ Und da seit vielen Jahren und auch zum Stand der Erhebung im September 2025 Thomas der häufigste Name in den deutschen Vorständen ist, folgen auf einen Thomas weitere Thomasse.
Das Erstaunliche ist: Je mehr die Wirtschaft die weiblichen Führungskräfte benötigt, desto schwerer macht sie ihnen den Aufstieg. Anders gesagt: Je mehr Krisen es gibt, desto stärker steht die Gender-Gerechtigkeit unter Druck. Die AllBright-Stiftung mit Sitz in Stockholm und Berlin, die sich für mehr Frauen und Diversität in den Führungspositionen der Wirtschaft einsetzt, schreibt in einem neuen Report mit Blick auf die Situation in Deutschland von einer „Krisenlähmung“: „Fehlendes Wachstum, schwache Konjunktur, hohe Kosten und Unsicherheiten: Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise, die Herausforderungen sind groß. In Zeiten, die eigentlich Neuausrichtung und Weiterentwicklung erfordern, agieren viele Unternehmen gerade mutlos, müde und wie gelähmt“, heißt es im Beitrag der Geschäftsführung Dr. Wiebke Ankersen und Christian Berg. In unsicheren Zeiten werde nicht für weitere Modernisierung gesorgt, sondern wieder stärker auf Männer nach altbekanntem Muster gesetzt. „Es ist der Rückgriff auf Vertrautes und Gewohntes in der Hoffnung auf Sicherheit, und zum ersten Mal sind die Unternehmen mit reinen Männervorständen nicht weniger geworden, sondern mehr. Das ist ein gefährlicher Reflex.“ Viele Unternehmen steckten, so Wiebke Ankersen und Christian Berg, auch deshalb in der Krise, „weil sie die hervorragend ausgebildeten Frauen noch immer nicht als Schlüssel und Treiber für eine gelingende Erneuerung einsetzen“.

Bewahren lähmt

Das ist gut 30 Jahre nach der UN-Weltfrauenkonferenz eine bemerkenswerte Feststellung. Um noch einmal auf das Bild mit dem Zug mit Verspätung zurückzukommen: Damals wurden in Peking die Weichen gestellt. Doch die Bahn bummelt. Und zwar in Deutschland selbstverschuldet. „Wir sind eine alternde Gesellschaft“, sagte die Wirtschaftsjournalistin Julia Löhr von der FAZ in der Talksendung von Markus Lanz am 24. Februar 2026. „Und eine alternde Gesellschaft ist sehr daran interessiert, den Status quo zu bewahren.“ Doch dieser Status quo ist es, der lähmt.
Die junge Generation steht vor der Herausforderung, kulturelle Begebenheiten, traditionelle Strukturen und alte Vorstellungen von Führung aufzubrechen.
Und so steht die junge Generation vor der Herausforderung, kulturelle Begebenheiten, traditionelle Strukturen und alte Vorstellungen von Führung aufzubrechen. In einer alternden Gesellschaft sind die Jungen jedoch die Minorität. Umso wichtiger ist es, dass endlich mehr junge Frauen den Weg in die Führung schaffen. Und sobald offenkundig wird, dass im Unternehmen für junge Frauen die Karrierebremsen wirken, sollten die jungen Frauen (am besten im Verbund mit den jungen Männern) versuchen, offen darüber zu reden. Anzusprechen, wie es sich anfühlt, in einem Zug zu sitzen, der immer mehr Verspätung anhäuft. Das Gute ist: Diese Erfahrung hat jede und jeder schon einmal gemacht.

Transformations-Strategin Alexandra Lust im Interview

Transformation ist für Alexandra Lust weit mehr als ein Modewort – sie versteht darunter den Auftrag, ein Unternehmen mutig weiterzuentwickeln. Seit Mitte 2025 ist sie Head of HR Strategy & Transformation bei Audi. Im Interview spricht sie darüber, warum Zuhören eine der wichtigsten Führungskompetenzen ist, wie man Menschen durch Wandel begleitet und weshalb Vielfalt gerade in Krisenzeiten unverzichtbar bleibt. Ein Gespräch über Haltung, Verantwortung und authentische Führung. Die Fragen stellte André Boße.

