Angehende Luxusmarken-Manager erwerben ihr Spezialwissen im einjährigen Master-Studiengang Luxus-Management. Angeboten wird der gemeinsame Studiengang von der Reims Management School und der Politecnico di Milano. An den Studienhinhalten haben bekannte Luxusmarken mitgefeilt, unter anderem L’Oréal Luxe, Taittinger, Rémy Martin, Interparfums und Kempinski. Studienbeginn ist Wintersemester 2013-2014, Anmeldefrist ist der 19. Juli 2013.
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Naturwissenschaft und Technik – das war schon immer meine Leidenschaft. Deshalb wollte ich eigentlich Biologie oder Chemie studieren. Doch als ich bei einer Informationsveranstaltung über IT-Berufe mehr über die Verknüpfung von Theorie und Praxis beim Dualen Studium erfuhr, wusste ich sofort: Das ist genau das Richtige für mich. Die Entscheidung hat sich ausgezahlt. Heute arbeite ich für einen der größten Technologiekonzerne und bekomme verantwortungsvolle Aufgaben übertragen.
Stephanie Thomas,
29 Jahre,
Platform Architekt für
Converged Server bei
Hewlett-Packard Deutschland
Der September 2002 war äußerst spannend für mich: Ich nahm Abschied von der Heimat Stralsund und zog fast 1000 Kilometer weiter in den Süden Deutschlands – ohne zu wissen, was mich dort erwarten würde. Doch ich war nicht allein. Mit 30 anderen Studierenden absolvierte ich bei Hewlett-Packard eine Ausbildung und schloss parallel dazu ein Studium der Angewandten Informatik ab. Das war eine schöne Zeit. Denn im Laufe der drei Jahre entwickelten sich nicht nur kollegiale Beziehungen zu den Kommilitonen, sondern auch Freundschaften, die bis heute existieren.
In dem Studium ging es zwar viel um Soft- und Hardware sowie um Programmiersprachen, doch auf dem Lehrplan standen auch die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Recht und Marketing. Das Schöne war, dass alle erworbenen Kenntnisse in unsere Praxisarbeiten einflossen, wir konnten das neue Wissen also sofort anwenden und erweitern. Ich habe in dieser Zeit Programme entwickelt, Webseiten programmiert, einen Computerkurs an einer Schule gegeben und während meines letzten Praxiseinsatzes für die Diplomarbeit in einer Vertriebsabteilung gearbeitet. Derartige Praxisblöcke hatten auch das Ziel, unsere Teamfähigkeiten zu entwickeln – eine Voraussetzung, die für die Arbeit in einem so riesigen Unternehmen unerlässlich ist. Das absolute Highlight meines Studiums war der dreimonatige Praxiseinsatz in Leixlip, Irland, im Sommer 2004. Es waren die aufregendsten Monate meines Lebens, und sie haben mich sicher am meisten geprägt: ein anderes Land, neue Leute und natürlich die englische Sprache, die ich nun sehr gut beherrsche. Damals bekam ich auch die Internationalität von HP zu spüren: So musste ich morgens ziemlich früh im Büro sein, um noch mit den Kollegen in China arbeiten zu können, und abends länger bleiben, um mit den amerikanischen Kollegen die Fortschritte des Tages zu besprechen.
Im September 2005 schloss ich mein Studium als Diplom-Informatikerin (BA) erfolgreich ab und entschied mich zu einer neunmonatigen Zusatzausbildung im Vertrieb, einem Sales-Traineeprogramm. Dieses bot mir die Möglichkeit, zusätzliche Weiterbildungen und Trainings in den verschiedenen Geschäftsbereichen des Konzerns zu erhalten und neue Produktkenntnisse zu erwerben. Außerdem bereitete ich mich durch gemeinsame Kundenbesuche mit meinem Mentor auf das Vertriebsleben vor. Nach dem erfolgreichen Abschluss kam ich in ein gerade neu zusammengestelltes Vertriebsteam. Wir waren im Bereich Rechenzentren auf Großkunden spezialisiert. Ich betreute namhafte Kunden in ganz Deutschland im Innen-und Außendienst. Diese Doppelbelastung war nicht immer einfach, hat mir aber sehr viel Spaß gemacht.
2011 übernahm ich die Betreuung von drei Großkunden im Münchner Raum. Wie zuvor lag auch bei diesem Job der Fokus auf dem Vertrieb von Produkten und Lösungen für Rechenzentren. Alles drehte sich um Server, Speicher und Netzwerke. Das ist eine sehr herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe, da es sich um Projekte und Ausschreibungen in Millionenhöhe handelt und die Geschäfte mit diesen Kunden einen hohen Stellenwert besitzen.
Allerdings vermisste ich in diesem Umfeld etwas: Im Alltagsgeschäft kam mir die Auseinandersetzung mit der Technik und den Neuerungen im Datacenter-Umfeld zu kurz. Daher entschied ich mich, vom Vertrieb in die technische Vorverkaufsberatung zu wechseln. Diese Position ist sehr an der Technik ausgerichtet. In vielen Unternehmen wird sie meiner Erfahrung nach zum größten Teil von Männern besetzt. Prinzipiell bietet sie jedoch sehr viel Potenzial für all jene, die den Mut haben, sich in einem technischen Umfeld weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund freue ich mich auch heute schon auf die Zukunft. Das liegt auch daran, dass mich mein Arbeitgeber bei meinen Vorstellungen unterstützt, ich in dem internationalen Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten sehe und mich bestimmt noch einige Male beruflich verändern werde. Denn inzwischen hat mich die Erfahrung auch gelehrt: Es sind neue Herausforderungen, an denen ich persönlich wachse.
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Mehr Praxisbezug für künftige Pädagogen und berufliche Alternativen neben der Schullaufbahn. Das strebt Nordrhein-Westfalen in einem Modellversuch der Universitäten Bielefeld und Bochum ab dem kommenden Wintersemester an. Bei einem Erfolg könnte sich das Modell deutschlandweit durchsetzen. Die Entscheidung für oder gegen den Lehrerberufs soll künftig erst nach der Erlangung des Bachelorabschlusses fallen.
Modellversuch
Ursprünglich hattten sich neun Universitäten in Nordrhein-Westfalen für den Modellversuch beworben. Sowohl die Universität Bochum als auch die Universität Bielefeld bieten nun ab dem kommenden Wintersemester gestufte Lehramtsstudiengänge mit Bachelor- und anschließendem Masterabschluss an. In Bielefeld steht jedoch noch eine umfassendere Veränderung des Studienbetriebs bevor: Das Studiensystem wird fast komplett auf gestufte Studiengänge umgestellt. Alle Lehramts- und Magister- sowie einige Diplomfächer werden umgestellt.
Lehrerausbildung
Die gestufte Lehrerausbildung an den beiden Universitäten sieht künftig zunächst ein sechssemestriges Bachelor-Studium (BA) mit eigenem berufsqualifizierenden Abschluss vor. Für den Schuldienst qualifiziert im Anschluss ein Master-Studium, das je nach Schulform zwei bis vier Semester dauert. Das pädagogische Einmaleins lernt der Student erst jetzt. Als letzte Stufe folgt wie bisher auch
das Referendariat an den Schulen.
An der Universität Bielefeld stehen ab dem Wintersemester 02/03 folgende Fächer als Lehramtsstudium mit der Zwischenstation Bachelor zur Auswahl:
- Anglistik
- Chemie
- Evangelische Theologie
- Germanistik
- Geschichtswissenschaft
- Mathematik
- Philosophie
- Physik
- Sozialwissenschaft
- Sportwissenschaft
Weitere Informationen:
Gestufte Studiengänge in Bielefeld 
Gestufte Studiengänge in Bochum 
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Ein Studium kann ganz schön ins Geld gehen, Stipendien, Bafög oder Auslands-Bafög bieten Unterstützung und Sicherheit.
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…als feste Mitarbeiterin für die Personalentwicklung verantwortlich. Seit drei Jahren arbeitet Sylke Kluck “bei einem großen schwedischen Möbelhaus” – den Weg dorthin bereitete ihr ein Studium des Wirtschaftsrechts.
November 2000: Nach vier Jahren Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik in Berlin, im Studiengang Wirtschaftsrecht und Zeiten, die es wirklich in sich hatten, erhielt ich mein Diplom als Wirtschaftsjuristin.
Recht als Passion
Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden weil ich nach meiner Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfin im juristischen Bereich bleiben wollte.
Aus meiner Sicht ist die Verbindung von betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und juristischen Fähigkeiten ein absolutes Plus. Gerade jetzt als Teamleiterin Personalentwicklung bei IKEA ist es tagtäglich notwendig, schnell und begründet zu entscheiden. Dabei ist die Verbindung von Betriebswirtschaft und Recht eine sehr gute Kombination.
Schwerpunkt: Arbeitsrecht
Schon nach den ersten Vorlesungen zum Thema Individualarbeitsrecht wusste ich, dass Arbeitsrecht “mein” Gebiet werden würde. Mein Interesse wurde noch durch ein Praktikum bestärkt, das ich im vierten Semester absolvierte. Hier konnte ich – in der zentralen Personalabteilung eines großen Dienstleistungsunternehmens – meine Kenntnisse auf die Probe stellen: in Verhandlungen mit den Betriebsräten etwa, oder in erstinstanzlichen Prozessen vor Arbeitsgerichten.
Als mir am Ende des Praktikums eine Tätigkeit als Werkstudentin für die Zeit meines Hauptstudiums angeboten wurde, sagte ich ohne zu zögern zu. Die Möglichkeit neben dem Studium noch zwanzig Stunden wöchentlich Theorie und Praxis zu verbinden, hat sich gelohnt.
Auch Verlieren können
Ich war weiterhin beratend für die Niederlassungen des Unternehmens tätig und nahm zusammen mit dem Personalleiter an Gesamtbetriebsratssitzungen teil. Eine der wichtigsten Erfahrungen, aus dieser Zeit: Ich versuche immer möglichst viele Informationen von allen Beteiligten zu bekommen, wenn ich in ein Verfahren gehe und womöglich vor Gericht auftreten soll. Aus Fehlern lernt man: Ich habe einmal wegen fehlender Informationen haushoch verloren. Nachgeben oder mit verlorenen Prozessen umgehen zu können lernt man nicht im Studium.
Noch vor dem Diplom suchte ich nach dem künftigen Arbeitgeber. Auf Berufsmessen hörte ich das erste Mal von der Personalpolitik bei IKEA. Ich kannte das Möbelhaus zu diesem Zeitpunkt zwar als Kundin, nun sah ich im Unternehmen einen potenziellen Arbeitgeber. Ich bewarb mich um eine Stelle als Trainee in der Personalabteilung, führte zwei Gespräche mit zwei Personalchefs und hatte schon die Zusage in der Tasche.
Kein Sprung ins kalte Wasser
Im Traineeprogramm lernte ich zunächst das Unternehmen von der Pike auf kennen. Ich durchlief einige Wochen alle Bereiche und nahm gezielt an Seminaren, z.B. Zeitmanagement und Führungskompetenz, teil. Durch den bundesweiten Einsatz konnte ich von Anfang an mein eigenes Netzwerk aufbauen.
Das Traineeprogramm endete mit einem Einsatz von sechs Monaten in der Personalabteilung von der Hauptniederlassung vn IKEA Deutschland.
Internationales Leiden
Dort wurde mir angeboten, mich auf eine (aufgrund von Mutterschutz und Elternzeit) befristete Stelle bei IKEA Mobility Support im niederländischen Leiden zu bewerben. Ich wurde genommen und fand mich in einem internationeln Team als die erste Deutsche wieder. Dort werden alle Mitarbeiter, die vom Unternehmen international eingesetzt werden, betreut. Die Aufgaben waren vielfältig: Von Problemen mit dem ausländischen Steuerrecht bis zur Wahl der Schule, wenn die Kinder mit umziehen. Bei aller Internationalität wurde ich oft zum Staunen oder zum Lachen gebracht. Die Vorstellungen, die meine kanadische Kollegin vom europäischen Leben hatte zum Beispiel – wobei ihre Eindrücke von den Deutschen im Allgemeinen leider nicht immer sehr schmeichelhaft waren.
Bei der Betreuung der Mitarbeiter aller europäischen Landesorganisationen und der Einkaufsbüros für Nordafrika brauchte ich viel Organisationstalent und Kommunikationsfreude.
Gegen Ende des Jahres oblag mir die Leitung der Vertragsverhandlungen mit unseren schwedischen Umzugsfirmen, auch hier half mir meine Ausbildung sehr.
Teamgeist in Tempelhof
Ein besonderes Ziel war es für mich, an der Entstehung eines neuen Einrichtungshauses mitzuarbeiten. Es gelang in Berlin-Tempelhof:
Ich begann genau am Tag der Grundsteinlegung in der Projektgruppe zu arbeiten. Auf der Agenda stand: Personal-Bedarfsplanung, die Ausarbeitung von Schulungsplänen und Personalrekrutierung.
Sobald die neuen Mitarbeiter bei uns gestartet waren, waren wir für ihre Einarbeitung und Betreuung Mitarbeiter verantwortlich. Ich arbeitete außerdem als Trainerin für Schulungen zum Thema “Vertragsrecht” und “Arbeitsrecht”.
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Teamleiterin in Tempelhof bin ich für die Einhaltung aller arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen verantwortlich, das heißt ich bin Ansprechpartner für die Teamleiter der Fachbereiche bei Problemen mit Mitarbeitern und berate sie hinsichtlich der Lösungsmöglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.
Um nicht einzurosten war ich im letzten Wintersemester außerdem als Lehrbeauftragte für ein Projekt an der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik in Berlin beschäftigt zum Thema “Arbeitsrecht in der Praxis”. Die Studenten kamen aus dem Bereich Wirtschaftsrecht und interessierten sich hauptsächlich für die Spezialisierung “Personal”. Im Rahmen dieses Projektes versuchte ich meine Erfahrungen aus dem Berufsstart zu berücksichtigen und zu vermitteln: Fachliche Kenntnisse sind wichtig, aber mindestens genauso bedeutend ist Führungs- und Managementkompetenz, das heißt Kenntnisse über Teamentwicklung, Führungsinstrumente und -techniken, Verantwortungsbereitschaft und vor allem auch Durchsetzungsvermögen.
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Beim Thema Studiengebühren werden dieser Tage viele Studentierende nervös. In der öffentlichen Diskussion ist mal von einem generellen Verzicht auf Studiengebühren fürs Zweitstudium die Rede, mal davon, dass Studierende bereits im kommenden Sommersemester 2003 zur Kasse gebeten werden. Ist die Nervosität berechtigt? Um das zu klären, hat karrierefuehrer.de mit BMBF-Referentin Bettina Buntschuss gesprochen. Zudem werden die Gebührenpläne der einzelnen Bundesländer vorgestellt.
HRG und Zweitstudium
“Beim Bund ist das Thema durch,” so Bettina Buntschuss, Referentin im Ministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) und meint damit das Mitte August 2002 erneut geänderte Hochschulrahmengesetz (HRG). Die neue Fassung sichert die Freiheit von Studiengebühren für das Erststudium zu, überlässt die Entscheidung für oder gegen Gebühren für das Zweitstudium aber den Ländern. Studierende eines Zweitstudiums seien auch diejenigen die ihr Erststudium abgebrochen und danach ein zweites begonnen hätten. Buntschuss: “Diese Zweitstudenten müssen dann Gebühren bezahlen, wenn sie insgesamt solange studiert haben, dass sie zu den sogenannten Langzeitstudenten zählen.” Ab wieviel Semestern dies der Fall sei, würden jedoch ebenfalls die Bundesländer entscheiden, betont sie und fügt hinzu: “Als Zweitstudium zählt aber nicht der auf einen Bachelor (B.A.) folgende Master (M.A.). Der internationale zweijährige Abschluss gilt also als Erststudium.
