Interview mit Peter Pfaff
Peter Pfaff ist Konzeptmanager bei B. Braun und verantwortlich für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, die das Image des Unternehmens als Ansprechpartner für multiresistente Erreger (MRE) stärken. Über die gefährlichen Keime und darüber, wie man sie bekämpfen kann, sprach mit ihm Christiane Siemann.
Herr Pfaff, „MRE – der schleichende Tod“ heißen dramatische Schlagzeilen. Wie entstehen multiresistente Erreger?
Der Hauptgrund der Entstehung liegt in der Verwendung von zu vielen oder falschen oder zu kurz verabreichten Antibiotika. Neben dem unkritischen Einsatz von Antibiotika ist häufig auch die Umsetzung der prophylaktischen Hygienemaßnahmen in Kliniken nicht optimal. Multiresistente Erreger werden zum Problem bei Kranken und abwehrgeschwächten, insbesondere älteren Menschen oder bei Frühgeburten. Auch Patienten mit Verletzungen, Operationen, chronischen Wunden, invasiven Maßnahmen wie Kathetern oder Sonden bedürfen besonderer Schutzmaßnahmen. Dringen die Erreger in den Körper ein, sind die Therapiemaßnahmen sehr begrenzt, und es kann zu dramatischen Infektionsverläufen kommen.
Wie sehen die Folgen aus?
Am meisten Sorgen macht uns der MRSA, der multiresistente Staphylococcus aureus. Man geht davon aus, dass 30 Prozent aller Erwachsenen zeitweise besiedelt sind. Dies ist für den gesunden Organismus eigentlich kein Problem. Auf der Körperoberfläche sind diese Bakterien durch gezielte sogenannte Sanierungsmaßnahmen relativ einfach zu entfernen. Im Körper verursachen sie allerdings Wund-, Atemwegs- oder Harnwegsinfektionen oder eine Blutvergiftung. Nach Schätzungen befinden sich in deutschen Krankenhäusern jährlich über 130.000 Patienten mit MRSA. Davon haben rund 38.000 die Besiedlung im Krankenhaus erworben, mehr als ein Drittel von ihnen sind diesbezüglich behandlungsbedürftig. Eine MRSA-Infektion erhöht das Risiko, bei einem Klinikaufenthalt zu sterben, um den Faktor 2,7. Erst dramatische Fälle, wie der Tod der Frühgeborenen in Mainz oder Bremen, führten zu Reaktionen auf der politischen Ebene und der Festschreibung entsprechender Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz.
Warum engagiert sich B. Braun in MRE-Projekten?
MRE gehören zu den häufigsten Komplikationen medizinischer Behandlungen. Für Kliniken und Heime entstehen immense betriebswirtschaftliche Kosten: Personalkosten für Sanierungsmaßnahmen fallen an sowie Kosten für Sanierungsprodukte, Desinfektion und Schutzkleidung. Zudem erhöhen MRSA-Infektionen die Krankenhausverweildauer. Große Probleme kann aber niemand für sich allein lösen – und multiresistente Erreger sind ein großes Problem. Wir wollen aufzeigen, dass abgestimmte Vorgehensweisen, offene und ehrliche Kommunikation sowie systematisches Hygienemanagement zum Erfolg führen können. Daher unterstützen wir Kliniken, Gesundheitsämter und andere Institutionen beispielweise mit der Erfahrung aus vielen Projekten und Schulungsmaßnamen. Durch Kooperationen mit Krankenkassen und auch Wettbewerbern wollen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um gemeinsam den Kampf gegen MRSA zu gewinnen.
Wie kann man den Keim abwehren?
Unser Ansatz: Die Keime müssen bekämpft werden, bevor sie die Möglichkeit haben, in den Körper einzudringen. Der erste Schritt: umfassende Aufklärung, wie das Hygienemanagement gestaltet sein sollte, um den Keim, wenn er vorhanden ist, zu eliminieren. Das Personal muss geschult werden, denn wenn der Keim vorhanden ist, kann er auf andere Patienten, das Krankenhauspersonal und Angehörige übertragen werden, die ihn dann wieder weitergeben. Die Sanierung des Keims ist im Prinzip relativ leicht: Nach sieben Tagen spezifischer Behandlung kann ein Mensch MRSA-frei sein. Zudem haben wir ein System auf der Basis des Wirkstoffs Polyhexanid (PHMB) entwickelt, mit dem ein MRSA-Träger von Kopf bis Fuß saniert werden kann. Es ist besonders hautfreundlich und hat einen nachgewiesenen antimikrobiellen Barriereeffekt bis zu 24 Stunden.
Welche Rolle spielen Naturwissenschaftler bei der Entwicklung?
Ein solches Produkt, wie ein Desinfektionsmittel oder ein Arzneimittel mit seinen gesamten Therapiemöglichkeiten, entsteht immer in der Zusammenarbeit von Chemikern, Medizinern, Biologen, Hygienikern, Pharmakologen und Toxikologen. Von der Forschung bis zur Produktentwicklung über die Auswahl und Formulierung des Wirkstoffs bis zu den klinischen Studien sind viele unterschiedliche naturwissenschaftliche Disziplinen beteiligt.
Über B. Braun
Das Unternehmen mit Sitz im nordhessischen Melsungen hilft durch Wissensaustausch, Therapien und Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen zu verbessern und die Sicherheit von Patienten, Ärzten und Pflegepersonal zu erhöhen. 2011 erwirtschafteten 44.000 Mitarbeiter in rund 50 Ländern mit Produkten und Dienstleistungen 4,6 Milliarden Euro.
www.bbraun.de
Multiresistente Erreger (MRE)
Als Multiresistenz bezeichnet man in der Medizin eine Form der Antibiotikaresistenz, bei der Bakterien oder Viren gegen mehrere verschiedene Antibiotika unempfindlich sind. MRE gehören zu den häufigsten Komplikationen medizinischer Behandlungen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit treten in Deutschland jährlich schätzungsweise 400.000 bis 600.000 Fälle auf.
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Dr. Patrick Zerrer, 31, hat Werkstoffwissenschaften studiert und arbeitet heute als Gruppenleiter bei Bosch Solar Energy. Hier sind er und seine Mitarbeitern für die Material- und Prozessentwicklung bei kristallinen Solarmodulen verantwortlich.
