Wer die Abwechslung in immer wieder neuen Projekten und die damit verbundenen Herausforderungen sucht, ist in einem IT-Beratungsunternehmen gut aufgehoben. Genau dies waren auch die Gründe von Pirmin Schäfer, den Job zu wechseln. Heute arbeitet er bei dem IT-Dienstleistungsunternehmen CSC.
Von Christoph Berger
Der 25-jährige Pirmin Schäfer hat schon einige Zeit mit IT-Systemen von Banken und Versicherungen zu tun. Bei einer Krankenversicherung hat er ein duales Wirtschaftsinformatikstudium absolviert. „Dort habe ich das Handwerkszeug gelernt“, erzählt er rückblickend. Doch Schäfer wollte mehr. Nach anderthalb Jahren als Anwendungsentwickler in der Versicherung wünschte er sich neue Herausforderungen. Und was noch entscheidender für ihn war: Er wollte im Arbeitsalltag mehr Kontakt zu Menschen.
Im Frühjahr dieses Jahres stieg er bei dem IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen CSC als Trainee ein. „Hier finde ich bisher all das, was ich mir gewünscht habe: einen starken Kundenbezug und Projektarbeiten, die immer wieder neue Herausforderungen versprechen“, sagt er. Angestellt ist er im Bereich Enterprise System Integration & Transformation: Dort berät und begleitet man fusionierende Unternehmen bei der Zusammenführung ihrer IT-Systeme. „Das ist für mich die Königsdisziplin der IT-Beratung“, meint er.
Ein typisches Projekt des Bereichs, in das Pirmin Schäfer Einblick bekam, war die Fusion zweier Großbanken. „Es geht darum, Datenbankfelder von A nach B zu transferieren. Das Schwierige ist, dabei keine Daten zu verlieren“, erklärt er. Mit Hilfe von Schnittstellen werden die einzelnen Systeme miteinander verbunden, über die sogenannte Migration Factory von CSC werden die Daten zusammengeführt. Seine Arbeit erledigt Schäfer in der Regel bei den Kunden vor Ort, dort sitzen deren Fachleute, mit denen er und seine Kollegen sich abstimmen. Entscheidend dabei ist, die Kundenwünsche zu erfüllen. Dazu durchlief er nach seinem Einstieg eine dreimonatige Theoriephase: Er besuchte Schulungen, in denen es um Business-, Anforderungs- und Geschäftsprozessanalysen ging. Er lernte, wie Banken arbeiten, und wurde in Kommunikationstechniken geschult. Die Schulungen finden in der CSC-eigenen Akademie statt oder werden durch externe Dienstleister organisiert – zum Beispiel die Frankfurt School of Finance. „Entscheidend bei meiner Arbeit ist: Wie stelle ich sicher, dass wir über das Gleiche reden?“, sagt Schäfer. Bei ihm funktioniert die Kommunikation bisher bestens: sowohl in seinen Projekten als auch in der Zusammenarbeit mit seinen neuen Kollegen.
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IT-Lösungen für Banken und Versicherungen werden nicht nur von den Instituten der Branche selbst entwickelt. Oft werden dazu spezialisierte IT-Unternehmen mit ins Boot geholt. In genau solch einem arbeitet Björn Eli.
Von Christoph Berger
Björn Eli ist noch ganz neu im Job. Ende April startete er bei msg systems, einem IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen aus Ismaning bei München. Bei der Vertragsunterzeichnung hatte der 24-Jährige noch nicht einmal die Abschlussurkunde der Fachhochschule Hannover in der Tasche. Studiert hat er dort Angewandte Informatik. Dabei beschäftigte er sich vor allem mit der Programmiersprache Java, mit Softwarearchitektur und -entwicklung. Für ein Unternehmen der Logistikbranche hatte er zudem zwei Semester lang in der App-Entwicklung gearbeitet. Außerdem war er neben seinem Studium als freiberuflicher Web-Entwickler tätig.
Nun ist er im Geschäftsbereich Service Consulting für Versicherungen bei msg systems am Standort Köln beschäftigt. Er sagt: „Auf das Unternehmen bin ich eher über ein Jobportal zufällig gestoßen.“ Er bewarb sich und wurde zu zwei Bewerbertagen eingeladen, wo er potenzielle Vorgesetzte kennenlernte und einige Tests absolvierte. Nachdem er dies erfolgreich hinter sich gebracht hatte, stieg er direkt in den Job ein: „Zu Beginn wurden alle Einsteiger zum gegenseitigen Kennenlernen nach Ismaning eingeladen. Dort wurden wir mit den Abläufen im Unternehmen vertraut gemacht und trafen weitere Kollegen.“ Darauf folgte eine mehrwöchige Oracle-Schulung, die mit einem Zertifikat abschloss.
Seitdem ist Björn Eli an drei von fünf Wochentagen unterwegs, derzeit bei Kunden in München, wo er für Berufsgenossenschaften ein großes Softwareprojekt realisiert. Er programmiert an Back-Office-Systemen für die Kundenpflege mit. Seine Bereiche sind die Themen Mitglieder und Beiträge. Er erklärt: „Das Projekt ist sehr komplex, wir unterscheiden etwa 40.000 Klassen.“ Klassen sind Baupläne für Objekte, die in der Software beschrieben werden müssen und miteinander interagieren. Die Anforderungen an das System – zum Beispiel veränderte rechtliche Rahmenbedingungen, die in die Software eingearbeitet werden müssen – übermitteln die Kunden an Eli und seine Kollegen. Damit alles reibungslos funktioniert, ist die Zusammenarbeit zwischen Kunden und den IT-Beratern eng. Eli beschreibt den Reiz solcher Projekte: „Mir gefällt es mitzubekommen, wie ein so großes Projekt noch weiter wächst. So kann ich mich auch über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Thema beschäftigen.“ Außerdem haben IT-Projekte meist noch einen weiteren Vorteil: Sie können von überall bearbeitet werden. So kann Eli an zwei Tagen in der Woche von Köln aus arbeiten.
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Die Deutsche Bank arbeitet an einem IT-Megaprojekt. Für zusammen 24 Millionen Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank und der Postbank soll eine gemeinsame Plattform entstehen. Anita Stuhldreier arbeitet an dem Projekt in verantwortungsvoller Position mit.
Von Christoph Berger
Die Überraschung für Anita Stuhldreier war groß: Bis in ihr Studium hinein sah sie in einer Bank immer nur die Filiale vorne an der Ecke, in der sie sich am Schalter beraten ließ und am Geldautomaten Bargeld abhob. Erst in einem Gespräch mit einem Bekannten wurde sie sich zum ersten Mal der Prozesse bewusst, die im Hintergrund jeder Bankdienstleistung ablaufen und die den Kundenkontakt so selbstverständlich aussehen lassen. Diese funktionieren fast alle durch den Einsatz von IT. „So kam ich auf die Deutsche Bank, bei der ich ein Traineeprogramm durchlief“, erzählt die 29-jährige Wirtschaftsinformatikerin.
Drei Jahre sind seit dieser Zeit vergangen. Inzwischen ist Stuhldreier für einen Teilbereich einer neuen Hochleistungsplattform für das Privatkundengeschäft der Bank als ITProjektmanagerin tätig. Bis 2015 will die Bank in mehreren Schritten sämtliche Konten und Geschäftsprozesse umstellen. Die Plattform wird dann die mehr als 2000 Filialen von Deutscher Bank und Postbank mit zusammen 24 Millionen Privat- und Geschäftskunden in Deutschland unterstützen. Stuhldreier koordiniert in diesem Projekt mehrere Teams, die in Spitzenzeiten bis zu 200 Mitarbeiter umfassen – interne und externe. Die Teammitglieder durfte sie selbst auswählen. Teamfähigkeit, Leistungsbreitschaft und die Fokussierung auf das gemeinsame Ziel waren neben dem fachlichen Know-how ihre Hauptkriterien bei der Auswahl. „Wer hier Verantwortung übernehmen will, darf dies auch“, sagt sie. Sie selbst hat diese Möglichkeit genutzt. Viele Voraussetzungen dafür brachte sie mit, andere erlernte sie in der Traineezeit, die vielfältige Weiterbildungen beinhaltete. Außerdem konnte sie sich in dieser Zeit unterschiedlichste Bereiche anschauen, um schließlich das für sie passende Gebiet zu finden: die Projektarbeit. „Gerade in den ersten Jahren hat es mir sehr geholfen, dass mir ein Mentor zur Seite gestellt wurde. Der konnte mir bei allen auftretenden Problemen helfen“, sagt sie.
Als Projektmanagerin hat Anita Stuhldreier eine sehr verantwortungsvolle Position übertragen bekommen. Denn die Bank erhofft sich durch die Vereinfachung und Standardisierung der IT und Abwicklungsprozesse erhebliche Kostensynergien: „Und bei den geschäftskritischen Anwendungen muss natürlich alles reibungslos funktionieren.“
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Nichts geht mehr ohne IT – auch nicht bei Banken und Versicherungen. Daher sind sämtliche Institute der Finanzdienstleistungsbranche auf der Suche nach IT-Experten, und ihr Bedarf steigt. Die Aufgaben sind anspruchsvoll, die Herausforderungen groß und die Anforderungen hoch. Doch die Chancen für IT-Absolventen sahen selten besser aus – sowohl bei den Instituten selber als auch bei den auf die Branche spezialisierten IT-Beratern.
