Forschen @ Home

In sicherem Arbeitsumfeld an spannenden Aufgaben forschen beim DLR

DLR Carina Haupt im Homeoffice
Carina Haupt im Homeoffice – sie forscht im Bereich IT im DLR Institut für Softwaretechnologie“ (Copyright: DLR/Carina Haupt)

Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ziehen alle an einem Strang: Seit Mitte März hat ein Großteil der DLR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Homeoffice-Betrieb umgestellt.

Normalerweise arbeiten 9.000 Personen, davon über 4.000 Forscherinnen und Forscher, an 27 deutschlandweiten Standorten. Darunter sind viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studentinnen und Studenten, die direkt oder schon während ihres Studiums eingestiegen sind und gerade ihre Forschungskarriere starten. Der Umzug in viele dezentrale Homeoffices hat gut geklappt mithilfe der nötigen Infrastruktur und großem Einsatz aller für die Leistungsfähigkeit der Forschungsbereiche Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung.

Mittlerweile kehren – unter Einhaltung hoher Sicherheitsmaßnahmen für jeden Einzelnen – die Mitarbeitenden in verringerter Zahl wieder an die Standorte zurück. Bevorzugter Arbeitsplatz bleibt nach Möglichkeit das Homeoffice, je nach individueller Situation werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber unterschiedliche Angebote seitens des DLR gemacht. Hier berichten Forscherinnen und Forscher verschiedener Bereiche aus den letzten ungewöhnlichen Wochen und darüber, wie sie sich in der neuen Situation eingerichtet haben:

So läuft Forschung von zuhause …

Carina Haupt hat auch im Homeoffice einen guten Draht

Mit Ihrem Team, der Gruppe Software Engineering am Institut für Softwaretechnologie, unterstützt Carina Haupt Forscherinnen und Forscher bei der Softwareentwicklung. „Wir beraten bei Umsetzung, entwickeln Guidelines und führen Schulungen durch. Chat, Telefon- und Videokonferenzen waren schon immer Bestandteil meines Alltags, da mein Team über ganz Deutschland verteilt in Berlin, Braunschweig, Köln und Oberpfaffenhofen sitzt.“ All das erledigt sie jetzt im Homeoffice, sie meint: „Mein guter Draht zu meinen Kolleginnen und Kollegen hilft mir gerade jetzt sehr. Ich bin sehr kommunikativ und gebe mein Wissen gerne weiter. Deshalb setze ich mich immer für die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein, die in verschiedenen Instituten an verwandten Fragestellungen der Softwareentwicklung arbeiten.“ Privat engagiert sie sich in Communities – zum Beispiel organisiert sie Konferenzen zum Thema Freie und Open Source Software.

Zuhause Arbeiten ist für sie kein Problem – wenn die Infrastruktur passt! Ein VPN-Zugang war für alle im Team kurzfristig verfügbar. Schulungen bietet das Institut jetzt einfach online an, spontan umgesetzt. In der Zukunft soll das gleich beibehalten werden. „Einmal mehr kann ich die großen Spielräume und die Entscheidungsfreiheit, die ich beim DLR habe, nutzen.“

Geschäftsfeldentwicklung am heimischen Schreibtisch

Michael Meyer zu Hörste ist Ingenieur am Institut für Verkehrssystemtechnik. Seine Aufgabe ist die Geschäftsfeldentwicklung – er plant Projekte und stimmt Inhalte und Budgets ab. Im Moment bereitet er das Shift2Rail Projekt X2Rail-5 vor. Das DLR leitet dieses Projekt mit 22 Partnern aus ganz Europa. Wöchentlich hat er Telefonkonferenzen mit über 30 Teilnehmern – eine interessante Herausforderung. Die Inhalte müssen gut strukturiert werden, damit nichts vergessen wird.

Wegen der europäischen Zusammenarbeit in Shift2Rail kommuniziert er immer viel über Telefon- und Webkonferenzen sowie E-Mail. Arbeiten im Homeoffice ist für ihn keine große Umstellung: Seiner Meinung nach muss ein Team, dass sich gut kennt, nicht für jede Abstimmung nach Brüssel oder Madrid fliegen.

Wichtig ist ihm, Arbeit und Freizeit mit der Familie auch räumlich zu trennen, so kann er besser abschalten. Was er zuhause vermisst? Seinen Sitzball, den er im Büro gelassen hat, und seine Bücher – dafür hat er im Homeoffice die Literatur stehen, die ihm im DLR fehlt.

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Trotz Corona-Krise: wie gewohnt beim DLR bewerben!

Nicht nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für Bewerberinnen und Bewerber läuft es beim DLR. Interessierte können sich wie gewohnt bewerben – die Institute und Einrichtungen wählen für das Bewerbungsgespräch dann passende Formate nach gegebenen Möglichkeiten. Unter den aktuellen Stellenausschreibungen sind auch derzeit viele, die einen Einstieg direkt nach oder schon während des Studiums ermöglichen.

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Als öffentliche Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland ist das DLR auch weiterhin gut gewappnet. Gemeinsam sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Krise angegangen, gemeinsam blicken sie in die Zukunft – um sie durch wegweisende Forschung mitzugestalten.

Wann starten Sie Ihre Mission beim DLR? Zu den aktuellen Stellenausschreibungen.