
Branche
Medical Devices, Health Care, Pharma
Produkte/Dienstleistungen
Weltweiter Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen.
Behandlungen: über 38 Mio. (Stand 31.12.2012)
Patienten: über 257.000 (Stand 31.12.2012)
Anzahl der Standorte
In über 3100 Dialysekliniken betreut Fresenius Medical Care weltweit Patienten in über 100 Ländern. Größte Standorte in Deutschland: Bad Homburg v.d.H., Schweinfurt, St. Wendel sowie internationale Standorte
Jahresumsatz
Weltweit 13,8 Mrd. US-Dollar (Stand 31.12.2012)
Anzahl der MitarbeiterInnen
Weltweit über 86.000 (Stand 31.12.2012)
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Kontinuierlicher Bedarf
Gesuchte Fachrichtungen
Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen (v. a. Maschinenbau, Verfahrens- und Kunststofftechnik, Elektrotechnik), aber auch Betriebswirtschaft, Humanmedizin, Informatik, Naturwissenschaften, Pflegeberufe, Rechtswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Für Ingenieure insbesondere Forschung & Entwicklung, Marketing, Produktion, Qualitätssicherung. Je nach Fachrichtung aber auch Einkauf, Logistik, Finanzen, Personal, Services & Infrastruktur, Recht, Vertrieb.
Einstiegsprogramme
Einarbeitungsprogramm bei Direkteinstieg, Graduate Development Programme
Mögliche Einstiegstermine
Ganzjährig
Auswahlverfahren
Telefoninterviews, Auswahlgespräche mit Fach- und Personalabteilung
Einstiegsgehalt
Marktgerecht, abhängig von Funktion und Qualifikation
Auslandstätigkeit
Bewerbung über die jeweilige Ausschreibung der Landesgesellschaft möglich
Angebote für StudentInnen
Praktika, Abschlussarbeiten, Werkstudententätigkeit
Ansprechpartner
Ihren Ansprechpartner finden Sie auf der jeweiligen Stellenausschreibung und unter karriere.fmc-ag.de
Anschrift
Personalmarketing
Else-Kröner-Straße 1
61352 Bad Homburg v.d.H.
Internet
karriere.fmc-ag.de
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Branche
Pharma
Produkte/Dienstleistungen
Die Novartis Pharma entwickelt, produziert und vertreibt ein umfangreiches Portfolio von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Spezialisiert ist sie auf die Therapiegebiete Herz-, Kreislauf-, Stoffwechsel- und Atemwegserkrankungen, Neurologie, Onkologie, Hämatologie, Augenheilkunde, Immunologie, Infektionskrankheiten und andere Indikationsgebiete. Die Novartis Pharma bietet Patienten, Ärzten und Gesundheitsorganisationen ein breites Angebot an innovativen, wirksamen und sicheren Medikamenten an. Mit ihren patentgeschützten verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen erfüllt sie wichtige medizinische Bedürfnisse.
Anzahl der Standorte
Deutschland: 2
Weltweit in 140 Ländern
Jahresumsatz
Deutschland: 1,5 Mrd. Euro (2011)
Weltweit 32,5 Mrd. US-Dollar (2011)
Anzahl der MitarbeiterInnen
Deutschland: ca. 2000
Weltweit: ca. 56.000
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Laufend
Gesuchte Fachrichtungen
Naturwissenschaften, Gesundheitsmanagement, Wirtschaftswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Medizinisch-wissenschaftlicher Bereich, Marketing, Vertrieb, Finanzen, Strategische Planung & Projekte, Gesundheitsökonomie
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg, Traineeprogramm inkl. Auslandsstation. Alle mit individuellen Training-on-the-Job Programmen und anschließender fortlaufender Mitarbeiterentwicklung, internationale Karriereperspektive
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Assessment Center & Einzelinterview
Einstiegsgehalt
Positions-/qualifikationsabhängig
Angebote für StudentInnen
Praktika, Diplomarbeiten – Informieren und bewerben Sie sich unter www.novartis.de/jobs_karriere 
Ansprechpartner
Alexandra Zölle
Anschrift
Roonstraße 25
90429 Nürnberg
Fon
0911 273-13176
Fax
0911 273-17176
E-Mail
alexandra.zoelle@novartis.com
Internet
www.novartis.de 
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von Dr. Dirk Harreus
Der Berufseinstieg in einem Pharma-Konzern – Was unterscheidet ihn vom Einstieg bei einem Start-up und welche Qualifikationen, fachlich wie menschlich, sind gefordert?
Start-up oder Pharmaunternehmen? Dr. Kathrin Heermeier hat nicht lange gezögert. Die 35-jährige Diplom-Biologin ist seit neun Monaten bei Aventis Pharma. Dort etabliert sie ein zellbiologisches Labor im Rahmen der Gruppe “Functional Genomics”. „Wir wollen Gene ausfindig machen, die als Ansatzpunkte bei der Behandlung bestimmter Krankheiten dienen können“, erklärt die junge Wissenschaftlerin ihre Tätigkeit. Sie und ihr Team wollen jedoch nicht nur Gene oder Proteine ermitteln, die eine krankhafte Rolle spielen. Bedeutung hat vor allem die Suche nach konkreten Lösungsansätzen, die dem Patienten einmal zu Gute kommen können. „Meine Aufgabe hier ist spannend – wir erkunden als Team wissenschaftliches Neuland und suchen für bestimmte Krankheiten des Menschen neue therapeutische Ansätze“, schildert die begeisterte Wissenschaftlerin ihre Motivation.