BMBF:”Bachelor und Master nehmen rapide zu”
“Mittlerweile gibt es bereits 1.400 Master und Bachelorstudiengänge in Deutschland,” so die Referentin. Die Umstellung auf ein zweistufiges Studiensystem in Europa, 1999 in Bologna beschlossen, ist hierzulande also in vollem Gange. Die Studienanfängerzahlen sind jedoch noch niedrig, der überwiegende Teil der Studenten in Deutschland ist noch in Magister- oder Diplomstudiengängen eingeschrieben. Im kommenden Jahr 2003 werde die Umwandlung in international kompatible Studiengänge jedoch nocheinmal geprüft, da Abschlüsse wie das deutsche Ingenieurdiplom einen sehr guten Ruf hätten, sagt Buntschuss. “Wir wollen verhindern, dass dieser Ruf beschädigt wird.”
Pläne für Studiengebühren in den Bundesländern
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen-Anhalt
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
Nordrhein-Westfalen
Im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland liegen bisher nur Pläne für Studiengebühren auf dem Tisch. Diese wurden vom nun zum Superminister avancierten NRW-Ministerpräsidenten Clement jedoch befürwortet. Von Nachfolger Peer Steinbrück ist demnach auch keine andere Position zu erwarten. Geplant waren zunächst 50 Euro pro Semester Studiengebühren für alle und 650 Euro für Langzeit-, Senioren- und Zweitstudierende. Im Verlauf der Streiks gegen Studiengebühren wurde im Düsseldorfer Landtag jedoch auch diskutiert, ob die Einschreibegebühr für Erststudenten entfallen und “lediglich” Langzeit-, Senioren- und Zweitstudierende zur Kasse gebeten werden sollten. Ebenfalls diskutiert wurden Studienkonten: Dabei sollen den Studierenden eine gewisse Anzahl von Semesterwochenstunden zur Verfügung stehen (etwas mehr als für das Studium notwendig). Solange die nicht verbraucht sind, soll das Studium kostenfrei sein. Laut dem Studenten-Portal www.studis-online.de ist im Landtag kurz vor der Sommerpause im Juli noch ein Referentenentwurf für das “Gesetz zur Einführung von Studienkonten und zur Erhebung von Hochschulgebühren” eingebracht worden. Das Ende der Debatte in NRW ist also noch offen.
Baden-Württemberg
Hinsichtlich Studiengebüren ist Baden-Württemberg führend: mehrheitsfähig scheint hier sogar die Einführung von Studiengebühren ab dem ersten Semester (Erststudium) zu sein, mit der Einführung einer generellen Studiengebühr ist jedoch vorerst nicht zu rechnen. Langzeitstudierende zahlen bereits seit Jahren 511 Euro. Hier gilt der als Langzeitstudent, der vier Semester über der Regelstudienzeit liegt. Zusätzlich sollen jetzt noch 51 Euro Studiengebühren “verpackt” als Rückmeldegebühr zusätzlich erhoben werden. Hier steht allerdings noch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus.
Bayern
Für ein Zweitstudium zahlt man auch heute bereits 511 Euro. Darüber plant das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) offenbar gemeinsam mit der TU München Studiengebühren, die bis zu 12.000 Euro betragen könnten. Der bayerische Bildungsminister hat dieses Konzept allerdings verworfen.
Berlin
Eine Rückmeldegebühre gibt es auch in Berlin bereits. Sie beträgt 51 Euro. Berlin ist eines der wenigen Länder, welches darüber hinaus “bisher” keine Studiengebühren erheben will.
Brandenburg
Auch in Brandenburg werden 51 Euro Rückmeldegebühren erhoben. Stimmen für eine Extragebühr für Langzeitstudenten sind mittlerweile auch laut geworden. Die Gebühr (511 Euro) könnte bereits im kommenden Jahr fällig
werden.
Bremen
In Bremen werden weder Gebühren erhoben noch gibt es konkrete Pläne. Im Falle des Falles will man sich in der Hansestadt jedoch an die Vorgabe Niedersachsen halten. Dort sollen Studiengebühren in Höhe von 551 Euro erhoben werden.
Hamburg
Ab dem Wintersemester 2003/04 soll das Studium in Hamburg für Langzeitstudenten 500 Euro kosten. Nähreres ist bisher über Studiengebühren nicht bekannt.
Hessen
Die hessische Landesregierung befürwortet Studiengebühren. Ein generelles Verbot von Studiengebühren war ursprünglich im hessischen Hochschulgesetz festgeschrieben, wurde allerdings schon 2000 gestrichen. Allerdings sind bisher keine Regelungen getroffen worden, die eine baldige Erhebung von Gebühren im Land des Äppelwois (Apfelwein) vermuten lassen.
Mecklenburg-Vorpommern
Bisher stehen Studiengebühren nicht zur Debatte.
Niedersachsen
Auch hier werden bereits Gebühren in Höhe von 51 Euro erhoben. Und bald wird es wesentlich teurer werden: Das
ehemals von Gerhard Schröder regierte Bundesland, dem heute sein damaliger Stellvertreter Gabriel vorsteht, hat die Einführung von 500 Euro Studiengebühren für Langzeitstudenten bereits beschlossen. Ab dem Sommersemester könnte die Gebühr erhoben werden. Auch hier gilt: Langzeitstudent ist der, der die Regelstudienzeit um vier (Hochschul-, nicht Fach-) Semester überschreitet.
Rheinland-Pfalz
Das nun auch in Nordrhein-Westfalen diskutierte Studienkonten-Modell ist erstmal in Rheinland-Pfalz diskutiert worden. Dabei sollen den Studierenden eine gewisse Anzahl von Semesterwochenstunden zur Verfügung stehen (etwas mehr als für das Studium notwendig). Solange die nicht verbraucht sind, soll das Studium kostenfrei sein. Eingeführt werden soll das Modell bis spätestens 2004. Darüber hinaus soll es absolute Semesterbeschränkungen geben. Werden die überschritten, werden Gebühren in Höhe von zirka 511 Euro erhoben. Das selbe gilt fürs Zweitstudium und für Langzeitstudenten.
Saarland
Ab dem Sommersemester 2003 werden Langzeitstudenten hier nach dem Modell von Baden-Württemberg zur Kasse gebeten. Kostenpunkt: 500 Euro.
Sachsen-Anhalt
Scharfe Kürzungen im Bildungshaushalt des Landes lassen vermuten, dass es auch hier zu Studiengebühren kommen wird. Konkrete Pläne gibt es jedoch nicht. Die Universität Halle plant allerdings offenbar die Einführung einer Gebühr für Naturwissenschaftliche Pflichtpraktika von 200-360 Euro.
Sachsen
Hier werden pro Semester 307 Euro für ein Zweitstudium fällig. Es gibt jedoch diverse Ausnahmeregelungen.
Schleswig-Holstein
Das Hochschulgesetz des nördlichsten Bundeslands enthält ein klares Gebührenverbot. Ministerpräsidentin Simonis hat allerdings bereits angekündigt das Studienkontenmodell einzuführen. Gebühren in Höhe von 500 Euro sollen bereits dann anfallen, wenn die Regelstudienzeit um zwei Semester überschritten wird.
Thüringen
Auch hier werden Gebühren bisher gesetzlich ausgeschlossen. Die Ex-Bundespräsidentinnenanwärterin und heutige thüringische Wissenschaftsministerin Schipanski hat sich gegenüber Gebühren allerdings widersprüchlich geäußert, so dass sie nicht generell auszuschließen sind.
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Der Ökonom
Prof. Dr. Udo Steffens sanierte in Afrika Missionsruinen und steht heute einer gemanagten Business School vor. Im karriereführer spricht er über Karriereplanung, Auslandsaufenthalte und darüber, dass Unternehmertum, Geldorientierung und Entwicklungsarbeit für ihn keine Widersprüche bedeuten. Die Fragen stellte Meike Nachtwey.
Zur Person Udo Steffens
Geboren 1950. Ausbildung zum Industriekaufmann bei einer Schiffswerft in Emden (1968-1970). Dann Studium der Wirtschaftswissenschaften, der Wirtschaftspädagogik und der Politikwissenschaften in Dortmund, Münster und Darmstadt mit anschließender Promotion. Studienreferendar und Studienrat in Oldenburg (1981-1989). Außerdem Lehrbeauftragter der Fachhochschule Wilhelmshaven sowie Dozent und Berater der Bankakademie Frankfurt (1985-1989). Auslandstätigkeit in Togo und Kamerun im Rahmen der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit; Neuaufbau und Leitung eines Buchhandels-, Verlags- und Druckereiunternehmens in Togo; Beratungsaufträge für die Evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe in Kamerun (1989-1992). Eintritt in die Bankakademie als Leiter des Auslandsreferats (1992). Seit November 1996 Vorsitzender des Vorstands der Bankakademie e.V. und Präsident der HfB, die 2007 in die Frankfurt School of Finance & Management übergingen.
Zum Unternehmen
Hervorgegangen aus Bankakademie und HfB bietet die Frankfurt School of Finance & Management umfassende Bildungs- und Beratungsleistungen zu Finanz- und Managementthemen an. Dazu gehören Weiterbildungs- und Hochschulstudiengänge, offene Seminare und Trainings sowie maßgeschneiderte Bildungs- und Beratungsangebote für Unternehmen. In ihrer Forschung adressieren die Fakultätsmitglieder aktuelle Finanz- und Managementfragestellungen. Darüber hinaus managen Experten der Frankfurt School of Finance & Management Beratungs- und Trainingsprojekte zu Financefragestellungen in Schwellen- und Entwicklungsländern, insbesondere zu Mikrofinanzthemen. Hierzu gehört auch die Beratung des Fondsmanagement des European Fund for Southeast Europe (EFSE). Die Frankfurt School of Finance & Management finanziert sich ausschließlich über Studiengebühren, Beratungshonorare sowie Stiftungsmittel. Informationen im Internet unter www.frankfurt-school.de
Ihr Berufsweg ist sehr geradlinig verlaufen: Von der kaufmännischen Ausbildung über ein Studium hin zum Vorstandsvorsitzenden. Wie gelingt eine solche Karriere?
Ich empfinde meine Karriere nicht als geradlinig oder zielorientiert. Mein Weg war immer von Energie und Dynamik geprägt, aber ich habe meine Karriere nicht geplant. Zu meiner Zeit, in den 1970ern, gab es eine andere Werteorientierung und man suchte nach beruflicher Erfüllung – nicht nach dem, was man heute „Karriere“ nennt.
Was raten Sie Hochschulabsolventen von heute in punkto Karriereplanung?
Grundsätzlich sollte jeder junge Mensch sich fragen: Wer bin ich? Was will ich? Er muss klar seine persönlichen Werte definieren und kennen. Und daraufhin seine Ziele stecken. Den Weg zu seinen Zielen sollte man in Etappen definieren anstatt für das ganze Leben. So kann man immer flexibel reagieren und den Weg immer neu ausrichten. Hochschulabsolventen sollten auf jeden Fall die Chancen, die Europa als Arbeitsraum bietet, nutzen und gestalten, gerade wenn sie in solch einer dynamischen Branche wie Finance arbeiten.
Welche Eigenschaften sollten Hochschulabsolventen heutzutage unbedingt mitbringen, um Karriere zu machen?
Auf jeden Fall eine gute Ausbildung und eine gute „Denkfähigkeit“, denn zurzeit wird durchaus nach „quer denkenden“ Menschen gesucht. Darüber hinaus sollte man sich in Netzwerken betätigt haben, beispielsweise an der Hochschule. Man sollte einschlägige Praktika gemacht haben, inklusive Auslandsaufenthalte. Und natürlich Sprachen können, soziale Kompetenz besitzen etc. – das sind Eigenschaften, die man von einem karriereorientierten Hochschulabsolventen per se erwartet. Und man sollte ein bisschen Ahnung von der Finance-Branche mitbringen. Dazu gehört, dass man weiß, in welchen komplexen Zusammenhängen sich die Branche in Deutschland und Europa zurzeit befindet.
Die Frankfurt School hat ein Auslandssemester in ihre Ausbildungsgänge integriert und Sie waren selbst länger im Ausland – was bringen Auslandsaufenthalte für die Karriere?
Sie erweitern den Horizont. Man lernt für sich, dass man auch in anderen Regionen, Ländern, Kulturen und Sprachfamilien leben und überleben kann und wird sich gleichzeitig seiner eigenen Nationalität bewusst. Nicht zuletzt erkennt man, dass es alles so furchtbar aufregend nicht ist, da man auch dort um sieben Uhr aufstehen und um acht Uhr ins Büro muss. Ein Auslandsaufenthalt ermöglicht einen anderen Blick auf die Welt und die Dinge, den man durch Kurzzeitaufenthalte so nicht erwerben kann. Von daher sind längere Auslandsaufenthalte ein biografisches Element, das sehr prägend ist und auch persönlich eine gewisse Internationalität gibt, die man auch nachher behält. Denn man ist in der Lage, sich in internationalen Communities zurechtzufinden. Das ist wichtig, wenn man Karriere machen will.
Was raten Sie Studenten, was sie bereits während des Studiums im Hinblick auf ihren Berufseinstieg beherzigen sollten?
Sie sollten sich mit den verschiedenen Kulturen verschiedener Branchen auseinandersetzen. Dazu sollten sie systematisch versuchen, Kontakt zu zwei oder drei Branchen aufzubauen, zum Beispiel zur Finance, Auto- und Beratungsindustrie. Um eine Idee zu bekommen von den unterschiedlichen Branchen-Kulturen und um herauszufinden, welche dieser Kulturen am besten zur eigenen Persönlichkeit passt und wo man sich am wohlsten fühlt. Wenn man keine dunkelblauen Anzüge mag, fühlt man sich einer Bank wahrscheinlich nicht sehr wohl, aber das ist dort die Kultur. Grundsätzlich muss man zwar Zugeständnisse an das Business machen, aber wenn es geht, so wenige wie möglich.
Wie war es, in einer Branche zu arbeiten, in der es vorrangig um Geld und dessen Vermehrung geht, und gleichzeitig in der Entwicklungszusammenarbeit tätig zu sein?
Unternehmertum, Geldorientierung und Entwicklung sind keine Widersprüche, sondern im Gegenteil. Die Entwicklungszusammenarbeit hat deshalb nur mäßige Ergebnisse, weil sie sich größtenteils an „Gutmenschen“ orientiert und nicht den ökonomischen Gesetzen Tribut zollt. Meiner Meinung nach muss sich Entwicklungszusammenarbeit deutlich kapitalistischer orientieren, als sie es in den letzten Jahren getan hat. Ich habe auch in der Entwicklungshilfe in Togo als Sanierer gearbeitet und „Missionsruinen“ saniert. Das war eine harte unternehmerische Tätigkeit. Meine Arbeit in der Entwicklungszusammenarbeit ist also kein Widerspruch zu dem, was ich heute tue. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit geht es im Wesentlichen um Geld. Daher schließt sich der Kreis, dass ich heute einer gemanagten Business School vorstehe, die sich auf Finance fokussiert.