Von Patrick Zerrer
Schon in der Schule haben mir die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer am meisten Spaß gemacht. Durch ein Praktikum am Max-Planck-Institut für Metallforschung habe ich die Werkstoffwissenschaft für mich entdeckt – das Fach, das ich dann auch in Stuttgart studierte. Schon als Werkstudent hatte ich Kontakt zum Unternehmen Robert Bosch und wusste daher von der Möglichkeit, auch dort als Doktorand angestellt zu werden. Also bewarb ich mich auf eine Stelle für Lotmaterialentwicklung und bekam sie auch.
Auf der Suche nach neuen Herausforderungen bin ich danach zur damals jüngsten Bosch-Tochter, der Bosch Solar Energy, gekommenn. In einer kleinen Abteilung für die Pilotmodulproduktion wurde ein Spezialist für die Verlötung von Solarzellen gesucht. Meine Aufgabe ist es, verschiedene Verfahren zu optimieren, zu erproben und neue Methoden zu entwickeln. Parallel sollte ich ein Team für den ganzen Bereich der elektrischen Verschaltung aufbauen. Seit Kurzem leite ich nun diese Gruppe zur Materialentwicklung im Solarmodul.
Es ist noch nicht allzu lange her, da verkauften sich alle Arten von Solarmodulen sehr gut. Doch auch zu jener Zeit war es immer unser Ziel, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu fertigen. Seit dem letzten Jahr ist der Wettbewerb nun besonders hart geworden. Daher ist es extrem wichtig, stets verbesserte Produkte am Markt zu haben, und damit sind wir als Materialentwickler mehr denn je gefragt. Es gilt, neue Materialien auf dem Markt zu finden, die den Anforderungen von 25 Jahren Leistungsgarantie gerecht werden, gleichzeitig ein Rationalisierungspotenzial bei den Kosten – also die Möglichkeit, bestimmte Abläufe effizienter zu machen – aufzuzeigen und auch noch die Leistung des Solarmoduls zu erhöhen.
Mein Arbeitsalltag ist dabei sehr abwechslungsreich – keine Woche ist wie die andere. Dabei steht aber immer die Koordination von verschiedenen Entwicklungsprojekten im Vordergrund. Das heißt, es müssen Schnittstellen geschaffen werden zwischen den verschiedenen Entwicklungsabteilungen, dem Produktmanagement, dem Vertrieb und der Produktion, die zukünftig unsere Innovationen in die Serienfertigung bringen soll. Hinzu kommt, dass ich mit meinem Team Neuerungen diskutiere, die Aufgaben der Teammitglieder abstimme und das Budget im Auge behalte. Von Zeit zu Zeit bin ich auch an Projekten beteiligt, die sich mit der Strategieentwicklung des Geschäftsbereichs Solar Energy beschäftigen.
Alles in allem habe ich es nie bereut, diesen Weg eingeschlagen zu haben: Mein Job macht mir großen Spaß und ich lerne täglich Neues.
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Timo Sieber hat an der Fachhochschule Weihenstephan in Freising Biotechnologie studiert und später in Regensburg promoviert. Heute forscht er am Universitätsklinikum in Hamburg im Bereich der Virologie. Für seinen Vortrag über zellspezifische Viren erhielt er beim FameLab-Wettbewerb in Deutschland den ersten Preis.
Von Christiane Martin
Timo Sieber braucht drei Minuten und ein Nudelholz, um zu erklären, woran er gerade forscht. Mit durchaus schauspielerischer Begabung kann der Biotechnologe auch Laien klarmachen, wie man es schafft, Hautzellen in künstliche Stammzellen zu verwandeln und diese dann in Herzmuskelzellen.
„Man braucht dazu Reprogrammierungsfaktoren, die man in die Hautzelle schleusen muss“, sagt er in seinem Kurzvortrag beim FameLab-Wettbewerb – einem internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation – im März 2012 in Bielefeld und fuchtelt forsch mit dem Nudelholz. „Aber dabei muss man geschickt vorgehen und das Nudelholz, sprich die Geninformation der Reprogrammierungsfaktoren, mithilfe von speziellen Viren in die Zelle schmuggeln.“ Leicht verständlich beschreibt Sieber diesen Vorgang. Das Publikum dankt es mit großem Applaus, die Jury mit dem ersten Preis.
„Ich habe unglaublich gern am FameLab teilgenommen, weil ich hier zwei Dinge, die ich gern mache, miteinander verbinden kann“, erklärt der 34-Jährige.
Theaterspielen sei schon in früher Jugend ein Hobby von ihm gewesen, und seine Leidenschaft für die Naturwissenschaften hatte er bereits als Kind entdeckt. „Ich wollte immer schon Forscher werden“, sagt er lachend. Also begann der gebürtige Wiesbadener 1997 im bayerischen Freising, an der Fachhochschule Weihenstephan Biotechnologie zu studieren. Fünf Jahre später wechselte er als fertiger Diplom-Ingenieur an die Uni Regensburg und absolvierte hier ein einjähriges Aufbaustudium zur Erlangung der Promotionsreife. Als durchaus sinnvoll bezeichnet Sieber im Rückblick diese Zwischenstation: „Die Ausbildung an der FH war sehr technikorientiert; an der Uni konnte ich dann eher die Naturwissenschaften, insbesondere die Biologie, vertiefen.“
In seiner anschließenden Promotion betrieb Sieber dann Grundlagenforschung im Bereich der Virologie. Nach erfolgreichem Abschluss ging er 2008 nach Hamburg und wechselte in die anwendungsbezogene Forschung. „Ich beschäftige mich zwar immer noch mit Viren, aber jetzt mit dem klaren Ziel, die Ergebnisse in die Praxis zu überführen.“ Er und das etwa zwölfköpfige Team am Universitätsklinikum Hamburg, dem er angehört, benutzen sogenannte Adeno-assoziierte Viren, um Informationen in Zellen zu transportieren. „Seit einigen Jahren kennt man zum Beispiel Proteine, die in Zellen eine Reprogrammierung auslösen“, erklärt der Biotechnologe. „Will man also Zellen dazu bringen, ihre Spezialisierung auf einen bestimmten Zelltyp aufzugeben, muss man sie einfach nur mit diesen Proteinen behandeln. Das geht, indem man entkernte Adeno-assoziierte Viren als Transporter für die Reprogrammierer benutzt, ihre Oberfläche leicht verändert und die Viren danach in die Zellen schickt.“
Der Praxisbezug liegt hierbei zum Beispiel in der personalisierten Medizin. Wenn man etwa aus den reprogrammierten Zellen Herzmuskelzellen zieht, kann man an denen ein individuell abgestimmtes Herzmedikament testen. Es ist aber auch möglich, mithilfe von Viren Impfstoffe in Körper zu transportieren oder Tumorzellen abzutöten. „Das Gefühl, etwas zur Lösung wirklich schwerwiegender Probleme beizutragen, ist toll“, sagt Sieber. Er findet, dass er einen wunderbaren Job hat. „Man wird dafür bezahlt, dass man im Labor steht und Dinge ausprobiert, tüftelt, knobelt, forscht.“
Es gibt nur einen Wermutstropfen: Seine Stelle ist – wie so oft in diesem Bereich – befristet, und Timo Sieber weiß nicht, wo er in den nächsten Jahren landen wird. Aber eins ist sicher, er will weitermachen mit der Viren- und Zellforschung – erst einmal ist er aber als Sieger des Bundesfinales zum internationalen FameLab-Finale beim „Cheltenham Science Festival“ nach England gefahren. Dort ist er dann als einziger Teilnehmer aus Deutschland gegen die internationale Konkurrenz aus 20 Ländern angetreten und hat wieder in drei Minuten, mit dem Nudelholz bewaffnet, seine Welt erklärt.