Herausforderung in der Arzneimittelforschung
Mit 65 000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von 16,1 Milliarden Euro gehört Aventis Pharma zu den „Top Ten“ der internationalen Pharmaunternehmen. Die deutsche Landesgesellschaft mit Sitz in Frankfurt erwirtschaftet mit rund 7400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Neben Wirkstoffproduktion, Fertigung sowie Marketing und Vertrieb sind Forschung und Entwicklung ein Investitionsschwerpunkt. Die Forschungszentren befinden sich in Bridgewater (USA), Frankfurt am Main und Paris. Als eines der wenigen Pharmaunternehmen in Deutschland betreibt der Konzern substanzielle biotechnologische Forschung. Aktuelle Projekte zur Entschlüsselung der genetischen Veranlagung für Krebs oder Herzinfarkt stellen nur zwei Beispiele der vielfältigen Herausforderungen für engagierte und qualifizierte Wissenschaftler im Bereich der Arzneimittelforschung dar.
Karriere mit einer hohen Dosis Teamgeist
Es liegt auf der Hand, dass wirksame Arzneimittel nur mit der Hilfe hoch qualifizierter Naturwissenschaftler, Mediziner und Informatiker entwickelt werden können. Ein zielgerichtet abgeschlossenes, sehr gutes Studium mit anschließender Promotion und PostDoc-Aufenthalt im Ausland, vorzugsweise in den USA, sind gute Voraussetzungen für den beruflichen Einstieg in der Forschung des Pharma-Unternehmens. „Doch Fachwissen alleine ist keine Garantie für den Erfolg“, erklärt Brigitte Fuchs, Leiterin der Human Resources Abteilung in Deutschland. Die Personalchefin weiter: „Die Entwicklung innovativer Arzneimittel in unserer Pipeline erfordert von den Wissenschaftlern neben hoher fachlicher Qualifikation und unternehmerischem Denken auch einen überdurchschnittlichen Enthusiasmus sowie eine gehörige Portion Kreativität und Teamgeist.“
Größe mit Vorzügen
Ein Unternehmen dieser Größenordnung bietet jungen Berufseinsteigern eine Vielzahl spannender Arbeitsplätze, die sich gerade in der Forschung und Entwicklung nicht wesentlich von kleinen Biotech-Unternehmen unterscheiden. Denn um wettbewerbsfähig zu sein, wird an allen Forschungsstandorten weltweit ein Umfeld geschaffen, das dem eines Biotech-Unternehmens entspricht. Dazu gehört auch die Förderung einer unternehmerischen, innovativen und teamorientierten Kultur. Gegenüber einem Start-up-Unternehmen werden den Mitarbeitern hierbei jedoch erheblich mehr Arbeitsplatzsicherheit und berufliche Entwicklungsperspektiven geboten. Mit den drei Unternehmensbereichen Forschung und Entwicklung, Produktion und Fertigung sowie Marketing und Vertrieb ist das Unternehmen derzeit weltweit in rund 70 Ländern vertreten und unterhält mehr als 100 Kooperationen mit führenden Universitäten, Pharma-Unternehmen, Bio-tech-Firmen und Kliniken. Für Berufseinsteiger der Natur- oder auch Wirtschaftswissenschaften, Medizin und Informatik eröffnen sich daher vielfältige Perspektiven einer möglichen Karriere im In- und Ausland. Das Arbeiten in internationalen Teams setzt sehr gute Fremdsprachenkenntnisse der Mitarbeiter – vor allem in Englisch – voraus. Auch aktuelles Fachwissen ist für den Einstieg und die kontinuierliche Ausübung einer wissenschaftlichen Tätigkeit unerlässlich. Vor diesem Hintergrund investiert das Unternehmen stetig in die Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeiter, was bei kleineren Unternehmen oft aus finanziellen Gründen nicht möglich ist.
Resümee
Stetig wachsende Zahlen von Bewerbern und persönlichen Gesprächen auf Kontaktmessen zeigen: Aventis Pharma ist ein innovatives Pharma-Unternehmen, das sich durchaus mit der Attraktivität von kleinen Start-up-Unternehmen messen kann und diesen gegenüber sogar noch einige wesentliche Vorteile bietet.
Zum Autor:
Dr. Dirk Harreus, Jahrgang 1969, studierte Biologie und Geologie an der Universität Heidelberg. Nach der Promotion an der Staatlichen Lehr- und Forschungsanstalt Rheinland-Pfalz wechselte er zu Aventis Pharma Deutschland in die Unternehmenskommunikation. Als Freier Publizist veröffentlichte er unter anderem das Buch „Gentechnologie – Fakten und Meinungen zum Kernthema des 21. Jahrhundert (Ullstein Verlag, 1999).
Weitere Informationen: www.aventis.com 
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Die Quereinsteigerin
Eine steile betriebswirtschaftliche Karriere als studierte Pharmazeutin? Für Petra Schäfer kein Problem. Die 50-Jährige ist seit 2003 Geschäftsführerin des Bereichs Marketing und Beschaffung in der Zentrale von dm-Drogeriemarkt. Wie sie ihr Fachwissen in diesem Umfeld einsetzt und welche Jobchancen die großen Drogeriemärkte heute für Pharmazieabsolventen bieten, erzählt sie im karriereführer-Interview. Die Fragen stellte André Boße.
Interview mit Petra Schäfer als PDF ansehen 
Zur Person Petra Schäfer
Petra Schäfer, 50, schloss 1989 ihr Pharmaziestudium an der Uni in Mainz ab. Schon als Studentin jobbte sie nebenher in einer Mainzer dm-Filiale. Direkt nach dem Studium übernahm sie die Filiale in Wiesbaden und anschließend drei Filialen in Mannheim und legte damit schnell die Basis für die weitere Karriere im Unternehmen.
Schon 1991 wurde sie Bezirksleiterin, wechselte in die Unternehmenszentrale zur Revision und arbeitete dann intern als Personalberaterin. Nach weiteren drei Jahren als Leiterin der Werbeabteilung stieß Petra Schäfer 1996 als Sortimentsmanagerin schließlich zum Ressort Marketing und Beschaffung. 1999 übernahm sie als Mitglied der Geschäftsleitung die Verantwortung für dieses Ressort und gleichzeitig die regionale Verantwortung für Filialen. Seit 2003 ist sie Geschäftsführerin Marketing und Beschaffung und somit hauptverantwortlich für das Gesamtsortiment sowie derzeit für 150 Filialen.