Zur Person

Alexandra Lust zählt seit ihrem Wechsel zu Audi im Juli 2025 zum Top-Management im HR-Bereich des Autokonzerns. Als Head of HR Strategy & Transformation verantwortet sie die Bereiche HR Strategie, Managementgrundsätze und -vergütung, HR-Digitalisierung und Innovation, HR Analytics sowie das Talent Management. Durch diese Rolle beschäftigt sie sich intensiv mit den Fragen, wie sich Führung, Organisation und Arbeit in einer sich rasch verändernden Welt weiterentwickeln. Ihre Karriere begann die Diplom-Betriebswirtin nach ihrem Studium in München als HR Business Partner bei MAN Truck & Bus SE. 2019 ging sie zur börsennotierten TRATON GROUP mit ihren Marken Scania, MAN, International und Volkswagen Truck & Bus als einem der weltweit führenden Hersteller von Nutzfahrzeugen. 2025 wechselte sie zu Audi.
Frau Lust, Sie sind seit Sommer 2025 in der Position Head of HR Strategy & Transformation bei Audi tätig. Was genau bedeutet für Sie der Begriff der Transformation? Der Begriff wird heute häufig und recht inflationär benutzt. In meiner Rolle bedeutet Transformation jedoch etwas sehr Konkretes: Er beschreibt den Anspruch, unser Unternehmen durch strukturelle, organisatorische und technologische Veränderungen nachhaltig weiterzuentwickeln. Ich stelle mir dabei immer die zentrale Frage: Wie können wir uns als Organisation so verändern, dass wir morgen besser sind als heute? Das ist für mich ein aktiver Gestaltungsauftrag – und genau diesen verfolgen wir bei Audi sehr konsequent. Inwiefern? Audi ist ein traditionsreiches Unternehmen mit einer starken Identität. Die Vergangenheit darf jedoch nicht über die Zukunft bestimmen. Wir müssen uns immer wieder neu fragen: Wer kauft morgen unsere Autos und mit welchen Erwartungen? Die Antworten auf diese Frage bringen Veränderungen mit sich: für das Unternehmen, für die Strukturen, für Arbeitsweisen und für jeden Einzelnen. Mein Job ist es, diesen Wandel seitens HR zu begleiten. Was bedeutet das konkret? Im Kern bedeutet es, die Menschen bei diesen Veränderungen mitzunehmen. Transformation ist oft auch mit Unsicherheit verbunden. Oft wissen die Mitarbeitenden nicht, was diese oder jene Veränderung für sie persönlich, für ihre Rolle und ihren Arbeitsplatz bedeutet. Daher versuchen wir, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen. Welche Eigenschaft ist für Ihre Rolle wichtig?
Transformation beginnt mit Zuhören.
Die Fähigkeit zuzuhören. Ich bin jetzt seit rund einem halben Jahr bei Audi und habe in dieser ersten Phase sehr viele Kennenlerngespräche geführt, um zu verstehen, welche gefüllten Rucksäcke die Menschen mit sich tragen. Dieses ergebnisoffene Zuhören ohne Vorannahmen ist anspruchsvoller, als es klingt. In unserer Gesellschaft werden Menschen oft sehr schnell aufgrund einzelner Aussagen oder äußerer Merkmale in Schubladen gesteckt. Schubladen, in denen sie sich selbst gar nicht sehen. Und da wieder herauszukommen, kann ganz schön schwierig sein. Dieses Schubladendenken möchte ich als Führungskraft unbedingt und ganz bewusst vermeiden. Wie gelingt das in einem Gespräch? Indem ich in diesen Gesprächen als Führungskraft eher still bin. Ich höre zu, ohne das Gesagte sofort zu kommentieren oder einzuordnen. Gelingt mir das, dann spüre ich sofort, was das bewirkt: Menschen fühlen sich gesehen und gehört. Das löst sehr viel Positivität aus. Weil dieser Mensch merkt: Ich kann hier so sein, wie ich bin. Das schafft Vertrauen und öffnet den Raum für echte, ehrliche Gespräche. Konnten Sie schon immer gut zuhören? Ich glaube, dass Empathie schon immer eine Stärke von mir war. Ich bin neugierig auf Menschen, habe feine Antennen, kann ganz gut die Stimmung im Raum lesen. Dass Zuhören eine wichtige Führungskompetenz ist, habe ich bereits früh in meiner Karriere gelernt. Damals hatte ich eine Führungskraft, die auch in stressigen Phasen einen kühlen Kopf behielt und die Menschen nicht aus dem Blick verlor. Das habe ich sehr geschätzt und das habe ich mir dann für meinen eigenen Weg vorgenommen. Das würde ich jungen Menschen grundsätzlich raten: Sich nicht eine Person als Vorbild zu nehmen, sondern sich bei verschiedenen Personen die jeweils besten Eigenschaften abzuschauen. Warum raten Sie davon ab, sich ein Vorbild zu suchen? Weil die Gefahr besteht, ein Vorbild zu kopieren – und dabei die eigene Stimme zu überhören. Dabei ist es so wichtig, eine eigene, authentische Persönlichkeit zu entwickeln. Und das gelingt meiner Meinung nach am besten, wenn man sich von guten Eigenschaften verschiedener Menschen inspirieren lässt, und diese in sein eigenes Tun integriert. So wird man im besten Fall zu einer besseren Version seiner selbst. Das bedeutet auch, bewusst zu entscheiden, welche Verhaltensweisen man nicht übernehmen möchte. Welche zum Beispiel? Manche Menschen neigen dazu, sich selbst zu sehr in den Mittelpunkt zu stellen. Das ist selten hilfreich. Denn das kann im Falle einer Führungskraft dazu führen, dass sich die Mitarbeitenden nicht mehr trauen, kritisches Feedback zu geben. Dabei sollte es doch das Ziel von Leadership sein, die Organisation und die Menschen in ihr so zu befähigen, dass sie im Zweifel auch ohne mich funktioniert. Müssen Frauen mehr leisten als Männer, um Karriere zu machen? Ich beobachte, dass Frauen in unserer Gesellschaft häufig besonders sichtbar Leistung zeigen müssen und dass ihr Führungsstil kritischer beäugt wird. Dabei geht es nicht um einzelne Unternehmen, sondern um gesellschaftliche Muster, die wir insgesamt noch nicht vollständig überwunden haben. Für Frauen und Männer werden oft unterschiedliche Vokabulare für das identische Verhalten verwendet. Was ich jetzt sage, klingt stereotypisch, ist nichtsdestotrotz oft weiterhin Realität: Wenn Frauen sehr entschieden auftreten, dann gelten sie schnell als bossy oder verbissen ehrgeizig. Das identische Auftreten wird bei Männern als durchsetzungsstark und ambitioniert bewertet. Wichtig ist, solche Biases zu erkennen und zu überwinden. Bei uns im Unternehmen bieten wir dafür Mentorings, Schulungen und Sensibilisierungen an.
Diversität macht uns innovativer, stärker und führt zu besseren und robusteren Ergebnissen.
Was bedeutet es für Sie, in einer weiterhin männerdominierten Branche heute eine Frau in einer Führungsposition zu sein? Bestimmte Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern den Wandel mitzugestalten. Ich habe eine Verantwortung in meiner Funktion, und mir ist bewusst, dass insbesondere junge Frauen heute am Anfang ihrer Karriere danach schauen, mit welchen Menschen und insbesondere auch Führungspersönlichkeiten eines Unternehmens sie sich identifizieren können. In meiner Rolle habe ich die Verantwortung, stereotype Denkmuster zu hinterfragen – und sie anzusprechen. Ich glaube, wir sind da auf einem guten Weg. Aber es liegt in meiner Natur, dass ich mir etwas mehr Tempo wünsche. Hinzu kommen Rückschritte, weil der Kulturwandel in unserer Gesellschaft aktuell an manchen Stellen wieder zurückgedreht wird. Das macht mir Sorgen, und auch hier muss ich die Stimme, die ich aufgrund meiner Funktion habe, nutzen. Wie nutzen Sie Ihre Stimme konkret? Leider erlebt man oft, dass das Thema Diversity in Krisenzeiten depriorisiert wird – sei es in der Gesellschaft, in der Politik oder in Unternehmen. Es heißt dann, in der Krise seien andere Dinge wichtiger, da könne Vielfalt nicht mehr das Hauptthema sein. Dem widerspreche ich ausdrücklich. Ich bin der Überzeugung, dass eine Krise genau der richtige Zeitpunkt ist, um weiterhin in Vielfalt zu investieren. Was bedeutet denn Diversität? Dass es in Teams unterschiedliche Perspektiven und Fähigkeiten gibt. Es ist belegt, dass diverse Teams gemeinsam bessere Entscheidungen treffen. Ja, die Entscheidungsfindung dauert manchmal länger. Aber es lohnt sich. Diversität macht uns innovativer, stärker und führt zu besseren und robusteren Ergebnissen. Welchen Rat möchten Sie jungen Frauen geben, die am Anfang Ihrer Karriere stehen? Zunächst einmal: Stolpersteine gehören auf allen Karrierewegen dazu. Lebensläufe sehen oft glatt und linear aus, aber reale Karrieren verlaufen selten ohne Umwege. Was wichtig ist: Zu versuchen, so gut es geht bei sich selbst zu bleiben. Holt euch konstruktives Feedback ein, nehmt es ernst, aber nicht persönlich. Gebt euch eine Nacht, um darüber zu schlafen und darüber nachzudenken: Steckt etwas Wahres darin? Und wenn ja: Wie kann ich dieses Feedback sinnvoll für mich nutzen? Dann könnt ihr euren eigenen Weg gestärkt weitergehen.