FameLab
FameLab ist ein vom British Council veranstalteter internationaler Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation, der seit 2011 auch in Deutschland ausgetragen wird. Unter dem Motto „Talking Science“ stehen hier Wissenschaftler auf der Bühne und vermitteln einem öffentlichen Publikum von Laien möglichst unterhaltsam und verständlich – und in lediglich drei Minuten – ihr Forschungsgebiet. Zur Präsentation ist nur erlaubt, was am Körper getragen werden kann – sei es ein Kontrabass, ein aufblasbarer Delphin oder ein Nudelholz wie im Fall des diesjährigen Deutschlandsiegers Timo Sieber. FameLab Germany wird es auch im nächsten Jahr geben. Das Finale findet am 4. Mai 2013 in Bielefeld statt. Weitere Infos und die Videos der diesjährigen Vorträge unter: www.famelab-germany.de
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Der Analytiker
Seine ersten Karriereschritte machte der Chemiker Dr. Werner Breuers im Labor. Heute ist er als Mitglied des Vorstands des Chemiekonzerns Lanxess eher in Meetingräumen statt in Laboren zu Hause. Im Interview berichtet er, warum ihm die Erfahrungen als Chemiker noch immer helfen und warum es für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs wichtig ist, unternehmerisches Denken mitzubringen.
Die Fragen stellte André Boße.
Interview mit Dr. Werner Breuers als PDF ansehen
Zur Person Dr. Werner Breuers
Der 54-Jährige wurde in Mönchengladbach geboren und schloss sein Studium der Chemie an der RWTH Aachen mit der Promotion ab. Seine berufliche Karriere begann er 1989 als Chemiker bei Hoechst in Frankfurt am Main im Bereich Forschung und Entwicklung. Nach leitenden Positionen bei Hoechst übernahm Breuers 1999 die Leitung des Lizenz- und Katalysator-geschäfts bei dem Polyethylen-Hersteller Elenac in Kehl, der ein Jahr später Teil des Basell-Konzerns wurde. Als Mitglied des Managementteams leitete er den weltweiten Bereich Technology Business mit Sitz in Mailand und war zuletzt als President Basell Polyolefins Europe mit Sitz in Amsterdam tätig.
Seit Mai 2007 ist Breuers Mitglied des Vorstands von Lanxess und dort verantwortlich für die Geschäftssegmente Performance Polymers und Advanced Intermediates. Weiterhin gehören die Funktionsbereiche Global Procurement & Logistics, Innovation & Technology und Industrial & Environmental Affairs zu seinen Verantwortlichkeiten und strategischen Operationen.
Zum Unternehmen
Lanxess mit Stammsitz in Leverkusen (ab 2013 in Köln) ist ein führender Spezialchemiekonzern, der 2004 aus der Chemie- und Kunststoffsparte von Bayer hervorgegangen ist. Das Unternehmen umfasst 13 Geschäftsbereiche. An zehn Standorten in Deutschland und weltweit 49 Produktionsstätten sind derzeit rund 16.800 Mitarbeiter in 30 Ländern beschäftigt.
Das Kerngeschäft bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien für verschiedene Branchen: Für die Autoindustrie stellt das Unternehmen Premiumkautschuke für „grüne Reifen“ her sowie Hochleistungskunststoffe, die in Leichtbauweise Sprit sparen und CO2-Emissionen verringern; im Umweltbereich entwickelt und produziert der Konzern beispielsweise spezielle Harze zur Wasseraufbereitung.
Herr Dr. Breuers, Sie haben Ihre Karriere 1996 als Chemiker in der Forschungsund Entwicklungsabteilung von Hoechst begonnen. Denken Sie heute nostalgisch an Ihre Zeit als Forscher und Entwickler zurück?
Nicht nostalgisch, aber sehr gerne. Forschung und Entwicklung sind seit jeher die Basis unserer Branche. Zudem hat die Tätigkeit in diesem Bereich meine Fähigkeit zu analytischem Denken deutlich geprägt. Davon profitiere ich heute sehr, etwa wenn es darum geht, Prozesse und Anwendungen zu verstehen oder Geschäftspotenziale einzuordnen.
Sehen Sie sich denn heute auch noch als Forscher und Chemiker, oder dominiert als Lanxess-Vorstand ganz eindeutig die Business-Arbeit?
Als Vorstandsmitglied stehen bei meiner Arbeit natürlich strategische Themen im Vordergrund, beispielsweise Fragen der Marktpositionierung oder das Nutzen von Wachstumspotenzialen, aber eben weiterhin auch Forschung und Entwicklung. Dieser Bereich liegt in meiner Verantwortung und ist für unser Unternehmen von essenzieller Bedeutung. Daher haben wir die Ressourcen hierfür in den vergangenen Jahren auch deutlich ausgebaut.