Zum Unternehmen
Prof. Götz W. Werner – Sohn einer Drogistenfamilie – gründete 1973 in Karlsruhe seinen ersten eigenen Drogeriemarkt. Kurz nach der Aufhebung der Preisbindung für Drogerieprodukte setzte er dabei auf das Discounterprinzip: günstige Preise und Selbstbedienung. Heute gibt es in Deutschland mehr als 1200 dm-Filialen; das Unternehmen betreibt zudem Märkte in Mittel- und Südosteuropa.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 erzielte das Unternehmen in Deutschland mehr als vier Milliarden Euro Umsatz, europaweit lag der Umsatz bei mehr als 5,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat insgesamt rund 23.000 Mitarbeiter, davon sind rund 1100 in der Zentrale in Karlsruhe angestellt. Gründer Götz Werner ist seit vielen Jahren auch politisch und sozial engagiert und gehört zu den Verfechtern eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Frau Schäfer, Sie sind studierte Pharmazeutin, doch Ihr Jobprofil als Geschäftsführerin Marketing und Beschaffung scheint auf den ersten Blick auf einen Betriebswirt zugeschnitten zu sein.
Stimmt, ein BWLer würde sich auf meiner Position sicherlich wohlfühlen. Ich hatte im Laufe der Karriere aber nie Probleme, weil ich im Unternehmen von Anfang an Möglichkeiten vorfand, mir betriebswissenschaftliches Zusatzwissen anzueignen. Vielleicht wäre es ein bisschen einfacher gewesen, wenn ich schon vorher einen BWL-Hintergrund gehabt hätte. Aber im Grunde hatte ich keine Schwierigkeiten, mir das Know-how im Laufe der Berufsjahre anzueignen.
Gibt es in Ihrer Position Aufgaben, die Sie als Pharmazeutin besser bewältigen können als ein BWLer?
Sicherlich weiß ich einfach mehr über die Produkte unseres Gesundheitssortiments. Wir verkaufen mittlerweile rund 600 nicht apothekenpflichtige Arzneimittel – Tendenz steigend. In meinem Beruf habe ich es häufig mit Industriepartnern zu tun, die mit neuen Produkten auf uns zukommen, die ich dann beurteilen muss. Und das kann ich als Pharmazeutin besser, denn ich kann mit meinem Fachwissen einschätzen, ob ein Präparat mit bestimmten Wirkstoffen den Preis, den die Industrie dafür verlangt, Wert ist oder nicht.
Sind die Vertriebler der Pharmaindustrie überrascht, wenn sie im Einkauf auf eine Pharmazeutin treffen?
Ich bin innerhalb des Unternehmens 1996 in den Einkauf gewechselt, und damals war das noch ungewöhnlich. Ich habe die Lieferanten mit Fragen überrascht, die vorher niemand gestellt hatte. Ich wollte wissen, wie sich dieses Produkt von jenem unterscheidet, was es mit der Dosierung auf sich hat und wie es tatsächlich wirkt. Interessanterweise waren die Lieferanten damals solche Fragen nicht gewohnt. Oberstes Gebot damals war noch: Stimmt der Preis oder nicht. Dabei sind die anderen Aspekte in unserer Branche enorm wichtig – was man daran sieht, dass heute auch andere Drogeriemärkte im Einkauf auf pharmazeutisches Fachpersonal setzen.
Woher nahmen Sie damals das Selbstbewusstsein, Ihre Position als Pharmazeutin im Einkauf auf diese ganz eigene Art zu interpretieren?
Es war mir einfach bewusst, dass es in unserer Branche nicht ausreicht, nur zu fragen, was ein Produkt kostet. Das ist ein Teil meiner Arbeit, ganz klar. Aber ich kann ein Produkt aus dem Bereich Gesundheit eindeutig besser vermarkten, wenn ich dem Kunden sagen kann, wozu es überhaupt da ist und welchen Nutzen es hat. Je mehr ich von dem Produkt verstehe, desto besser kann ich es erstens einordnen und zweitens zielgruppenorientiert dem Kunden nahebringen. Und genau darum geht es im Bereich Marketing und Beschaffung.
Wie hat sich der Stellenwert von Drogeriemärkten in den vergangenen Jahren geändert?
Die Kunden nehmen uns als kompetenten Anbieter von Gesundheitsprodukten außerhalb der Apotheken wahr. Für Produkte aus der medizinischen Zahn- und Körperpflege sind wir heute erste Anlaufstelle, wobei uns dabei die Änderungen im Gesundheitswesen zugutekommen. Die Leute kümmern sich heute viel mehr eigenverantwortlich um ihre Gesundheitsvorsorge. Sie sind informiert, anspruchsvoll und möchten trotzdem preiswert einkaufen. Und da bieten Drogeriemärkte ein sehr gutes Angebot.
Inwiefern bietet dieser Wandel Pharmazieabsolventen neue Jobchancen?
Wir stellen sehr gerne Einsteiger mit hoher pharmazeutischer Fachkompetenz ein – vor allem mit Blick auf die weiteren Entwicklungen auf dem Gesundheitsmarkt. Die Bedeutung des Themas Prophylaxe wird weiter steigen, und es werden die Drogeriemärkte erfolgreich sein, die von den Kunden als glaubhafte Einkaufsstätte wahrgenommen werden. Dazu gehört eine kompetente Beratung vor Ort – und hier setzen wir auf qualifizierte Mitarbeiter, die zum Beispiel die Drogisten in den Filialen in dieser Hinsicht weiterbilden.
