Als Maschinenbauingenieur bei der KEYOU GmbH

Daniel Koch, Foto: KEYOU GmbH
Daniel Koch, Foto: KEYOU GmbH

Servus! Ich bin Daniel. Am liebsten halte ich mich in den Alpen auf, im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Wandern. Durch die Gletscherschmelze ist der fortlaufende Klimawandel deutlich erkennbar. Darum liegt meine Motivation darin, als Maschinenbauingenieur meinen Beitrag zur nachhaltigen Verkehrswende zu leisten. Das schaffen wir nur gemeinsam – also packen wir es an!

Schon während meiner Schulzeit reifte in mir der Entschluss, dass ein Studium im Maschinenbau genau das Richtige für mich ist. Meine Stärken in der Schulzeit lagen immer in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Da ich in der Nähe von Aachen aufgewachsen bin, lag es nahe, an der RWTH Aachen mein Studium zu beginnen. Im Jahr 2015 hielt ich erfolgreich meinen Abschluss als M.Sc. in den Händen. Nach dem Studium habe ich in Bayern über den externen Arbeitgeber Vispiron GmbH in der Motorenentwicklung bei BMW gearbeitet.

Der Einstieg in das Berufsleben verlief reibungslos. Hier kam mir sicherlich meine vierjährige Erfahrung als studentische Hilfskraft bei der FEV GmbH in Aachen zugute. Somit hatte ich ein Grundverständnis über die technischen Aufgabenstellungen. Mir hat die Arbeit an den Verbrennungsmotoren bei BMW viel Freude bereitet, aber durch den Abgasskandal von VW und die öffentliche Diskussion um Abgasemissionen und Klimaerwärmung wurde ich auf nachhaltigere Lösungen aufmerksam.

Zu dieser Zeit kontaktierte mich die Keyou GmbH via Xing. Hey, da ist ja ein Start-up in der Münchener Umgebung, das versucht, einen Verbrennungsmotor mit Wasserstoff am Markt zu etablieren. Für mich war das die perfekte Synergie: weiter am Verbrennungsmotor zu arbeiten, der auch noch umweltschonend ist, ohne Treibhausgasemissionen oder weitere kohlenstoffbasierte Emissionen. Somit war klar, in welche Richtung mein nächster Schritt gehen musste – the perfect match!

Der große Unterschied zwischen einem Start-up und einem Großkonzern ist, dass bei einem Start-up nicht sämtliche Experten für alle Themengebiete vorhanden sind, sondern man sich die Themengebiete selbst erarbeiten muss.

Mit dem Einstieg bei der Keyou hat für mich eine unfassbar spannende Zeit begonnen. Ich war der erste festangestellte Ingenieur. In einem kleinen Team entwickeln wir derzeit unseren ersten Wasserstoffverbrennungsmotor. Hierfür habe ich die Projektleitung und muss mich um alle Themen des Motors kümmern. Der große Unterschied zwischen einem Start-up und einem Großkonzern ist, dass bei einem Start-up nicht sämtliche Experten für alle Themengebiete vorhanden sind, sondern man sich die Themengebiete selbst erarbeiten muss. Dies ist extrem herausfordernd, aber im Umkehrschluss ist die Lernkurve extrem steil, was man so sicherlich niemals in einem Großunternehmen erleben würde.

Das spannendste Projekt ist ganz klar, unseren ersten Wasserstoffverbrennungsmotor zu entwickeln. Dass sich dieser in naher Zukunft auf der Straße etabliert und es ersten Fahrzeugen ermöglicht, klimaneutrale Mobilität auf Basis des in Verruf geratenem Verbrennungsmotors bereitzustellen, macht die Sache mehr als interessant. Der größte Spaßfaktor an meiner Arbeit liegt darin, die Zukunft mitgestalten zu können. Ebenso wie das Zusammenarbeiten mit vielen anderen Ingenieuren von Entwicklungspartnern, die uns bei der Arbeit unterstützen und unsere Vision mit Begeisterung teilen.

Anzeige