Lehrt die Frankfurt School auch ethischen Umgang mit Geld oder ist sie rein ökonomisch ausgerichtet?
In allen Studiengängen haben wir auch Ethik-Kurse als curriculare Bestandteile. Im Bachelor-Studiengang haben wir den Studiengang „Management, Philosophy and Economics“, in dem wir uns insbesondere den Fragen des Fortgangs der Gesellschaft, vornehmlich unter ökonomischen Gesichtspunkten, widmen.
Wie bekommt man Beruf und Familie unter einen Hut, wenn man einen so arbeitsintensiven Job macht?
Meine Lebensgefährtin und ich haben ein Abkommen: Sie managt die Familie. Das ist die klassische Aufteilung. Aber das ist unser Weg, Familie und Beruf zusammenzubringen. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, beruflich und privat glücklich zu werden.
Wie sieht der Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen in Zukunft aus?
Ich bin in der finanzorientierten Bildungs- und Beratungsbranche – das ist einer der dynamischsten und sich am stärksten verändernden Sektoren in Deutschland. Hier bildet sich bereits im Moment ein Markt heraus. Bildungs- und Wissensmanagement bietet eine sehr gute Perspektive, gerade auch für Hochschulabsolventen.
Mehr Interviews mit prominenten Gesprächspartnern gibt es in der Rubrik Prominente 
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von Anja Czerny
Wie wäre es eigentlich mit einem Semester im Ausland? Klingt immer spannend, aber viele Studenten scheuen die Risiken und den Aufwand, das gewohnte Umfeld zu verlassen, um auf eigene Faust neue Erfahrungen jenseits der Grenzen zu sammeln. Anja Czerny, BWL-Studentin aus Köln, wagte diesen Schritt und lernte in Dänemark, dass sich ein Auslandsaufenthalt nicht nur auf dem Lebenslauf wiederfinden lässt, sondern auch den Horizont im Umgang mit anderen Kulturen und Menschen erweitert.
„Was ist eigentlich Internationalität?“ fragte ich zwei meiner Freundinnen und erhielt zwei verschiedene Antworten. Die eine sagte: „Wer international ist, der ist unvoreingenommen gegenüber Fremden und offen für andere Kulturen.“ Und die andere: “Wer international ist, hat viele Kontakte auf der ganzen Welt, kommt privat und im Job viel rum und spricht mehrere Sprachen.“ Am Ende einigten wir uns darauf, dass unsere Freundin Lina der Inbegriff von Internationalität ist: deutsch-brasilianische Eltern, aufgewachsen in Brasilien und Bolivien, spricht neben Deutsch und Englisch auch Portugiesisch und Spanisch, ihr Freund ist Kroate, und ihre Freunde verteilen sich über alle Kontinente.
Nicht jeder hat das Glück, mehrsprachig und in verschiedenen Ländern aufzuwachsen und überall auf der Welt Freunde zu haben. Auslandserfahrung wird aber oft von Hochschulabsolventen erwartet – besonders von international agierenden Unternehmen. Wie kann man diese Anforderung erfüllen? Ein Semester oder ein Praktikum im Ausland sind sicherlich ein guter Weg, um während des Studiums Auslandserfahrung zu sammeln. Doch bereits vor dem Studium gibt es zahlreiche Möglichkeiten: ein Schuljahr in England während der gymnasialen Oberstufe, eine Zivildienststelle außerhalb Deutschlands, ein Jahr als Au-Pair in den Vereinigten Staaten. Sicherlich ist das alles mit mehr Aufwand verbunden als der übliche Weg hierzulande. Doch wer die Mühe nicht scheut, kann schon früh Mobilität beweisen, über den Tellerrand hinausblicken und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Fernweh hat aber nicht jeder schon so früh. Ich selbst muss gestehen, dass ich lange Zeit keinen Drang verspürte, mich von meinen Freunden zu verabschieden, um einige Zeit im Ausland zu verbringen. Im Laufe des Studiums allerdings traf ich auf mehr und mehr Kommilitonen, die von ihren Auslandssemestern zurückkehrten und begeistert berichteten. Mein Interesse, meine Neugierde war geweckt. Vielleicht sollte auch ich darüber nachdenken, ein Semester im Ausland zu verbringen? Das tat ich, und so studierte ich 2004 ein Semester an der Copenhagen Business School in Dänemark.
Studiert habe ich auf Englisch, und fast alle Dänen sprechen so gut Englisch, dass ich prima ohne Dänisch klar kam. Zugegeben: Das ist richtig schade. Denn ein Auslandsaufenthalt ist die beste Möglichkeit, eine Sprache zu lernen. Bei der Auswahl des Landes für ein Auslandssemester sollte man dies berücksichtigen. In südeuropäischen oder gar exotischeren Ländern wird man sich mit Englisch alleine schwer tun. Wer also eine andere Sprache als Englisch – zum Beispiel Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch – erlernen möchte, der sollte mutig sein und sich einfach selbst ins kalte Wasser wagen.
Egal, ob im Ausland Englisch ausreicht oder nicht – es empfiehlt sich immer, Grundkenntnisse der Landessprache zu erwerben. „Entschuldigung“, „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Wer sich Mühe gibt, die fremde Sprache zu sprechen, dem wird gerne weitergeholfen. Schon mit ein paar Floskeln und wenigen Sätzen zeigt man Interesse und macht sich Freunde im jeweiligen Land. Wer nicht voraussetzt, dass die Einheimischen die eigene fremde Sprache verstehen, der wird willkommen sein. Während ich zu Hause jedem Gespräch in der Öffentlichkeit folgen kann, bin ich im Ausland plötzlich eingeschränkter. Die Kommunikation reduziert sich auf das Wesentliche. Und mit dieser Erfahrung lernt man sich selbst auch neu kennen. Wie fühle ich mich, wenn ich mich nicht mehr so ausdrücken kann, wie ich möchte? Wie reagieren andere auf mich, wenn ich plötzlich stiller bin?
Diese Erfahrung sensibilisiert: Wie muss es Fremden in meinem Land gehen? Unterschätze ich mein Gegenüber vielleicht, nur weil er meine Sprache nicht beherrscht? Jeder, der selbst schon einmal im Ausland „kämpfen“ musste, wird diese Situationen – aus beiden Perspektiven – besser nachempfinden können. Habe ich selbst schon einmal die Erfahrung gemacht, fremd zu sein, so steigen Verständnis und Toleranz. Allein um hier dazuzulernen, lohnt sich ein Auslandsaufenthalt.
Das Gefühl, fremd zu sein, nimmt natürlich mit der Dauer des Aufenthalts und mit besseren Sprachkenntnissen ab. Warum bleibt man also nicht länger als ein Semester im Ausland? Oder studiert gar ganz außerhalb des Heimatlandes? Anfangs war ich überrascht, als ich in Kopenhagen Deutsche traf, die ihr komplettes Studium in Dänemark verbrachten. Aber warum eigentlich nicht? Mit der Umstellung der Studiensysteme auf Bachelor- und Master-Studiengänge in Europa wird das noch einfacher werden. Warum nicht den Bachelor in Deutschland, den Master in Frankreich und dann vielleicht noch einen MBA in den Vereinigten Staaten abschließen? Oder anders herum? Studienabschlüsse werden angeglichen und somit vergleichbar; es wird noch einfacher werden, grenzüberschreitend zu studieren.
Möglichkeiten, für eine Zeit ins Ausland zu gehen, gibt es zu Genüge. Jeder sollte für sich überlegen, was ihm wichtig ist. Wer nicht neugierig und offen für fremde Länder und Kulturen ist, sondern nur Lebenslauf-Pflege betreiben will, der ist sicherlich falsch motiviert für einen Aufenthalt in der Ferne. Doch wer eine internationale Karriere anstrebt, der kommt um das Sammeln von Auslandserfahrungen nicht herum.
Anja Czerny, 25, studiert BWL an der Uni Köln und verbrachte 2004 ein Auslandssemester an der Copenhagen Business School in Dänemark.
Nach ihrem Auslandsaufenthalt ist sie auf den Geschmack gekommen, auch im Berufsleben über den Tellerrand zu schauen.
Erfahrungsberichte: www.squeaker.net 
Förderprogramme:
www.daad.de 
www.ibs.inwent.org 
Jobs im Ausland:
www.jobware.de 
Überblick über Praktikabörsen:
www.bildungsserver.de 
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Die Warwick Business School am Stadtrand der englischen Stadt Coventry ist eine der renommiertesten Schulen Großbritanniens. Markus Körfer-Schün hat bereits die Hälfte des Programms „Warwick MBA by fulltimestudy“ hinter sich und gewährt einen Blick hinter die Kulissen.
Von Britta Hecker
Die letzten Klausuren liegen hinter ihm, und erst vor wenigen Tagen hat er ein umfangreiches Essay abgegeben. Nun bleibt eine kurze Verschnaufpause, bis es weitergeht. Das Studienjahr in England teilt sich auf in vier Abschnitte. „Wenn man vorher gearbeitet hat, muss man sich erst wieder ans Studieren gewöhnen“, meint Markus Körfer-Schün. Mit dem üblichen Bild vom Studium hat das allerdings wenig zu tun. Die Rede ist hier von einer 60-Stunden- Woche, Arbeit am Wochenende inklusive.
Zuvor war der Wirtschaftsinformatiker drei Jahre als IT-Consultant und Projektmanager tätig. Alles mit einem sehr technischen Hintergrund. Die Entscheidung, einen MBA zu machen, stand für ihn schon länger fest. „Ich wollte aus der technischen Schiene heraus“, erklärt Körfer- Schün. Der Traumjob: Strategieberatung.
Das passende MBA-Programm war schnell gefunden – trotz des riesigen Angebots. „Wenn man eine ganz konkrete Vorstellung hat, ist es recht einfach“, so Körfer- Schün. Und die hatte er: englischsprachig und eine Top-Schule im Ausland sollte es sein. Ein Teilzeit- Programm kam für ihn nicht in Frage: „Ich wollte alles in einem Jahr hinter mich bringen, dann ist es auch am intensivsten.“ Er habe sich viel informiert, habe bei den Schulen angerufen und mit Vertretern gesprochen, erklärt er. Die Wahl fiel auf Warwick. Die WBS bot in seinen Augen das beste Verhältnis von Studiendauer, Reputation und Kosten. Die nahm ihn auch direkt auf, eine zweite Bewerbung hatte sich erübrigt.
Gut findet er, dass die WBS sehr auf die Berufserfahrung der Studenten achtet. Warwick verlangt mindestens drei Jahre. Praktika während des Studiums werden nicht angerechnet. „Schließlich lebt das Programm von den Diskussionen und der Erfahrung der einzelnen Teilnehmer“, sagt der 32-Jährige. Wenn das nicht wäre, würde ein wichtiges Element fehlen. In seinem Jahrgang studieren 60 Teilnehmer aus 29 Nationen, mit unterschiedlichstem beruflichen Hintergrund: Vom Finanzbereich, der pharmazeutischen Industrie, dem IT- und Energie-Sektor, über den öffentlichen Sektor bis zur Konsumgüterwirtschaft ist alles dabei. Die Altersgruppe liegt zwischen 25 und 45 Jahren, wobei der Durchschnitt bei 31 Jahren liegt.
Neben den Grundlagenfächern, die in den ersten beiden Studienabschnitten durch Vorlesungen und Gruppenarbeiten – so genannten Case Studies – vermittelt werden, gibt es den Lehrgang für interkulturelle Kompetenz gratis dazu. „Es wird stark darauf geachtet, dass die Arbeitsgruppen sehr gemischt sind“, erklärt Körfer-Schün. „Da prallen oft Welten aufeinander.“ In seiner Gruppe arbeiteten acht Teilnehmer aus acht Nationen zusammen. Da trifft dann beispielsweise die Südkoreanerin, die selbst für asiatische Verhältnisse sehr schüchtern ist, auf einen Offizier der britischen Armee, der im Irakkrieg war. „Das sind die unterschiedlichsten Charaktere, die unterschiedlichsten Herangehensweisen an Probleme“, sagt Körfer-Schün. „Doch wir haben uns letztlich immer zusammengerauft und gute Ergebnisse erzielt.“ Daran ist jedem Einzelnen gelegen; denn die Ergebnisse der Gruppenarbeiten machen bis zu 40 Prozent der Gesamtnote in einem Fach aus. Der Rest wird in Klausuren und Essays geprüft.
Der private Kontakt zu den Kommilitonen sei eher kollegial. Zeit fürs Privatleben bleibt bei dem straffen Programm ohnehin nicht. Zudem liegt der Campus auf dem Land; die nahe gelegene Stadt Coventry ist nur mit dem Bus oder dem Auto zu erreichen. „Man kommt so gut wie nicht raus. Im ersten Term habe ich dreimal den Campus verlassen“, sagt der Student. „Und um es ganz klar zu sagen: Von England habe ich nichts gesehen.“
Im zweiten Abschnitt des Studiums ist Gelegenheit, jedes Fach zu vertiefen. Im dritten Teil finden einwöchige Intensiv-Module für die einzelnen Wahlfächer statt. Der vierte ist der praktische Teil: Hier arbeiten die Studenten an einem Projekt in einem Unternehmen. Darüber schreiben sie dann am Schluss die so genannte Master- Thesis, die endlich zum begehrten Titel verhilft.
Durch die Wahlfächer können die Studenten ihrem MBA-Studium eine ganz konkrete Richtung geben. Körfer-Schün hat seinen Schwerpunkt auf Projektmanagement und Strategieentwicklung gelegt – den geplanten Karrierewechsel immer fest im Blick. Am liebsten würde er in einer großen Unternehmensberatung oder einem internationalen Konzern arbeiten, um die Unternehmensstrategie mitzugestalten. Doch er bleibt realistisch: „Selbst mit MBA hat man keine Garantie, dass einem die Angebote nur so zufliegen – gerade in Zeiten, in denen der Titel immer häufiger erworben wird.“ Auch dieses Tatsache spreche dafür, an eine renommierte Schule zu gehen – wie zum Beispiel an die WBS.
Die Warwick Business School ist der University of Warwick angegliedert.
Die Schule bietet verschiedene MBA-Programme an und ist Teil des European MBA, zusammen mit ESSEC Paris und der Universität Mannheim.
Kosten für den Vollzeit- MBA: 36.000 Euro. Seit Oktober 2006 bietet die WBS einen neuen Management- Master an. Er richtet sich an Personen, die Management-Kenntnisse erwerben möchten, aber nicht ausreichend Berufserfahrung für ein MBA-Programm haben.
Weitere Infos unter: www.wbs.warwick.ac.uk
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So sehr es auch reizt, seinen Namen mit dem Mastertitel MBA zu schmücken – das begehrte Kürzel hat neben Weiterbildung und Prestigegewinn auch eine Kehrseite: Die Kosten sind zum Teil immens hoch. Doch das ist kein Grund zu verzweifeln. Viele Finanzwege führen zum MBA.
Von Michael Moersch
Die Finanzierung eines MBA-Programms an einer renommierten Schule stellt eine Herausforderung dar. So verlangt die in Paris ansässige INSEAD Business School eine Studiengebühr von 45.000 Euro. Wer an einem Programm der London Business School teilnehmen möchte, muss stolze 60.000 Euro einplanen. Die Warwick Business School bei Coventry verlangt für ihren Vollzeit- MBA 36.000 Euro. Hinzu kommen jeweils Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Studienmaterial. Summa summarum prognostizieren Eliteschmieden, wie die Columbia Business School in den USA, ihren Studenten daher für ihr zweijähriges Programm umgerechnet gigantische 110.000 Euro.