Von Christoph Berger
Gute Noten beim Studienabschluss, verhandlungssicheres Englisch, ausgeprägte Soft Skills – vor allem Teamund Kommunikationsfähigkeit – und betriebswirtschaftliche beziehungsweise branchenspezifische Kenntnisse: Das sind die Voraussetzungen, die IT-Absolventen erfüllen müssen, wenn sie in Unternehmen arbeiten wollen, die sich mit Banken- und Versicherungs-IT beschäftigen.
Im Detail nennen die Unternehmen jedoch Unterschiede bei der Bewerberauswahl: „Wir stellen bevorzugt Masterabsolventen ein. Beim Bachelor schauen wir genau auf die Vorkenntnisse und die Hochschule, an der der Abschluss erworben wurde“, erklärt etwa Volker Reichenbach. Der Diplom-Informatiker ist im Vorstand von msg systems zuständig für das Personalwesen sowie für die versicherungsspezifischen Geschäftsbereiche Service- und Business-Consulting sowie die Stabstelle Internal Services Insurance. Er erwartet von Bewerbern Kenntnisse über neue Technologien und nennt die Themen mobile Prozesse, Analytics und Internettechnologien. Ausschlaggebend für eine Einstellung ist für ihn auch das Potenzial der Kandidaten: „Wir wollen wissen, was Bewerber noch lernen können und lernen wollen.“ Lydia Hennig, Mitarbeiterin im Recruiting für den Technologiebereich der Deutschen Bank, legt andere Schwerpunkte: „Wir suchen sowohl Generalisten als auch Spezialisten. Dazu gehören technische Spezialisten, Infrastrukturexperten, Projektmanager und Fachleute, die an den Schnittstellen IT zu Business arbeiten.“ Für Annette Gemeinder, bei CSC Managerin im Financial Service Bereich, ist neben der Symbiose von technischem Wissen mit betriebswirtschaftlichem Know-how besonders ein Aspekt wichtig: „Wir schauen auf das Auftreten der Bewerber. Denn bei einem IT-Berater kommt es auch darauf an, Standpunkte vertreten und Konzepte präsentieren zu können.“
Auch wenn die Anforderungen an ITAbsolventen hoch sind: Immer mehr Unternehmen sind auf der Suche nach den Spezialisten. Der Einstieg findet in der Regel über ein Traineeprogramm statt. Danach sind der weiteren Entwicklung keine Grenzen gesetzt: ob Fach-, Projekt- oder Führungskräftelaufbahn – alles ist möglich, inklusive des Wechsels zwischen den drei Bereichen.
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Marc-Oliver Matthias befasst sich als Abteilungsleiter mit allem rund um die Kfz-Versicherung.
Studium: Versicherungswesen an der FH Köln
Abschluss: Diplomkaufmann
Eingestiegen 2005 bei R+V als Trainee
Aufgestiegen 2012 zum Abteilungsleiter
Wie ich zur Kfz-Versicherung gekommen bin? Eigentlich eher zufällig. Ich habe zwar Versicherungswesen an der FH Köln studiert und parallel eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann gemacht. Aber da lag mein Schwerpunkt ganz klar auf der Kreditversicherung. Dass ich heute – mit 31 Jahren – Leiter der Stabsabteilung „Grundsatzfragen und Qualitätssicherung“ bin und mich mit allen Themen rund um die Kfz-Versicherung beschäftige, habe ich der R+V Versicherung zu verdanken. Die hat mir 2005, nach Ende meines Studiums, eine Traineestelle in ihrer Kfz-Versicherung angeboten. Da das Traineeprogramm für mich sehr interessant klang, habe ich spontan zugegriffen. Für den Wechsel von Köln nach Wiesbaden blieben mir damals gerade einmal zehn Tage Zeit – aber ich habe die Entscheidung bis heute nicht bereut.
Meine Abteilung umfasst derzeit neun Mitarbeiter. Einige davon sind – so wie ich – noch recht jung, andere sind schon seit mehr als 30 Jahren im Unternehmen. Der Wechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten hat bei mir sehr gut funktioniert. Das persönliche, oftmals freundschaftliche Verhältnis hat unter meiner Beförderung nicht gelitten. Wir verstehen uns als Team. Zu unseren Aufgaben gehören Controlling, Planung, Strategieentwicklung, Qualifizierung, Prozess- und Qualitätsmanagement, aber genauso die Assistenz der Bereichsleitung und die fachliche Kommunikation – beispielsweise wenn wir über die Konzernkommunikation Presseanfragen bekommen.
Einen „typischen“ Arbeitstag gibt es bei mir eigentlich nicht. Eine Konstante sind allenfalls die zahlreichen Besprechungen und internen Rücksprachen mit meinen Mitarbeitern. Für meine Arbeit sind verschiedene Qualifikationen hilfreich: zunächst einmal ein fundiertes Fachwissen in der Kfz-Versicherung. Außerdem spielen Zeitmanagement, Flexibilität und Organisationstalent eine wichtige Rolle. Und um Mitarbeiter gut zu führen, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das Wichtigste aber ist unternehmerisches Denken, denn die Abteilung ist im Grunde nichts anderes als ein kleines Unternehmen im großen Konzern, zu dessen Erfolg sie beiträgt.
Studium und Traineeprogramm haben mich auf meinen heutigen Job hervorragend vorbereitet. In Köln habe ich ein integriertes Studium absolviert: das sogenannte Kölner Modell mit einer hervorragenden Verknüpfung von Theorie und Praxis. Dazu gehörte neben meinem FH-Abschluss als Diplomkaufmann auch meine parallele Ausbildung zum Versicherungskaufmann beim damaligen Gerling-Konzern. Über einen R+V-Vorstand, der Dozent an der FH Köln ist, kam ich dann in Kontakt mit meinem heutigen Arbeitgeber.
Als Trainee habe ich hauptsächlich als Underwriter im Kfz-Flottengeschäft gearbeitet. Ich war also dafür verantwortlich, beispielsweise einem Fuhrunternehmer ein entsprechendes Angebot für seine Fahrzeuge zu machen und dabei die möglichen Risiken richtig abzuschätzen. Da es einen strukturierten Einarbeitungsplan gab, wurde ich von den Kollegen von Anfang an sehr gut unterstützt. Außerdem konnte ich durch kurze Hospitationen auch andere Unternehmensbereiche kennenlernen. Dabei ist mir überall im Konzern das faire und rücksichtsvolle Miteinander der Kollegen sehr positiv aufgefallen. Das ist keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit, und es zeigt mir einmal mehr, dass meine Entscheidung für meinen Arbeitgeber richtig war.
Nach Ende meiner Traineezeit habe ich weiter als Underwriter gearbeitet, zusätzlich den Vertriebsweg SVG mit betreut – das sind die Straßenverkehrsgenossenschaften, die in der Lkw-Versicherung eng mit uns zusammenarbeiten. Außerdem habe ich unsere Bereichsleitung bei der Vorbereitung von Sitzungen und Vorträgen unterstützt. Als dann Anfang 2008 die Abteilung „Grundsatzfragen und Qualitätssicherung“ im Bereich „Kfz- Betrieb“ gegründet wurde, war es eigentlich nur logisch, dass ich dort Referent für Grundsatzfragen geworden bin. Damit kam zu meinen bisherigen Aufgaben noch die Strategieentwicklung der Kfz-Versicherung hinzu.
Schon damals stand eine mögliche Nachfolge des damaligen Abteilungsleiters zur Debatte. Richtig konkret wurde es allerdings erst ein Jahr später – und dann gleich mit einem richtigen Entwicklungskonzept. Dazu nahm ich an ressortweiten Optimierungsprojekten teil und bekam später verschiedene Teilprojektleitungen. Seminare und Schulungen gehörten ebenfalls zur Qualifizierung. Anfang 2011 wurde ich dann Teamleiter „Qualitäts- und Prozessmanagement“. Nun führte ich vier Mitarbeiter und war verantwortlich dafür, dass alle Abläufe in unserem Bereich reibungslos klappten. Unser Team war dabei ein Teil der Abteilung „Grundsatzfragen und Qualitätssicherung“, deren Leitung ich dann wie geplant Anfang Januar 2012 übernommen habe.
Auch wenn sich meine Karriere vielleicht sehr geradlinig anhört: Einen ausgefeilten Plan hatte ich dabei eigentlich nie. Vieles hängt eben auch vom Zufall ab. Und manchmal von einer gehörigen Portion Glück – dass man sich zur richtigen Zeit für das richtige Angebot entscheidet. Für mich zählt vor allem, mich nicht durch Unsicherheiten abschrecken zu lassen und neue Herausforderungen anzunehmen. Ob nun weiter in der Kfz-Sparte oder künftig vielleicht einmal woanders, ist gar nicht so entscheidend. Auf jeden Fall will ich die Entwicklung des Unternehmens aktiv mitgestalten und dazu beitragen, die Unternehmensziele zu erreichen. Dazu gehört eben auch, frühzeitig Führung und Verantwortung zu übernehmen. Neben der Arbeit soll aber natürlich mein Privatleben nicht zu kurz kommen. Seit wenigen Wochen bin ich glücklich verheiratet. Und zum Glück habe ich einen Arbeitgeber, dem die Work-Life-Balance wichtig ist.
