Master „Molecular Bioengineering“ in Dresden

von Prof. Dr. Hans Wiesmeth

Der in englischer Sprache abgehaltene Master-Studiengang „Molecular Bioengineering“ der Technischen Universität (TU) Dresden stellt sich vor. Mit dem international anerkannten Masterabschluss wird die Lücke zwischen Bachelor- und Doktorandenstudium geschlossen.

Zum Wintersemester 2002/2003 wird mit dem Master-Studiengang „Molecular Bioengineering“ am Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der TU Dresden ein durchgängiges Ausbildungskonzept vorliegen. Darüber hinaus öffnet sich für talentierte und motivierte Quereinsteiger aus verschiedenen Fachrichtungen eine interessante Ausbildungsperspektive in einem innovativen Gebiet.
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Zum Autor:
Prof. Dr. Hans Wiesmeth

  • Geboren 1950 in Vilseck / Bayern; 1975 Diplomprüfung in Mathematik (Universität Erlangen-Nürnberg) 1979 Promotion zum Dr. rer. pol. und 1980 Habilitation in Volkswirtschaftslehre (Universität Hamburg).
  • Ab 1981 Professur für Wirtschaftstheorie an der Universität Bonn, seit 1992 Professur für Volkswirtschaftslehre, insbes. Allokationstheorie an der TU Dresden. Verschiedene Gastprofessuren, u.a. in Kanada.
  • Von 1993 bis 2000 Prorektor für Wissenschaft der TU Dresden; seit 2000 Direktor des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC).
  • Forschungsschwerpunkte: Theoretische Volkswirtschaftslehre auf der Grundlage der allgemeinen Gleichgewichtstheorie mit Anwendungen insbesondere auf die Umweltökonomie.

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Absolventen von Biologie bis Informatik willkommen

Absolventen verschiedener relevanter Studiengänge können aufgenommen werden und hervorragenden Absolventen des Master-Studiengangs kann die Möglichkeit zur Promotion im Rahmen der „International Max Planck Research School for Molecular Cell Biology and Bioengineering“ gegeben werden.

Den Teilnehmern des Studiengangs, dies können Absolventen aus den Bereichen Biologie, Physik, Chemie, Medizin, Materialwissenschaft, Elektrotechnik sowie Informatik sein, wird eine hochgradig interdisziplinäre Ausbildung geboten.

Inhalt und Struktur des Curriculums

Der Master-Studiengang basiert auf einer ausgeprägten Internationalität der Lehrenden und Studierenden. Deshalb wird er in englischer Sprache durchgeführt. Ein Auslandssemester im sich rasch entwickelnden Gebiet der molekularen Biotechnologie mit Anwendungen in den Bereichen der Medizin und der Technik rundet das Studium ab. Dafür werden Partnerschaften mit renommierten ausländischen Universitäten herangezogen. Stipendien stehen zur Verfügung und ausländische Gastwissenschaftler werden das Lehrangebot zusätzlich bereichern.

Die Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaften, Medizin und Ingenieurwissenschaften schlägt sich in der Konzeption des viersemestrigen Master-Studiengangs nieder. Die angebotenen Lehrmodule (mit Wahlmöglichkeiten) sind: Strukturbiologie, Genomik, Proteomik, Bionanotechnologie, Bioinformatik und Biomedizinische Materialien. Zusätzlich werden die beiden Vertiefungsrichtungen Tissue Engineering und Zelluläre Maschinen angeboten. Der erfolgreiche Studienfortschritt wird durch die Vergabe von ECTS-Punkten dokumentiert.

In den ersten Fachsemestern werden Brückenkurse zu speziellen Themen aus Biologie, Chemie, Medizin und Materialwissenschaften angeboten. Mit diesen Brückenkursen soll den Studierenden der Einstieg in das interdisziplinäre Gebiet der molekularen Biotechnologie erleichtert werden.

Im vierten Fachsemester ist eine Master-Arbeit anzufertigen. Diese Abschlussarbeit kann auch an einem Partner-Institut oder in Kooperation mit der privaten Wirtschaft angefertigt werden. Mit der erfolgreich bestandenen Magisterprüfung wird der akademische Grad „Magister Scientiarum“ (abgekürzte Form „M.Sc.“) verliehen.

Zulassung

Für die Zulassung wird ein Diplom- oder ein Bachelor-Abschluss beziehungsweise eine äquivalente Qualifikation in Biotechnologie oder verwandten Fächern (Biologie, Chemie, Physik, Materialwissenschaft, Medizin, Informatik und Elektrotechnik) benötigt. Von den Kandidaten werden darüber hinaus grundlegende Kenntnisse in Biochemie, Zellbiologie, Materialwissenschaft, Physik und Mathematik erwartet. Zusätzlich sind ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache nachzuweisen.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können Bewerber zu einem Zulassungsgespräch eingeladen werden.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Hans Wiesmeth
BIOTEC, TU Dresden
01062 Dresden
E-Mail: biotec@rcs.urz.tu-dresden.de

Anmeldeformulare und Informationsmaterial