Zum Unternehmen

Der Automobilhersteller Audi mit Stammsitz in Ingolstadt ist in mehr als 100 Märkten weltweit aktiv und steuert ein globales Produktionsnetzwerk mit 22 Standorten in 13 Ländern. Im Jahr 2025 lieferte die Marke Audi 1,6 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus, die Auslieferungen elektrischer Fahrzeuge stiegen im Vorjahresvergleich um 36 Prozent. Aktuell arbeiten mehr als 88.000 Beschäftigte für den Konzern, zu dem neben der Marke Audi auch der Sportwagenhersteller Lamborghini und die Luxusmarke Bentley sowie der Motorradhersteller Ducati zählen.

Blickpunkt: Pionierinnen

Sie kämpften in einer männlich dominierten Gesellschaft für ihre Überzeugungen, setzten sich an die Spitze der technischen und künstlerischen Innovation und prägten den Verlauf der Geschichte mit ihren Ideen. In unserer Pionierinnen- Reihe stellen wir Frauen vor, die mit ihrem Mut und ihrem Durchsetzungsvermögen den Weg zur Gleichberechtigung geebnet haben. Von Kerstin Neurohr

Leila Moysich (*1979) – Babyretterin

Sie ist Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendhilfeträgers Sternipark und Babyretterin: Leila Moysich hat im Jahr 2000 in Hamburg die erste Babyklappe Deutschlands geschaffen und damit Müttern oder Vätern die Möglichkeit gegeben, ihr Baby unerkannt abzugeben. Nachdem im Dezember 1999 in einer Hamburger Recycling-Anlage ein totes Neugeborenes gefunden wurde, beschloss Leila Moysich, aktiv zu werden, um Eltern in Not und ihren Babys zu helfen. Wird ein Baby abgelegt, wird medizinisches Personal verständigt und das Kind schnell versorgt. Im Anschluss nehmen Pflegefamilien die Kinder auf, bis entweder Adoptiveltern gefunden werden oder sich die leiblichen Eltern melden – acht Wochen lang haben sie die Möglichkeit, ihr Kind wieder zurückzuholen. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 100 Babyklappen, und auch in anderen Ländern – von Österreich über die USA bis Japan – wurden Babyklappen eingerichtet worden.

Iris Apfel (1921-2024) – Stilikone

 

Buchtipp: Colorful

Cover Colorful Iris Apfel erzählt von ihrer kreativen Arbeit, ihrer Lebensgeschichte, ihren Abenteuern und ihrem unerschütterlichen Glauben an die Kraft von Farbe und Kreativität. Iris Apfel: Colorful. Welche Farbe hat das Glück? Prestel 2024. 36 Euro
Iris Apfel war weit mehr als eine schillernde Modeikone – sie war eine Pionierin für ein selbstbestimmtes, unkonventionelles Leben. Geboren 1921 in New York, baute sie gemeinsam mit ihrem Mann Carl ein internationales Textilunternehmen auf. Als Innenausstatter arbeiten die beiden über Jahrzehnte hinweg an prestigeträchtigen Projekten, unter anderem richten sie für gleich neun US-Präsidenten das Weiße Haus ein. Berühmt wird sie allerdings erst spät: Mit über 80 Jahren entdeckt die breite Öffentlichkeit ihren einzigartigen Stil und ihre Persönlichkeit. 2005 – Apfel ist 84 Jahre alt – muss das Metropolitan Museum of Art kurzfristig eine Ausstellung absagen und braucht Ersatz. Der Kurator, Fan des Stils von Iris Apfel, lässt sie ihre Modesammlung zeigen. Und dann geht es los: TV-Auftritte, ein Dokumentarfilm, ein Buch. Iris Apfel liebt es schrill, bunt, humorvoll – und sie folgt dem Motto: „mehr ist mehr“. 97 Jahre alt ist sie, als sie offiziell Model wird: IMG, eine der weltweit führenden Modelagenturen, nimmt sie 2019 unter Vertrag – angeblich auf Initiative von Tommy Hilfiger. Weltweit ist Iris Apfel auf Magazincovern zu sehen. Sie bekommt eine eigene H&M-Kollektion, hat Millionen Follower auf Instagram, sogar eine eigene Barbie. Iris Apfel stirbt 2024 im Alter von 102 Jahren.

Amelie Hedwig Beese-Boutard, genannt Melli Beese (1886 – 1925) – erste deutsche Pilotin

Filmtipp: Die ersten Fliegerinnen –

Zwischen Triumph und Tragödie Melli Beese zählt gemeinsam mit der Austro-Ungarin Lilly Steinschneider und der Französin Marie Marvingt zu den ersten Fliegerinnen der Welt. Die NDR/ARTE-Dokumentation zeigt, wie sie mit ihrer Entschlossenheit den Weg für Pilotinnen in der Luftfahrt bis heute geebnet haben. Verfügbar in der ARD-Mediathek bis 03.08.2026
Mit viel Mut und Durchsetzungsvermögen lebt sie ihren Traum vom Fliegen. Als erste Frau in Deutschland erwirbt sie den Privatpilotenschein. Dabei studiert Melli Beese, Tochter einer wohlhabenden Familie aus Dresden, zuerst Bildhauerei an der Königlichen Akademie der freien Künste Stockholm. Doch das Abenteuer lockt, und so schreibt sie sich als Gasthörerin am Technikum in Dresden ein, um mehr über Mathematik, Technik und Flugmechanik zu lernen. Ihr Ziel: Pilotin werden! Lange muss sie kämpfen, bis ein Fluglehrer sich bereit erklärt, sie auszubilden. Zu Anfang ihrer Ausbildung erlebt sie mit ihrem Fluglehrer einen Absturz, bei dem Melli Beese mehrere Brüche erleidet. Zur Behandlung der Schmerzen erhält sie Morphium, was eine lebenslange Sucht zur Folge hat. Doch sie führt die Ausbildung fort. Immer wieder legen männliche Piloten ihr Steine in den Weg – mehrmals sabotieren sie sogar das Flugzeug von Melli Beese und bringen sie damit in Lebensgefahr. Aber sie können die junge Pilotin nicht aufhalten: 1911, an ihrem 25. Geburtstag, besteht sie die Prüfung. Sie erhält die Fluglizenz Nummer 115 und ist damit Deutschlands erste Pilotin. Kurz darauf stellt sie einen Höhenweltrekord für weibliche Piloten auf – und eröffnet die „Flugschule Melli Beese“. Melli Beese heiratet 1913 den französischen Flieger Charles Boutard und nimmt die französische Staatsbürgerschaft an. Das große Unglück kommt 1914 mit dem Ersten Weltkrieg: Boutard wird verhaftet, Beese gilt als „feindliche Ausländerin“ und muss die Flugschule schließen. Nach dem Krieg ist das Paar krank und finanziell ruiniert, Beese und Boutard trennen sich. 1925 scheitert die Erneuerung der Fluglizenz. Melli Beese wählt den Suizid und stirbt im Alter von nur 39 Jahren.