Sie haben schon während Ihres Pharmaziestudiums in einer dm-Filiale gearbeitet. War das damals ein ganz normaler Nebenjob – oder ganz bewusst bereits ein erster Karriereschritt?
Es war neben dem Kellnern zunächst nur ein weiterer Nebenjob, der sich vor allem zeitlich wunderbar in mein Studium eingliedern ließ. Im Laufe der Zeit habe ich aber zu meiner Freude gemerkt, wie groß das Aufgabenspektrum in diesem Unternehmen ist. Wer hier weiterkommen möchte, muss die Chancen, die sich ergeben, selbstgestalterisch ergreifen. Entscheidend ist, beurteilen zu können, welche Entwicklungen in Zukunft für das Unternehmen relevant sein werden.
Nun haben Sie schon kurz nach dem Studium drei Filialen geleitet. Ihr Ratschlag für Absolventen naturwissenschaftlicher Fächer: Wie entwickelt man schon früh in der Karriere Führungsqualitäten?
Wissen Sie, Zutrauen veredelt den Menschen. Ich hatte von Beginn an die Maxime: Behandle deine Mitarbeiter so, wie du behandelt werden möchtest. Gib ihnen den Raum, eigene Ideen einzubringen, und erkläre ihnen, warum diese für das Unternehmen nachhaltig sinnvoll sind oder nicht. Ich bin selber ein Mensch, der nur ungern auf jemanden trifft, der mir sagt, was zu tun ist. Ich steuere gerne selber – und gebe diesen Raum auch meinen Mitarbeitern.
Haben Sie für diesen Führungsstil einen Mentor oder eine Mentorin gehabt?
Es ist eher die Summe aus Beobachtungen. Ich hatte als Schülerin den Wunsch, Apothekerin zu werden, und habe eine entsprechende Ausbildung absolviert. Doch dann habe ich mir diesen Beruf sehr genau angeschaut und entdeckt, dass mir in allen Jobs für Apothekerinnen ohne Approbation die Vielfalt fehlte, die ich mir schon immer für meinen Beruf gewünscht hatte. Ich konnte mir zum Beispiel nicht vorstellen, in einem Krankenhaus zu arbeiten – das war mir zu behördlich. Und als angestellte Apothekerin wollte ich auch nicht arbeiten. Daher habe ich eine Karriere mit der Option gestartet, mithilfe meines pharmazeutischen Fachwissens auch unternehmerisch tätig zu sein.
Vermissen Sie die Arbeit in den Laboren, das Experimentieren und Zusammenmischen?
Nein, gar nicht, denn das Potenzial, experimentieren zu dürfen, ist hier im Unternehmen größer als in jedem Labor. Was ich hier täglich erleben darf, ersetzt problemlos die Freude, die ich während des Studiums an der Laborarbeit hatte.
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Der Biologe
Wolfgang Plischke hat Biologie studiert und ist heute Vorstandsmitglied bei Bayer. Im karriereführer spricht er über seine Aufgaben, die Bedeutung des Umweltschutzes in seinem Unternehmen und die Anforderungen, die bei Bayer an Hochschulabsolventen gestellt werden. Die Fragen stellte Christiane Martin.
Zur Person Wolfgang Plischke
Wolfgang Plischke wurde 1951 in Stuttgart geboren. Nach dem Abschluss seines Biologiestudiums an der Universität Hohenheim stieg er 1980 bei der Bayer-Tochtergesellschaft Miles Diagnostics ein. 1995 wurde er Geschäftsführer der Bayer Yakuhin Ltd. in Japan mit der Verantwortung für die Geschäftsfelder Pharma und Consumer Care. Im Jahr 2000 wurde Wolfgang Plischke Leiter des Geschäftsbereichs Pharma in Nordamerika und 2002 übernahm er die Leitung des Geschäftsbereichs Pharma der Bayer AG. In dieser Funktion verantwortete er das weltweite Pharmageschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.
Wolfgang Plischke gehört seit dem 1. März 2006 dem Vorstand von Bayer an. Er ist verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt und betreut die Region Asien/Pazifik. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA). Wolfgang Plischke ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Zum Unternehmen
Bayer AG wurde 1863 im Wuppertaler Stadtteil Barmen gegründet und ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Es hat seinen Hauptsitz in Leverkusen und besteht aus über 350 Gesellschaften mit 108.600 Mitarbeitern.
Mit der Ausrichtung auf das Leitbild „Bayer: Science For A Better Life“ konzentriert Bayer seine Aktivitäten in drei weitgehend eigenständig operierenden Teilkonzernen: HealthCare, Crop- Science und MaterialScience. Sie bieten Zugang zu wichtigen globalen Wachstumsmärkten und werden von Servicegesellschaften unterstützt. Bayer investierte im Jahr 2008 rund 2,7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2008 erzielte Bayer einen Umsatz von 32,9 Milliarden Euro.
Herr Dr. Plischke, Sie sind als Bayer- Vorstandsmitglied unter anderem verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt. Was genau ist Ihre Aufgabe?
Bayer ist ein Erfinderunternehmen, das stark auf Innovationen setzt. Ich kümmere mich insbesondere darum, in den genannten Bereichen die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich Bayer nachhaltig erfolgreich entwickeln kann. Es geht beispielsweise darum, welche Projekte wir mit unserem Forschungs- und Entwicklungsbudget in Höhe von 2,9 Milliarden Euro vorantreiben. Oder um die Frage, wie wir unser Netzwerk an Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten weiterentwickeln. Darüber hinaus ist die Personalentwicklung von Wissenschaftlern ein zentrales Thema. Regional obliegt mir im Vorstand von Bayer die Verantwortung für die Wachstumsregion Asien/Pazifik.
Hat Ihre heutige Aufgabe noch etwas mit Ihrer ursprünglichen Ausbildung zum Biologen zu tun?