Die Ansicht, dass nur ausländische Schulen Top-Abschlüsse bieten, gehört der Vergangenheit an. Mittlerweile haben auch deutsche Business Schools exzellente Angebote, die sich auch auf dem internationalen MBA-Parkett sehen lassen können. Einen Wermutstropfen haben jedoch auch diese Programme. Sie mögen im Vergleich zu ausländischen Schulen günstiger sein, im Endeffekt verschlingen sie aber immer noch eine Menge Geld. Das Vollzeit-Programm an der GISMA Business School in Hannover etwa kostet 23.000 Euro. Eine finanzielle Belastung, der wohl kaum mit Omas Sparstrumpf Abhilfe geleistet werden kann. Doch es gibt andere Möglichkeiten.
Stipendien
Die günstigste Variante, sich den Traum vom MBA-Abschluss zu erfüllen, bieten die zahlreichen Stipendienprogramme verschiedenster Organisationen. Von diesen werden vielfach die gesamten Studiengebühren übernommen. Beispielhaft sei hier der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) genannt, der weltweit Teil- und Vollstipendien vergibt. Über das Haniel-Stipendienprogramm der Deutschen Studienstiftung erhalten acht Absolventen finanzielle Unterstützung für eine Zusatzausbildung. Voraussetzung ist neben einem abgeschlossenen Studium ein vertieftes Interesse an wirtschaftlichen Fragen. Wen es speziell in den fernen Westen zieht, der sollte sich rechtzeitig bei der Fulbright- Stiftung informieren. Die Fulbright-Kommission vergibt jährlich bis zu siebzig Stipendien zur fachlichen Vertiefung und Ergänzung des Studiums an einer US-amerikanischen Hochschule.
www.daad.de
www.fulbright.de
www.studienstiftung.de
Sponsoring durch Unternehmen
Auch die Global Players in den Riegen der Unternehmen, besonders im Feld der Investmentbanken und Unternehmensberatungen, sind sich der enormen Bedeutung der MBA-Programme für das Know-how der Mitarbeiter bewusst und finanzieren deshalb ambitionierten Nachwuchskräften das Studium. Einige Unternehmen fördern sogar ohne vertragliches Arbeitsverhältnis die Ausbildung der Mitarbeiter von morgen. In den nächsten beiden Jahren greift das Unternehmen BASF Teilnehmern des internationalen Management Studiengangs „The European MBA“ an der Mannheimer Business School mit Stipendien in Höhe von insgesamt 265.500 Euro unter die Arme. „Indem wir internationale Top-Talente heute fördern, tragen wir dazu bei, die Region zu einem exzellenten Hochschulstandort zu entwickeln. Davon profitiert auch die BASF“, sagt Wolf-Rainer Lowack, Leiter des Servicecenters Personalbeschaffung und -entwicklung von BASF in Ludwigshafen.
www.europeanmba.de
Financial Aid Offices
Hinsichtlich der großen Auswahl der Schulen und hohen Gebühren halten sich die Institutionen selbst schon lange nicht mehr aus der Finanzierung der MBA-Programme heraus und unterstützen Studienbewerber beim Aufbringen der Gebühren. Nach amerikanischem Vorbild haben sich an vielen Schulen Financial Aid Offices etabliert, in denen Studienbewerber sich über das Angebot von Voll- und Teilstipendien informieren können. Nicht selten tragen die so genannten Scholarships bis zu 50 Prozent der gesamten Studiengebühren. Die GISMA School in Hannover beispielsweise ermöglicht ihren Studenten eine Finanzierung über einen Bildungsfonds. Darüber können bis zu 85 Prozent der Studiengebühren abgedeckt werden. Nach erfolgreichem Abschluss des Programms zahlen die Absolventen einen individuell festgelegten Prozentsatz ihres Gehaltes zurück.
www.gisma-hannover.de
Kredite
Eine klassische Variante der Finanzierung ist der Kredit einer Bank. Deutsche Kreditinstitute finanzieren in der Regel MBA-Programme. Auch ihnen ist bekannt, dass der Absolvent mit gut dotierten Arbeitsverträgen rechnen kann, so dass die Kreditschuld leicht zu tilgen ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Zulassung an einer anerkannten Hochschule vorliegt. Business Schools in Deutschland kooperieren zudem mit ortsansässigen Banken, die den Studenten dann eine Kreditfinanzierung ermöglichen oder sogar besondere Kreditkonditionen anbieten. Die Düsseldorf Business School arbeitet zum Beispiel mit der Sparkasse Düsseldorf zusammen. „Absolventen, die ein MBA-Programm anstreben, bieten wir ein spezielles zinsgünstiges Finanzierungsmodell an“, so Colin Wender, Ansprechpartner für die Kredit-Finanzierung des MBA-Programms an der Düsseldorf Business School.
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Ein guter MBA-Studiengang stellt hohe Anforderungen an seine Studenten. Ob eine Bewerbung Erfolg hat, hängt von vielen Fakoren ab. Entscheidend ist das Gesamtbild aus den akademischen Leistungen, der Berufserfahrung und der Persönlichkeit. Die Auslese findet bereits vor der „Meisterprüfung“ statt. Fehlen die gängigen Zulassungsvoraussetzungen, lohnt es sich, die Qualität des MBA-Anbieters zu hinterfragen. Von Martin Rath
Erster Abschluss
Während der MBA in den USA und in anderen angelsächsischen Ländern eine gängige wirtschaftswissenschaftliche Grundausbildung ist, bieten MBA-Studiengänge für deutsche Interessenten in erster Linie eine Zusatzausbildung. Ein erster akademischer Abschluss wird daher regelmäßig vorausgesetzt. Ist das nicht der Fall und wird beispielsweise berufliche Praxis als gleichwertig anerkannt, kann das dem Ruf des MBA-Titels schaden. Der erste akademische Grad als Zulassungskriterium ist also durchaus ein Qualitätsmerkmal des Studiengangs. Auf der anderen Seite tun sich MBA-Anbieter aus dem angelsächsischen Raum mitunter schwer, Fachhochschul- oder Berufsakademieabschlüsse als „ersten Abschluss“ anzuerkennen. Empfehlenswert ist es dann, die Qualität des Abschlusses im Gespräch zu klären – im Vergleich zu dem, was ein akademischer Abschluss im jeweiligen Land zu bieten hat.
Berufliche Tätigkeit
Bei fast allen MBA-Schulen werden mehrere Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt. Schließlich sollte man wissen, wovon man spricht. Meistens reichen ein bis drei Jahre, manche Anbieter verlangen allerdings mindestens drei Jahre; denn die Arbeit in der Gruppe lebt vielfach von den Erfahrungen der einzelnen Teilnehmer. Dass diese Hürde aber nicht nur aufgrund der praktischen Ausrichtung des MBA-Studiums aufgestellt wird, sondern den Teilnehmern nicht zuletzt dabei helfen soll, Netzwerke zu stricken, sagen Kenner der MBA-Szene selten offen. Denn so wichtig das „Networking“ für alle Beteiligten ist, so ungern möchte man in den Ruf geraten, es sei der Hauptzweck des Studiums. Mittlerweile gibt es auch Angebote, die Absolventen anderer Fachrichtungen betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen vermitteln sollen. In den USA heißen solche Programme oft Junior-MBAs. Dafür ist keine Berufserfahrung erforderlich.
TOEFL
Englisch ist nicht nur in ausländischen MBA-Schmieden Pflicht. Jeder, der keinen Abschluss einer englischsprachigen Uni hat, muss ihn ablegen. Allerdings gehört er eher zu den leichten Hürden. Der Test ist im Multiple-Choice-Verfahren gehalten und wird am Computer abgenommen. Wer beruflich mit Englisch zu tun hat, wird damit keine Probleme haben. Die Verfahrensart hat den großen Vorteil, dass man nicht begründen muss, warum man die jeweilige Antwortvariante gewählt hat. Durchfallen ist nicht möglich, vielmehr geht es darum, die von der Business School geforderte Mindestpunktzahl zu erreichen. Die Skala reicht von Null bis 300. Der Test kann so oft abgelegt werden, bis die erforderliche Punktzahl erreicht ist. Doch das kostet natürlich Zeit und Geld. Als Gebühr für den Test werden 110 US-Dollar erhoben. Zur Vorbereitung auf den TOEFL finden sich auf dem Markt inzwischen qualitativ vertretbare CD-ROM-Lösungen für das Selbststudium.
GMAT
Ohne TOEFL wird der „Graduate Management Admission Test“ (GMAT) nur schwer zu bewältigen sein. Er ist ein weltweit standardisierter Computertest in englischer Sprache, der aus drei Teilen besteht, in denen sprachliche, mathematische und analytische Fähigkeiten geprüft werden. Für den analytischen Teil müssen zwei Essays verfasst werden. Der GMAT vergibt für richtige Antworten aber nicht nur viele Punkte, sondern stellt im Anschluss schwerere Fragen. So wird jeder Teilnehmer an die Grenzen seiner Fähigkeiten geführt. Der Test dauert insgesamt vier Stunden. BWL-Kenntnisse sind nicht erforderlich. Maximal können 800 Punkte erzielt werden, aber selbst 700 Punkte erreichen weltweit in einem Jahr nur zwei Prozent der MBA-Bewerber. Der Test kann in Deutschland in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München abgelegt werden. Für die renommierten MBA-Anbieter ist der GMAT Pflicht. Vorbereitungskurse auf den Test können das Ergebnis erheblich beeinflussen.
Auswahlgespräche und Referenzen
In der Tradition der akademischen Ausbildung der angelsächsischen Länder erwarten viele MBA-Anbieter, dass sich der Bewerber um einen Studienplatz Gedanken darüber gemacht hat, warum ausgerechnet er ihn erhalten soll. Seine Motivation muss er regelmäßig zu Papier bringen. Oft folgt ein Auswahlgespräch auf dieser – oder erweiterter – Grundlage. Stärker als im Erststudium wird auch auf schriftliche Referenzen Wert gelegt.
Executive MBA – An Manager mit mehrjähriger Berufserfahrung wenden sich Lehrgänge mit dem Titel „Executive MBA“. Dabei wird regelmäßig ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium mit Präsenz- und Phasen des Selbststudiums kombiniert. Manche Firmen bieten ihren Nachwuchs- Führungskräften maßgeschneiderte MBA-Programme ausgewählter Business Schools.
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Der Master of Business Administration ist weiter auf dem Vormarsch. Sein Erfolgsgeheimnis ist seine Internationalität. In den vergangenen Jahren sind immer mehr Angebote auf den Markt gekommen – in allen fünf Kontinenten. Vor allem das MBA-Mutterland USA hat Konkurrenz bekommen.
Von Britta Hecker
Der Master of Business Association im klassischen Sinne soll dem Führungsnachwuchs von morgen Management- Know-how vermitteln. Zielgruppe sind Akademiker ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund. Dennoch kommt etwa ein Drittel der Absolventen aus der Wirtschaftswissenschaft. Bereits im Jahr 1902 nahm die Erfolgsstory in den USA ihren Lauf: Am Dartmouth College in New Hampshire wurde den ersten sieben Absolventen der Titel verliehen – damals hieß er noch Master of Commercial Science. Wenige Jahre später trat die Harvard Business School mit einem Angebot auf den Plan und setzt seitdem Maßstäbe.
Weltweit tummeln sich rund 5000 MBA-Programme. Besonders in Europa und Asien kommen immer mehr Angebote auf den Markt. In den USA werden üblicherweise Vollzeitprogramme mit einer Dauer von zwei Jahren angeboten. In Europa sind es hauptsächlich einjährige Studiengänge. Darüber hinaus gibt es Kooperationen zwischen deutschen und ausländischen Universitäten: Beispielsweise arbeitet die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar zusammen mit der J.L. Kellogg School of Management der Northwestern University in den USA. Die Universität Mannheim bietet gemeinsam mit der Warwick Business School in England und der Pariser ESSEC einen European MBA an. Teilzeitprogramme richten sich an Berufserfahrene, die ihre Karriere weiter vorantreiben wollen. Mittlerweile studieren zwei Drittel der MBA-Studenten Teilzeit.
Als erste Orientierungshilfe in dem unübersichtlichen Angebot dient die Akkreditierung der einzelnen Programme. Das bedeutet, der Studiengang wurde von einer unabhängigen Organisation, die oft von den Anbietern selbst getragen werden, auf internationale Standards hin überprüft. Nicht mehr und nicht weniger – ein Kriterium für Topschulen ist die Akkreditierung aus diesem Grunde nicht. Im Mutterland des MBA ist das Gütesiegel der Association to Advance Collegiate Schools of Business – kurz AACSB – am bekanntesten. Ein weiterer Qualitätsnachweis in punkto Internationalität ist das European Quality Improvement System (EQUIS) der European Foundation for Management Development (efmd).
Daneben gibt es immer wieder Rankings, die regelmäßig Wirtschaftszeitschriften wie Capital oder Financial Times publizieren. Die sind meist sehr auslandsorientiert, können aber durchaus zu Rate gezogen werden. Wenn eine Business School dort wiederholt gut abschneidet, ist das ein Hinweis auf deren Qualität. Ein Blick in die Bestenlisten kann also nicht schaden. Auch deutsche Schulen finden hier und da Erwähnung. Genannt werden die WHU, die German International School of Management and Administration (GISMA) in Hannover, die Handelshochschule HHL in Leipzig und die Universität Mannheim.
Letztlich hängt die Wahl eines Programms ganz von der individuellen Lebenssituation und Zielrichtung ab. Wer beispielsweise eine Karriere außerhalb von Deutschland plant, kann ein MBA-Studium im Ausland dazu nutzen, um bereits erfolgreich Kontakte zu knüpfen. Ansonsten kann auch der Besuch einer anerkannten deutschen Business School durchaus eine gute Wahl sein.
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So viel Theorie wie nötig und so viel Praxis wie möglich lernte der promovierte Physiker Dr. Michael Junker in seinem MBA-Programm. Diese Entwicklungschance ermöglichte ihm sein Arbeitgeber, die GEA Group Aktiengesellschaft. Die Investition in seine Zukunft hat sich gelohnt – für beide Seiten. Von Dr. Michael Junker
Derzeit arbeite ich als Assistent des Vorstandvorsitzenden der GEA Group Aktiengesellschaft. Mit einem Master of Physics aus den USA und einer Promotion an der Technischen Universität Darmstadt in der Tasche, stieg ich 1997 bei der Dynamit Nobel Kunststoff GmbH im Rahmen eines Führungskräftenachwuchsprogramms ein. Der Automobilzulieferer Dynamit Nobel Kunststoffe war ein Geschäftsfeld der Chemie-Aktivitäten des Konzerns, damals noch Metallgesellschaft. Nach einem 15-monatigen Trainingon- the-Job in diversen Abteilungen und Projekten übernahm ich 1999 den Aufbau und die Leitung der Abteilung Industrial Engineering an einem großen Produktionsstandort. Dem folgten seit 2001 Aufgaben als Projektleiter für die Planung und den Bau eines Montagezentrums für Stoßfängersysteme für einen großen schwäbischen Automobilhersteller. Ich übernahm die Leitung der gesamten Produktionslinie an zwei Standorten mit insgesamt 200 Mitarbeitern.