Ich identifiziere mich extrem stark mit meinem Unternehmen. Und das erwarte ich genauso von meinen Mitarbeitern. Die Arbeit kann nur Spaß machen, wenn man seine Stärken einbringen kann und dies aus Überzeugung tut. Das Schönste für mich ist, wenn wir im Team gemeinsam einen Erfolg erzielen.
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Von Christoph Berger
Banken und Versicherungen mögen vielleicht die naheliegendsten und klassischen Unternehmen für Absolventen der BWL und derer verwandten Studiengänge sein, sie sind bei weitem aber nicht einzigen. Es gibt es weites Feld an interessanten und zukunftsversprechenden Alternativen.
Der Gasmarkt ist spannend. Das beweist etwa die jedes Jahr im Winter aufkommende Diskussion um Gaslieferungen durch Europa. Jens Jennissen ging ähnliches durch den Kopf, als er Ende 2008 von einer Investmentfirma zur E.ON Energy Trading AG wechselte. Erste Erfahrung mit dem Rohstoffhandel hatte er zuvor schon gemacht, jetzt ist er Teilnehmer des ersten Jahrgangs des Graduate-Programms der E.ON-Tochter und handelt auf dem holländischen Gasmarkt, um die dortigen Gaskraftwerke von E.ON zu versorgen. “Entweder kaufen wir das Gas ein oder aber wie beziehen es aus unseren langfristigen Gaslieferverträgen, bei denen wir jährliche Mindest- und Maximalgrenzen bezüglich der Abnahme haben. Wichtig ist, dass es kostengünstig ist”, erklärt der 26-Jährige, der 2007 ein BWL- und Jurastudium abschloss. Er befindet sich momentan in der ersten von vier Stationen des 18-monatigen internationalen Nachwuchsförderprogramms, für das auch dieses Jahr wieder 90 Absolventen gesucht werden. Nach dem Front-Office wird das Back- und Middle-Office folgen sowie eine etwa fünfmonatige Auslandsstation. “Wir haben eine mehr als 98-prozentige Übernahmequote derjenigen, die es in das E.ON Graduate Program geschafft haben”, sagt Monica Wertheim, Vice President Human Resources Marketing & Communications. Finanzexperten werden für die Bereiche M&A, Accounting, Controlling, Sales, Marketing, Finanzen, Revision, Audits sowie Kommunikation benötigt.
Offen für alle Branchen
Wie das Beispiel zeigt, werden Absolventen mit betriebswirtschaftlichem Wissen nicht nur von Finanzkonzernen gesucht. Jedes Unternehmen benötigt Kaufleute, die die ökonomischen Abläufe beherrschen. “Betriebswirte sind von ihrer Ausbildung her sehr breit aufgestellt. Sie kennen die Zusammenhänge und können von daher in allen Branchen unterkommen”, sagt Sandra Weiß von der Deininger Unternehmensberatung in Frankfurt. Zwar werde die Jobsuche in der Rezession schwieriger, doch einen Einstellungsstopp für Absolventen gebe es nicht. “Man braucht schließlich Personal für die Zukunft”, sagt Weiß.
Auch bei Qiagen, einem auf Probenvorbereitungs- und Testtechnologien spezialisierten Unternehmen für die molekulare Diagnostik, die akademische Forschung, die pharmazeutische Industrie und angewandte Testverfahren wie Forensik oder Lebensmittelkontrolle, werden für die Bereiche Finance, Controlling, Accounting und Human Resources in jedem Jahr Betriebs- und Volkswirte eingestellt. “Wir sind ein stark expandierendes Unternehmen. Dies betrifft sowohl unsere geographische Expansion, als auch gezielte Übernahmen einzelner Firmen. Finanzbereiche gibt es dort überall”, erklärt Personalleiter Detlef Schlichtinger. Der Einstieg findet dabei üblicherweise nach dem training-on-the-job-Prinzip statt. Für spezielle Aufgaben erhalten Einsteiger aber berufsbegleitende Weiterbildungen, wie etwa Bilanzbuchhalter oder Personalfachkaufmänner. Ein Leadership-Programm, das sehr international ausgerichtet ist, findet ebenfalls reges Interesse. Und wie sieht es mit dem Interesse für molekularbiologische Themen aus? “Ein Interesse dafür kann nicht schaden und ist sicherlich hilfreich. Schließlich kommt man damit auch immer in Kontakt. – Und es ist sehr spannend”, erklärt Schlichtinger.
Finanzkonzern oder Industrie?
Dies fand auch Lingjinzi Mao. Die 27-jährige Chinesin kam 2003 nach Deutschland und machte ihren Masterabschluss im Bereich Finance an der Universität Freiburg. “Danach sah ich für mich zwei Möglichkeiten. Entweder ich beginne in einem Finanzkonzern oder aber in der Industrie”, erzählt sie. Es wurde die Industrie. 2007 begann sie als Junior-Controllerin, heute betreut sie Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung. Sie ist somit an jedem Schritt der Produktentwicklung beteiligt. “Ich stehe in ständigem Kontakt zu den Forschern, steuere die Produktentstehung mit und prüfe deren Rentabilität”, sagt Mao. Langfristig werden sich in diesem Umfeld vielleicht sogar noch ihre Sprachvorteile auszahlen und sie kann an der weiteren Expansion von Qiagen in China mitwirken.
Wiederum um Energie geht es bei Phoenix Solar. Das Unternehmen plant, baut und betreibt Photovoltaik-Großkraftwerke und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. “Klassischerweise suchen wir Absolventen der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Aber auch wirtschaftswissenschaftliche Disziplinen finden ihren Einsatz in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling oder Treasury”, sagt Martin Reckel, Leiter der Personalabteilung. Ein Tochterunternehmen, die Phoenix Solar Energy Investments AG, begleitet Photovoltaikprojekte von der Standortentwicklung, über die Finanzierung bis hin zur Betriebsführung. Dabei ist betriebswirtschaftliches Wissen unverzichtbar. Ebenso die Offenheit und das Interesse an Solarenergie. “Wir freuen uns auch über die Kontaktaufnahme von branchenfremden Bewerbern, Ein- und Umsteigern.”, sagt Reckel. Ansonsten sind Qualität, Effektivität, , Flexibilität, und Einsatzbereitschaft gewünscht.
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von Martin Rath
Andreas Uhde
Als “Junior-Underwriter” arbeitet Andreas Uhde (26)
seit gut einem Jahr bei der Münchener
Rückversicherung.
Im Gespräch mit dem karriereführer
zeichnet er ein Bild von seinem Beruf.
Herr Uhde, bitte erzählen Sie uns von Ihrem Studium und von Ihrem Einstieg ins Berufsleben.
Mein BWL-Studium an der European Business School habe ich im Juli 2002 abgeschlossen. Das dritte Studienjahr war ich in Neuseeland – um neue Erfahrungen zu sammeln und mich international auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Um noch mehr von der Welt zu sehen, reiste ich nach dem Ende meines Studiums für fünf Monate um die Welt. Die Münchener Rück hat mich dann – netterweise per SMS, weil ich ja auf meiner Reise keine Postadresse hatte – zum Assessment Center im Januar 2003 eingeladen. Einen Monat später habe ich als Trainee im Underwritung angefangen.
Wie sind Sie auf das Unternehmen aufmerksam geworden?
Bei einem Workshop bot sich die Gelegenheit, an einer Fallstudie der Münchener Rück über Wirbelstürme mitzuarbeiten. Dabei wurde mir klar, dass es bei einem großen Rückversicherer nicht darum geht, möglichst schnell viele kleine Versicherungsverträge zu verkaufen, sondern professionelle Kunden mit großen Risiken zu beraten. Ich hätte auch nicht gedacht, dass so viele verschiedene Berufsbilder bei der Münchener Rück anzutreffen sind: Beispielsweise sind es vor allem Geologen, die bei uns Klimaveränderungen und deren Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft analysieren.
So viel zu Ausbildung und Einstellung. Vor unserem Gespräch habe ich – offen gestanden – nie vom Beruf eines “Underwriters” gehört…
Underwriter arbeiten sowohl bei Erst- wie bei Rückversicherungen. Rückversicherungen nehmen Erstversicherungen einen Teil der Risiken ab, die sie im direkten Geschäft mit den Versicherungskunden übernommen haben. Angenommen, eine Erstversicherung verfügt über ein größeres Portfolio von Haftpflichtversicherungen. Einen Teil des Risikos möchte sie rückversichern, um es zu streuen.
Als Underwriter der Rückversicherung prüfe ich die Qualität des Portfolios und schätze ein, welche Prämie für die Übernahme der Rückversicherung angemessen ist und welche Teilrisiken wir nicht übernehmen können – zum Beispiel ob ein Haftungsausschluss für Krieg erforderlich ist.
Ein Haftungsausschluss für Krieg – in unseren friedlichen Breitengraden?