Auf den ersten Blick mag dies nicht so aussehen – bei genauer Betrachtung hat eine naturwissenschaftliche Ausbildung aber durchaus viele Vorteile: Biologie als Wissenschaft ist in allen Teilen von Bayer präsent – im Bereich Pharma, im Pflanzenschutz oder der Pflanzenbiotechnologie liegt das klar auf der Hand. Aber selbst bei Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, biotechnologischen Industrieprozessen oder Umweltaspekten kommt mir meine Ausbildung zugute. Und ein naturwissenschaftliches Studium hat noch einen weiteren Vorteil – es leitet an, sehr analytisch zu denken, den Dingen auf den Grund zu gehen und Zusammenhänge infrage zu stellen.
Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Manager braucht?
Exzellente Sachkenntnisse sind sicherlich eine Voraussetzung, reichen alleine aber nicht aus. Von unseren Führungskräften verlangen wir ebenso ein souveränes Führungsverhalten und kommunikative Kompetenz wie auch die Eigenschaft, zuhören zu können. Wir brauchen auch „Querdenker“, die Möglichkeiten in Betracht ziehen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mögen. Bei unseren Spitzenkräften spielt aber auch die Begeisterungsfähigkeit eine große Rolle: Sich selber und im Folgenden auch andere von einer bahnbrechenden Technologie oder einem neuen Forschungsprojekt überzeugen zu können, ist gerade in einem Unternehmen, das auf innovative Ideen setzt, unabdingbar.
Was genau erwarten Sie von einem Hochschulabsolventen, der bei Bayer einsteigen und Karriere machen will?
Für uns sind fachliche Qualifikation, Erfahrungen und individuelle Fähigkeiten der einzelnen Bewerber ausschlaggebend. Er oder sie muss auf die ausgeschriebene Stelle und ins Team passen. Wir erwarten daher neben guten Uni- oder FH-Abschlüssen, dass die jungen Nachwuchskräfte mit Blick auf Einsatzbereich und Einsatzland flexibel sind, dass sie gerne in einem Team arbeiten, Veränderungen als Chance begreifen und sich beruflich und persönlich weiterentwickeln wollen.
Wie bildet Bayer seine Nachwuchskräfte fort?
Neben den klassischen und berufsspezifischen Fortbildungsseminaren setzen wir vor allem auf verschiedene Instrumente der Personalentwicklung. Dazu gehören das regelmäßige Feedback und der Austausch mit dem Vorgesetzten über die individuelle Performance und die daraus resultierenden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung von Kompetenzen und Fähigkeiten. Hinzu kommen Assessment und Devel – opment Center. Nach deren Abschluss wird mit den Nachwuchskräften ein Maßnahmenkatalog mit individuell zugeschnittenen Entwicklungsmaßnahmen erarbeitet. Coaching und Mentoring tragen bei Bayer ebenfalls dazu bei, die Mitarbeiter in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern.
Trotz globaler Finanzkrise – viele Unternehmen suchen immer noch gut ausgebildete Fachkräfte. Gilt das auch für Bayer?
Ja, denn wir setzen auf qualifizierte Mitarbeiter in allen Bereichen. Wir werden voraussichtlich im laufenden Jahr in Deutschland 100 bis 150 Hochschulabsolventen einstellen. Bevorzugte Gebiete sind Natur- und Ingenieurwissenschaften, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Außerdem bieten wir insgesamt etwa 500 Praktikumsplätze an – davon etwa 100 Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten. Hinzu kommen rund 20 Traineeplätze in vier verschiedenen Programmen. Darüber hinaus werden nach den Sommerferien an unseren deutschen Standorten etwa 800 Schulabgänger eine Berufsausbildung aufnehmen.
Bayer veröffentlicht – wie viele Unternehmen in Deutschland – jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht. Der letzte ist für das Jahr 2008 und umfasst 112 Seiten. Können Sie drei zentrale Aussagen daraus wiedergeben?
Sehr gerne. Erstens: Unsere Produkte und Dienstleistungen liefern Lösungsbeiträge, um den großen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen: der Ernährung, der wachsenden Weltbevölkerung, der Gesundheitsversorgung einer alternden Gesellschaft und dem fortschreitenden Klimawandel. Zweitens: Wir wollen nachhaltig erfolgreich sein, indem wir langfristige Strategien verfolgen – bei Produkten, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden, in Bezug auf Investitionen in die Zukunft und im Hinblick auf gesellschaftliche Akzeptanz. Drittens: Ein Schwerpunkt unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten ist der Klimaschutz und der Umgang mit den Folgen des Klimawandels.
Und was genau tut Bayer speziell für den Klimaschutz?
Als eines der ersten Unternehmen startete Bayer Ende 2007 ein umfassendes Klimaprogramm. Dafür stellen wir bis 2010 eine Milliarde Euro zur Verfügung. Der Vermeidung von Kohlendioxidemissionen dient beispielsweise das „EcoCommercial Building“ – ein an die verschiedenen Klimazonen anpassbares Konzept für Null-Emissionsgebäude von Unternehmen oder auch sozialen Einrichtungen. Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist der „Bayer Climate Check“, der umfassend das Kohlendioxid- Einsparpotenzial in der industriellen Produktion identifiziert. Unsere Stressresistenzforschung hat darüber hinaus zum Ziel, die Folgen des Klimawandels abzumildern: Pflanzen sollen gegen Hitze und Dürre widerstandsfähiger gemacht und Ernten somit gesichert werden.
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Der Professor
Ludwig Georg Braun ist seit 1972 Vorstandsmitglied des Pharma- und Medizinartikelherstellers B. Braun Melsungen. Im karriereführer spricht der Bankkaufmann, der sowohl Ehrendoktor als auch Ehrenprofessor ist, warum Querdenken manchmal von Vorteil ist und was man für eine erfolgreiche Karriere braucht. Die Fragen stellte Christiane Martin.