2002 äußerte ich in einem Personalentwicklungsgespräch Interesse an einem MBA-(Master of Business Administration)Programm, um mich für weitere Managementund Führungsaufgaben in dem global agierenden Konzern fit zu machen. Ich wurde zu einer Informationsveranstaltung zum MBA als Baustein der Führungskräfteentwicklung in die Konzernzentrale eingeladen. Mitarbeiter, die aktuell an dem Programm teilnahmen, erzählten über die Inhalte des MBA und die Herausforderung, ihn berufsbegleitend zu absolvieren. Das international ausgerichtete Programm dauerte 22 Monate und bestand aus insgesamt acht Terms. Das beinhaltete einwöchige Studienaufenthalte in den USA und in Deutschland mit jeweils anschließendem Fernstudium, in denen die Kursinhalte in Fallstudien, Teamarbeit und Klausuren vertieft wurden.
Neben Basiskursen wie Financial und Managerial Accounting gab es Kurse mit operativem Fokus: Operations Management, Supply Chain Management, Marketing, Management of Technology and Innovation. Auch Soft Skills wie Leadership und Managerial Effectiveness wurden geschult. Zudem gab es Kurse zu M&A-Prozessen: Strategy und Corporate Restructuring. Der Aufbau und Inhalt der Kurse war stets nach der Maxime ausgerichtet: so viel Theorie wie nötig und so viele praktische Beispiele und Diskussionen wie möglich. Ob es um die Auswertung von Finanzinformationen aus dem Geschäftsbericht eines Wettbewerbers oder um die Unternehmensbewertung eines potenziellen Akquisitionskandidaten ging – das vermittelte Wissen und die Tools sind in der Praxis direkt anwendbar. Als Vorbereitung auf den Kurs Leadership war es auch möglich, ein internetgestütztes 360-Grad-Feedback von Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten zu erhalten. So konnte ich meine Selbsteinschätzung als Führungskraft mit der Wahrnehmung dieses Personenkreises vergleichen.
In meinem Jahrgang nahmen circa 100 Personen mit mehrjähriger Berufserfahrung aus verschiedensten Industrien und Unternehmen teil. Dabei waren alle Kontinente vertreten. Der stetige Austausch mit den Studenten war ein entscheidender Lern- und auch Spaßfaktor. Die Zusammenarbeit wurde dadurch intensiviert, dass alle ein bis zwei Wochen, auch in den Phasen des Fernstudiums, eine Teamarbeit abzugeben war. Alle Teams waren international besetzt, so dass man auch den natürlichen Randbedingungen globaler Zusammenarbeit, wie unterschiedliche kulturelle Hintergründe und Zeitzonen, ausgesetzt war. Ich war überzeugt, dass der MBA eine ideale Ergänzung zu meinem naturwissenschaftlich-technischen Studium sein würde, um mich auf weitere General-Management-Positionen vorzubereiten. Ich wurde als Teilnehmer ausgewählt, und mit der finanziellen Unterstützung des Konzerns absolvierte ich das Programm von 2003 bis 2005. Die Vorstände unterstützen dieses Programm und stehen den Teilnehmern als Mentor regelmäßig für Gespräche zur Verfügung. So lernte ich auch meinen jetzigen Chef kennen.
Meine heutige Arbeit als Vorstandsassistent profitiert neben den Erfahrungen aus meinen operativen Tätigkeiten besonders von den im MBA vermittelten Inhalten und Vorgehensweisen. Das MBA-Programm hat meine Erwartungen voll erfüllt und war wertvoll für meine weitere persönliche Entwicklung. Aus diesem Grund werde ich das internationale MBA Programm, für das die GEA Group mit der Mannheimer Business School zusammenarbeitet, stets anderen High Potentials weiterempfehlen und dabei leise erwähnen: „Mein MBA was sponsered by GEA Group.“ Bald kann ich auf diese Erfahrungen auch in meiner nächsten Tätigkeit als Geschäftsführer innerhalb der Division Lufttechnik bei der GEA zurückgreifen.
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Nach einem Master of Business Administration (MBA) mit China Fokus, der Jobmöglichkeiten weltweit eröffnet, hatte Betriebswirt Thorsten Seeger gesucht. Der Unternehmensberater fand ihn an der China Europe International Business School (CEIBS) in Shanghai: Hier erfährt er internationales Business-Know-how gepaart mit chinesischer Kultur.
Von Britta Hecker
Zugegeben – ganz fremd war Thorsten Seeger die chinesische Kultur nicht: Der 28-jährige Böblinger ist mit einer Chinesin verheiratet.„Ohne sie wäre mir die Entscheidung auf jeden Fall schwerer gefallen“, sagt Seeger. In Shanghai war er zuvor schon zweimal als Tourist.„Aber hier zu leben, ist etwas ganz anderes“, so der MBA-Student,„ die Stadt verändert sich ständig.“ Während viele seiner Kommilitonen auf dem Campus leben, zog Seeger in eine eigene Wohnung nach Pudong. Der Ostteil der Stadt, in dem sich auch die Schule befindet, liegt etwa 15 bis 20 Kilometer vom eigentlichen Stadtkern entfernt. Das Zentrum von Shanghai befindet sich in Puxi, westlich des Flusses Huanpu Jiang.„China ist ganz anders als alles,was ich bisher gewohnt bin“, sagt Seeger. Und das sei faszinierend und frustrierend zugleich. Ein Land der Gegensätze:„Shanghai ist moderner als jede Stadt, die ich in Deutschland kenne, andererseits ist China noch ein Entwicklungsland.“ Die Stadt sei voll, laut, stickig. Der Campus der CEIBS hingegen ist sehr ruhig, sehr nach innen gerichtet – eine Oase der Ruhe inmitten der quirligen Mega-City Shanghai.
Das Studium unterscheide sich grundsätzlich wenig von den internationalen Standards anderer MBA-Schulen, meint Seeger. Aufnahmeverfahren, Unterrichtsfächer sind mit denen anderer hochkarätiger Business Schools vergleichbar. Die Professoren der so genannten Core Courses, zu 50 Prozent Chinesen, haben ihren Ph.D. im Ausland erworben und besitzen darüber hinaus internationale Lehrerfahrung. Die Wahlfächer, die ab dem dritten Semester hinzukommen, werden von Gastdozenten aus aller Welt unterrichtet. Da die Unterrichtssprache wie üblich Englisch ist, kommen die ausländischen Studenten auch ohne Chinesisch aus. Die Schule bietet Chinesischunterricht aller Niveaustufen an. Für Seeger ist das selbstverständlich: „Wenn man die Sprache nicht lernt, verpasst man ziemlich viel in diesem Land.“ Bereits in Deutschland hatte er sich mit Chinesisch beschäftigt – ohne großen Erfolg, wie er meint – aber seit er hier ist, habe er gute Fortschritte gemacht.„Jetzt kann ich mich einigermaßen ausdrücken, ich komme zurecht. Ich hätte kein Problem damit, meinen Tag im Stadtzentrum zu verbringen.“
Auch wenn 30 Prozent der Studenten eines Jahrgangs aus der ganzen Welt kommen, wird es in den kleinen Projektgruppen, den Study Groups, dann doch sehr chinesisch: Dort trifft ein ausländischer Student auf vier oder fünf chinesische Kommilitonen.„Chinesen wollen immer einen Konsens finden – da wird dann auch mal stundenlang über die Hintergrundfarbe einer Präsentation diskutiert“, erinnert sich Seeger an seine ersten Erfahrungen mit der chinesischen Arbeitsweise. Typisch China sind natürlich auch die asien-spezifischen Cases, die von den Studenten bearbeitet werden. Und das Unterrichtsfach „Understandig Chinese Economic Reforms“ gibt es wohl auch nur an der CEIBS. Seeger kann sich gut vorstellen, nach seinem Abschluss in China zu bleiben. Aber er ist flexibel: „Ich wollte ein MBA-Studium mit China-Fokus, dass mir Jobmöglichkeiten weltweit eröffnet.“ Bereits im nächsten Semester hat er wieder Gelegenheit, europäische Luft zu schnuppern: Das vierte Semester verbringt er als Austauschstudent an der renommierten London Business School.
Business School
Die CEIBS wurde 1994 in Kooperation mit der Europäischen Union und der alteingesessenen Shanghai-Jiaotong- Universität gegründet. Die Schule bietet Europäern eine einmalige Chance, das Boomland kennen zu lernen und gemeinsam mit der künftigen Elite Chinas zu studieren. Ein Ranking der Financial Times Deutschland ordnet die CEIBS unter die 30 besten der Welt und als Top-Business-School im asiatischpazifischen Raum ein.
www.ceibs.edu 
Wirtschaftszentrum Shanghai
Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriemetropole Chinas. Mit etwa 14 Millionen Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt in der Volksrepublik. Shanghai liegt an der Ostküste. Der Name bedeutet „über dem Meer“. Das entspricht den beiden chinesischen Schriftzeichen shang (über) und hai (Meer). Das Klima ist subtropisch mit sehr heißen und schwülen Sommern sowie milden Wintern.
Nach seinem Studium der Internationalen Betriebswirtschaft arbeitete Thorsten Seeger zunächst für mehrere Jahre als Unternehmensberater im Bereich Financial Services in Frankfurt. 2005 nahm er sein MBA-Studium in Shanghai auf.
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In einem Semester zum „China-Manager“, in vier zum M.A.„Chinese Studies“ und in sechs zum B.A.„Modern China“. Dass China als Wirtschaftpartner immer bedeutsamer wird, zeigt sich nicht zuletzt auch in den neuen Studiengängen, die deutsche Universitäten und Fachhochschulen ins Leben gerufen haben. Ein Überblick.
Von Kerstin Pinger
“China“ an deutschen Hochschulen hat Tradition. Die Wiege der akademischen Sinologie in Deutschland stand in Hamburg, wo bereits 1909 die erste planmäßige China-Professur eingerichtet wurde. Noch heute haben viele Universitäten und Fachhochschulen Sinologie als Studienfach in ihrem Repertoire. Die Entwicklung geht dahin, dass im Fokus der Studieninhalte neben der Sprach- und Kulturvermittlung immer häufiger betriebswirtschaftliche und technische Themen stehen. Und aus dem ehemals diplomierten Sinologen wird so ein M.A., B.A. oder MBA. Das wirtschaftliche Interesse Deutschlands an China ist der treibende Entwicklungsmotor für die neuen Studiengänge. Doch die chinesische Sprache als heimliches Tor zum Land und seinen Menschen darf in keinem noch so spezialisierten Studiengang fehlen.
Neue Studiengänge
Dauer und Inhalte der Studiengänge sind ganz unterschiedlich. Eine recht kurze Variante bietet die Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld mit dem 2006 eingeführten Ergänzungsstudium „China-Manager“. Es dauert nur ein Semester, vorausgesetzt man hat vorher schon drei Semester Wirtschaft studiert. Im Schnelldurchgang wird die chinesische Wirtschaftstheorie dann noch obenauf gepackt.
Brandneu ist auch der Masterstudiengang „Chinese Studies“, der zum Wintersemester 2006/07 an der UniversitätWürzburg beginnt. Für die Regelstudienzeit sind vier Semester anberaumt. Schwerpunkte sind neben der Sprachausbildung weitere Module, wie beispielsweise die „Aspekte der Entwicklung im China“ – die zeitgenössische Politik,Wandel, Kunst und Konsum. Hier ist ein Chinabezogener Bachelor-Abschluss Zulassungsvoraussetzung, den Würzburg selbst mit dem 2002 eingeführten „Modern China B.A.“ bedient.
Die Ostasienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum wurden bereits 1965 eingerichtet. Seit 2003 ist der Bachelor-Studiengang „Wirtschaft und Politik Ostasiens“ mit im Programm. Die Technische Universität Dresden widmet sich der Ausbildung im Ostasienzentrum (OAZ) seit 1998. Neben der Sprachausbildung umfassen regionalspezifische Seminare Themen zu Kultur, Politik, Geschichte,Wirtschaft und Rechtsverständnis Chinas. Auch die Universität Bonn hat im Wintersemester 2004/05 den Bachelor-Studiengang Asienwissenschaften gestartet. Auf diesen Studiengang bauen voraussichtlich ab Herbst 2007 weitere Masterstudiengänge auf, wie „Asiatische Sprachen“ (Übersetzen) oder „China, Mongolei, Tibet“. Studieninhalte sind dabei vor allem Wirtschaft und Gesellschaft.
China an den Fachhochschulen
Wirtschaft plus China ist vor allem an den Fachhochschulen von Konstanz über Ludwigshafen und Furtwangen bis Zwickau ein Thema. Auf dem Lehrplan stehen Betriebswirtschaft, Chinakunde und Chinesisch. Die Fachhochschule Zwickau bildet zum Diplom-Wirtschaftssinologen aus. Ziel ist, die Studierenden auf die Tätigkeit in international ausgerichteten mittelständischen Unternehmen vorzubereiten. Dazu gehört auch die Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen – einschließlich Business-Knigge, um auf dem internationalen Parkett zu bestehen.Wer China zu seinem Thema machen will, sollte sich die Universitäten jedoch gut ansehen. Nicht jeder Fachbereich ist groß genug, um alle Interessen abzudecken.
Die private Munich Business School nimmt mit den „Asian-Pacific Business Studies“ ebenfalls das Thema China zum Wintersemester in sein Programm auf. Im Rahmen des Studiums der Internationalen Betriebswirtschaft beschäftigen sich die Studenten mit der chinesischen Sprache, Politik,Wirtschaft, Geschichte und dem Rechtssystem des Landes. Mit zum Programm gehört ein Auslandssemester an einer der Partneruniversitäten. Schon heute pflegt die Schule Kontakte zu Hochschulen in Hongkong, Singapur und Seoul.
Auch wer schon Berufserfahrung gesammelt hat und sich fit für China machen will, wird bei dem breiten Angebot fündig. Die Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (FHW) bietet ein von der FIBAA akkreditiertes 14-monatiges „MBA European- Asian-Programme“ an, das betriebswirtschaftliches Fachwissen mit interkulturellem Know-how verbindet. Interkulturell geht es bereits im Unterricht zu: Die FHW wirbt damit, dass etwa die Hälfte der Teilnehmer aus asiatischen Ländern kommt.
Die Universität Hamburg, das Institut für Asienkunde, die Fudan Universität in Shanghai sowie das International Center für Graduate Studies bieten seit zwei Jahren das Programm „Master/MBA International Business and Economics (MIBE) – Focus China“ an. Nach einem Jahr tragen die Absolventen einen Mastertitel der Uni Hamburg sowie einen MBA der Fudan Universität. Auch hier sollten die Kandidaten einen Bachelorabschluss mitbringen und schon erste berufliche Erfahrung gesammelt haben. Die englischsprachige Ausbildung bereitet auf eine international ausgerichtete Tätigkeit in Unternehmen vor, die im ostasiatischen Wirtschaftsraum aktiv sind.