Der Vorstand Ihres Unternehmens setzt sich aus zwei Chemikern und zwei Wirtschaftswissenschaftlern zusammen. Um dem naturwissenschaftlichen Nachwuchs Mut zu machen: Was haben Sie und Ihr Chemikerkollege den anderen beiden voraus?
Das ist wie bei einer guten Fußballmannschaft: Es geht nicht allein um das spezifische Können der einzelnen Spieler, sondern das Team muss funktionieren. Insofern ist es wichtig, dass Menschen mit unterschiedlichen Qualifikationen zusammenkommen, die sich dann optimal ergänzen. Das ist bei uns im Vorstand so, das gilt aber auch für das gesamte Unternehmen.
Wie ist es Ihnen gelungen, sich im Laufe Ihrer Karriere betriebswirtschaftliches und unternehmerisches Denken anzueignen?
Das ist in erster Linie eine Frage der Lernbereitschaft, die man sich während seiner gesamten Karriere erhalten sollte. Ich habe meine Laufbahn nach dem Studium bei Hoechst begonnen und dort zahlreiche Trainings im betriebswirtschaftlichen Bereich erhalten. Das war eine gute Grundlage. Danach habe ich von meinen Tätigkeiten in unterschiedlichen Ländern sehr profitiert. Das Arbeiten in anderen Kulturen bereichert nicht nur persönlich, sondern regt auch dazu an, Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Das ist wichtig, wenn man unternehmerisch entscheiden muss.
Gibt es Wissen und Know-how aus dem Studium der Chemie, das Ihnen bis heute hilft?
In erster Linie natürlich das chemische Grundlagenwissen, aber auch die Fähigkeit zum Analysieren und Bewerten. Das hilft mir heute, Wichtiges von Nebensächlichem zu unterscheiden und fundiert Entscheidungen zu treffen.
Ihr Unternehmen ist sehr international aufgestellt. Nun sind die Gesetze der Chemie weltweit gleich. Aber gilt das auch für die Forschungskultur in den verschiedenen Ländern?
Auch bei Forschung und Entwicklung geht es mehr denn je darum, maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Regionen und Länder zu entwickeln. Zum Beispiel sind die Zukunftsaufgaben bezüglich der Mobilität in Indien andere als etwa in Russland oder Brasilien. Daher bauen wir bewusst ein internationales Forschungsnetzwerk auf, um regionalen Input sowie länderspezifische Lösungsansätze für diese Zukunftsthemen einzubringen und unsere Produkte passgenau zu entwickeln. Dafür brauchen wir ein internationales Forscherteam, das seine Stärken aus der regionalen Sichtweise bezieht.
Worauf kommt es für einen Chemieabsolventen an, wenn er jetzt eine Karriere in Ihrer Branche starten möchte?
Die wichtigsten Eigenschaften sind Neugier – was für einen Naturwissenschaftler nichts Ungewöhnliches sein sollte – und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen – fachlich wie kulturell. Viele spannende und neue Entwicklungen finden heute in den Grenzbereichen verschiedener klassischer Disziplinen wie Biologie, Chemie, Physik und Ingenieurwissenschaften statt. Hier liegt das größte Zukunftspotenzial. Es kommt also darauf an, im Team mit unterschiedlichsten Charakteren und Expertisen zu kooperieren und als Mannschaft eine gemeinsame Lösung zu entwickeln.
Wie gelingt es Ihnen zu gewährleisten, dass auch die naturwissenschaftlichen Nachwuchskräfte die wirtschaftlichen Zusammenhänge sowie die Strategie Ihres Unternehmens verstehen?
Wir leiten unsere Forschungs- und Entwicklungsziele aus Marktchancen und Marktbedürfnissen ab. Dabei verfolgen wir zwei Ansätze: Zum einen stellen wir durch einen stringenten Prozess sicher, dass die Fragen nach dem wirtschaftlichen Nutzen einer Entwicklungsidee direkt zu Beginn beantwortet werden und das Entwicklungsprojekt über die gesamte Laufzeit begleiten. Wir verfügen in diesem Hinblick auch über eindeutig formulierte Abbruchkriterien. Zum anderen stärken wir bewusst den Verantwortungsbereich des Projektleiters, damit er sein Projekt im Sinne des Unternehmens vorantreibt. Seine Aufgabe ist es dann vor allem, chemisch-technische Fragestellungen mit wirtschaftlicher Ratio zu verbinden.
Viele Absolventen prüfen im Vorfeld sehr genau, wie sich die Unternehmen für Nachhaltigkeit engagieren und wie Sie beim Thema GreenTech aufgestellt sind. Was haben Sie in dieser Hinsicht zu bieten?
Einerseits sorgen wir mit unseren Produkten dafür, dass Nachhaltigkeit auch bei unseren Kunden immer stärker Raum greifen kann. Wir entwickeln zum Beispiel Technologien, die grüne Mobilität erst möglich machen – etwa unsere Hochleistungskautschuke, mit denen spritsparende und sichere Reifen hergestellt werden. Gleichzeitig arbeiten wir an Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Nachhaltigkeit schaffen wir anderseits aber auch durch Investitionen in hochmoderne Produktionsanlagen mit höchstmöglicher Energieeffizienz.
Zum Abschluss: Wenn Sie nun noch einmal die Möglichkeit hätten, ein Forschungsjahr im Labor einzulegen, welches chemische Problem würden Sie in dieser Zeit angehen?
Ich würde mich dafür engagieren, chemische Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe voranzubringen. Auf diesem Gebiet liegen die Lösungen, die wir für die Zukunft brauchen.
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Interview mit Liza Wohlfart
Worauf legen Forscher wert, wenn es um ihre Karriere geht? Und wie gelingt es Unternehmen, sich so zu organisieren, dass ihre Fachexperten motiviert und innovativ zu Werke gehen? Liza Wohlfart vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat zusammen mit ihrem Kollegen Kuno Moll eine Studie über „Innovative Karrieresysteme“ verfasst und sagt: Es muss beides geben, klare Strukturen und individuelle Freiheit. Das Gespräch mit ihr führte André Boße.
Zur Person
Liza Wohlfart, Jahrgang 1974, ist seit 2002 im Bereich Forschungs- und Entwicklungsmanagement des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) tätig. Sie arbeitet dort in verschiedenen nationalen und internationalen Forschungs- und industriellen Beratungsprojekten, ist Autorin zahlreicher Fachveröffentlichungen und Mitherausgeberin zweier Bücher zu den Themen Wissensmanagement und Unternehmensentwicklung. Ein aktueller Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist das Thema Karriere- und Anreizsysteme für die Forschung und Entwicklung.