Tatjana Haenni (*1966) – Fußballfunktionärin

Sie ist die erste Frau an der Spitze eines Bundesligaclubs: Tatjana Haenni ist seit Januar 2026 CEO von RB Leipzig. Als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten ist nichts Neues für die 59-jährige: Sie war Schweizer Nationalspielerin, absolvierte 23 Länderspiele. Später arbeitete sie für den Schweizer Verband, dann in Führungspositionen für UEFA und FIFA. Anfang 2023 ging sie in die USA, wurde Direktorin für die National Women’s Soccer League. Und nun also der Wechsel von New York nach Leipzig. „Neuen Input und frische Impulse“ erhofft der Fußballclub sich von ihr – und die Zeichen stehen gut, dass Haenni diese mit Fachkenntnis und Führungsstärke einbringen wird.

Buch Die VorkaempferinBuchtipp: Die Vorkämpferinnen

Die Historikerin Bianca Walther („Frauen von damals“) lässt die Pionierinnen der ersten deutschen Frauenbewegung lebendig werden. Entlang der Lebenswege und Netzwerke der Aktivistinnen zeichnet sie ein facettenreiches Bild einer Bewegung, die sich trotz massiver Widerstände Gehör verschaffte. Ein mitreißendes Porträt einer Bewegung und eine Inspiration für einen Kampf, der noch lange nicht vorbei ist. Bianca Walther: Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde. S. Fischer 2026. 24 Euro

Im Gespräch mit: Susanne Krawinkel, CFO TÜV Hessen

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Zwischen Technologie, Vielfalt und Zukunftsdenken: Susanne Krawinkel als neue CFO bei TÜV Hessen über Neugier, Mut und KI als erweiterten Optionsraum TÜV Hessen steht für Sicherheit, Umweltschutz und technische Qualität. Seit September 2025 verantwortet erstmals mit Susanne Krawinkel eine Frau als CFO die Finanzspitze – mit klarer Mission: mehr Sichtbarkeit und Chancen für Frauen in Ingenieurberufen in einem Unternehmen, das Vielfalt und Familienfreundlichkeit längst lebt.