Weitere Infos unter www.icgs.de 
Auslandssemester in China
Mit einem Studiensemester im Reich der Mitte lässt sich später beim Bewerbungsmarathon garantiert zusätzlich punkten. Der Weg dorthin ist denkbar einfach:Viele deutsche Hochschulen haben chinesische Partner-Unis. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die chinesische Regierung fördern den Aufenthalt meist mit einem Stipendium. In die beiden neuen Studiengänge der RWTH Aachen „Production Engineering“ und „Automotive Engineering“ ist ein einjähriges Auslandsstudium an der Tsinghua-Universität in Peking integriert. Der Abschluss ist ein Doppeldiplom, das sowohl in China als auch Deutschland anerkannt ist. Informationen zu Auslandssemestern in China erhält man in der Regel beim Akademischen Auslandsamt der Hochschule oder Universität.
Bei Wikipedia ist eine Liste von Fachhochschulen und Universitäten aufgelistet, die das Studienfach Sinologie und die neuen Studiengänge rund um Asien im Allgemeinen und China im Besonderen betreffen.
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Artikel zum MBA aus der Print-Reihe des karriereführer und aus BerufSZiel, dem Jobmagazin der Süddeutschen Zeitung:
Neue Studiengänge Richtung China
MBA – China studieren
Ein MBA mit China Fokus führte zum beruflichen Erfolg
MBA – Made in China
MBA – manchmal bezahlt ihn das Unternehmen
MBA – sponsored by GEA Group
Der MBA ist auf dem Vormarsch
MBA – Drei Buchstaben auf Erfolgskurs
Was bringt einem der MBA?
MBA – Master-Plan
Was kostet ein MBA?
MBA – Wer soll das bezahlen
Ein Blick hinter die Kulissen eines MBA-Studienganges
Warwick Business School – die feine englische Art
Informationen rund um den MBA:
Informationen zum Master und Masterstudium
www.master-vergleich.com
Bachelorstudiengangsuche auf Bildung.de
www.bildung.de/studium/bachelor
Masterstudiengangsuche auf Bildung.de
www.bildung.de/studium/master
MBA Stipendien, Messen sowie Artikel und Business School Profile
www.topmba.com
Deutschsprachiges Informationsportal rund um den GMAT und die MBA-Zulassung
www.gmat-test.de
GMAT Kurse & MBA Infos
www.review.de/de/toefl
Online-Seminare aus den Bereichen Wirtschaft, Medizin, Jura, Software und GMAT-Training
http://www.lecturio.de/wirtschaft/gmat-training.kurs
Informationsportal rund um den MBA, TOEFl und den GMAT
www.mba-vergleich.de
Berufsbegleitendes MBA Portal
www.MBA-Studium.de
Berufsbegleitende Studienangebote in Deutschland
www.fh-studiengang.de
TOEFL® – Test of English as a Foreign Language
www.toefl.org/concord
Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland
www.akkreditierungsrat.de
MBA NEWS by THE B-SCHOOL NET
www.b-school-net.de
DAAD Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.
www.daad.de
www.weiterbildungsuebersicht.de – Übersicht der Fernstudienangebote von 13 renommierten Instituten
www.weiterbildungsuebersicht.de
Mevaleo – Informationen über Weiterbildung neben dem Beruf, insbesondere Studienangebote aus dem Bereich MBA
www.mevaleo.de/fernstudium/wirtschaft/master-of-business-administration-mba
Der Fernuni Vergleich – Die beliebtesten Fernuniversitäten im Netz
www.der-fernuni-vergleich.de
Fernstudium Kompakt – Ratgeber Fernstudium und Weiterbildungsmöglichkeiten
www.fernstudium-kompakt.de
Fernstudiumweb.de – Bildung von zu Hause aus
www.fernstudiumweb.de
Fernstudium-Vergleich.de – Fernstudium und Weiterbildung
www.fernstudium-vergleich.de
Uni-Vergleich.de – Wie finde ich die Hochschule, die zu mir passt?
www.uni-vergleich.de
Bildung PLUS – Ein Angebot des Informationszentrum Bildung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
www.forum-bildung.de
FIBAA – AKKREDITIERUNGSAGENTUR FÜR BACHELOR- UND MASTERSTUDIENGÄNGE
www.fibaa.de
Hochschulkompass
www.hochschulkompass.de
MBA Association
www.mbaassociation.org
Informationen über MBA Programme und Business Schools, Tipps zur erfolgreichen Bewerbung und Hinweise zur Finanzierung Ihres MBA Studiums.
www.MBA-Gate.de
MBA-Info
www.mba-info.de
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Eine Faustregel gilt für alle Bewerber: Wer seine Unterlagen als erster einreicht, der hat gute Chancen einen der begehrten Plätze zu erhalten. Wer jedoch nicht gleich an der ersten Hochschule eine Zusage erhält, sollte sich nicht entmutigen lassen. Eine gleichzeitige Bewerbung an fünf Hochschulen.
Sind die schriftlichen Unterlagen eingegangen und positiv bewertet worden, werden die Bewerber zum persönlichen Interview eingeladen. Schon vor dem Gespräch wartet ein längerer Prozess, bei dem jeder Bewerber seine Eignung unter Beweis stellen muss. Die Zulassungsvoraussetzungen stellen die erste Hürde dar. Neben einer einwandfreien Präsentation der Bewerbung zählen die akademischen Leistungen, die bisherige Berufserfahrung, das Abschneiden bei GMAT- und TOEFL-Prüfungen das Verfassen von Essays und positive Referenzen, sowie die persönlichen Skills des Kandidaten. Motivation, Engagement, Teamfähigkeit und Zielstrebigkeit sind entscheidend dafür, ob eine Bewerbung Erfolg hat.
Im zweiten Schritt muss das Bewerbungsformular ausgefüllt werden. Neben Angaben zur Person, akademischen und beruflichen Leistungen zählen hier auch außeruniversitäre Aktivitäten, internationale Erfahrungen und die finanzielle Situation.
Die Referenzen dienen dazu, den positiven Gesamteindruck der Unterlagen zu unterstreichen. Sie bieten Hintergrundinformationen zu akademischen und beruflichen Leistungen. Es werden mindestens zwei Referenzen gefordert, die die Motivation eines Bewerbers detailliert nachweisen sollen, ein Studium an einer Business School aufnehmen zu wollen. Die persönliche Eignung soll in den Referenzen von außenstehenden Personen belegt werden.
Die meist dreiseitigen Essays dienen der Darstellung der Persönlichkeit, sowie der Motivation zur Aufnahme eines MBA Studiums. Dazu gehören die Analyse der Berufsziele, Interessen und individuelle Stärken. Wenn diese überzeugend vermittelt werden und die Testergebnisse aus GMAT und TOEFL analytisches Denken und Ausdrucksfähigkeit im Englischen belegen, dann steht der Aufnahme an der gewünschten Business School nichts mehr im Wege.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
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“Was möchte ich mit einem MBA erreichen?” Das ist die zentrale Frage, die sich jeder angehende Master of Business Administration stellen muss, um die passende Business School aus dem großen Angebot auszuwählen.
Steht eine berufliche Umorientierung, eine internationale Karriere oder die Vertiefung fachspezifischen Wissens im Vordergrund? Diese Entscheidung hilft, die eigenen Studienvoraussetzungen mit den Angeboten der Schulen abzugleichen. Bei der Programmauswahl helfen Ihnen fünf Kriterien: Akkreditierung des Programms/der Schule, Positionierung in Rankings, Zulassungsvoraussetzungen, Studieninhalte und der Grad an Internationalität.
Mit der Akkreditierung des Programms zeigt eine Schule, dass sie einen Prozess der Selbstevaluierung und der Beurteilung durch ein internationales Gremium durchlaufen hat. Regelmäßige Überprüfungen der Schulen garantieren dabei eine kontinuierliche Verbesserung der Schulen und der Programme. Die begehrten Qualitätssiegel vergibt – um nur die bekanntesten zu nennen – die FIBAA in Deutschland, die EQUIS in Europa und die AACSB in den USA.
Rankings können wichtige Anhaltspunkte zu der Qualität einer Business School geben, sind aber dennoch mit Vorsicht zu betrachten. Denn in unterschiedlichen Rankings werden verschiedene Dinge beurteilt. Ebenso existiert eine Unsicherheit unter Personalern, die nicht alle Programme kennen oder nur ungenaue Vorstellungen der einzelnen Business Schools haben. Die wichtigsten Rankings finden Sie hier 
Als Zulassungsvoraussetzungen sollten gewisse Standards eingehalten werden. Dazu gehören neben der beruflichen Erfahrung und den bisherigen akademischen Leistungen der erste Abschluss an einer Hochschule sowie die abgelegten Prüfungen GMAT und TOEFL.
Um das Ziel der Veränderung durch einen MBA-Titel zu erreichen, sollten Sie einen besonderen Schwerpunkt auf die Studieninhalte legen. Die einzelnen Management-Funktionen finden Sie hier 
Neben diesen klassischen Themen sollten jedoch besonders die Wahlfächer zu Ihrem späteren Berufsziel passen. Wollen Sie Aufgaben des General Managements übernehmen, sich auf eine Wirtschaftregion konzentrieren oder auf eine einzelne Branche? Diese unterschiedlichen Studieninhalte könnte die Entscheidung für oder gegen eine Business School bewirken.
Als letzter, aber ebenfalls wichtiger Punkt trägt die Internationalität zur Qualität der Ausbildung an einer Business School bei. Es beginnt mit der multinationalen Zusammensetzung zwischen Studierenden und Dozenten, über mögliche Auslandsmodule, die an Partneruniversitäten abgehalten werden, bis zu einer heterogenen Mischung der Studierenden und einer großen Vielfalt an beruflichen Erfahrungen. Ein Höchstmaß an Internationalität fördert Soft Skills wie soziale und interkulturelle Kompetenz.
Themen-Special “Interkulturelle Handlungskompetenz” 
Unter den MBA-Programmen gibt es vier verschiedene Varianten, sein Studium zu gestalten und aufzubauen. Neben dem Vollzeit- und Teilzeitprogramm gibt es das Executive Programm. Einen MBA-Abschluss ohne auf dem Campus zu sein, bietet ein Fernstudium. Die Programme unterscheiden sich durch die Dauer des Aufenthalts auf dem Campus, in der Fortsetzung der Berufstätigkeit, dem Alter der Studenten und in der Kostenverteilung.
Im Vollzeit- Programm bleibt der Studierende für die 10 bis 18 Monate des Studiums an der Universität vor Ort. Die Teilnehmer im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, mit zwei bis fünf Jahren Berufserfahrung, unterbrechen ihren Job, um sich nur auf das Studium zu konzentrieren. Die Zeit des Studiums gestaltet sich dabei sehr arbeitsintensiv und mit einem hohen Theorieanteil, der mit Rollenspielen und Simulationen kombiniert wird. Die Kosten trägt der Studierende selbst.
Im Teilzeit- Programm, wie bei Executive- Programmen und beim Fernstudium auch, bleibt der Studierende weiterhin berufstätig. Das durchschnittliche Alter der Teilnehmer liegt bei 30 bis 40 Jahren. Durch die Kombination von Job und Weiterbildung dauert das Studium länger als das Vollzeit- Programm, durchschnittlich zwei bis drei Jahre. Ein Vorteil ist die Unternehmensbeteiligung an den Schulkosten. Im Gegenzug verlangen die meisten Unternehmen eine längerfristige Bindung des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber.
Das Executive- Programm richtet sich an Manager, die neben dem Job ihr Studium absolvieren. Die Hochschule befindet sich deshalb meistens in einem Umkreis von nicht mehr als 150 Kilometern. Um die berufliche Tätigkeit nicht zu sehr zu belasten, findet der Unterricht in Blockseminaren statt. Die komplette Ausbildung dauert in der Regel zwei Jahre. Da die Kurse individuell auf die Teilnehmer zugeschnitten sind, liegen die Kosten über denen für ein Vollzeitstudium.
Ganz ohne einen Aufenthalt an einer Hochschule kommen Fernstudiengänge aus. Der Unterricht findet online statt. Seminararbeiten, Fallstudien und die Kommunikation mit Dozenten und Kommilitonen finden über E-Mail und Internet statt. Für diese Art des Lernens muss ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Fleiß erbracht werden, denn das Studium findet parallel zum Job statt und belastet damit die Freizeit und die Wochenenden. Der Vorteil liegt in den geringeren Kosten gegenüber einem Studium an einer Hochschule. Allerdings ist auch die Abbruchrate bei einem Fernstudiengang am höchsten.
Bevor man sich für eine Programmform entscheidet, muss man sich selbst analysieren, um die Schwächen und Stärken heraus zu finden. So findet man schnell den Weg zum richtigen Programm.
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Der Master of Business Administration, oder kurz MBA genannt, kann für alle, die einen ersten Hochschulabschluss und circa drei Jahre Berufserfahrung haben, eine Möglichkeit der Weiterbildung sein.
Der MBA hat das Ziel, die Studierenden mit Aufgaben des General Managements vertraut zu machen. Vorsicht ist jedoch bei zu hohen Erwartungen an schnelle Resultate auf dem Karriereweg geboten. Ein Abschluss an einer Business School ist noch lange keine Garantie, dass automatisch besser bezahlte Jobangebote winken. Doch der MBA qualifiziert die Absolventen, verantwortungsvolle Aufgaben in leitenden Positionen zu übernehmen. Ein wichtiger Pluspunkt, der bei Unternehmen einen immer größeren Stellenwert einnimmt, ist die interkulturelle Kompetenz, die bei MBA Studenten durch Auslandsaufenthalte gefördert und dadurch zu einem wichtigen Bonus wird.
Es gibt keine Studienfachrichtung, für die ein MBA nicht interessant ist. Man muss sich allerdings zu Beginn des Studiums fragen, was das Ziel der Weiterbildung ist. Für Ingenieure und Naturwissenschaftler kann der MBA durch den Erwerb von betriebswirtschaftlichem Know-how die Türen zum Management öffnen. Gleiches gilt für Sozialwissenschaftler, Geisteswissenschaftler, Juristen und Mediziner. Wirtschaftswissenschaftler können sich von Mitbewerbern damit von der Masse abheben, dass sie sich mit dem MBA fachlich spezialisieren und durch internationale Erfahrungen und Fremdsprachenerwerb ihre Soft Skills erweitern.
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Anschrift:
Campus Vallendar
Burgplatz 2
56179
Campus Düsseldorf
Erkrather Straße 224a
40233 Düsseldorf
Internet: www.whu.edu
Kontakt:
Fon: 0261 6509-0
E-Mail: whu@whu.edu
Auf einen Blick:
Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, privat finanzierte Wirtschaftshochschule. Seit ihrer Gründung ist die WHU Vorbild für zukunftsorientierte Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft.
Das Studienangebot umfasst ein Bachelor- und Masterprogramm, ein Vollzeit MBA-Studium, das Kellogg-WHU Executive MBA-Programm und den Bucerius/WHU Master of Law and Business (MLB). Hinzu kommen maßgeschneiderte Programme für Führungskräfte, die sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen anpassen. Weiterhin besitzt die WHU das Promotions- und Habilitationsrecht.
Ihr internationales Netzwerk umfasst über 170 Partnerhochschulen zum Austausch von Dozenten und Studenten sowie Forschungskooperationen auf allen Kontinenten. Die WHU lässt sich regelmäßig durch EQUIS und FIBAA zertifizieren und hat im Dezember 2010 ebenfalls die AACSB Akkreditierung erhalten – das garantiert eine exzellente Qualität der Studiengänge und einen hohen Grad an Internationalisierung. Als einzige deutsche Privathochschule gehört die WHU außerdem der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. In nationalen wie internationalen Ranglisten nimmt die WHU – Otto Beisheim School of Management stets Spitzenplätze ein – zuletzt beim CHE-Ranking 2008.