Die Münchener Rück ist international bei vielen großen Risiken zumindest indirekt beteiligt, zum Beispiel im Fall des World Trade Centers. Oder als in den USA das Medikament Lipobay zum juristischen Schadensfall wurde, weil es nicht so wirkte, wie es sollte. Und leider ist es nicht überall so friedlich wie in Deutschland.
Das klingt nach Verantwortung für große Beträge und komplizierte Verträge…
Es gibt Unterschiede: Manche Underwriter übernehmen die Haftung für Spitzenrisiken – dabei sieht man deutlich das Einzelrisiko und arbeitet ähnlich wie der Erstversicherer. Andere sind – so wie ich – für Verträge verantwortlich, durch die der Rückversicherer einen Anteil am Portfolio eines Erstversicherers übernimmt. Hier hat man mit den einzelnen versicherten Risiken wenig zu tun, man schätzt das Portfolio insgesamt ein – und trägt die Verantwortung für Millionenbeträge.
Für Sie gilt die alte Journalisten-Devise “bad news are good news” sicher nicht. Zum Schluss gefragt: Welche Medien sind für Ihren Beruf wichtig?
Am wichtigsten sind natürlich die Kollegen und Experten im Haus. Die bedeutendste technische Informationsquelle am Arbeitsplatz ist das Intranet, wo sich zum Beispiel bei Katastrophen zeitnah Informationen über das Geschehen und unsere voraussichtliche Belastung abrufen lassen. Hier befindet sich auch unsere Knowlege Management Plattform. Privat sehe ich natürlich fern und (lacht).ich versuche, nicht nur am Wochenende Tageszeitung zu lesen.
Die Münchener Rück ist ein weltweit tätiges Unternehmen voller Chancen und Herausforderungen. Wir arbeiten mit über 5000 Kunden in 150 Ländern und sind mit 60 Außenstellen rund um den Globus vertreten. Unsere Branchenbezeichnung “Rückversicherung” sagt nicht alles: Die Münchener Rück ist heute, über 120 Jahre nach ihrer Gründung, auf dem Weg, einer der international führenden Finanzdienstleister zu werden.
In unserem Kerngeschäft rückversichern wir weltweit die Risiken von Naturkatastrophen, Schiffstransporten, Großbauprojekten, Haftpflichtfällen, Personenschäden sowie unzähligen weiteren Gefahrenpotenzialen. Kalkulierbar werden diese Risiken nur mit einem Netzwerk hoch qualifizierter Mitarbeiter, die gerne jeden Tag neue Probleme lösen. Globalisierung ist für uns kein Entwicklungstrend, sondern Tradition. Kosmopolitisches Denken und internationale Orientierung unserer Mitarbeiter sind uns daher wichtig.
Als Student können Sie über ein Praktikum bereits erste Rückversicherungserfahrungen sammeln. Hochschulabsolventen können sich bei uns als Trainee oder per Direkteinstieg ausgezeichnete Perspektiven eröffnen.
Weitere Informationen: www.munichre.com 
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Die Versicherungswirtschaft kam im Vergleich zu anderen Bereichen der Finanzwirtschaft relativ glimpflich durch die Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise – und steht doch vor weiteren Herausforderungen. Welche das sind, wie sie bewältigt werden sollen und was das alles für Hochschulabsolventen mit sich bringt, darüber sprach Christoph Berger mit Dr. Michael Gold, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland.
Herr Dr. Gold, nach außen wirken Versicherungsunternehmen oft konservativ. Was unternimmt die Versicherungswirtschaft, um Hochschulabsolventen für die Branche zu begeistern?
Versicherungsunternehmen bieten jungen Menschen ein interessantes und weitreichendes Beschäftigungsfeld mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten, anspruchsvollen Herausforderungen und attraktiven Verdienstmöglichkeiten bis hin zur betrieblichen Altersversorgung. Daneben bestehen umfassende Möglichkeiten der Weiterbildung und -qualifizierung für die Mitarbeiter. Die Unternehmen investieren viel, um ihren Mitarbeitern ein gesundes, motivierendes und leistungsförderndes Arbeitsumfeld zu schaffen. Angebote, wie zum Beispiel zur gesunden Ernährung, Work-Life- Balance, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stehen in vielen Häusern im Zentrum der Personalarbeit.
Was macht die Arbeit in einem Versicherungsunternehmen spannend?
Die Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich. Versicherungsunternehmen werden häufig als „Haus der 100 Berufe“ bezeichnet. Damit bündeln sie die unterschiedlichsten Charaktere, Professionen und Ausbildungsausrichtungen unter einem Dach. Die Unternehmensstruktur in der Branche ist sehr unterschiedlich. Dies führt dazu, dass die Einsteiger entweder in international tätigen Unternehmen, aber auch bei kleinen, mittelständischen Versicherern arbeiten können.
Welche Rolle spielt das Thema Personal für die Versicherungsunternehmen?
Personal spielt für die Versicherungsunternehmen auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen natürlich eine zentrale Rolle. Wie alle Branchen, die auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen sind, steht auch die Versicherungswirtschaft mittel- und langfristig vor der Herausforderung, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Die Versicherungswirtschaft gehört ja leider in Bezug auf die Außenwahrnehmung häufig nicht zu den Top-Adressen bei potenziellen Bewerbern. Diese Meinung ändert sich jedoch in fast allen Fällen, wenn die Absolventen den ersten Schritt in die Branche wagen. Dann zeigt sich nämlich, wie spannend, vielseitig und abwechslungsreich die Arbeit in einem Versicherungsunternehmen sein kann.
Wie bewerten Sie die Einstiegschancen für Absolventen, und wie sieht die Einstellungspolitik der Branche aus?
Die Chancen von Absolventen und Young Professionals in der Versicherungswirtschaft sind auch weiterhin hervorragend. Seit Jahren steigt der Anteil der Akademiker in der Assekuranz kontinuierlich an. Dieser Trend wird sich auch weiterhin fortsetzen. Wirtschaftswissenschaftler, Juristen und auch Absolventen der sogenannten MINT-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – werden vermehrt gesucht. Aber auch alle anderen Akademiker sollten die Assekuranz im Blick haben, da ein breitgefächerter Bedarf bei den Unternehmen besteht.
Was erwarten die Unternehmen von den Einsteigern?
Neben den fachlichen und inhaltlichen Fähigkeiten sollten die Bewerber insbesondere Kreativität, Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Dynamik, Überzeugungs- und Entschlusskraft sowie soziale Kompetenz und Kundenorientierung mitbringen. Außerdem sollten sie die Fähigkeit haben, komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen und zu abstrahieren. Fremdsprachenkenntnisse sind auf jeden Fall von Vorteil.
Für welche Versicherungsbereiche wird besonders Personal gesucht?
Die Versicherer suchen in den Bereichen Risikomanagement, Controlling, Rechnungslegung, Compliance, IT sowie Produktentwicklung überdurchschnittlich häufig Nachwuchskräfte und Young Professionals. Ferner haben potenzielle Mitarbeiter mit Interesse am Vertrieb beziehungsweise hoher Kundenorientierung sehr gute Einstiegschancen. In all diesen Bereichen wird auch zukünftig hoher Bedarf bestehen.
Steht auch die Versicherungswirtschaft vor dem Problem des Fachkräftemangels?
Natürlich ist auch für die Assekuranz der Fachkräftemangel ein nicht zu vernachlässigendes Thema. Je nach Einsatzbereich und Ausrichtung fällt es den Unternehmen bereits heute unterschiedlich schwer, die passenden Mitarbeiter zu finden. Diese Herausforderung wird auch zukünftig nicht abnehmen.
Vor welchen fachlichen Herausforderungen steht die deutsche Versicherungswirtschaft, was sind ihre momentanen Kernthemen?
Der Umgang mit den Folgen der Banken- und Staatsschuldenkrise ist derzeit eine der größten Herausforderungen für die Finanzindustrie insgesamt, aber auch für die Versicherungswirtschaft. Gerade Lebensversicherer, die ihren Kunden über Jahrzehnte eine bestimmte Verzinsung garantieren, bekommen das anhaltende Niedrigzinsniveau zu spüren. Mit Solvency II steht zudem ein neues Aufsichtsgremium in den Startlöchern, das von den Unternehmen eine risikogerechtere Kapitalausstattung, eine bessere interne Risikokontrolle und mehr Transparenz und Berichterstattung fordert. Obwohl die konkreten Anforderungen noch nicht endgültig feststehen, müssen sich die Unternehmen schon auf eine Anwendung der Regeln ab Mitte 2013 vorbereiten.
Wie begegnen die Unternehmen diesen Herausforderungen?
Dass die deutschen Versicherer die Auswirkungen der Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise für ihre Kunden bisher weitgehend abfedern konnten, ist einerseits auf die Stärke ihres Geschäftsmodells zurückzuführen, das sich von dem der Banken erheblich unterscheidet. Beispielsweise legen Versicherer ihr Kapital langfristig, sicher und breit gestreut an, sodass sie von kurzfristigen Marktturbulenzen kaum betroffen sind. Es hat sich ebenfalls ausgezahlt, dass Versicherer in den letzten Jahren – als Lehre aus der Finanzkrise 2002 und in Vorbereitung auf Solvency II – ihre Risikomanagementsysteme konsequent verbessert und ausgebaut haben.
