„Hi, ich bin Christopher und komme aus Köln. In meiner Freizeit gehe ich gerne bergsteigen oder mache Sport: Triathlon und seit kurzem Padel, eine Mischung aus Tennis und Squash. Studiert habe ich Maschinenbau mit Fachrichtung Produktentwicklung an der RWTH Aachen. Bereits dort bin ich durch das Studentenprojekt Team Sonnenwagen Aachen und meine Werkstudentenstelle beim Batterieentwickler Air Energy in die Welt der Batterien eingetaucht und in diesem Bereich auch bis heute tätig.“
Im Maschinenbaustudium stellt man sich als Arbeitgeber fast ausschließlich die großen OEMs vor: Autobauer, Flugzeugbauer usw. Jetzt bin ich Projektingenieur bei einem Engineering- oder auch Entwicklungsdienstleister – ein Jobtitel, den ich während des Studiums nicht unbedingt auf dem Schirm hatte. Doch nach drei Jahren bei FEV kann ich sagen: zu Unrecht.
Zum Ende meines Studiums wollte ich nochmal etwas Neues kennenlernen, gerne ein großes Unternehmen. So landete ich 2022 für meine Masterarbeit bei FEV und konzeptionierte einen neuartigen Prüfstand für Sicherheitstests an Batteriezellen. Die anschließende Festanstellung bei FEV ermöglichte mir, dieses Thema nahtlos weiterzuverfolgen – ein Übergang, der mir sowohl fachlich als auch persönlich viel bedeutet hat.
Als einer der weltweit führenden Engineering-Dienstleister entwickelt mein Arbeitgeber hoch innovative technologische und strategische Lösungen für das gesamte Mobilitätsökosystem, die Luft- und Raumfahrt sowie den Energiesektor. Heute kümmere ich mich dort um den Ausbau des Prüffeldes, die Testplanung und das Projektmanagement in Kundenprojekten und sorge so dafür, dass Elektroautos und andere Batterieanwendungen der Zukunft noch sicherer werden. Beispielsweise begleite ich aktuell die Entwicklung eines batterieelektrischen Pkw, plane die notwendigen Batterietests über den Entwicklungszyklus und bereite die Testergebnisse für die weitere Entwicklung oder Musterfreigabe auf.
Was mich an der Tätigkeit bei einem Entwicklungsdienstleister von Anfang an gereizt hat, ist die Vielfalt: die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Unternehmen, das Kennenlernen verschiedener Organisationsstrukturen, Arbeitsweisen und technologischer Ansätze sowie die Möglichkeit, regelmäßig in neue Themenbereiche einzutauchen. Die große Bandbreite des FEV-Portfolios eröffnet immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten und sorgt dafür, dass kein Projekt dem anderen gleicht.
Diese Vielfalt ist zugleich auch eine der größten Herausforderungen. Die Arbeit mit zahlreichen Kunden, parallelen Projekten und unterschiedlichen Zeitplänen erfordert hohe Flexibilität und ein gutes Gespür für Priorisierung – insbesondere im Prüffeld, wo Ressourcen wie Teststände, Messtechnik oder Sicherheitsinfrastruktur präzise geplant und koordiniert werden müssen. Doch gerade in dieser Komplexität liegt für mich ein großer Reiz: die Fähigkeit, technische und organisatorische Anforderungen zusammenzuführen und gemeinsam mit den Projektpartnern tragfähige Lösungen zu erarbeiten.