Zur Person Prof. Dr. h.c. Ludwig Georg Braun
Ludwig Georg Braun wurde 1943 in Kassel geboren. Hier absolvierte er das Abitur und eine Lehre zum Bankkaufmann. Es folgten praktische betriebswirtschaftliche Studien in Großbritannien und den USA. Von 1968 bis 1971 arbeitete er in der Nähe von Rio de Janeiro in der Geschäftsleitung eines brasilianischen Unternehmens mit 1600 Mitarbeitern, der heutigen Tochtergesellschaft Laboratórios B. Braun S.A. Hier baute er das Exportgeschäft innerhalb Lateinamerikas auf.
1972 kehrte Ludwig Georg Braun nach Europa zurück und trat in die B. Braun Melsungen AG ein; seit 1977 trägt er die kaufmännische Gesamtverantwortung für das Unternehmen. Er war zunächst Vorstandssprecher, später wurde er Vorstandsvorsitzender.
Neben zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist er auch Präsident des Deutschen Industrieund Handelskammertages (DIHK). Er trägt die Doktorehrenwürde der Universität Freiburg und den vom Land Hessen verliehenen Titel des Professors. Ludwig Georg Braun ist verheiratet und Vater von fünf Kindern.
Herr Professor Braun, was halten Sie von Querdenkern?
Querzudenken heißt, den Mut zu haben, auch einmal andere, neue Wege zu gehen und das, was man tut, kontinuierlich zu hinterfragen – auf der Suche nach besseren und vielleicht effizienteren Lösungen. In diesem Sinne sind Querdenker bei B. Braun gerne gesehen, weil sie im Team mit Kollegen zu guten Lösungen kommen.
Und sind Sie selbst einer? Die außergewöhnliche Architektur der B.-Braun-Konzernzentrale lässt fast darauf schließen.
Die moderne Werkanlage von B. Braun im nordhessischen Melsungen ist für mich Ausdruck der Verantwortung, die wir als Unternehmerfamilie für die Region übernehmen. Die Architektur symbolisiert die Unternehmenskultur auf besondere Weise: Hier wird zum Beispiel deutlich, was wir mit Werten wie Innovation und Transparenz meinen.
Und innen? Wie sieht es da aus? Gibt es im Unternehmen B. Braun Projekte, bei denen „quergedacht“ wurde?
Wichtig ist mir, dass wir nicht nur in einer modernen „Hülle“ arbeiten, sondern dass wir auch im Inneren moderne Arbeitskonzepte praktizieren. Mit dem Bürokonzept 2010 lösen wir die Bindung des Mitarbeiters an einen nur für ihn persönlich reservierten Schreibtisch. Unser modernes Computernetzwerk ermöglicht es, jeden Tag einen anderen Arbeitsplatz zu wählen. Dies hat einen intensiven Austausch mit allen Teamkollegen zur Folge. Jeder erfährt sehr viel über die Aufgaben der anderen, kann sich dadurch stärker einbringen und sein Wissen vermehren. Auch das steht hinter unserem Unternehmensclaim „Sharing Expertise“.
Ist Querdenken Ihrer Meinung nach eine Eigenschaft, die auch Hochschulabsolventen mitbringen sollten, wenn sie bei B. Braun einsteigen wollen?
Wenn man neu in ein Unternehmen einsteigt, geht es zunächst darum, die Unternehmenskultur zu entdecken und ein Teil von ihr zu werden. Wir wünschen uns selbstständige Mitarbeiter, die konstruktiv an den gemeinsamen Zielen mitarbeiten. Querdenken im Sinne eines kritischen Hinterfragens kann da nützlich sein.
Was müssen sie denn noch können?
B. Braun ist in über 50 Ländern der Erde tätig. Neben den fachlichen Kenntnissen setzen wir da natürlich möglichst vielfältige Sprachkenntnisse voraus und gerne auch Erfahrungen mit anderen Kulturen. Die interkulturelle Kompetenz wird immer wichtiger, da das Geschäft außerhalb Deutschlands beziehungsweise Europas stetig an Bedeutung gewinnt. In allen Funktionen ist die Bereitschaft, im Team zu arbeiten, unerlässlich. Der offene und regelmäßige Austausch mit den Kollegen fördert kreative Lösungen. Und last but not least: Die Arbeit bei B. Braun soll Spaß machen.
Spüren Sie den von vielen prognostizierten Fachkräftemangel in Deutschland?
Ja, den spüren auch wir. Er spiegelt sich insbesondere in den technischen Berufsbildern wider, bei den Industriemechanikern, Elektronikern, Pharmakanten, Medizintechnikern und Ingenieuren. Noch schwieriger ist es bei Fachkräften mit Berufserfahrung. Zum Teil herrscht aber auch Mangel in Managementebenen bei kaufmännischen und naturwissenschaftlichen Fachkräften sowie bei den technischen Ausbildungsberufen.
Was tun Sie dagegen?
Wir bilden zunehmend selbst aus und investieren entsprechend in die Ausbildung. Zurzeit planen wir den Bau einer neuen modernen Ausbildungswerkstatt. Und wir werben mit dem, was B. Braun zu einem sehr interessanten Arbeitgeber macht: mit unserer modernen Arbeitswelt, mit den attraktiven Traineeprogrammen, den Karrieremöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven innerhalb unserer internationalen Organisation, mit unserem breit gefächerten Weiterbildungsangebot und unseren Sozialleistungen. Wir zeigen potenziellen Kandidaten unser umfassendes familienfreundliches Programm „B. Braun for Family“, das es ihnen erleichtern soll, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Und damit sich Studierende vor Ort davon überzeugen können, laden wir sie ein, uns vor Ort kennenzulernen. Auch Praktika und Diplomarbeiten ermöglichen einen ersten, wichtigen Kontakt. Wer B. Braun kennenlernt, sieht schnell, dass die Werteorientierung, welche unsere Unternehmenskultur kennzeichnet, das sozial-gesellschaftliche Engagement und die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern B. Braun zum attraktiven Arbeitgeber machen.