Im September 2012 eröffnete die WHU einen zweiten Campus in Düsseldorf, an dem der Full-time und Part-time MBA, sowie einzelne Module des Kellogg-WHU Executive MBa-Programmes stattfinden.
Full-time MBA Programm:
Die Zielsetzung des 15-monatigen Vollzeit MBA-Programms besteht darin, die Teilnehmer auf die strategische Führung von Unternehmen vorzubereiten. Im Curriculum wird großer Wert auf Managementkonzepte gelegt, bei denen strategische Visionen, unternehmerischer Geist, operative Exzellenz und das Verständnis für kulturelle Unterschiede im Mittelpunkt stehen. Die Teilnehmer lernen, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und das Fachwissen der Mitstudenten zum Vorteil des gesamten Unternehmens effektiv einzusetzen.
Aufgrund der globalen Perspektive wird die Bedeutung kultureller Unterschiede für die eigene Leistung sowie für den Unternehmenserfolg deutlich. Die Kursgröße von 35 Studenten garantiert ein interdisziplinäres und sehr kommunikatives Lernfeld. Teamwork ist ein essentieller Bestandteil unserer Lehrmethode. In Gruppen von fünf bis sechs Studierenden werden Kursinhalte diskutiert und im Rahmen praxisorientierter Projekte, Konzepte und Tools zur Anwendung gebracht.
Das Programm wird von erfahrenen WHU-Lehrstuhlinhabern sowie von internationalen Professoren unserer Partneruniversitäten geleitet und durchgeführt. Praktiker werden im Rahmen der Vorlesungen zu Gastvorträgen eingeladen. Im internationalen Modul (derzeit kooperieren wir mit Kellogg – USA, CEIBS – China und IIMB – Indien) beschäftigen sich die Teilnehmer mit Fragen des internationalen Managements. Während dieser internationalen Module lernen sie Geschäftschancen und Managementherausforderungen in Ländern wie USA, China und Indien kennen. Diese Studienreisen werden von renommierten Partnern in den jeweiligen Ländern mitgestaltet und durchgeführt. Das Programm besteht aus Vorlesungen durch erfahrene Lehrstuhlinhaber unserer Partneruniversitäten sowie Unternehmensbesichtigungen und einem Gruppenprojekt.
Die am Ende des Programms anzufertigende Master Thesis kann in Verbindung mit einem Praktikum geschrieben werden. Das Career Center der WHU verfügt über ein großes Netzwerk und vermittelt die entsprechenden Firmenkontakte für Praktika und Placement.
Kontakt MBA-Programm:
Heidrun Hoffmann
Fon: 0261 6509-141
Fax: 0261 6509-149
E-Mail: mba@whu.edu
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Anschrift der Hochschule:
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
Leimkugelstraße 6
45141 Essen
Internet: www.fom.de
Kontakt:
Studienberatung
Fon: 0800 1959595
Fax: 0800 8959595
E-Mail: studienberatung@fom.de
Die FOM auf einen Blick:
Mit rund 19.000 Studierenden ist die gemeinnützige FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden die Möglichkeit, sich parallel zum Job akademisch zu qualifizieren und staatlich wie international anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse zu erwerben. Im Fokus der Lehre stehen praxisorientierte Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaft und Ingenieurwesen.
Die Vorlesungen in den modernen Hörsälen und Seminarräumen finden in über 20 Studienzentren in Deutschland und im benachbarten Ausland statt. Im Gegensatz zu einem Fernstudium ermöglicht dieses Präsenzkonzept die optimale Betreuung der Studierenden: Sie stehen im persönlichen Kontakt zu ihren Dozenten und Kommilitonen, tauschen sich über ihren Lehrstoff aus, diskutieren Erfahrungen oder Problemstellungen. Das erhöht die Motivation der Lernenden – und verbessert gleichzeitig den Transfer des Gelernten in die Praxis.
Praxisnähe wird an der FOM ohnehin großgeschrieben: 1991 von Wirtschaftsverbänden gegründet steht die Hochschule nach wie vor in engem Kontakt zu über 700 Kooperationsunternehmen. Darunter sowohl Konzerne wie IBM, Peek & Cloppenburg, Siemens und die Telekom als auch Mittelständler. Viele Unternehmensvertreter engagieren sich in den Gremien der Hochschule und liefern wichtige Impulse für die Einrichtung neuer Studienzentren sowie die Entwicklung neuer Studiengänge.
Eine gut strukturierte Organisation garantiert zudem die Qualität von Lehre und Forschung an der FOM: Rektorat, Studien- und Fachleiter sowie Dekane stellen sicher, dass die Curricula der Hochschule jederzeit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen und die Lehrenden ihre didaktischen Fähigkeiten ständig ausbauen.
Ein Gesamtkonzept, das überzeugt: Als erste Hochschule Nordrhein-Westfalens erhielt die FOM 2004 das Siegel des Wissenschaftsrats. Ebenfalls positiv fällt die Bewertung der FIBAA aus: Die FOM hat als erste private und vierte deutsche Hochschule das Qualitätssiegel der Systemakkreditierung erhalten. Damit hat die FOM Ihren Platz im Kreis der Hochschulen mit dem besten Qualitätsmanagement bestätigt.
Das Master-Programm der FOM Hochschule
Die Master-Studiengänge der FOM gehören zum postgradualen Programm der Hochschule. Es bündelt die wissenserweiternden und wissensvertiefenden Studiengänge nach einem ersten akademischen Abschluss. Die Master-Studiengänge entstanden 2007 im Zuge des Bologna-Prozesses, in dessen Verlauf ein gestuftes Studiensystem aus Bachelor- und Master-Studiengängen mit europaweit vergleichbaren Abschlüssen eingeführt wurde.
Ziel der Master-Studiengänge: berufstätige Hochschulabsolventen u. a. auf Management-Tätigkeiten im internationalen Umfeld, bereichsleitende oder -übergreifende Führungspositionen vorzubereiten. Mit mehr als 3000 Master-Studierenden ist die FOM eine der größten staatlich anerkannten Master-Hochschulen in Deutschland.
Akkreditierung:
Alle fachspezifischen Master-Studiengänge der FOM Graduate School sind durch die FIBAA geprüft und zertifiziert. Insgesamt übertrifft die FOM die Qualitätsanforderungen in über 20 Bewertungskriterien.
»Bemerkenswert viele herausragende Ausprägungen in wichtigen Kriterienbereichen« bescheinigt die FIBAA zudem dem MBA-Programm der FOM Graduate School. Das Gesamturteil lautet »sehr gut bis exzellent«.
Weitere Informationen dazu hier
Programme:
Master-Studiengänge
Generalistenstudium
- Master of Arts (M.A.) in Management
- Master of Business Administration (MBA) in Business Administration
Spezialistenstudium
- Master of Laws (LL.M.) in Mergers & Acquisitions
- Master of Science (M.Sc.) in
- Business Information Technology
- Coaching (Kooperations-Studium)
- Corporate Communications
- Finance & Accounting
- Human Resource Management
- IT-Management
- Logistik
- Maschinenbau (Kooperations-Studium)
- Mechatronik (Kooperations-Studium)
- Sales Management
- Technologie- und Innovationsmanagement
- Wirtschaftspsychologie
Präsenzstudienorte:
Informationen dazu finden Sie hier
Kosten:
M.A. / LL.M.: 24 Monatsraten à 395 Euro, zuzüglich einer einmaligen Immatrikulationsgebühr von 1.580 Euro und eine Prüfungsgebühr von 350 Euro (einmalig zum Ende des Studiums), insgesamt 11.410 Euro
M.Sc: 24 Monatsraten à 395 Euro, zuzüglich einer einmaligen Immatrikulationsgebühr von 1.580 Euro und eine Prüfungsgebühr von 350 Euro (einmalig zum Ende des Studiums), insgesamt 11.410 Euro
M.Sc. in Business Information Technology und Coaching: 4 Raten à 3.000 Euro (jeweils semesterweise), insgesamt 12.000 Euro
M.Sc. in Maschinenbau und Mechatronik: 36 Raten á 460 Euro, insgesamt 16.560 Euro zzgl. Einschreibegebühren in Höhe von ca. 300 Euro.
MBA: 24 Monatsraten à 390 Euro, zuzüglich einer einmaligen Immatrikulationsgebühr von 1.580 Euro und der Prüfungsgebühr von 310 Euro, insgesamt 11.250 Euro – Ab SS2013: 24 Monatsraten à 450 Euro, zuzüglich einer einmaligen Immatrikulationsgebühr von 1.580 Euro und der Prüfungsgebühr von 350 Euro, insgesamt 12.730 Euro.
Start der Programme:
Je nach Studiengang März und September jeden Jahres
Dauer:
4 Semester (M.Sc. in Maschinenbau und Mechatronik 5 Semester)
Veranstaltung:
Einmal im Monat finden an allen FOM-Studienzentren kostenlose Informationsveranstaltungen statt. Termine für Infoabende finden Sie unter www.fom.de/interessenten/infoveranstaltungen
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Anschrift der Hochschule:
Bildungscampus 2
74072 Heilbronn
Internet: www.ggs.de 
Kontakt:
Christine Vinca-Schmidt
Fon: 07131 645636-17
Fax: 07131 645636-27
E-Mail: christine.vinca-schmidt@ggs.de
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Infotag an der German Graduate School
Wir möchten Sie bei Ihrer Karriereplanung unterstützen und Ihnen die Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium – vielleicht bei der German Graduate School of Management & Law- erleichtern. Welches weiterführende Studium das richtige für Sie ist, wie genau ein MBA, MSc oder LL.M. Programm aufgebaut ist, wer die Professoren und Dozenten sind oder wie sich eine Studiengruppe zusammensetzt sowie alle weiteren Fragen rund um das Studium, möchten wir Ihnen gerne persönlich beantworten.
Informationen sowie Anmeldung finden Sie unter www.ggs.de 
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Auf einen Blick:
Die German Graduate School of Management and Law ist eine staatlich anerkannte private Hochschule. Sie ist regional verwurzelt und orientiert sich in allen Aktivitäten und Inhalten an internationalen Top-Standards. Wir bilden Führungspersönlichkeiten in den Themen Management und Recht aus und weiter. Diese sollen für Unternehmen und die Gesellschaft nachhaltige Werte schaffen. Als forschungsstarke Hochschule generieren wir dazu selbst neues Wissen und arbeiten mit den neuesten Erkenntnissen. Als relativ kleine und junge Hochschule bieten wir Flexibilität und eine sehr persönliche Art der Zusammenarbeit sowie eine moderne Infrastruktur. Die Dieter Schwarz Stiftung bürgt für langfristige Sicherheit unserer Aktivitäten.
Die German Graduate School of Management and Law bietet für Hochschulabsolventen (BA, FH, Uni) ein berufsbegleitendes Master-Studium an. Die Studieninhalte sind international ausgerichtet. Die German Graduate School of Management and Law hat eine Fakultät aus internationalen Professoren und Dozenten führender Business Schools. Die Unterrichtssprache ist – mit Ausnahme der wirtschaftsrechtlichen Studiengänge – englisch.
Masterprogramme im Überblick
MBA berufsbegleitend: General Management
Das Programm
In dem berufsbegleitenden MBA-Programm machen wir Sie nicht nur fit für anspruchsvolle Führungsaufgaben, sondern schärfen Ihre unternehmerische Wahrnehmung und fördern so Ihr strategisches und unternehmerisches Denken und Handeln.
Das MBA in General Management Studium geht im besonderen Maße auf die Entwicklungen im globalen Unternehmensumfeld und die Veränderungen in der europäischen Bildungslandschaft ein. Die Globalisierung von Unternehmensprozessen hat dazu geführt, dass Unternehmen von ihren Führungskräften zunehmend ein globales Mindset und erweiterte Sensibilitäten für ethisches und sozial verantwortungsvolles Handeln verlangen. Aus diesem Grund geht jedes einzelne Modul verstärkt sowohl auf globale Themen als auch auf Corporate Social Responsibility ein.
An wen wendet sich das MBA-Programm?
Das nicht konsekutive berufsbegleitende Master-Programm richtet sich an Hochschulabsolventen (FH, DHBW, Uni) mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und mindestens 2-3 Jahren Berufserfahrung.
Studieren an der GGS
Durch das berufsbegleitende Wochenendformat ist das MBA in General Management Studium ideal mit Ihrem Beruf vereinbar. Die Professoren und Dozenten im MBA kommen von internationalen Business Schools, insbesondere aus den USA und Großbritannien.
Das Studium in Kleingruppen von maximal 25 Teilnehmern garantiert Ihnen eine optimale Betreuung. Die intensiven Präsentphasen gestalten wir lebendig mit interaktiven Vorlesungen, Gastvorträgen, Firmenbesichtigungen, Übungen, Rollenspielen, Fallbeispielen, Gruppenarbeiten und moderieren Diskussionen. Vor und nach den Präsenzphasen vertiefen Sie im Selbststudium die relevanten Modulthemen. Die Module werden mit einer Hausarbeit abgeschlossen.
Studienverlauf
Das MBA-Programm besteht aus drei Studienabschnitten. Im ersten Studienabschnitt lernen Sie in zehn Core Modules zentrale Methoden des Managements kennen. Sie vertiefen und verbreitern in diesem Studienabschnitt Ihr Wissen und erwerben Kompetenzen bezogen auf zentrale Unternehmensbereiche und die Unternehmensorganisation.
Der zweite Studienabschnitt dient insbesondere der Vertiefung von Wissen und der weiteren Vermittlung von instrumentalen und systemischen Kompetenzen. Sie wählen in diesem Studienabschnitt zwei aus fünf Personal Focus Modules.
Der dritte Abschnitt des Studiums besteht aus dem Verfassen einer Master‘s Thesis, in der Sie innerhalb von vier Monaten ein unternehmensrelevantes Thema – in der Regel aus dem eigenen beruflichen Umfeld – auf dem neuesten Stand des Wissens eigenständig erarbeiten.
Überzeugende Gründe
- Berufsbegleitendes Wochenendprogramm
- International orientiertes Programm mit Dozenten der GGS und von renommierten internationalen Business Schools
- Wissenschaftliche und didaktische Exzellenz
- Ausschließlich englischsprachiges Programm
- Internationale Austauschprogramme
- Moderner Campus in Heilbronn, exzellente Infrastruktur für Lehren und Lernen
- Wachsendes Alumni-Netzwerk
- Real-Life-Learning: Lernen anhand von Fragestellungen und Aufgaben der eigenen Berufspraxis
- Internationale Studienreisen Firmenbesuche, Gespräche und Diskussionen an internationalen Top-Hochschulen sowie unvergessliche Begegnungen mit Land und Leuten
- kleine Lerngruppen mit max. 25 Studierenden garantieren eine intensive Betreuung und einen engen Kontakt zu Professorinnen und Professoren
- Bewerber, die im Auswahlverfahren zum Studium zugelassen werden, erhalten ein 50% Stipendium der Dieter Schwarz Stiftung.(Stand 2012)
Was sind die Besonderheiten?