Hat sich die Branche in den letzten Jahren gewandelt?
Die Versicherungswirtschaft bietet nicht nur Risikoschutz und Vorsorge für private Haushalte, Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen an, sie ist auch ein großer institutioneller Kapitalanleger und Arbeitgeber. Damit ist sie von Entwicklungen in allen Bereichen von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft betroffen. Einen Wandel hat es zuletzt vor allem im Bereich der gesetzlichen Rahmenbedingungen gegeben. Die Anforderungen an die Versicherungsunternehmen, beispielsweise was den Vertrieb von Versicherungsprodukten betrifft, steigen stetig. Die Versicherer haben dies konsequent und nachhaltig umgesetzt und nehmen damit in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle im Vergleich zu anderen Branchen ein.
Welchen Tipp können Sie jungen Leuten mit auf den Weg geben?
Ich empfehle allen jungen Leuten, den Schritt in die Assekuranz zu wagen, denn unsere Branche bietet fast jedem eine hervorragende Perspektive mit vielen interessanten und verantwortungsvollen Aufgaben. Versuchen Sie möglichst früh, die Branche kennenzulernen, zum Beispiel durch ein Praktikum oder eine Studienarbeit.
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Versicherungen haben es im Gegensatz zu anderen Bereichen in der Finanzwirtschaft geschafft, ohne nennenswerte Verluste durch die letzten Jahre zu kommen. Sie hielten nicht nur das Beschäftigungsniveau, sondern haben sogar die Sorge: Wo bekommen wir ausreichend Fachkräfte für die Zukunft her? Von Christoph Berger
Gute Noten, einen Masterabschluss und Praxiserfahrung im Versicherungsbereich: Dominique Zeh brachte zu ihrem Berufsstart bei der Allianz alles mit, was sich ihr Arbeitgeber erhoffte und was die Wunschanforderungen vieler Versicherer sind. Bereits während ihres Studiums hatte die heute 29-jährige Betriebswirtin begonnen, Kontakte zu Deutschlands größtem Versicherer zu knüpfen. Erst arbeitete sie als Werkstudentin in dem Unternehmen, später schrieb sie dort ihre Masterarbeit zum Thema Marktmanagement im Bereich Alternative Vertriebswege. Darin analysierte sie die Vertriebsstrukturen von Versicherungen und arbeitete alternative Wege des Verkaufs von Finanzdienstleistungsprodukten heraus. „Nach dieser strategischen Arbeit wollte ich das operative Geschäft eines Versicherungsunternehmens kennenlernen. Deshalb habe ich mich um eine der Traineestellen beworben“, sagt sie. Ein Jahr lang lernt sie nun die unterschiedlichen Personenversicherungsbereiche des Unternehmens kennen – also die Sparten Leben und Kranken. Gerade hat sie zehn Wochen Schulung zum Thema betriebliche Altersversorgung hinter sich. Im ersten Jahr des Traineeprogramms sind auch einige Stationen im Vertrieb vorgesehen. Im zweiten Jahr sind Stationen geplant, die sie auf ihre weitere Laufbahn vorbereiten. Zum Ende wird sie eine Projektarbeit durchführen.
Dominique Zeh hat sich für ihren Berufseinstieg eine Branche ausgesucht, die zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland zählt. Die Versicherungswirtschaft wird im Umsatzvergleich mit anderen Branchen nur vom Maschinenbau und der Chemischen Industrie überflügelt. Laut dem Statistischen Taschenbuch der Versicherungswirtschaft 2011, das vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft herausgegeben wird, arbeiten in und für die 582 Versicherungsunternehmen in Deutschland 561.600 Menschen. 53 Prozent von ihnen sind abhängig beschäftigt, 47 Prozent selbstständige Versicherungsvermittler und -berater. Die meisten Versicherer haben sich auf Schaden und Unfall spezialisiert. Es folgen die Pensionskassen, Lebensversicherungen, Krankenkassen und Rückversicherer.
Legt man das Prämienaufkommen zugrunde, ist Deutschland im Segment der Rückversicherung der führende Standort weltweit, eines der größten Unternehmen ist die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, bekannt unter der Marke Munich Re. Dort arbeitet seit 2010 die Mathematikerin und Geowissenschaftlerin Linda Gleser. In der Abteilung Global Clients/North America ist die 28-Jährige zuständig für die Risikomodellierung von Sachversicherungen im nordamerikanischen Markt. Ihre Kunden sind zumeist Erstversicherer, die sich mögliche Schäden ihrer Klientel absichern lassen wollen. Gleser schätzt anhand stochastischer Modelle zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, mit der Industrieanlagen in verschiedenen Regionen von Naturkatastrophen getroffen werden. „Die Berechnung von Naturkatastrophen- Risiken besteht vor allem in der Plausibilisierung, zu der eine intensive Auswertung eigener Daten und Ergebnisse gehört“, erklärt sie. Neben den Modellen nutzt Gleser aber auch Satellitenbilder, weitere Experteneinschätzungen und Datenmaterial. Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse wird schließlich für jeden Versicherungsbestand, der rückversichert werden soll, entschieden, zu welchen Bedingungen das passieren kann und was dafür der risikoadäquate Preis ist. Beides fließt in den Vertrag mit dem Kunden ein, den ein Underwriter zeichnet. Der Rückversicherer übernimmt bei Naturkatastrophendeckungen oft das Spitzenrisiko aus dem Bestand des Erstversicherers und sorgt durch seine Internationalität für geografische Streuung der Risiken. Immer behält der Risikomodellierer dabei die Grenzen des eigenen Risikoappetits im Auge. „Unsere Modelle dienen auch der Kontrolle unseres gesamten Versicherungsbestandes“, sagt sie. „Das heißt, dass wir in besonders gefährdeten Regionen Haftungen deckeln; das Risiko kann ansonsten auch für den Rückversicherer zu hoch werden.“
Schon etwas länger in der Versicherungsbranche ist die 31-jährige Nicole Heidemeyer. Nachdem sie Ende 2006 bei der Generali Deutschland Gruppe ein zwölfmonatiges Traineeprogramm begonnen und durchlaufen hat – inzwischen wurde es auf 18 Monate ausgeweitet –, arbeitete sie im Personalmanagement des Unternehmens. Dort baute sie das strategische Personalmarketing auf. „Der Reiz lag für mich darin, mitzugestalten und gemeinsam mit Mitarbeitern der unterschiedlichen Konzernunternehmen eine Strategie für den Auftritt der Generali Deutschland im Bewerbermarkt zu entwickeln“, erinnert sie sich an ihr erstes Projekt. Schon während ihres Traineeprogramms konnte sie von dem großen Unternehmensverbund und der Markenvielfalt des Unternehmens profitieren, verschiedene Tätigkeitsfelder bei unterschiedlichen Konzernunternehmen kennenlernen. So wurde sie auf eine zukünftige Führungsaufgabe im Konzern Schritt für Schritt vorbereitet. Seit einem halben Jahr leitet sie nun die Gruppe Projekte im Projekt-und Anforderungsmanagement der Generali Deutschland Schadenmanagement, einer internen Dienstleistungsgesellschaft des Konzerns. „Unser Betätigungsfeld sind die aus der jährlichen Maßnahmenplanung abgeleiteten IT-Projekte zur Erweiterung und Optimierung der Anwendungslandschaft im Schadenmanagement“, erklärt sie. Zu ihren Aufgaben gehört dabei nicht nur, die Projekte mit ihrem Team abzuwickeln und zu begleiten. Sie muss auch die Schnittstellenfunktion zwischen IT und Fachbereich sicherstellen und dafür sorgen, dass die fachlichen Anforderungen in den IT-Systemen abgebildet werden. Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten und auf Fakten basierende Überzeugungsarbeit sind dafür extrem wichtig.
Fragt man die drei Versicherungsexpertinnen nach ihren Motivationen und den Gründen dafür, warum sie sich die Versicherungsbranche für ihren Karrierestart ausgesucht haben, sind die Antworten ähnlich: „Auch wenn es nach außen hin nicht immer den Anschein macht: Die Versicherungsbranche ist eine spannende und interessante Branche.“ Das beginne schon bei der Vielfalt im Mitarbeiterstamm. Fast sämtliche Berufsgruppen sind in einem Versicherungsunternehmen vertreten: vom Betriebswirt über den Informatiker und Ingenieur, vom Zahnarzt und Juristen bis hin zum Kunsthistoriker – dieser Mix macht die Arbeit nach Ansicht der drei äußerst interessant. Hinzu kommt, dass die Branche ständigen Veränderungen und Anpassungen unterworfen ist – hervorgerufen durch rechtliche Vorgaben, den technischen Fortschritt sowie durch soziale und gesellschaftliche Entwicklungen. Die Unternehmen müssen zum einen reagieren, zum anderen vordenken. Dies mache sie innovativ, ständig sei man dabei, Lösungen zu suchen und zu entwickeln.