Frau Wohlfart, ist ein guter Forscher ein guter Forscher – egal, ob er an einer Hochschule, in einem Start-up-Unternehmen oder in der Forschungsabteilung eines Konzerns arbeitet?
Bestimmte Eigenschaften, wie Neugier, eine hohe Lernbereitschaft oder ein gutes Gespür für aktuelle Themen, benötigt jeder Forscher unabhängig von seinem Arbeitsplatz. Das gilt auch für ein hohes Durchhaltevermögen. Ohne Frage sind aber je nach Arbeitsfeld spezielle Kompetenzen besonders gefragt: Ein Forscher an der Universität muss unter anderem fit in den Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens sein, während in Unternehmen vor allem Tatkraft und wirtschaftliches Denken unerlässlich sind.
Was sind denn bemerkenswerte Talente und Qualitäten, die ein Absolvent der Naturwissenschaften mitbringen sollte, um als Fachexperte in forschungsintensiven Bereichen Karriere zu machen?
Soziale Fähigkeiten werden für Forscher immer wichtiger. Den Forscher, der allein in seinem Zimmer vor sich hin tüftelt und Innovationen auf den Weg bringt, gibt es nicht mehr. Neue Ideen entstehen heute vor allem dann, wenn das Wissen vieler kreativer Köpfe zusammenkommt – sei es in der Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg oder auch in der Kooperation zwischen Unternehmen. Eine wichtige Aufgabe von Fachexperten, die oft in der Öffentlichkeit gar nicht so sehr wahrgenommen wird, ist die interne Beratung von Kollegen. Auch hier sind kommunikative Fähigkeiten gefragt. Man muss regelmäßig Antwort auf die Frage finden: Wie kann ich mein Wissen Fachfremden so anschaulich vermitteln, dass sie es verstehen? Notwendig sind darüber hinaus auch methodische Kenntnisse und Fertigkeiten, die es ermöglichen, eine Problemstellung systematisch zu bearbeiten.
Wie kann Forschung so organisiert, werden, dass möglichst innovativ gearbeitet wird?
Das A und O einer gut funktionierenden Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist eine Mischung aus klaren Strukturen und individuellen Freiheitsgraden. Eine Herausforderung dieser Abteilungen: Forschungsleistungen lassen sich nicht mit denselben Erfolgskennzahlen messen, die in anderen Bereichen wie zum Beispiel dem Vertrieb angewendet werden. Innovationen in der Forschung gehen immer mit Unsicherheit einher und benötigen ein gesundes Maß an Fehlertoleranz und Risikobereitschaft.
Welche Rolle spielen dabei die Führungskräfte?
Die Unterstützung von oben ist von hoher Bedeutung. Nachwuchskräfte, die darin bestärkt werden, auch einmal Risiken einzugehen, Altbewährtes infrage zu stellen und Neues zu wagen, gehen in ihrer Arbeit häufig genau den Schritt weiter, der dann aus einem ersten guten Einfall eine ganz neue Geschäftsidee entstehen lässt. Überdies ist ein Klima des Vertrauens und der Offenheit unerlässlich für eine erfolgreiche Arbeit. Die Grundlagen dafür müssen von der Führungsebene vorgelebt und von dort bis in die operative Ebene getragen werden.
Wie beurteilen Sie in dieser Hinsicht den Forschungsstandort Deutschland?
Was den Forschungsstandort als Ganzes anbelangt: Einige Rahmenbedingungen wurden in den vergangenen Jahren verbessert, sodass ein günstigeres Umfeld für Forschung entstanden ist. Im öffentlichen Bereich zum Beispiel haben exzellente Forscher heute bessere Einkommen. Ziel unserer Studie war es herauszufinden, welche weiteren Faktoren von Fachexperten als besonders attraktiv und motivierend angesehen werden. Dazu zählen inhaltliche Gestaltungsfreiräume, aber auch Zugang zu den Gremien, in denen die unternehmerischen Entscheidungen vorbereitet werden. Wichtig sind zudem viele Möglichkeiten, um kontinuierlich zu lernen und sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.
Welchen Ratschlag können Sie Absolventen der Naturwissenschaften geben, die ihre Karriere in einem forschungsintensiven Bereich beginnen?
Viele Unternehmen bieten heute differenzierte Karrieresysteme mit Fach- oder Projektlaufbahnen an. Hier gilt es, die eigenen Neigungen und Fähigkeiten unter die Lupe zu nehmen: Was macht mir Spaß, wo liegen meine Stärken? Fachexperten lieben den fachlichen Austausch mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit, sich in Themen zu vertiefen. Ein Projektleiter ist im Gegensatz dazu der „Indiana Jones“ unter den Mitarbeitern, wie es ein Interviewpartner in unserer Studie ausgedrückt hat. Er stellt sich gerne den vielfältigen Herausforderungen, die ein Projekt mit sich bringt. Gute Hilfe bietet hier der Austausch mit erfahrenen Kollegen, die bereits verschiedene Höhen und Tiefen einer Laufbahn gemeistert haben. Allgemein ist Einsteigern im Forschungsbereich zu raten, sich möglichst frühzeitig mit der Frage auseinanderzusetzen, wie die Karriere mittel- und langfristig weiterentwickelt werden kann, zum Beispiel nach einer Promotion.
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Netzwerke, wohin man schaut: Forscher forschen miteinander, Einrichtungen gehen gemeinsam Projekte an, Unternehmen kooperieren mit Universitäten oder kleinen innovativen Firmen. Vorteil für den Nachwuchs: Es bieten sich mehr Möglichkeiten für spannende Forscherkarrieren denn je.
Von André Boße
Wer zum ersten Mal das Gründer- und Technologiezentrum Adlershof im Südosten Berlins besucht, erlebt sofort die Vielfalt des Forschungsstandorts. Hier ist immer etwas los: Die Mitarbeiter der mehr als 900 Unternehmen, die hier ihren Sitz haben, treffen sich draußen auf den Sitzbänken in den Höfen des Campus zu spontanen Meetings, führen in einem der Cafés Fachgespräche oder tauschen sich über Mobiltelefon mit Kollegen aus aller Welt aus.
