Flexible Arbeitsbedingungen zählen mehr als das Gehalt
Laut einer Studie ist hybrides Arbeiten mittlerweile das wichtigste Instrument im Recruiting von Tech-Talenten, das Gehalt wurde auf Platz zwei verdrängt. Eine Befragung von 502 Führungskräften (Director-Level und höher) in Deutschland belegt: Für Unternehmen in Deutschland ist Flexibilität längst kein Zusatzangebot mehr, sondern ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Mehr als drei Viertel (78 %) der befragten Führungskräfte sehen hybride oder flexible Arbeitsmodelle als entscheidend für die Gewinnung von Tech-Talenten an, bei der Generation Z (81 %) und den Millennials (82 %) sogar noch stärker. Durchgeführt wurde die Studie im März 2026 von Mortar Research im Auftrag der International Workplace Group (IWG).
Deutschland startet als erstes Land Europas ins Exascale-Zeitalter
Der im vergangenen Jahr am Forschungszentrum Jülich eingeweihte Supercomputer JUPITER kann als erster Supercomputer Europas mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde durchführen. Das geht aus der TOP 500-Liste der schnellsten Supercomputer der Welt hervor, die im Rahmen der Supercomputing-Konferenz in Austin/USA im Herbst 2025 veröffentlicht wurde. KI-Projekte, ausgewählt in der „Gauss AI Compute Competition“, können den Superrechner bereits nutzen – damit trägt JUPITER direkt zu Innovation „Made in Germany“ bei.
Wissenschaftspreis für Turns
Das Start-up Turns aus Ansbach wurde mit dem Wissenschaftspreis 2026 der EHI Stiftung und GS1 Germany in der Kategorie „Bestes Start-up“ ausgezeichnet. Die Gründerinnen Katja Wagner und Angelique Thummerer haben ein digitales System geschaffen, das Alttextilien aus Unternehmen zurücknimmt, nach Material sortiert und anschließend zu neuen Garnen verarbeitet – ohne den Einsatz von Chemikalien oder Wasser. Im Vergleich zur thermischen Verwertung können so bis zu 59 % CO₂ eingespart werden. Gemeinsam mit dm konnte Turns bereits 2025 das bislang größte Textil-zu-Textil-Recyclingprojekt im deutschen Handel umsetzen.
von Kerstin Neurohr