Frau Krawinkel, Sie haben an der Universität Stuttgart „Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre“ studiert. Was hat Sie dazu bewegt, diesen Studiengang zu belegen? Ich wollte ursprünglich BWL mit Sprachen studieren, habe jedoch keinen Studienplatz erhalten. Da mir ein reines BWL-Studium nicht reichte, habe ich mich nach einer passenden Alternative umgesehen und bin auf den Studiengang „Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre“ an der Universität Stuttgart gestoßen. Er verbindet ein vollwertiges BWL-Studium mit einem technischen Anteil von etwa 25 Prozent – darunter Elektrotechnik, Textilkunde oder Verkehrsplanung sowie mein Schwerpunkt Verfahrenstechnik. Diese Kombination hat mir das technische Grundverständnis vermittelt und mich ideal darauf vorbereitet, wirtschaftliche Themen nicht isoliert, sondern eng mit operativen, technischen Prozessen eng verzahnt zu betrachten. Sie sind seit September 2025 die neue CFO bei TÜV Hessen. Welche Kenntnisse aus Ihrem Studium unterstützen Sie besonders in dieser Position? Meine langjährige Erfahrung in technischen Branchen wie Anlagenbau und Infrastruktur hilft mir, mich schnell in unterschiedliche Prozesse einzuarbeiten und mir einen guten Überblick zu verschaffen – auch jenseits der klassischen kaufmännischen Kernbereiche. Durch regelmäßige Besuche unserer Standorte möchte ich selbst sehen, was unsere Mitarbeitenden beim TÜV Hessen bewegt. Mir ist wichtig, das Geschäft und die Menschen dahinter wirklich zu verstehen – dafür bilden mein Hintergrund und meine Erfahrung eine starke Basis. Inwiefern helfen Ihnen ingenieurwissenschaftliche Denkweisen in Ihrer Rolle als CFO eines technischen Dienstleisters? Unglaublich viel. Ich habe keine Scheu, vor Ort zu gehen, mir Abläufe anzusehen und gezielt nachzufragen. Gerade die Arbeitsprozesse interessieren mich, weil ich nur so verstehen kann, wie das Unternehmen funktioniert – und wo wir als Management unterstützen können, um die Arbeit vor Ort zu erleichtern.
Menschlichkeit bewahren! Warum KI unser Denken nicht ersetzt.
Da steckt sehr viel Neugierde dahinter … Auf jeden Fall. Ich war schon immer neugierig und wollte verstehen, wie Dinge funktionieren. Eine Frage, die meine Mutter wahrscheinlich damals zur Verzweiflung gebracht hat, war immer „Warum?“ Mich schreckt auch Neues nicht ab – im Gegenteil: Ich probiere es aus und arbeite mich ein, natürlich mit einem realistischem Risikoblick und einem Plan B in der Hinterhand. Diese Haltung begleitet mich bis heute. Prüfen und Zertifizieren bedeutet höchste Verantwortung. Sie schreiben selbst in Ihrem LinkedIn Profil: „CFO² – Ihr Chief Finance & Chief Future Officer – Als Finanzprofi bringe ich Effizienz, Digitalisierung & Transformation nachhaltig in Einklang“. Wie gelingt Ihnen dies? Wirtschaftlichkeit steht klar im Fokus, aber nicht um jeden Preis. Unser Kerngeschäft muss sauber laufen, gleichzeitig nutzen wir Chancen, die strategisch sinnvoll sind – etwa in der Automotive-Branche, um technologische Entwicklungen weiter aktiv zu begleiten. Digitalisierung und Transformation spielen dabei eine große Rolle: Selbstfahrende Elektroautos, veränderte Prüfprozesse oder neue Anforderungen an technische Dienstleistungen werden unser Geschäft perspektivisch verändern. Wir beschäftigen uns intensiv damit, wie wir neue Technologien sinnvoll integrieren können – nicht, um Mitarbeitende zu ersetzen, sondern um ihre Arbeit effizienter und zukunftsfähig zu machen. Bleiben wir bei dem Thema Digitalisierung (z. B. KI, Data Analytics). Wie verändert sie die Rolle der CFO – und welche Chancen eröffnet das besonders für Ingenieurinnen und Ingenieure? Die kaufmännischen Bereiche sorgen weiterhin im Hintergrund dafür, dass das operative Geschäft läuft, aber ihr Fokus verändert sich. Am Beispiel Controlling: Statt Zahlen mühsam in Excel zu sammeln, werden wir künftig mit Echtzeit- Dashboards arbeiten, die Abweichungen sofort sichtbar machen und voranalysieren. Dadurch bleibt mehr Zeit für Ursachenforschung und gemeinsames Finden von Potentialen. Ähnlich wird sich auch die technische Seite entwickeln: Daten aus Anlagen lassen sich schneller auswerten, Predictive Maintenance wird präziser, und wir erkennen frühzeitig, wann Eingriffe nötig sind oder Schwachstellen entstehen. Welche Verantwortung tragen Führungskräfte konkret, damit Frauen aus dem MINT-Bereich nicht nur eingestellt, sondern auch gehört werden? In meinen Augen eine sehr große. Wichtig ist, alte Rollenbilder abzulegen – etwa die Annahme, junge Frauen könnten wegen Familie ausfallen. Tatsächlich sind viele Mutter extrem gut organisiert, weil sie Beruf, Kinder und Haushalt managen und tagtäglich unter einen Hut bringen. Mobiles Arbeiten hat auch vieles erleichtert. Wir müssen mehr Frauen auf allen Hierarchieebenen und insgesamt diverser werden. Wir wollen Frauen fördern, aber nicht, weil sie Frauen sind, sondern weil sie als Mensch etwas zu sagen haben und andere Sichtweisen einbringen. Entscheidend bleibt für mich jedoch: Es zählt nicht das Geschlecht, sondern die beste Qualifikation für einen Job. Und genauso handhabt TÜV Hessen das seit vielen Jahren. Wird finanzielle Entscheidungsfindung Ihrer Meinung nach technischer – oder menschlicher? Ich hoffe, wir bleiben trotz aller technologischer Entwicklungen menschlich. KI kann wertvolle Impulse geben und unseren Optionsraum erweitern, aber sie ersetzt nicht das eigene Denken. Wir können die generierten Szenarien nutzen und als Idee diskutieren. Wichtig ist jedoch, sie immer kritisch zu hinterfragen. KI-Tools verstehe ich als weitere, unterstützende „Mitarbeitenden“, die wir kompetent fuhren müssen. Gleichzeitig dürfen wir nicht in einer KI-Blase landen und grundlegende Fähigkeiten verlernen – gerade für die junge Generation bleibt das ein wichtiges Thema. Was macht die Branche Prüfen und Zertifizieren und den TÜV Hessen besonders interessant für Ingenieurinnen? Unsere berufliche Vielfalt ist beeindruckend. Wir bewegen uns nicht nur in einer Branche, sondern begleiten Themen von Automotive über Managementsysteme bis hin zu Industrie- und Gebäudetechnik. Im Grunde spiegeln wir das gesamte Spektrum der Wirtschaft wider – und genau das macht unsere Arbeit so faszinierend. Sie unterstützen als Mitglied die Initiative Inspiring Girls Deutschland. Können Sie kurz erklären, in welcher Form Sie diese unterstützen und was diese Initiative ausmacht? Die Initiative Inspiring Girls stammt ursprünglich aus Großbritannien und ist seit 2024 nun auch in Deutschland aktiv. Sie zeigt Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren die Vielfalt beruflicher Möglichkeiten – weit über das hinaus, was viele aus ihrem direkten Umfeld kennen. Dafür besuchen sogenannte Role Models Schulen und sprechen in kleinen Gruppen über ihren eigenen, oft nicht geradlinigen Berufsweg, über Chancen, Umwege im Leben und die Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Ich bin seit Ende 2024 Mitglied, kümmere mich um Prozesse und Finanzen und werde in diesem Jahr auch selbst als Role Model aktiv sein. Wir haben das Jahr 2026 – wieso steckt in vielen Köpfen innerhalb unserer Gesellschaft immer noch die typische Rollenverteilung? Meiner Meinung nach hat unsere Gesellschaft in dieser Frage gefühlt einen Schritt zurück gemacht. Traditionelle Rollenbilder sind weiterhin tief verankert – vielleicht auch durch die aktuelle politische Lage und die Akteure. Bis Diversität flächendeckend da ist, werden wohl noch ein bis zwei Generationen vergehen. Klassische Geschlechterrollen aufzubrechen – nicht nur im Berufsleben, sondern auch im Alltag, sei es im eigenen Zuhause oder mit Blick in die Spielzeugabteilung in Kaufhäusern – bedarf noch einiger Arbeit. Gab es einen Moment, in dem Sie gemerkt haben: Ich möchte jungen Frauen zeigen, dass ihnen alle Wege offenstehen? Mein Einstieg ins Mentoring war vor etwa zwölf Jahren eher zufällig. Ich war oft die einzige Frau unter vielen männlichen Kollegen, habe mir darüber aber nie Gedanken gemacht. Eine Kollegin sprach mich damals auf ein CrossCompanyMentoringprogramm für Frauen an – ich fand diese Idee spannend und war sofort neugierig. Die Resonanz der Teilnehmerinnen hat mir schnell gezeigt, wie viel ich aus meinem Erfahrungsschatz weitergeben kann. Seitdem engagiere ich mich in verschiedenen Initiativen, vor allem für junge Frauen auf dem Weg in Führungspositionen. Beim Mentoring Hessen zum Beispiel unterstütze ich Akademikerinnen aus oftmals MINT-Fächern dabei, ihren beruflichen Weg zu finden, Herausforderungen in technischen Berufen zu meistern und Familie und Karriere in Einklang zu bringen. Was war der beste Rat, den Sie in Ihrer Karriere erhalten haben? „Du kannst nicht alles, aber du kannst alles lernen.“ Dieser Rat meines Vaters hat mich stark geprägt. Er erinnert mich daran, nicht aufzugeben, wenn etwas nicht sofort gelingt, sondern Neues auszuprobieren, neugierig zu sein und dranzubleiben – vor allem dann, wenn es mir wirklich wichtig ist. Was möchten Sie Ingenieurinnen mit auf Ihren beruflichen Weg mitgeben? Seid mutig – und bleibt es. Traut euch Neues auszuprobieren. Habt keine Angst, auch wenn nicht alles auf Anhieb gelingt. Rückschläge gehören zum Leben dazu. Wichtig ist, euren Weg konsequent weiterzugehen, euch weiterzuentwickeln und nicht stehenzubleiben. Blickt nach vorn und dreht euch nicht zu oft zurück.
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Wie schaffen Sie sich einen Ausgleich zu Ihrem Job und Ihren täglichen verantwortungsvollen Aufgaben? Ich gehe gerne laufen – dort finde ich Abstand, aber auch neue Ideen und Impulse. Dabei höre ich oft Podcasts oder Radio, allerdings bewusst nichts aus meinem Fachbereich, sondern Themen, die völlig branchenfremd sind. In meiner Freizeit lese ich außerdem leidenschaftlich gern: Biografien und historische Romane. Denn aus einer gut geplotteten Geschichte kann man ebenfalls erstaunlich viel für das eigene Leben mitnehmen.

kuratiert

Women in Tech für mehr Diversität in technischen Berufen

Der branchenübergreifende, gemeinnützige Verein Women in Tech e.V. möchte Mädchen und Frauen ermutigen, einen technischen Beruf zu ergreifen und Austausch ermöglichen. Women in Tech veranstaltet digitale und lokale Events, zeigt Role Models auf und bildet ein starkes und vielverzweigtes Netzwerk aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen und anderen Organisationen. Mitglieder können kostenlos an einem Mentorship-Programm teilnehmen, außerdem gibt es Workshops, Karriere-Coachings und vieles mehr.