B. Braun plant in den nächsten drei Jahren 1,4 Milliarden Euro in die Erweiterung der Produktion zu investieren. Welches ist dabei Ihrer Meinung nach das innovativste Projekt?
Innovation ist einer der Kernwerte von B. Braun. Nur mit innovativen Produkten werden wir weiterhin so erfolgreich sein wie bisher in unserer 170-jährigen Geschichte. Es fällt mir schwer, den Innovationsgrad der Projekte miteinander zu vergleichen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass wir unsere Fertigungen weiter modernisieren durch neue Technologien, die in unserem eigenen Sondermaschinenbau entwickelt wurden. Von Anfang an haben wir unsere Mitarbeiter in diese Prozesse eingebunden und gemeinsam mit ihnen Qualifizierungsprojekte entwickelt. Trotz aller Internationalität sind wir übrigens stolz darauf, dass wir etwa die Hälfte des Betrags am Standort Deutschland investieren.
B. Braun Melsungen AG
Den Grundstein für das bis heute familiengeführte Unternehmen B. Braun legte 1839 der Apotheker Julius Wilhelm Braun in Melsungen, einem Luftkurort in Nordhessen. Sein Sohn Bernhard Braun begann 1864 mit der Produktion von Pflastern und Migränestiften und ließ drei Jahre später die Firma B. Braun ins Handelsregister eintragen.
Von da an wuchs das Unternehmen stetig. Im Jahr 1939 hatte es bereits 500 Mitarbeiter. Der Umsatz stieg bis ins Jahr 1964 bei etwa 1700 Mitarbeitern auf 50 Millionen DM. 1976 kaufte B. Braun das Unternehmen Aesculap aus Tuttlingen und hat heute weltweit 36.000 Mitarbeiter, die 2007 über drei Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Produkten für Anästhesie, Intensivmedizin, Kardiologie, extrakorporale Blutbehandlung und Chirurgie erwirtschafteten.
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Branche
Chemie, Pharma
Produkte/Dienstleistungen
Der Unternehmensbereich Pharma umfasst innovative rezeptpflichtige Arzneimittel sowie Produkte für die Selbstmedikation.
Der Unternehmensbereich Chemie bietet Spezialprodukte für die Elektronik-, Farb-, Kosmetik-, Lebensmittel-, Pharma- und Biotech-Industrie.
Anzahl der Standorte
Hauptsitz in Darmstadt, Standorte in über 60 Ländern weltweit
Jahresumsatz
Gesamterlöse in Höhe von 9,3 Mrd. Euro im Jahr 2010
Anzahl der MitarbeiterInnen
Rund 10.000 im Inland, rund 40.000 weltweit
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Rund 150 jährlich
Gesuchte Fachrichtungen
Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, IT
Einsatzmöglichkeiten
Forschung & Entwicklung, Technik, Produktion, Analytik, Marketing, Vertrieb, Controlling u.v.m.
Einstiegsprogramme
Traineeprogramme im Inhouse Consulting sowie Accounting & Controlling; Doktorarbeiten, PostDoc, Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Interviews oder Assessment Center
Einstiegsgehalt
Abhängig von der Position
Auslandstätigkeit
Möglich
Angebote für StudentInnen
In Darmstadt stehen jährlich rund 400 Praktikumsplätze und 100 Abschlussarbeitsthemen zur Verfügung. Voraussetzung für einen Praktikumsplatz sind üblicherweise mindestens vier absolvierte Studiensemester. Werkstudenten werden von uns in Darmstadt oder Gernsheim in der Produktion, im Lager oder im Büro eingesetzt.
Ansprechpartner
HR Direktberatung
Anschrift
Frankfurter Straße 250
64293 Darmstadt
Fon
06151 723338
E-Mail
hr-direktberatung@merck.de
Internet
www.come2merck.de 
facebook.com/MerckKarriere 
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Unternehmensgeschichte
CTcon ist die Top-Managementberatung für Unternehmenssteuerung und als kompetenter Partner großer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie bedeutender öffentlicher Institutionen etabliert. Zu unseren Klienten zählt mehr als die Hälfte der im DAX-30 notierten Konzerne. Auf unsere langjährige, branchenübergreifende Expertise setzen Kunden aller Branchen, insbesondere aus Chemie, Energie, Finanzdienstleistungen, Handel, Logistik, Pharma, Public Sector, Telekommunikation und Verkehr.
CTcon bietet fundierte Expertise in den Geschäftsfeldern Managementberatung und -training. In der Beratung entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden strategiekonforme Ansätze zur Unternehmenssteuerung und begleiten sie bei der maßgeschneiderten Umsetzung in Prozesse, Instrumente, Systeme und Anreizmodelle. Unser Leistungsspektrum reicht von der Analyse und Konzeption bis zur Implementierung. Im Geschäftsfeld Managementtraining bietet CTcon die Entwicklung und Durchführung unternehmensspezifischer Qualifizierungsmaßnahmen, die Führungskräfte nachhaltig zu substanziellen Veränderungen bewegen und befähigen.
Anzahl der Standorte in Deutschland
Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, München, Vallendar
Mitarbeiterförderung
Begleitung und Unterstützung durch persönlichen Coach; interne und externe Qualifizierungsprogramme zur Vermittlung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen; zusätzliche individuelle Fördermaßnahmen.