- MBA berufsbegleitend
- Internationale Top-Fakultät
- Wissenschaftliche Exzellenz
- Englischsprachig
- Real-Life-Learning: Lernen anhand von Fragestellungen und Aufgaben der eigenen Berufspraxis
- Flexibel und serviceorientiert
- Kleine Lerngruppen
- Wir bilden Potenzialträger nachhaltig auf ihrem Weg zur erfolgreichen Führungs- und Unternehmerpersönlichkeit aus
- Schwerpunkte des MBA-Studiums sind im ersten Studienjahr die Kerndisziplinen der Unternehmensführung: General Management steht im Vordergrund
- Darauf aufbauend konzentrieren sich die Programmangebote im zweiten Studienjahr auf speziell zugeschnittene Schwerpunkte: Führung generell (Focus Leadership), Führung im internationalen Kontext (Focus International Business) bzw. Gestaltung und Führung von Geschäftsprozessen (Focus Process Management & Innovation)
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Internationalität als Chance
Das GGS MBA Programm International Business Focus führt Sie gezielt darauf hin, im Unternehmen Verantwortung im internationalen Geschäft zu übernehmen. Damit ist ein inhaltlicher Perspektivenwechsel verbunden. Die zunehmende Internationalisierung wird nicht länger als Bedrohung gesehen, sondern als individuelle Chance für Ihre Weiterentwicklung und Ihren Beitrag, die betriebliche Zukunft neu zu gestalten.
Real Life Learning
Die internationale visiting faculty der GGS unterstützt Sie dabei, internationale Kompetenzen aufzubauen. Ihnen wird eine solide Basis an Managementwissen vermittelt. Gleichzeitig können Sie durch das Real Life Learning Konzept der GGS Ihre Erfahrungen in den Unterricht einbringen. Die visiting faculty der GGS kommt aus dem internationalen Umfeld und unterrichtet durchgängig auf Englisch. So lernen Sie en passant sich international verhandlungssicher zu verständigen und interkulturelle Herausforderungen zu meistern. Die Vertiefungsfächer International Business im letzten Studienabschnitt und die Masterarbeit schaffen den letzten Schliff für Ihre internationale Karriere.
Dozenten mit internationaler Erfahrung
Die Vertiefungsfächern zeichnen sich durch höchste Authentizität aus: die Besonderheiten der Ländermärkte in Europa, Nordamerika und Asien werden durch Professoren unterrichtet, die aus den betreffenden Regionen kommen. Sie unterrichten dort seit Jahren an angesehenen Universitäten, und sind für Unternehmen und staatliche Institutionen international beratend tätig. Alle Professoren im Schwerpunkt International Business haben langjährige Auslandserfahrung und kennen das internationale Geschäft. Nutzen Sie dieses Wissen und bauen Sie Ihr eigenes internationales Netzwerk auf.
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L.L.M. in Business Law
Zielgruppen: Die German Graduate School of Management and Law bietet mit dem LL.M. (Master of Laws) einen international angesehenen juristischen Titel an. Unser berufsbegleitender LL.M. in Business Law wendet sich an Nicht-Juristen, die sich angesichts der zunehmenden Verzahnung von betriebswirtschaftlichen und juristischen Fragen in der Unternehmenspraxis entsprechend zusätzlich qualifizieren wollen.
Wir richten uns an junge oder zukünftige Führungskräfte, die aus der beruflichen Praxis kommend eine besonders praxisnahe Ergänzung Ihres Wissens mit akademischem Anspruch erwerben wollen. Unser Programm ist weitestgehend ein Wochenend-Programm und lässt sich sehr gut mit einer Unternehmenstätigkeit verbinden.
Der zunächst in den USA etablierte Titel „LL.M.“ kommt übrigens aus dem Lateinischen „Magister Legum“ (Magister der Rechte) und das doppelte „LL.“ ist die entsprechende lateinische Abkürzungsweise für ein Wort im Plural.
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Leed MSc in Business Management
Mit der Leeds University Business School holt die German Graduate School of Management and Law einen starken Partner nach Heilbronn. Die LUBS zählt zu einer der führenden Business Schools Großbritanniens, was folgende Empfehlungen belegen:
– Ranked 9th in world for International Business (Financial Times Global MBA 2009)
– Top Ten for research in Business & Management in the UK (RAE 2008)
– 57th of the world’s top MBA programmes (Financial Times Global MBA 2009)
– International Business an der LUBS weltweit Platz 1 für Forschung, Platz 7 für Lehre
– EQUIS und AMBA akkreditiert
– CIPD akkreditiert und ESRC anerkannt
Das Studienprogramm „MSc in Business Management” startet im Herbst in den Räumen der German Graduate School of Management and Law im NeckarTurm; es dauert 24 Monate und findet berufsbegleitend an Wochenenden statt.
Die Vermittlung von Managementkenntnissen und analytischen Fähigkeiten, die heutzutage für eine erfolgreiche Tätigkeit in Unternehmen unerlässlich sind, erfolgt durch die hochqualifizierten, international anerkannten Professoren und Dozenten aus Leeds, die auch die Studenten bei ihrer Entwicklung und Umsetzung der persönlichen Karriereplanung unterstützen.
Die Leeds Woche
Das MSc-Programm bietet zur Halbzeit des Studiums eine abwechslungsreiche Woche in Leeds an. Die Teilnehmer erhalten in diesen Tagen ein volles Programm an wissenschaftlichen und sozialen Aktivitäten, sie lernen britische Unternehmen kennen, erfahren alles über die Herausforderungen britischer Manager und präsentieren und diskutieren die Erkenntnisse vor einem Plenum von Wissenschaftlern und Praktikern. Es wird ausreichend Gelegenheit geben, den Leeds University Campus zu erkunden, in Vorlesungen reinzuhören und sich mit Studierenden aus Leeds zu treffen.
Um einen Eindruck von der Umgebung von Leeds zu bekommen, geht es einen Tag in die faszinierende Landschaft der Yorkshire Dales. Die Abende stehen zur freien Verfügung. Ob Entspannung oder Nachtleben, Leeds hält als eine der dynamischsten Städte des Landes alles bereit.
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Auf einen Blick:
Medien verstehen, entwickeln, verändern.
Die Hamburg Media School will die Medienmacher von morgen ausbilden.
Das Studium ist daher gezielt an den Bedürfnissen des Marktes orientiert. Der Studiengang reagiert dabei auf den zunehmenden Bedarf am Medienmarkt nach erstklassig und auf den Punkt ausgebildeten Fachkräften. In Sendern, Verlagen, Agenturen und Produktionsfirmen agieren Menschen, die sich in ihren jeweiligen Positionen den Anforderungen von Kreativität und medialer Verantwortung einerseits, ökonomischen und technischen Gegebenheiten andererseits stellen.
Der MBA in Medienmanagement ist ein dezidiert berufsqualifizierender Studiengang. Von Anfang an steht dem entsprechend ein sehr starker Praxisbezug im Vordergrund. Daher unterrichten neben anerkannten nationalen und internationalen Wissenschaftlern vor allem auch Führungskräfte aus renommierten Medienunternehmen an der Hamburg Media School. Wichtiger und existenzieller Baustein der Ausbildung sind drei jeweils dreimonatige Praxisprojekte, für die die Studierenden mit den rennomiertesten Unternehmen der Medienbranche zusammenarbeiten. Diese Beratungsprojekte wie auch die curricular verankerte Praktikumsphase ermöglichen den Studierenden,frühzeitig und systematisch ein wertvolles Netzwerk aufbauen.
Der MBA in Medienmanagement an der HMS ist international ausgerichtet.
Über zahlreiche Kooperationen mit den besten Management Universitäten der Welt – von der LSE in London über das Rajiv Gandhi Indian Institute of Management in Shillong, Indien, bis hin zur Bond University in Australien – hat die HMS ein weitreichendes Kooperationsnetzwerk aufgebaut. Auslandstrimester, gemeinsame internationale Praxisprojekte und Medienmanagementreisen decken den Bedarf der Studierenden nach internationalen Studieninhalten und Kontakten und sichern die Kenntnis auch ausländischer Medienmärkte.
Zur HMS:
Die Hamburg Media School bildet seit 2003 Studierende auf höchstem Niveau zu Medienmanagern, Journalisten und Filmschaffenden aus. Träger der HMS ist eine Public-private-Partnership – bestehend aus der Stiftung mit 46 renommierten Verlagen, Sendern und Medienunternehmen, der Stadt Hamburg, der Universität Hamburg sowie der Hochschule für bildende Künste. Wichtige Aspekte der HMS sind der hohe Praxisanteil und die Internationalität der Ausbildung. Ein hochkarätiges Team aus Dozenten der Wissenschaft und Praxis bereitet die Studierenden exzellent und umfassend auf die Herausforderungen einer immer globaler agierenden Branche vor.
Der Abschluss ist durch ACQUIN akkreditiert sowie durch die Kooperation mit der Universität Hamburg staatlich anerkannt und berechtigt zur Promotion.
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Auf einen Blick
Die Akademie für Erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg wurde 2008 gegründet und startete gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) erstmalig im Oktober 2009 einen europaweit einzigartigen Masterstudiengang für Erneuerbare Energien.
Zugelassen werden maximal 25 Teilnehmer pro Studiengang. Die Dauer des Masterstudiums beträgt 4 ½ Semester. Es richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich in den Themenbereichen der Erneuerbaren Energien wissenschaftlich qualifizieren möchten und einen Hochschulabschluss der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften haben.
Das Studium erfolgt als Fernstudiengang stark online-gestützt mit 27 Präsenztagen, die dreiwöchentlich jeweils freitags und samstags geplant sind. Das Themenspektrum umfasst alle erneuerbaren Energietechniken und deren wirtschaftlichen Belange sowie energieeffiziente Gebäudetechnik. Die enge persönliche Betreuung der Studienteilnehmer durch die Professoren und Gastdozenten, die die Akademie aus führenden Unternehmen der regenerativen Energien-Branche gewinnen konnte, ist eine der Besonderheiten des Masterstudiengangs in Lüchow-Dannenberg. Weitere Informationen finden Sie unter www.akademie-ee.de
.
Ansprechpartner
Martina Grud
Anschrift
Seerauer Straße 27
29439 Lüchow
Fon
05841 97867-13
Fax
05841 97867-20
E-Mail
mgrud@akademie-ee.de
Internet
www.akademie-ee.de 
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Auf einen Blick
Die Erfolgsgeschichte der Frankfurt School schreiben unsere Absolventen. Seit mehr als 50 Jahren bilden wir junge Talente aus und erfahrene Praktiker weiter. Mit ihrer fundierten Ausbildung gestalten sie die Wirtschaft in Deutschland, Europa und Übersee. Als private Business School sind wir eine staatlich anerkannte Hochschule, die durch den Wissenschaftsrat als Institution akkreditiert wurde. Hervorragende Forschungsleistungen und exzellente Lehre prägen die Business School des neuen Typs. Mit starkem Praxisbezug fördern und entwickeln wir die Verantwortlichen von morgen. Wissenschaftliche Fakten und Theorie liefern dazu die solide Basis.
Master of Mergers & Acquisitions (LL.M.)
Unternehmensfusionen und Firmenübernahmen gehören zu den anspruchsvollsten Prozessen in der internationalen Wirtschaftslandschaft.
Die fachlichen Anforderungen an Manager und Berater im Arbeitsfeld Mergers & Acquisitions (M&A) steigen ständig – gerade bei länderübergreifenden Transaktionen mit komplizierten rechtlichen Rahmenbedingungen.
Mit dem berufsbegleitenden Studiengang “Master of Mergers & Acquisitions” werden Sie zu einem Spezialisten an der Schnittstelle von Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Sie bereiten sich gezielt vor auf eine führende Position im M&A- und Corporate-Finance-Geschäft und können nach dem Studium sofort Verantwortung übernehmen: in Rechtsanwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Banken oder Beratungsunternehmen.
Ansprechpartner
Ute Gottschalk
Anschrift
Sonnemannstraße 9-11
60314 Frankfurt am Main
Fon
069 154008-192
Fax
069 154008-4192
E-Mail
u.gottschalk@fs.de
Internet
www.frankfurt-school.de
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Erfolgreich und vor allem einfach bewerben, das zeigen wir Ihnen auf diesen Seite. Ein Kompaktkurs von Bewerbung bis zum Bestehen der Probezeit und ein Ausblick auf die weitere Karriereplanung.
Orientierung nach dem Studium
Wie soll es nach dem Studium konkret weitergehen? Welche Talente schlummern in Ihnen? Was macht Ihnen Spaß? Welches Potenzial steckt in Ihnen? Etwa 60.000 bis 80.000 Stunden verbringen Menschen an ihrem Arbeitsplatz hat das Autorenduo Hesse/Schrader errechnet. Ein guter Grund, sich genau zu überlegen, was Sie wirklich wollen. Hier einige Buchtipps:
Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: Was steckt wirklich in mir?: Die Potenzialanalyse 

Beate Westphal: Eigentlich wär ich gern …: Wie Sie Ihre Talente zum Traumjob machen 

Volker Kitz & Manuel Tusch: Ich will so werden, wie ich bin – Für Selberleber 

Von Anschreiben bis Zeugnis
Das Anschreiben
Ein für alle Berufe geeignetes Muster-Anschreiben gibt es nicht. Hochschulabsolventen schießen sich bei ihrer Bewerbung mit ihrer Bewerbungsmappe oft unabsichtlich selbst aus dem Bewerberrennen. Es ist nicht immer leicht, die ausgesprochenen und unausgesprochenen Wünsche der Personalverantwortlichen zu erkennen und im Anschreiben zu formulieren. Weiter 
Der Lebenslauf
Neben dem Anschreiben ist der Lebenslauf der zweite wichtige Bestandteil einer Bewerbung. Entsprechend viel Sorgfalt sollten Sie bei der Erstellung Ihres Lebenslaufes walten lassen. Zeigen Sie, was Sie können! Weiter
Das Bewerbungsfoto
Auch wenn sich viele Menschen nicht für fotogen halten – bei einer Bewerbung werden sie um ein Bewerbungsfoto kaum herumkommen. Worauf ist zu achten? Weiter 
Das Vorstellungsgespräch
Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Herzlichen Glückwunsch, die erste Bewerbungshürde ist geschafft. Nun sollten Sie sich auch gründlich auf Ihr Vorstellungsgespräch mit dem Personaler vorbereiten. Weiter
Die Kleidung
Hochgesteckte oder offene Haare? Rock oder Hosenanzug? Mit Krawatte zum Vorstellungsgespräch oder ohne? Bei der Frage nach dem richtigen Outfit für das Vorstellungsgespräch sind sich viele Bewerber
unsicher. Weiter 
Schlips-Tipps
Nicht alle Unternehmen legen gleich viel Wert auf die Krawatte beim Vorstellungsgespräch. Doch wo es die Kleiderordnung erwartet, sollten schon Bewerber wissen, wie man sich einen vernünftigen Knoten bindet.
Weiter
Das Zeugnis
Ob Ausbildung, Praktikum oder Werkstudentenjob – wer berufliche Erfahrungen gesammelt hat, sollte sich über seine Tätigkeiten ein Zeugnis ausstellen lassen. Denn auf die Bewertung von anderen Arbeitgebern werfen Personaler ein besonders scharfes Auge. Weiter 
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Leichter getan als gesagt? – Rhetoriktrainerin Dr. Topf zum sprachlichen Auftritt. 
Verhalten auf Bewerbermessen 
Welche Soft Skills beherrsche ich? 
Arbeitsvertrag – Dos und Don’ts. 
Der erste Job und die Probezeit. 
Weitere Informationen zum Thema Bewerbung.
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