Man spürt: Hier arbeitet man nicht nebeneinander her. Hier wird kooperiert. Ein Eindruck, den Ulrich Panne nur bestätigen kann. Der Chemieprofessor der Bundesanstalt für Materialprüfung ist ehrenamtlich Vorstand der Initiativgemeinschaft außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA).
Der Verein fördert das Miteinander der vielen Akteure, die im Technologiezentrum forschen. „Die Kooperationen werden durch eine Vielzahl von Netzwerken geknüpft. Einige davon sind koordiniert, andere informell“, sagt er. In Adlershof gibt es nichts, was es nicht gibt: Mal stellt ein junges Start-up zusammen mit der Humboldt-Universität ein Projekt auf die Beine, mal starten kleinere Adlershof-Unternehmen eine gemeinsame Initiative, um einen industriellen Großkunden zu gewinnen. „Diese vielfältigen Kombinationen sind Grundlage dafür, dass ein besonderer Innovationszyklus von der Idee bis zum fertigen Produkt entsteht. Der Campus Adlershof erzeugt damit wertvolle Synergie-Effekte der unterschiedlichsten Akteure“, sagt Panne.
Nichts geht ohne Kommunikation
Von dieser Synergie profitieren auch die Nachwuchsforscher, die in einem der vielen Unternehmen und Einrichtungen einsteigen. Voraussetzung dafür: Keiner darf Forschung als Tüftelei im stillen Kämmerlein verstehen. Die Herausforderungen der Gegenwart sind viel zu komplex und kompliziert, um sie als Einzelkämpfer zu meistern. Exemplarisch rückt Ulrich Panne die Thematik „Licht, Materialien und Modelle“ in den Fokus, die derzeit die Arbeit vieler Forscher prägt. „Dahinter verbirgt sich eine Fülle von Fragestellungen aus vielen verschiedenen Bereichen: Optik und Mikrosystemtechnik, Materialforschung und Mathematik, Informatik und ihre Anwendungen.“ Um mit anderen Forschern in den Dialog treten zu können, braucht man ein Talent für Kommunikation. „Ein Forscher muss in der Lage sein, einerseits die eigene Forschung zu kommunizieren und sich andererseits in komplexe Sachverhalte anderer Fachrichtungen einzuarbeiten“, sagt der IGAFA-Vorstand. „Forschung entspricht heute eben nicht mehr nur der romantisierten Vorstellung einer individuellen intellektuellen Leistung – auch, wenn es natürlich weiterhin wichtig bleibt, dass der Einzelne in seinem Bereich über viel Know-how verfügt.“
So hoch die Anforderungen, so gut sind die Chancen auf eine erfolgreiche Forscherkarriere. „An Standorten wie Adlershof wird durch die Vielzahl der Partner eine einmalige Ausbildung in großer Breite möglich. Der Nachwuchs erwirbt Fachkenntnisse, lernt Soft Skills und erhält Einblicke in akademische und industrielle Arbeitswelten. Damit ergeben sich auf dem nationalen und globalen Arbeitsmarkt natürlich sehr gute Karrierechancen“, sagt Ulrich Panne.
Die ganze Bandbreite erfahren
Doch nicht nur die Technologiezentren der Metropolen bieten optimale Einstiegsmöglichkeiten. Auch viele mittelgroße Städte tun alles dafür, um sich als Forschungsstandort zu profilieren. Zum Beispiel Braunschweig. Hier hat Forschung Tradition, die Geschichte der Technischen Universität geht zurück bis ins Jahr 1745. Vor allem aber verfügt Braunschweig heute über einen herausragenden Stellenwert in der Forschungslandschaft: Laut dem „Eurostat Jahrbuch der Regionen“, einer statistischen Analyse europäischen Lebens der EU-Kommission, ist Braunschweig und Umgebung europaweit die Region mit der höchsten Dichte an Einrichtungen und Unternehmen, die forschen und entwickeln. Mehr als 15.000 Menschen arbeiten hier in der Forschung – ob an der TU oder in Hochschul-Spin-offs, in kleinen Unternehmen oder bei Konzernen wie Siemens oder Volkswagen.
Für Naturwissenschaftler besonders interessant ist Europas zweitgrößter Forschungsflughafen, wo Physiker mit Spezialisten anderer Disziplinen an vollautomatischen Flugsystemen arbeiten. Diese Forschung soll sich eines Tages auszahlen, doch zunächst einmal kostet sie viel Geld. Daher suchen forschungsintensive Einrichtungen und Unternehmen Forschernachwuchs, der ihnen dabei hilft, Förderungen an Land zu ziehen. Joachim Roth, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig, empfiehlt daher allen naturwissenschaftlichen Absolventen, die Rolle des Selbstmarketings nicht zu unterschätzen. „Schließlich wollen Förderinstitutionen, Banken oder Investoren wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie Kapital geben. Das ist Kommunikation pur, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann.“ Damit die verschiedenen Akteure miteinander ins Gespräch kommen, sieht sich auch die Stadt in der Pflicht. „Es ist wichtig, dass junge Forscher mit Geschäftsideen und die etablierte Wirtschaft zueinander finden, damit in einer frühen Phase Interesse entsteht und Ansatzpunkte für Kooperationen gefunden werden“, sagt Roth. Braunschweig hat dazu viele Plattformen aufgebaut – und für Nachwuchsforscher ist es wichtig, diese Angebote zu nutzen und gewinnbringende Netzwerke aufzubauen.