Nicht nur die drei Einsteigerinnen sind sich bezüglich der Attraktivität der Branche einig, sondern auch die Personalverantwortlichen, wenn es um das Anforderungsprofil von Absolventen geht. An erster Stelle steht dabei der zu Beginn erwähnte sehr gute Notendurchschnitt im Studium. Dominik Hahn, Personalreferent im Personalmarketing bei der Allianz, sagt: „Für unsere Einstiegsprogramme suchen wir die 10 bis 15 Prozent der Besten.“ Wer in das Vorstandsassistentenprogramm aufgenommen werden will, sollte außerdem einen MBA oder die Promotion in der Tasche haben. Verena König, Personalverantwortliche bei Munich Re, fügt hinzu: „Wir suchen außerdem Absolventen international ausgerichteter Studiengänge und erwarten sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, Praktikums- und Auslandserfahrungen.“ Dafür wird einiges geboten: Neben einer intensiven Betreuung, einem gegenüber anderen Branchen überdurchschnittlichen Gehalt und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten weiten die Unternehmen ihr Angebot aus. Christoph Zeckra, Leiter Konzernpersonal bei der Generali Deutschland, sagt: „Die Vereinbarkeit von Karriere und Familie wird durch unterschiedliche Familien- und Betreuungsangebote und flexible Arbeitszeitmodelle auch für Führungskräfte besonders gefördert.“
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Branche
Der AXA Konzern zählt mit Beitragseinnahmen von 10,4 Mrd. Euro (2010) und rund 11.200 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppen in Deutschland. Die AXA Deutschland ist Teil der AXA Gruppe, einem der weltweit führenden Versicherungsunternehmen und Vermögensmanager mit Tätigkeitsschwerpunkten in Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum.
Produkte/Dienstleistungen
Die Geschäftstätigkeit des AXA Konzerns umfasst Vorsorge und Versicherung. Dazu zählen in erster Linie Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Krankenversicherungen, Schaden- und Unfallversicherungen sowie Vermögensanlagen und Finanzierungen. Die Angebotspalette richtet sich an Privat- und Firmenkunden gleichermaßen. Insgesamt hat die AXA Deutschland mehr als 8 Millionen Kunden mit nahezu 20 Millionen Verträgen.
Anzahl der Standorte
16 Standorte in Deutschland (Hauptverwaltung in Köln)
56 Standorte weltweit
Jahresumsatz
10,4 Mrd. Euro (2010)
Anzahl der MitarbeiterInnen
11.200 Deutschland
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Je nach Bedarf
Gesuchte Fachrichtungen
Witschaftswissenschaften, Mathematik, Wirtschaftsmathematik,Pschologie,Volljuristen, Wirtschaftspsychologie und weitere Fachrichtungen
Einsatzmöglichkeiten
In allen Bereichen des Konzerns
Einstiegsprogramme
Vorstandsassistenten-Programm, Traineeprogramm Finanzen
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Je nach Funktion: Interviews, Assessment Center.
Einstiegsgehalt
Je nach Qualifikation
Angebote für StudentInnen
Ja in allen Bereichen
Ansprechpartner
Claudia Unger
Anschrift
Colonia-Allee 10-20
51067 Köln
Fon
0221 148-31111
E-Mail
claudia.unger.karriere@axa.de
Internet
www.axa.de/karriere
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Branche
Rückversicherung
Produkte/Dienstleistungen
Als Rückversicherer übernehmen wir die Risiken, die andere Versicherer nicht alleine tragen können und betreiben alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung.
Anzahl der Standorte
Informationen zu unseren weltweiten Standorten können Sie auf unserer Karriereseite finden: hannover-rueck.jobs
Jahresumsatz
12 Mrd. Euro
Anzahl der MitarbeiterInnen
1100 in Hannover, 2200 weltweit
Bedarf an HochschulabsolventInnen
2012 suchen wir rund 40 Absolventen
Gesuchte Fachrichtungen
Wir suchen schwerpunktmäßig für die Fachrichtungen: (Wirtschafts-)Mathematik, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Wir suchen überwiegend neue Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen Underwriting, Finance & Accounting sowie Risikomanagement
Einstiegsprogramme
Wir bieten Stellen für den Direkteinstieg an sowie drei Traineeprogramme. Zwei Programme sind speziell auf Mathematiker ausgerichtet.
Mögliche Einstiegstermine
Laufend, sowohl für Direkteinstiegspositionen und Traineeprogramme
Auswahlverfahren
Bei Direkteinstiegspositionen mittels Interviews und ggf. vorangehenden Telefoninterviews. Wir bieten vor der Einstellungsentscheidung einen Schnuppertag an, um sich gegenseitig auch in den jeweiligen Teams kennenzulernen. Bei Trainees führen wir auch Einzel-ACs durch.
Einstiegsgehalt
Ab 42.000 Euro
Auslandstätigkeit
Entsendungen sind im Rahmen der späteren beruflichen Tätigkeit möglich. Die Tranieeprogramme enthalten als festen Bestandteil eine Auslandsstage.
Angebote für StudentInnen
Wir bieten Studierenden folgende Einstiegsmöglichkeiten: Praktika, Abschlussarbeiten, Rechtsrefendariate, Direkteinstieg sowie Traineeprogramme
Anschrift
Karl-Wiechert-Allee 50
30625 Hannover
Internet
www.hannover-rueck.jobs
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Hoch gerechnet
von Viola Strüder
Mit viereinhalb Jahren macht er das Abitur, mit kaum sechseinviertel ist er Diplom-Mathematiker und als Neunjähriger Vorstand. Unglaublich? In der Unternehmens-Zentrale der Victoria Versicherung in Düsseldorf hat sich Michael Rosenberg mit Viola Strüder über Sätze und Siege seines Lebens unterhalten.
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Gegeben: Vorstandsvorsitzender der Victoria-Lebensversicherung AG
Konstante: Michael Rosenberg, Diplom-Mathematiker
Alter: 50
Gesucht: 1. Der Mensch
2. Der Weg an die Spitze
Lösung:
Zu 1: Human mit Humor
Zu 2: Linear
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Zahlen als Jungbrunnen
Michael Rosenberg sucht einen Satz, eigentlich einen Buchtitel und findet beides in seinem Kopf: „Fermats letzter Satz“. Ein literarischer Wissenschafts-Krimi von Simon Singh, dessen Inhalt den Vollblut-Mathematiker vom Stuhl reißt: Zack hat er den nächstbesten Stift in der Hand, schiebt die Kaffee-Kanne schwungvoll beiseite, schnappt sich ein Stück Papier – egal was drauf steht – malt den Satz des Pythagoras auf, Fermats Vermutung dazu und erklärt die Lösung von Andrew Wiles. „Allein schon die Schönheit eines mathematischen Beweises,“ fasst er lebhaft zusammen, „das begeistert mich.“ Zahlen halten ihn jung, sie beeinflussen von Anfang an sein Leben: Geboren am 29. Februar 1952 wird er offiziell nur alle vier Jahre ein Jahr älter.
Eins ausgewischt
Im Sauerland wächst der Blondschopf wohl behütet auf und besucht eine dörfliche Volksschule „mit guten Lehrern und dem Mini-Rabauken Rosenberg,“ erzählt er schelmisch. Seine Begabung zeigt sich früh: Mathematik ist sein Lieblingsfach, schon in der Grundschule. Besonders das Wettrechnen hat es ihm angetan. Nur ein Klassenkamerad ist schneller als er – im Auspacken: Tafel, Griffel, Schwamm heißen die Utensilien. Während sein Banknachbar schon ein Päckchen geschafft hat, kramt er noch die Tafel hervor. Bei dessen zweiter fertig gerechneter Aufgabe hat er den Schwamm draußen und zieht ihn einmal kurz über des Nachbars Tafel. Gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle. Der verdutzte Mitschüler indes steht auf, holt den Lehrer. Wie er das gemacht hätte, habe man ihn gefragt. „Und da ich schon immer eine ehrliche Haut war, machte ich es vor: ‚So.’“ Aufstehen, bücken, Hosenboden versohlt, setzen, rechnen. „Gewonnen.“ Schwamm drüber – ein Meister-, aber kein Musterschüler. Zum Zahlenverständnis passt sein Berufswunsch: Flugkapitän. Am mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium entdeckt er sein Interesse für Physik. Nach einer versiebten Klausur soll sich die Endnote verschlechtern, was er nicht akzeptiert. „Ich war hoch vorzensiert und habe mich zur Freiwilligen-Prüfung gemeldet.“ Atommodelle muss er rechnen. „Nach zehn Minuten war alles vorbei, weil keiner der Lehrer mehr folgen konnte.“
25:1 verloren – aber ein gewinnendes Wesen
Seine ersten Sporen verdient sich der damals 14-Jährige mit dem Herstellen von Beton-Fensterbänken. Ein Ferienjob von morgens sechs bis nachmittags um fünf für drei Mark Stundenlohn. Weil er als Teenanger unbedingt Handball spielen will, gründet er eine Jugendmannschaft. Er zieht über die Dörfer und bekommt sieben Spieler zusammengetrommelt. Eine sportlich erfolgreiche Zeit. Bis auf das eine Mal, als er im Tor steht. „Da haben wir 25:1 verloren.“
Hoch-Rechner, Tief-Stapler
„Aus Leidenschaft für das Fach“ beginnt er 1970 sein Mathematik-Studium, das er mit BAfÖG, Gabelstaplerfahren und dem Unterrichten an einer Privatschule finanziert. Letzteres beweist ihm erneut sein Können in Mathe und Physik, zeigt aber auch, dass es ihm „an pädagogischem Gespür und Geduld fehlt“. – „Damit war klar, dass ich für den Lehrerberuf nicht geeignet bin.“ Hat man eine Idee, was man mit diesem Studienfach beruflich macht? „Mathematiker waren bis Ende der 70er-Jahre stark gesucht.“ Ein Vortrag an der Universität eröffnet ihm Perspektiven. „Praktiker aus den unterschiedlichsten Bereichen stellten ihre mit der Mathematik verknüpften Berufsfelder vor. Dafür war ich dankbar und würde solche Vorträge heute jedem Studenten wünschen.“
Zur Siegesgöttin
Nach dem Diplom 1977 beginnt er ein wirtschaftswissenschaftliches MBA-Studium in Aachen, bevor er sich ein Jahr später beim Verband der Lebensversicherungs-Unternehmen e.V. bewirbt. Sieben Jahre wirkt er dort und wechselt 1985 zur Victoria, wo er nach zwei Jahren Vorstandsmitglied der Krankenversicherung wird. Bis heute nimmt er innerhalb der Gruppe mehrere Vorstandsaufgaben wahr.
