Kuratiert

Produktiver im Homeoffice

Eine aktuelle repräsentative Umfrage von TimO, einem deutschen Anbieter für digitale Arbeitszeiterfassung und Workforce-Management-Lösungen, unter 1.000 Beschäftigten in Deutschland zeigt: 75,9 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten im Homeoffice produktiver als im Büro, selbst während sie Wäsche waschen oder Pakete annehmen. Jeder Dritte nutzt private Tätigkeiten bewusst als kurze Entspannungspause, um danach fokussierter weiterzuarbeiten. Rund 18 Prozent gaben an, sich erst konzentrieren zu können, wenn der Haushalt in Ordnung ist. Entgegen der Sorge vieler Arbeitgeber leidet die Leistung nicht unter der Flexibilität. Im Gegenteil: 75,9 Prozent der Befragten bewerten ihre Produktivität zu Hause als „höher“ oder „viel höher“ im Vergleich zum Büro. Nur 0,6 Prozent fühlen sich im Homeoffice deutlich weniger produktiv. Dabei bleibt das Zeitmanagement diszipliniert: 74 Prozent der Arbeitnehmer verbringen insgesamt weniger als 30 Minuten pro Tag mit privaten Aufgaben.

Dr. Wilhelmy VDE Preis für drei Ingenieurinnen

Der Dr. Wilhelmy VDE Preis will mehr Sichtbarkeit für junge Ingenieurinnen in der Elektround Informationstechnik schaffen. 2025 wurden drei Kandidatinnen für ihre herausragenden Dissertationen ausgezeichnet: Umweltingenieurin Dr.-Ing. Miriam Schüttoff von der Universität Ulm hat Lebensdauertests für Brennstoffzellen optimiert, Dr.-Ing. Arezoo Zarif von der TU Dresden befasste sich mit optischen Chips für die Glasfaserkommunikation, und Dr.-Ing. Lisa Maile von der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigte sich damit, wie sich Echtzeitrechnernetzwerke bei minimalen Anforderungen an die Hardware sicher und flexibel auslegen lassen. Die Preise sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

Generation Z erklärt 2026 zum analogen Jahr

Voll retro? Auffällig viele Postings auf Instagram, Youtube und Tiktok beschäftigen sich mit der Rückkehr zu alten Geräten und Medien: Cassetten, Schallplatten und Musik-CDs boomen derzeit genauso wie klassische MP3-Player und „Dumb Phones“ – also Handys ohne Internetzugang. Videospiele feiern ein Comeback. Ein Youtuber kaufte das Unternehmen Commodore Corporation und will den einst beliebten Computer Commodore 64 aufleben lassen. Auch eine neue Amiga-Version soll demnächst auf den Markt kommen. Warum dieser Hype für die analoge Welt? Viele junge Menschen fühlen sich überreizt von den 24/7 verfügbaren Digitalangeboten, sehnen sich nach Offline-Zeit. Keiner weiß mehr, wie viel KI in Musik, Videos, Bildern und Texten steckt. Sie wollen sich der ständigen Überwachung durch Großkonzerne entziehen und wieder Herr über ihren Besitz werden. Denn: Was ich selber besitze und kontrolliere, kann mir keiner nehmen. Das gilt für einen Musiktitel genauso wie für persönliche Daten.

Kuratiert von Sabine Olschner

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