Forscherwissen nutzen
Diese Kontakte können Einsteiger dann auch als Brücke in die großen Unternehmen nutzen. Kaum ein Konzern, der nicht in eigenen F&E-Abteilungen nach Innovationen sucht und dafür exzellenten Forschernachwuchs mit naturwissenschaftlichem Hintergrund benötigt. Bei Daimler zum Beispiel steht die Materialforschung im Fokus. Stichwort Leichtbau: Die Autos sollen leichter werden, damit sie effizienter fahren. Doch die Suche nach passenden Materialien ist schwierig. Einerseits sollen sie möglichst wenig wiegen, andererseits müssen sie sich nach den Anforderungen der Autobranche verarbeiten lassen und bei Unfällen größtmögliche Sicherheit gewährleisten. Also machen sich Materialforscher bei Daimler auf die Suche nach neuen Stoffen mit teilweise komplexen und noch wenig erforschten Eigenschaften. In Labors testet man, wie sie bei Unfällen oder auf extremes Wetter und Niederschläge reagieren und ob diese Stoffe überhaupt wirtschaftlich vernünftig herstellbar sind. Dabei gilt: Jeder neue Stoff erfordert neues Fachwissen. Widmet man sich zum Beispiel dem karbonfaserverstärkten Kunststoff, ist textilchemisches Knowhow notwendig, das sich die Forscher mithilfe eigener Recherche zunächst einmal erarbeiten müssen. „Ich denke daher, man sollte sich nicht zu früh spezialisieren“, sagt Peter Berg, der bei Daimler für das Recruiting des Nachwuchses zuständig ist. Naturwissenschaftler besitzen in seinen Augen die besten Einstiegschancen, wenn sie Flexibilität beweisen. „Um sich in künftige Technologien einzuarbeiten, die heute noch gar nicht auf der Agenda stehen, ist ein breites Grundwissen wichtig. Darauf kann man aufbauen und sich während seines Berufslebens, wenn es darauf ankommt, auf neue Themengebiete spezialisieren.“
Im Fokus: Umwelt und Medizin
Diese Flexibilität ist auch wichtig, weil das Forschungs- und Entwicklungstempo in den vergangenen Jahren enorm zugenommen hat. Das liegt nicht nur am technischen Fortschritt: Auch der soziale und politische Wandel spielt eine Rolle. Nicht erst seit den Ereignissen in Fukushima und der Energiewende stehen zum Beispiel Umwelttechnologien im Fokus.
Deutschland ist hier weltweit Vorreiter. Das Know-how heimischer Forscher ist gefragt, was sich auch an Einrichtungen wie dem Climate Service Center in Geesthacht bei Hamburg zeigt, in dem Fachexperten die Wirtschaft beraten – und somit konkrete unternehmerische Impulse setzen. Mit Blick auf die medizinische Forschung stehen aktuell die spannendsten Entwicklungen im Zeichen der personalisierten Medizin: Neue Erkenntnisse über Krankheiten werden kombiniert mit Wissen aus der Molekularbiologie – und es entstehen individuelle Therapien und Behandlungsansätze. „Die rasante Entwicklung des Wissens in Naturwissenschaften und Technik öffnet die Türen für völlig neue Erkenntnisse“, sagt Bernd Manfred Schmitz, Leiter des Hochschulmarketings bei Bayer. Diese Chancen zu erkennen und Produkte mit ganz neuem Nutzen zu entwickeln, sei das Ziel des Unternehmens – und damit auch die Herausforderung, vor der der Forschernachwuchs steht. Offensichtlich ist, dass sich die alten Forschungsstrukturen aufgelöst haben: Hier die Experten im Labor, dort die produzierende Industrie, die deren Erkenntnisse umsetzt – dieses Bild stimmt nicht mehr. „Wir sind als Unternehmen offen für Innovationen von außen und kooperieren daher mit den besten Partnern aus den für uns wichtigen Bereichen“, sagt Schmitz. Zum Einsatz kommen schon jetzt alle denkbaren Möglichkeiten der Partnerschaften. Nun gilt es für den Forschernachwuchs, diese Chancen zu ergreifen.
Forscher und Projektleiter
Neben der Expertenlaufbahn ergeben sich für Naturwissenschaftler in forschungsintensiven Unternehmen häufig Gelegenheiten, eine Karriere in der Projektleitung anzuvisieren. Hier kommt es jedoch auf weit mehr als Fachwissen an: Teams müssen zusammengesetzt und geführt, die Ergebnisse kommuniziert und Projektziele abgesteckt werden. Die Autorin Katharine Hölzle stellt in ihrem Buch „Die Projektlaufbahn“ (Gabler Verlag, 2010, ISBN 13-978-3834917720, 49,95 Euro) organisatorische Voraussetzungen und Instrumente zur Motivation von Teammitgliedern und Projektleitern vor.
BWL-Update für Naturwissenschaftler
Forschung funktioniert kaum noch ohne ausreichende Kenntnisse über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, denn selbst in öffentlichen Forschungseinrichtungen arbeiten heute Controller, und es entstehen wirtschaftliche Leistungsbilanzen. Die Academy der International School of Management bietet regelmäßig BWL-Updates auch für Naturwissenschaftler an. Das zweitägige Seminar vermittelt einen Überblick über die wesentlichen Methoden und Verfahren, um kaufmännisch sowie unternehmerisch handeln zu können, und führt in wichtige Themen wie Cash-Flow oder Return-of-Investment ein. Termine für das Seminar „Betriebswirtschaft für Nichtkaufleute“ auf www.ism-academy.de
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Branche
Pharma
Produkte/Dienstleistungen
Die Novartis Pharma entwickelt, produziert und vertreibt ein umfangreiches Portfolio von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Spezialisiert ist sie auf die Therapiegebiete Herz-, Kreislauf-, Stoffwechsel- und Atemwegserkrankungen, Neurologie, Onkologie, Hämatologie, Augenheilkunde, Immunologie, Infektionskrankheiten und andere Indikationsgebiete. Die Novartis Pharma bietet Patienten, Ärzten und Gesundheitsorganisationen ein breites Angebot an innovativen, wirksamen und sicheren Medikamenten an. Mit ihren patentgeschützten verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen erfüllt sie wichtige medizinische Bedürfnisse.
Anzahl der Standorte
Deutschland: 2
Weltweit in 140 Ländern
Jahresumsatz
Deutschland: 1,5 Mrd. Euro (2011)
Weltweit 32,5 Mrd. US-Dollar (2011)
Anzahl der MitarbeiterInnen
Deutschland: ca. 2000
Weltweit: ca. 56.000
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Laufend
Gesuchte Fachrichtungen
Naturwissenschaften, Gesundheitsmanagement, Wirtschaftswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Medizinisch-wissenschaftlicher Bereich, Marketing, Vertrieb, Finanzen, Strategische Planung & Projekte, Gesundheitsökonomie
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg, Traineeprogramm inkl. Auslandsstation. Alle mit individuellen Training-on-the-Job Programmen und anschließender fortlaufender Mitarbeiterentwicklung, internationale Karriereperspektive
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Assessment Center & Einzelinterview
Einstiegsgehalt
Positions-/qualifikationsabhängig
Angebote für StudentInnen
Praktika, Diplomarbeiten – Informieren und bewerben Sie sich unter www.novartis.de/jobs_karriere 
Ansprechpartner
Alexandra Zölle
Anschrift
Roonstraße 25
90429 Nürnberg
Fon
0911 273-13176
Fax
0911 273-17176
E-Mail
alexandra.zoelle@novartis.com
Internet
www.novartis.de 
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Der 1966 in München geborene Andreas Raindl studierte Biologie an der Eberhard-Karls Universität in Tübingen. Der junge Bayer erkannte früh, dass seine Zukunft im Labor liegen sollte. Ohne Verzögerungen zog er sowohl Grund- als auch Hauptstudium durch und brachte es nach USA-Aufenthalt und Promotion zum Laborleiter bei BASF.