Maxime: „Mensch sein – Mensch bleiben“
Welche guten und schlechten Seiten von sich gibt er preis? „Die schlechte ist, dass ich zu oft gewinnen will, die gute: Ich versuche Mensch zu bleiben.“ Was zeichnet denn Menschen in der Berufswelt aus? „Drei Dinge,“ antwortet er spontan, „fachliches Engagement, Leistungsorientiertheit und die Edeltugenden, also Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Verlässlichkeit.“ Wie viel Gefühl, Grips und Ellenbogen muss ein Vorstand haben? „Auf jeden Fall ist dies eine Klaviatur, auf der man spielen können muss.“ Mit dem Thema Motivation konfrontiert, weiß er, dass Arbeitgeber hierfür eine Menge tun können und hat eine schlichte Antwort parat: „Vorleben.“ Offen präzisiert Michael Rosenberg, was er darunter versteht: „Motivation wollen, Problembewusstsein schärfen, Gesprächsbereitschaft signalisieren, einfach zuhören können, sich positiv integrieren, Angst nehmen, für Entkrampfung sorgen, Probleme mit einem ‚das lösen wir gemeinsam’ bewältigen.“ Er ergänzt: „Es wird insgesamt zu wenig Lob ausgesprochen.“ Ein Defizit, zu dem er einräumt, dass es häufig schwierig sei, Arbeit richtig zu würdigen. „Es muss sich ja um ein individuelles, konkretes Lob handeln und nicht um eine generelle Aussage.“
Helikopter-Blick
Die Beschreibung eines normalen Arbeitstages geht bei Michael Rosenberg schnell: „Den gibt es nicht.“ Weder Arbeitszeit noch Anwesenheit seien gefixt. Erreichbarkeit ist wichtig. Woher kommt eigentlich die Ruhe, die Menschen in Top-Positionen häufig ausstrahlen? Die Frage findet er ulkig, denkt eine Weile nach. „Ich glaube, es ist die Erfahrungsbandbreite, dass man wirklich eine Anreicherung von Erfahrungen machen darf, dass man Neues wagen kann und muss, selbst wenn dies oftmals belastend ist.“ Die Analyse lässt ihn noch nicht los: „Mit dem Helikopter-Blick betrachtet, sieht man, dass man andere Mittel zur Verfügung hat: Wenn beispielsweise ein Abteilungsleiter das Gefühl hat, ‚der Wald brennt’, weiß man aus der Vogelperspektive, dass das Streichholz noch gar nicht an ist. Wichtig ist aber, sich das Gefühl für Gefahr zu bewahren, es muss anspringen, wenn sie in Verzug ist“.
In Menschen denken, in Sparten handeln
Welche Perspektive bietet die Versicherungsbranche Hochschulabsolventen? „Der gesamte Finanzdienstleistungsbereich ist eine der großen Wachstumsbranchen der Zukunft, in der fast alle Fachrichtungen gesucht werden.“ Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker, Juristen, Informatiker gehören für Michael Rosenberg ebenso dazu, wie die klassisch für das Versicherungswesen ausgebildeten Kandidaten. Wer gerne zu einem großen Unternehmen wolle, ist gefragt, aber auch der Klein-Unternehmer-Typus, der als selbstständig agierender Kaufmann innerhalb eines Konzerns tätig werden will. „Wenn ich heute die Bandbreite der Aufgaben in der Versicherungswirtschaft reflektiere, allein die hohe Flexibilität und Prozessorientiertheit, dann ist dies ein reizvolles Arbeitsfeld. Das Besondere ist, dass immer der Mensch mit seinem Leben, seinen Ängsten, seinen Nöten im Mittelpunkt steht.“ Das Image der Versicherungsvertreter ist ja nicht gerade das beste? „Jein“, antwortet der Vorstandsvorsitzende bestimmt, wissend um diese vielfach vorherrschende Meinung. „Versicherungsvertreter waren einmal die Schmuddelkinder der Nation. Das ist jedoch ein allgemeines Bild. Das individuelle ist genau umgekehrt: Da gibt es in allen Umfragen der letzten Jahre eine hohe Zufriedenheit der Kunden mit ihrem jeweiligen Berater.“ Auch die Themen, die ein Unternehmen besetzt, sind für Kunden und Mitarbeiter ein wichtiger Faktor. Engagements über das Versicherungsgeschäft hinaus werden bei der Victoria groß geschrieben. Bei der Initiative „Victorianer helfen“ spenden Mitarbeiter ihre Gehalts-Cents einem guten Zweck. Zudem engagiert man sich für Umwelt, Kunst und Sport. Die Victoria hat als erster europäischer Finanzdienstleister den EMAS-Award der EU für vorbildlichen Umweltschutz erhalten. Sorgfältig ausgewählte moderne Kunst prägt das Bild des Interieurs der Verwaltungsgebäude in Düsseldorf. Seit zwei Jahren sponsert die Victoria den FC Schalke 04 – Rosenbergs Idee.
22 Beine steigern die Bekanntheit – laufend
Warum sponsern Sie Fußball? „Das hatte analytische Gründe. Wir wollten werblich aktiver werden. Die Victoria war immer eine Edelmarke, aber nicht bekannt genug. Um den Bekanntheitsgrad schnell zu steigern, muss man dreistellige Millionensummen in Fernsehwerbung investieren. Das kam für uns nicht in Frage. Die Alternative: Sportsponsoring. Der FC Schalke 04 und die Victoria passen gut zusammen, von den Farben bis hin zu den Images. Tradition und Bodenständigkeit, hier die Volksnähe von Schalke, dort die Victoria, die einst die Volksversicherung erfand. Dazu kam der hohe Sympathiewert der ‚Blau-Weißen’ und deren Medienpräsenz.“ Damit sind wir wieder bei der Schönheit eines Beweises. Lohnt sich das Sponsoring? „Ja, auf mehreren Ebenen. Besonders aber hinsichtlich des Bekanntheitsgrades. Hier haben wir schon im ersten Jahr unserer Zusammenarbeit messbare Erfolge erzielt.“
Allein auf weitem Flur
Welche Leitlinien möchte Michael Rosenberg jungen Menschen für den Berufseinstieg mitgeben? „Vielen Interessen nachzugehen und diese ernsthaft zu betreiben, sich fachlich möglichst breit anzulegen. Wer in sich selbst investiert, Leistungsbereitschaft zeigt, für den kommt der Erfolg von selbst.“ Da fällt ihm noch ein Satz ein: „Kommen Sie doch bitte mit ins Foyer. Dort steht auf einer Platte in den Boden eingelassen das Credo des Versicherungsgeschäftes, es kann aber auch für alle jungen Berufsstarter gelten: ‚Geh in die Welt und sprich mit jedem’.“
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Branche
Versicherungen
Produkte/Dienstleistungen
Maßgeschneiderte, innovative Versicherungsprodukte für Privat- und Firmenkunden
Anzahl der Standorte
Direktion in Wiesbaden; Direktionsbetriebe in Frankfurt am Main, Stuttgart, Hannover, Hamburg; Vertriebsdirektionen in Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München, Stuttgart; weitere bundesweit
Jahresumsatz
Ca. 11 Mrd. Euro
Anzahl der MitarbeiterInnen
13.800 Inland, 350 Ausland
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 80 pro Jahr
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftswissenschaften, (Wirtschafts-)Mathematik, (Wirtschafts-)Informatik, Rechtswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Versicherungstechnische Sparten, Finanzen, IT, Controlling, Vertrieb, Rechnungswesen, Personal u. a.