Podcast Lost Sheroes

Lost Sheroes erzählt die Geschichten von Frauen, die in den Geschichtsbüchern fehlen: Der mächtigste Pirat aller Zeiten? Eine Frau. Der erste Autor der Menschheit? In dem von WDR Cosmo produzierten Podcast erzählt Schauspielerin Milena Straube die spannenden Lebensgeschichten unbeachteter Heldinnen.

Mehr Frauen am Bau – BAUINDUSTRIE legt neue Zahlen vor

Der Anteil von Frauen im Bauingenieurwesen steigt – 30 Prozent der Studierenden sind Frauen, vor 25 Jahren lag der Anteil nur bei 20 Prozent. Mit Sorge blickt die Branche allerdings auf den seit zehn Jahren andauernden Rückgang bei den Studienanfängern und damit auch auf die Zahl der weiblichen Studienanfänger. So haben sich im Wintersemester WS 2024/25 nur noch 2.720 Frauen (von 9.000) für ein Bauingenieurstudium eingeschrieben. Das sind zwar fast doppelt so viele wie noch vor zwei Jahrzehnten, aber 13 Prozent weniger als zum Höchststand vor elf Jahren. Grund dafür sei vor allem die demografische Entwicklung. Alle Infos zum FrauenNetzwerk-Bau der BAUINDUSTRIE Kuratiert von Kerstin Neurohr

Chapeau! Kultur-, Buch- und Linktipps

„Auf den Straßen Teherans“

Cover NilaDie „Woman. Life. Freedom“-Aktivistin Nila erzählt von der weiblichen Revolution in ihrem Heimatland Iran: Nach dem Tod von Jina Mahsa Amini im September 2022, der landesweite Proteste auslöste, geht auch Nila auf die Straße. Die Angst ist der ständige Begleiter der Frauen, die gemeinsam für ihre Rechte kämpfen – bedroht und eingeschüchtert von der berüchtigten Sittenpolizei, die wahllos verhaftet, foltert und tötet. Eindringlich schildert Nila ihre persönlichen Erfahrungen als Aktivistin auf den Straßen Teherans und setzt diese in den Kontext einer langen Geschichte weiblicher Stärke im Iran. Ein mutiges Zeugnis, das einen tiefen Einblick in die gegenwärtigen Proteste und die anhaltende Unterdrückung im Iran bietet. Übersetzt von Asal Dardan, mit einem Vorwort von Natalie Amiri. Nila: Auf den Straßen Teherans. Bastei Lübbe 2026. 20 Euro

Graphic Novel „Die Frau als Mensch – Schamaninnen“

Cover Die Frau als Mensch SchamaninnenDie Graphic Novel „Die Frau als Mensch – Am Anfang der Geschichte“ wurde mit dem Deutschen Sachbuchpreis 2025 ausgezeichnet. Mit „Schamaninnen“ folgt die Fortsetzung dieser groß angelegten Erforschung der Rolle der Frau in der menschlichen Kunst- und Kulturgeschichte. Die österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin Ulli Lust führt durch Jahrtausende weiblichen Wirkens und menschlicher Schöpfungskraft. Dabei lotet sie ein mythisches Kontinuum aus, in dem wir uns auf unserer Sinnsuche immer wieder anders spiegeln. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026. Ulli Lust: Die Frau als Mensch: Schamaninnen. Reprodukt 2026. 29,00 Euro

Film „WOMAN“

Woman (c) Agnès Sadiki
Woman (c) Agnès Sadiki
2000 Frauen aus 50 Ländern sprechen in dem Dokumentarfilm „Woman“ in 30 Sprachen darüber, wie es sich für sie anfühlt, Frau zu sein. Ihre Geschichten verdichten die Filmemacher Yann Arthus-Bertrand und Anastasia Mikova zu einer Hymne auf die Weiblichkeit – auf ihre Stärke, ihren Mut, ihre Zähigkeit und ihre Weisheit. In dem Dokumentarfilm wachsen die über 2000 Interviews rund um die Welt zu einem bunten, liebevollen und berührenden Mosaik über das Frausein zusammen. Frauen erzählen ihre Geschichten: Sie sprechen von Mutterschaft, Bildung, Sexualität, Ehe und finanzieller Unabhängigkeit sowie über tabuisierte Themen wie häusliche Gewalt. Verfügbar in der 3sat-Mediathek bis 9.9.2026, www.3sat.de/film/dokumentarfilmzeit/woman-100.html.

Podcast „Ein Zimmer für uns allein“

Mit Host Paula Lochte treffen zwei Frauen aus verschiedenen Generationen aufeinander und sprechen über ein Thema, das sie verbindet. Zum Beispiel über Schönheitsideale, sexuelle Aufklärung, Finanzen, Care-Arbeit. Was waren ihre Struggles damals und heute? Was hat sich verändert, oder vielleicht sogar verbessert? „Ein Zimmer für uns allein“ ist ein Podcast des Radiosenders Bayern 2.

Aktionskunst-Projekt „Radikale Töchter“

Radikale Töchter ©MeikeKenn
Radikale Töchter ©MeikeKenn
Seit 2019 inspirieren „Radikale Töchter“ in ihren Workshops zu wirkungsvollen, außergewöhnlichen Formen der politischen Teilhabe. Ihr Trainingsplan aus Aktion, Kunst und Politik ist darauf ausgerichtet , den Funken zu entfachen – zu zeigen, wie einfach es sein kann, ins Handeln zu kommen. Für eine kritische Masse junger Menschen, die wieder leidenschaftlich brennt: Für Demokratie. Für Menschenrechte. Für soziale Gerechtigkeit. Für Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit. https://radikaletoechter.de, Instagram: @radikaletoechter

Marilyn Monroe. 100 Seiten

Cover Marilyn Monroe100 Seiten für Marilyn Monroe, die am 1. Juni 100 Jahre alt geworden wäre: Jenni Zylka wirft einen neuen, feministischen und filmjournalistischen Blick auf die Ikone des 20. Jahrhunderts Marilyn Monroe und vor allem auf ihr Werk. Anhand ihrer Rollen in Filmen wie Blondinen bevorzugt, Manche mögen’s heiß, Das verflixte 7. Jahr oder The Misfits hält sie ein nachdrückliches Plädoyer für eine Künstlerin, deren ganze Persönlichkeit bezeichnend für ein Frauenleben steht, gefangen zwischen öffentlicher Verehrung und privater Verzweiflung. Jenni Zylka: Marilyn Monroe. 100 Seiten. Die Ikone des 20. Jahrhunderts. Reclam 2026. 12 Euro