Tätigkeitsbereiche
Managementberatung, Managementtraining
Anforderungsprofil
Ausgezeichnete akademische Leistungen, ökonomischer Hintergrund, sehr gute analytische Fähigkeiten, unternehmerisches Denken, hohe Kommunikationsfähigkeit, Überzeugungskraft, Teamgeist und gute Laune
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg
Ansprechpartner
Anna Schänzel
Recruiting und Personalmarketing
Anschrift
Burggrafenstraße 5a
40545 Düsseldorf
Fon
0211 577903-61
Fax
0211 577903-20
E-Mail
recruiting@ctcon.de
Internet
www.ctcon.de
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Branche
Pharma -und Biotechnologie
Produkte/Dienstleistungen
Vetter ist ein unabhängiger internationaler Spezialist für die aseptische Abfüllung von Spritzen, Karpulen und Vials
Anzahl der Standorte
2 in Deutschland: Ravensburg und Langenargen, 1 in USA: Chicago
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 2800
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 120, aufgrund unseres kontinuierlichen Wachstums haben wir laufenden Bedarf an Praktikanten, Hochschulabsolventen und Young Professionals.
Gesuchte Fachrichtungen
Naturwissenschaften (Pharmazie, Chemie, Biotechnologie, Biologie), Ingenieurwissenschaften (Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau und Informatik), Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik)
Einsatzmöglichkeiten
Technischer, pharmazeutischer und kaufmännischer Bereich
Einstiegsprogramme
Traineeprogramm oder Direkteinstieg durch Training-on-the-Job. Wir bieten eine strukturierte Einarbeitung sowie bereichsübergreifende Prozesstrainings.
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Systematische Analyse der Bewerbungsunterlagen, Assessment Center, Einzelgespräche mit Mitarbeitern aus HR und der Fachabteilung
Einstiegsgehalt
Abhängig von Qualifikation und Tätigkeit
Auslandstätigkeit
Möglich
Angebote für StudentInnen
Praktika, Werkstudententätigkeit, Abschlussarbeiten
Unsere Karriere-Website www.vetter-pharma.com/karriere
informiert Sie über Ihre Perspektiven bei uns!
Ansprechpartner
Human Resources Rekrutierungsteam
Anschrift
Schützenstraße 87
88212 Ravensburg
Fon
0751 3700-1170
Fax
0751 3700-4022
E-Mail
personal@vetter-pharma.com
Internet
www.vetter-pharma.com/karriere 
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Branche
Pharma
Produkte/Dienstleistungen
Innovative, verschreibungspflichtige Medikamente, Impfstoffe, Medizinprodukte, Generika, Consumer Healthcare und Tiergesundheit
Anzahl der Standorte
Frankfurt am Main, Berlin, Köln, Neu-Isenburg und Hallbergmoos, weltweit in über 100 Ländern präsent
Jahresumsatz
In Deutschland 4,7 Mrd. Euro (2011), weltweit 33,4 Mrd. Euro (2011)
Anzahl der MitarbeiterInnen
In Deutschland ca. 9200, weltweit ca. 110.000
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 30 p. a.
Gesuchte Fachrichtungen
Naturwissenschaften, Medizin, Ingenieurwissenschaften und BWL
Einsatzmöglichkeiten
F&E, Arzneimittelzulassung/Medizinische Abteilung, Wirkstoffproduktion & Arzneimittelfertigung, Ingenieurtechnik/Prozessentwicklung, Qualitätskontrolle/-sicherung, Einkauf/Logistik, M&V (Berlin), Controlling, Informatik, Personal, Kommunikation
Einstiegsprogramme
Individuelle Einarbeitung, Traineeprogramme, Training-on-the-Job
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Prüfung der Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräche mit Fach- und Personalabteilung, Assessment Center bei Traineeprogrammen
Einstiegsgehalt
Positionsabhängig, marktkonform
Auslandstätigkeit
Möglich, bitte direkt über www.sanofi-aventis-job.com bewerben
Angebote für StudentInnen
- Praktika: mindestens 6 Wochen, freiwilliges Praktikum bis zu 3 Monaten, Pflichtpraktikum bis zu 6 Monaten, Vergütung ab 500 Euro pro Monat
- Abschlussarbeiten: Dauer laut Studienordnung, gewünschte Themenvorschläge bitte angeben, Vergütung ab 750 Euro pro Monat
- Generell: variable Eintrittstermine, Bewerbungsvorlauf 3 bis 4 Monate
- Werkstudenten: Beschäftigung während Semesterferien, Vergütung ab 2150 Euro pro Monat, Bewerbungen bitte nur auf geschaltete Stellenanzeige
Ansprechpartner
Recruitment Center
Anschrift
Industriepark Höchst, Geb. K703
65926 Frankfurt am Main
Fon
069 305-21288
Fax
069 305-18523
Internet
www.sanofi.de/karriere
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Branche
Pharmazeutische Industrie
Produkte/Dienstleistungen
Forschung & Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Arzneimitteln
Anzahl der Standorte
Inland: Berlin
Niederlassungen in 31 osteuropäischen und asiatischen Ländern
Jahresumsatz
1,1 Mrd. Euro in 2009
Anzahl der MitarbeiterInnen
Weltweit rund 4800 Mitarbeiter
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Ca. 25 pro Jahr
Gesuchte Fachrichtungen
- Naturwissenschaften (v. a. Pharmazie, Humanmedizin, Lebensmittel-/chemie)
- Ingenieure (v. a. Pharmatechnik)
- Wirtschaftsinformatik
- Wirtschaftswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Forschung & Entwicklung, Medizin & Forschung, Marketing, Arzneimittelzulassung, Produktion, Qualitätskontrolle/-sicherung, Technik, Finanzen, Personal
Einstiegsprogramme
Traineeprogramme, Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Interviews mit Fach- und Personalabteilung Auswahlverfahren
Einstiegsgehalt
N. V. und positionsabhängig
Angebote für StudentInnen
Praktika, Betreuung von Abschlussarbeiten (Diplom, Master, Bachelor)
Anschrift
Glienicker Weg 125
12489 Berlin
Internet
www.berlin-chemie.de 
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