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg und Traineeprogramm (im Innendienst 12 Monate, im Außendienst 24 Monate)
Mögliche Einstiegstermine
Direkteinstieg laufend, Traineeprogramm im Innendienst zum 01.08., Traineeprogramm im Außendienst zu jedem Quartalsbeginn
Auswahlverfahren
Bewerbungsgespräch mit der Personal- und der Fachabteilung, z. T. Assessment Center
Einstiegsgehalt
44.000 bis 46.000 Euro pro Jahr
Auslandstätigkeit
Nur in der Rückversicherung
Angebote für StudentInnen
Praktika sind in fast allen Fachbereichen bei einer Mindestdauer von 6 bis 8 Wochen möglich, Voraussetzung ist das abgeschlossene Vordiplom bzw. 2. Fachsemester eines Bachelor-Studiengangs; auf Anfrage bieten wir die Betreuung von Studien- und Abschlussarbeiten an.
Ansprechpartner
Recruiting Center
Anschrift
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
Fon
0611 533-5210
Fax
0611 533-775210
E-Mail
recruiting-center@ruv.de
Internet
www.ruv.de 
www.jobs.ruv.de 
www.facebook.com/ruv.de 
www.twitter.com/ruv_de 
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Dieses Firmenprofil ist seit dem 25.04.2012 abgelaufen und wird seitdem nicht mehr aktualisiert!

Branche
Versicherungen und Finanzdienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen
Versicherungs- und Finanzprodukte
Anzahl der Standorte
Hauptstandorte in Deutschland: Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Nürnberg. Außerdem Standorte in 31 weiteren Ländern Europas und Asiens.
Jahresumsatz
Über 17 Mrd. Euro
Anzahl der MitarbeiterInnen
Rund 50.000 Mitarbeiter weltweit
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Als Direkteinsteiger und Praktikanten
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Informatik, Jura und andere
Einsatzmöglichkeiten
Controlling, Marketing, Organisation, mathematische Beratung, Rechtsabteilung, Versicherungssparten (Leben/Gesundheit/ Sach/Rechtsschutz), Vertrieb etc.
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg, Praktika, Volontariat
Mögliche Einstiegstermine
Bei Bedarf
Angebote für StudentInnen
Praktika sowie Diplom-/Master-, Bachelor- und Doktorarbeiten auf Anfrage
Ansprechpartner
Stephanie Rarey
Anschrift
Victoriaplatz 2
40198 Düsseldorf
Fon
0211 4937-7190
Fax
0211 4937-1529
E-Mail
careers@ergo.de
Internet
www.ergo.com 
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Branche
Versicherungen, Finanzdienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen
Die Produktpalette der Allianz reicht von klassischen Versicherungsprodukten für Privat- und Firmenkunden (Insurance) über globales Risikomanagement bis hin zu Anlage- und Vermögensverwaltung (Asset Management).
Anzahl der Standorte
7 im Inland, rund 70 im Ausland
Jahresumsatz
103,6 Mrd. Euro (2011)
Anzahl der MitarbeiterInnen
30.000 in Deutschland, 142.000 weltweit
Bedarf an HochschulabsolventInnen
2013 suchen wir rund 500 HochschulabsolventInnen, 500 PraktikantInnen sowie 1500 VertriebseinsteigerInnen.
Gesuchte Fachrichtungen
Schwerpunktmäßig suchen wir Mathematiker, (Wirtschafts-)Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler und Juristen.
Einsatzmöglichkeiten
Einsatzbereiche sind u. a.: Finance, Inhouse Consulting, Risikomanagement, Banking, Controlling, Aktuariat
Einstiegsprogramme
Vorstandsassistentenprogramm, Trainee Versicherungsmanagement (ausdrücklich auch Ingenieure erwünscht), Trainee IT, Trainee Vertrieb, Allianz Management Programm Vertrieb, Expertenprogramm Vertrieb, Inhouse Consulting Programm
Mögliche Einstiegstermine
Laufend (z. B. Direkteinstieg) bzw. nach festen Terminen (Traineeships: 01.04. & 01.10.)
Auswahlverfahren
Je nach Einstiegsart; Telefoninterview, strukturiertes persönliches Interview, AC, Fallstudien.
Einstiegsgehalt
Unter Berücksichtigung der individuellen Vorkenntnisse sowie der persönlichen Kompetenzen ermitteln wir ein den Anforderungen entsprechendes Gehalt.
Auslandstätigkeit
Entsendung in eine der internen Tochtergesellschaften möglich.
Angebote für StudentInnen
Für Studierende bieten wir folgende Einstiegsprogramme: Praktikum, Werkstudium, Abschlussarbeiten, Rechtsreferendariat, GapYear-Programm
Ansprechpartner
Ralf Hilscher
Anschrift
Königinstr. 28
80802 München
Fon
089 3800-17169
Fax
089 3800-817169
E-Mail
hr-marketing@allianz.de
Internet
www.perspektiven.allianz.de
www.facebook.com/allianzkarriere
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Branche
Financial Services Consulting
Produkte/Dienstleistungen
Beratung, Financial Services
Anzahl der Standorte
40 Standorte in 16 Ländern
Jahresumsatz
Rund 18,5 Mrd. US-Dollar
Anzahl der MitarbeiterInnen
Mehr als 2900
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Mehr als 30
Gesuchte Fachrichtungen
Alle Fachrichtungen
Einsatzmöglichkeiten
Berater auf diesem Karrierepfad spezialisieren sich im Finanzdienstleistungsbereich und werden früh im Verlauf ihrer Karriere verantwortliche Experten für ein bestimmtes Teilgebiet. Die Finanzdienstleistungsbranche ist eine der größten und dynamischsten Branchen der Welt – strategische Herausforderungen im Retailbanking, Investmentbanking, Trading, Asset Management, Versicherungsbereich und Risikomanagement bilden den größten Teil der Projektarbeit im Financial Services Consulting.
Einstiegsprogramme
Praktikum, Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Zu jedem Monatsbeginn
Auswahlverfahren
Zwei Interviewrunden + numerischer Test
Auslandstätigkeit
Internationale Projekttätigkeit
Online-Kurzbewerbung
Erwünscht
Angebote für StudentInnen
Bewerber für ein Praktikum bei uns sollten sich im Hauptstudium befinden und bereits erste praktische Erfahrung gesammelt haben. Außerordentliche intellektuelle Fähigkeiten, Glaubwürdigkeit und Urteilsvermögen belegen Sie durch Ihre hervorragenden akademischen Erfolge und außeruniversitäre Aktivitäten. Fließendes Englisch und Auslandserfahrung runden Ihr Profil ab. Im deutschsprachigen Raum können Sie als Praktikant zwischen den Büros in Frankfurt am Main, München und Zürich wählen.
Ansprechpartner
Natascha Bussinger
Anschrift
Bleichstraße 1
60313 Frankfurt am Main
Fon
069 955120-0
Fax
069 955120-10
E-Mail
recruitingde.fsc@oliverwyman.com
Internet
www.oliverwyman.com 
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Branche
Finanzdienstleistung, Rückversicherung
Produkte/Dienstleistungen
Innovative Rückversicherungslösungen für die vielfältigsten Risiken weltweit – von Satelliten über Staudämme bis hin zur Fußballweltmeisterschaft
Anzahl der Standorte
Weltweit über 50 Außenstellen
Jahresumsatz
52 Mrd. Euro in 2012
Anzahl der MitarbeiterInnen
Rückversicherung: rund 11.000 weltweit, davon rund 3600 in München
Konzern: rund 45.000 weltweit
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Ca. 20 bis 30 pro Jahr
Gesuchte Fachrichtungen
(Wirtschafts-)Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Jura, (Wirtschafts-)Ingenieurwesen und internationale Studiengänge
Einsatzmöglichkeiten
Underwriting, Claims Management, Accounting/Controlling, Investments
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg oder 24-monatiges Traineeprogramm
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Online-Bewerbung (siehe Homepage), Einzelinterviews mit Mitarbeitern aus der Personal- und Fachabteilung, Einzel-Assessment-Center
Einstiegsgehalt
Je nach Erfahrung 48.000 bis 52.000 Euro Jahresgehalt
Auslandstätigkeit
Möglich, Einstieg erfolgt aber in München. Auslandsaufenthalt ist Teil des Traineeprogramms. Auslandspraktika sind ebenfalls möglich.
Angebote für StudentInnen
Praktika, Werkstudententätigkeit, Studienabschlussarbeiten
Anschrift
Königinstraße 107
80802 München
Internet
www.munichre.com/karriere
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Dieses Profil wurde länger nicht mehr aktualisiert, alle Angaben sind daher ohne Gewähr
Branche
Versicherungen, Finanzdienstleistungen
Jahresumsatz
14,8 Mrd. Euro Gesamtbeiträge im Jahr 2009
Anzahl der MitarbeiterInnen
15.000 Inland
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Mathematik, Jura, Psychologie, Geistes- und Sozialwissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Alle Unternehmensbereiche
Einstiegsprogramme
Traineeprogramme, Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Interview, ggf. Assessment Center
Auslandstätigkeit
Im Rahmen unseres Internationalen Konzerntraineeprogramms möglich
Angebote für StudentInnen
Praktika, Diplomarbeiten, Werkstudententätigkeiten
Anschrift
Tunisstraße 19-23
50667 Köln
E-Mail
gd-bewerbungen@generali.de
Internet
www.allesaussertrocken.de 
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