Wo der Hammer wirklich hängt

Cover Ich zeig euch wo der Hammer haengtWarum Frauen im Handwerk mehr als nur mit Werkzeug kämpfen müssen Sandra Hunke erzählt in „Ich zeig’ euch, wo der Hammer hängt“ von ihrem steinigen Weg als Frau im männerdominierten Handwerk – ehrlich, wütend und voller Leidenschaft. Ihr Buch ist ein mutiger Aufruf zu mehr Gleichberechtigung auf der Baustelle und ein Plädoyer für eine diverse Zukunft im Blaumann. Sandra Hunke: Ich zeig’ euch, wo der Hammer hängt. Verlag Michael Fischer, 2025, 208 Seiten, 18 €.

Die Gläserne Decke: Warum der „Gender Shift“ mehr als nur gute Noten braucht

Die Metapher der „gläsernen Decke“ hat in den letzten Jahren eine neue Dimension erhalten. Wir befinden uns in einer Phase, die Experten als „Gender Shift“ bezeichnen – eine fundamentale Transformation der Arbeitswelt, in der Geschlechterrollen neu definiert werden. Doch wie aktuelle Analysen zeigen, ist dieser Prozess kein Selbstläufer. Es ist oft ein „Schritt nach vorne und ein Schritt zurück“: Während gesetzliche Quoten und Lippenbekenntnisse in den Vorstandsetagen zunehmen, verharren die kulturellen Strukturen in vielen Unternehmen in alten Mustern. Von Stefan Trees

Für junge Absolventinnen bedeutet das: Die gläserne Decke ist zwar rissig, aber sie ist immer noch stabil genug, um Karrieren zu bremsen, die sich allein auf klassische Recruiting-Mechanismen verlassen. Um den Gender Shift aktiv mitzugestalten und nicht in den Sackgassen des Systems hängenzubleiben, ist der Weg über Karrieremessen, Frauen-Netzwerke und strategische Events unerlässlich. Hier sind die fünf entscheidenden Gründe:

  1. Überwindung des „Unconscious Bias“ in Zeiten des Umbruchs
    Obwohl Unternehmen den kulturellen Wandel propagieren, sitzen die unbewussten Vorurteile tief. Viele Recruiting-Algorithmen und Auswahlprozesse basieren immer noch auf dem Bild des „idealen Mitarbeiters“, der männlich geprägte Karrieremuster (Lückenlosigkeit, totale Verfügbarkeit) widerspiegelt. Der Gender Shift braucht oft einen „zweiten Anlauf“, weil die erste Welle der Veränderung oft nur die Oberfläche berührt hat. Auf Netzwerkevents können Absolventinnen diese voreingenommenen Filter umgehen. Im persönlichen Gespräch zählen Kompetenz und das Potenzial für moderne Führung – Qualitäten, die in einer standardisierten Maske oft untergehen.
  2. Der verdeckte Stellenmarkt als Motor der Transformation
    Der Gender Shift transformiert die Arbeitswelt dahingehend, dass „Soft Skills“ und kollaborative Führung wichtiger werden. Solche Qualitäten lassen sich schwer in einer Online-Bewerbung vermitteln. Daher werden Schlüsselpositionen immer häufiger über Vertrauensnetzwerke besetzt. Wer sich nur auf öffentliche Portale verlässt, sieht nur das, was das alte System noch ausspuckt. Frauen-Netzwerke geben hingegen frühzeitig Hinweise auf Vakanzen in Unternehmen, die den Kulturwandel bereits ernsthaft vollziehen und gezielt nach weiblichen Talenten suchen, um ihre Teams zukunftsfähig aufzustellen.
  3. Sichtbarkeit von Role Models gegen den Rückschritt
    Der Weg nach oben ist kein linearer Aufstieg mehr, sondern oft ein volatiles Feld („Schritt nach vorne, Schritt zurück“). In dieser unsicheren Phase sind Role Models lebenswichtig. Klassische Recruiting-Prozesse bieten keine Mentorinnen. Spezielle Netzwerke hingegen machen Frauen sichtbar, die bereits bewiesen haben, dass der Gender Shift gelingen kann. Diese Vorbilder vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern die psychologische Resilienz, die nötig ist, wenn man in männerdominierten Strukturen auf Widerstand stößt. Sie zeigen: Führung ist kein männliches Privileg, sondern eine Frage der Haltung.
  4. Strategisches Empowerment in „Safe Spaces“
    Die Transformation der Arbeitswelt erfordert neue Kompetenzen – von Verhandlungsgeschick in flachen Hierarchien bis hin zum Self-Branding. Während das klassische Recruiting eine passive Rolle der Bewerberin vorsieht, ermöglichen Frauen-Netzwerke ein aktives Training in geschützten Räumen. Hier wird diskutiert, wie man den „zweiten Anlauf“ des Gender Shift nutzt, um nicht nur dabei zu sein, sondern die Regeln mitzugestalten. In diesen Netzwerken wird aus individueller Unsicherheit kollektive Strategie.
  5. Aufbau langfristiger Allianzen für den systemischen Wandel
    Ein echter Gender Shift passiert nicht durch Einzelkämpferinnen, sondern durch systemische Veränderung. Klassisches Recruiting ist eine punktuelle Transaktion. Networking hingegen ist der Aufbau einer „strategischen Hausmacht“. Junge Absolventinnen, die frühzeitig in Berufsnetzwerke investieren, schaffen Allianzen, die über Jahrzehnte tragen. Diese Kontakte sind das Sicherheitsnetz bei Rückschlägen und das Katapult bei Beförderungen. Sie sorgen dafür, dass der „Schritt zurück“ nur ein kurzer Moment bleibt und der nächste Schritt nach vorne umso kraftvoller ausfällt.

Die gläserne Decke wird nicht allein durch Qualifikation zerbrechen, sondern durch eine neue Form der Vernetzung. Der Gender Shift bietet eine historische Chance, die Arbeitswelt menschlicher, vielfältiger und erfolgreicher zu machen. Doch junge Frauen müssen sich bewusst machen: Das System ändert sich nicht von selbst. Wer die Abkürzung über Netzwerke und gezielte Events nimmt, verlässt die Warteschlange des traditionellen Recruitings und wird zur Architektin der eigenen Karriere im neuen Zeitalter der Arbeit.

Netzwerke, Mentorenprogramme und Linktipps

MINT

Digital Media Women e.V.

Netzwerk für gleichgestellte Teilhabe von Frauen in Wirtschaft, Medien, Bildung, Gesellschaft und Politik
www.digitalmediawomen.de

Initiative „Chef:innensache“

Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien für Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern
https://chefinnensache.de

SHE works!

Magazin für Gründerinnen und Unternehmerinnen
http://www.she-works.de

Komm, mach MINT!

Informiert und begeistert Mädchen und junge Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe
http://www.komm-mach-mint.de/

Fachgruppe Frauen und Informatik in der Gesellschaft für Informatik e.V.

Für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an der Informationstechnologie, Vernetzung und Bereitstellung von frauenbezogenen Informationen
https://fg-frauen-informatik.gi.de/

bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Beratung, Inspiration und Austausch mit anderen Gründerinnen
https://www.gruenderinnenagentur.de

Deutscher Ingenieurinnenbund

Für die tatsächliche Gleichstellung von Frauen im MINT-Bereich
www.dibev.de

Curia Netzwerk für Frauen in MINT

Netzwerk für Frauen in MINT sowie Netzwerk- und Karrierekonferenz
https://www.curia-netzwerk.de/

Deutscher Ärztinnenbund e.V.

Netzwerk für Ärztinnen und Zahnärztinnen aller Fachrichtungen sowie für Medizinstudentinnen
https://www.aerztinnenbund.de/

Die Chirurginnen e.V.

Für Frauen, die chirurgisch tätig sind oder waren, sowie für interessierte Studentinnen
https://chirurginnen.com/

¥Women in Mobility

Netzwerk für Frauen aus der Mobilitätsbranche.
https://www.womeninmobility.org/

Global Digital Women (GDW)

Internationales Netzwerk zur Vernetzung von Frauen in der Digitalbranche mit Fokus auf Sichtbarkeit und Diversity-Beratung für Unternehmen
https://global-digital-women.com

Women in Tech e.V.

Verein zur Förderung von Frauen in technischen Berufen
https://women-in-tech.de

Eco – Kompetenzgruppe Women in Tech

Netzwerk innerhalb des Verbands der Internetwirtschaft zur Karriereförderung von Frauen in der Internetbranche
https://www.eco.de/themen/women-in-tech/

FrauenNetzwerk-Bau

Netzwerk für Frauen aller baubezogenen Tätigkeiten als Forum des Austauschs und der gegenseitigen Förderung
https://www.bauindustrie.de/verband/netzwerk-bau/frauennetzwerk-bau

Netzwerke

Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU)

Seit 1954 branchenübergreifender Wirtschaftsverband für die Interessen von weiblichem Unternehmertum und mehr Frauen in Führungspositionen
www.vdu.de

fim, Vereinigung für Frauen im Management e.V.

Frauennetzwerk von und für Frauen in Führungsverantwortung
www.fim.de

FidAR Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

Ziel von FidAR ist es, den Frauenanteil in den deutschen Aufsichtsräten signifikant und nachhaltig zu erhöhen
www.fidar.de

Business and Professional Women

Netzwerk für Unternehmerinnen und berufstätige Frauen weltweit für Chancengleichheit in Beruf, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
www.bpw-germany.de

Generation CEO – Das exklusive Business Netzwerk für Frauen im Top Management

internationales Netzwerk führender Managerinnen und Fördernetzwerk für weibliche Führungskräfte
http://generation-ceo.com

Zonta Deutschland

Teil des globalen Netzwerks von Zonta International als einer der weltweit führenden Organisationen für berufstätige Frauen
https://www.zonta-union.de/

European Women‘s Management Development International Network

Internationales gemeinnütziges Netzwerk, gegründet 1984 von Frauen für Frauen und Männer in Führungspositionen
www.ewmd.org

Deutscher Juristinnenbund e.V.

Unabhängiger frauenpolitischer Verein von Juristinnen, Volks- und Betriebswirtinnen
https://www.djb.de/

Frauen-Netzwerk FOODSERVICE e.V.

Netzwerk für Frauen aus der Food Service Branche, Gastronomie- und Hotellerie und den damit verbundenen Branchen
https://frauennetzwerk-foodservice.de/

BücherFrauen e.V.

Die BücherFrauen sind ein Berufsnetzwerk für Frauen aus allen Bereichen rund ums Buch
www.buecherfrauen.de

Speakerinnen-Liste

Sichtbarkeit von Frauen überall da steigern, wo öffentlich gesprochen wird
www.speakerinnen.org/de

Bundesvereinigung von Frauenverbänden und gemischter Verbände in Deutschland e.V.

Der Deutsche Frauenrat (DF) engagiert sich seit 1951 für die Rechte von Frauen in Deutschland
https://www.frauenrat.de/

Journalistinnenbund

Netzwerk von Frauen im Journalismus
https://www.journalistinnen.de/

Mompreneurs

Plattform für Vernetzung, Unterstützung und Wachstum für selbstständige Mütter
https://mompreneurs.de/

nushu female business

#Branchenunabhängiger Business Club für Frauen im deutschsprachigen Raum
https://www.teamnushu.de/

PANDA Women Leadership Network

Das Netzwerk für Frauen in Führung in Deutschland setzt sich für Gleichberechtigung und Diversität in Führungspositionen ein
https://www.we-are-panda.com/

Webgrrls

Webgrrls.de e.V. ist ein bundesweites deutsches Business-Netzwerk von und für weibliche Fach- und Führungskräfte in der digitalen Medienbranche
https://www.webgrrls.de

Wift Germany

Internationales Businessnetzwerk für Frauen in der Film- und Fernsehbranche und den digitalen Medien
https://wiftg.de/

Soroptimist Deutschland

Soroptimist International (SI) ist eines der weltweit größten Netzwerke
berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement
https://www.soroptimist.de

bunton

Karriereplattform für Frauen in Führungspositionen – und für Unternehmen, die Führungspositionen diverser besetzen möchten
https://www.bunton.de/

Karrieremessen und Netzwerkevents

herCAREER Expo

Karriere- und Netzwerkmesse für Frauen. Findet jährlich im Herbst statt und deckt alle Hierarchieebenen ab – vom Berufseinstieg bis zum Top-Management und zur Existenzgründung. Besonderheit: Starker Fokus auf „Digital Networking“ und Mentoring-Pitches.
Termin-Tipp: Nächste Expo am 8. und 9.10.2026
her-career.com

Karrierekongress Femworx

Netzwerk- und Diskussionsveranstaltungen für Female Leadership im MINT-Bereich, Mischung aus Jobmesse, Kongress und Coaching-Zone
Termin-Tipp: Nächste Femworx am 23. und 24.04.2026
https://www.hannovermesse.de/de/rahmenprogramm/special-events/femworx/

CAREER Venture women

Kostenloses Recruiting-Event für Hochschul-Absolventinnen mit Einzelinterviews, eine Bewerbung ist erforderlich
Termin-Tipp: Nächste CAREER Venture women am 30.11. und 01.12.2026
https://www.career-venture.de/