Diplom in den USAForschung, das war sein Ziel und niemand sollte ihn davon abhalten können. Als er 1992 alle für das Hauptstudium erfor-derlichen Scheine beisammen hatte, flog er in die USA. Dort wollte er seine Diplomarbeit schreiben, neue Erfahrungen sammeln und sich in der fremden Welt behaupten lernen. Die Diplomarbeit war molekulargenetisch ausgerichtet und Andreas Raindl machte gleichzeitig erste Erfahrungen im lehrenden Bereich, da er parallel als Teaching Assistant tätig war.„Diese Zeit hat mir viel gebracht. Es war nicht nur die Sprache, sondern vielmehr das Durchsetzen in einem fremden Land, in einer fremden Umgebung“, so der Biologe. Wenn bereits das Eröffnen eines eigenen Kontos einem Schwierigkeiten berei-tet, weil man Ausländer ist, und man das erste Mal selbst-ständig unterrichten soll, und zwar nicht in der Muttersprache, so sind das Umstände, die einen Menschen beeinflussen, die ihn prägen. „Man lernt sich zu behaupten, sich einen Platz zu erobern.“ Dagegen fiel ihm das wissenschaftliche Arbeiten in den USA leicht: „Es gibt da nicht allzu viele Unterschiede.“
Promotion: Hitzestress bei Pflanzen
Nach seinem Diplom beschloss der junge Biologe zu promovieren. Diesmal sollte es jedoch mehr in die botanische Richtung gehen, und so forschte Andreas Raindl über die molekularen Vorgänge bei der Hitzestress-Antwort der Pflanzen. In den folgenden drei Jahren stellte er seine Fähigkeiten als Forscher unter Beweis. Kurz vor den Abschlussprüfungen wurden die Weichen für die Zukunft gestellt und er schickte eine Initiativbewerbung als Laborleiter an die BASF AG.
Am Ziel
Zwei Monate nach seiner Promotion wurde er dort eingestellt. Und die Arbeit gefällt ihm: Nicht nur der wissenschaftliche Aspekt wird im Bereich Pflanzenbiotechnologie/Pflanzenschutz ausreichend berücksichtigt, sondern auch die zusätzlich anfallenden Aufgaben, wie die Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftlern und die Führungsaufgaben als Laborleiter, machen seine Tätigkeit zu einer interessanten Aufgabe. Positiv bewertet der Biologe die „wissenschaftlichen Freiheiten“, die man im eigenen Tätigkeitsfeld besitzt. Eigeninitiative ist nicht nur ein Werbeslogan, sondern wird auch im täglichen Arbeitsfeld groß geschrieben.„Erleichternd wirkt dabei die jugendliche Arbeitsatmosphäre“, so Andreas Raindl. „Man kann auf diese Weise neue und ungewöhnliche Wege beschreiten und wird dabei nicht gehemmt.“ Gemeint ist damit nicht ausschließlich das Alter der Mitarbeiter, das durch die regelmäßige Verpflichtung von Hochschulabsolventen relativ niedrig ist, sondern vielmehr die Freiheiten in der Arbeitsweise, die man im Unternehmen genießt.
Qualifizierte Kräfte werden immer gesucht
Karrieren wie die von Dr. Andreas Raindl sind keine Seltenheit. Die BASF AG sucht für den Bereich Forschung und Entwicklung hoch qualifizierte Kräfte. „Die Bewerber müssen nachweisen können, dass sie auf einem Gebiet zur absoluten ‚Spitze’ gehören,“ so Frau Dr. Jessel aus dem Bereich Hoch-schulmarketing und Forschungsplanung. „Diese Fähigkeit wird in der Regel durch die Promotion nachgewiesen.“ Die eingestellten Hochschulabsolventen sollen den Führungsnachwuchs stellen. Daher werden in den Gesprächen der Auswahltage auch nicht nur die fachlichen Kompetenzen überprüft, sondern ebenso das Engagement, die Eigeninitiati-ve, die Beharrlichkeit und die Teamfähigkeit der Bewerber. Zielgerichtete Vorgehensweise und interdisziplinäre Zusammenarbeit werden in einem internationalen Großunternehmen von den Führungskräften als Grundvoraussetzung erwartet. Doch auch dies ist für eine erfolgreiche Bewerbung nicht ausreichend. Bereits nach drei Jahren weiß Dr. Raindl, wie wichtig eine „gute Mischung im Team ist“. Es wird darauf geachtet, dass sich die einzelnen Mitglieder nicht nur in ihren Kenntnis-sen ergänzen, sondern ebenfalls eine Verschiedenheit der Charaktere gegeben ist.
Selbstbestimmung und Weiterbildung
Die Mitarbeiter entscheiden selbst, wie sich ihre Zukunft im Unternehmen gestaltet. In Gesprächen zur „Mitarbeiterentwicklung“, die zwischen dem Vorgesetzten und dem einzelnen Mitarbeiter stattfinden, wird festgelegt, in welche Richtung es gehen soll. Die persönlichen Vorstellungen und Neigungen der Mitarbeiter werden hierbei berücksichtigt und mit den Unternehmenszielen in Einklang gebracht. „Routine ist nicht alles.“ meint Frau Dr. Jessel. „Der Erhalt der individuellen Variabilität ist viel entscheidender für den Gesamterfolg.“ Durch die Teilnahme an internen Seminaren kann die Weiterbildung in entsprechende Bahnen gelenkt werden. So waren die Maßnahmen im Bereich Personalmanagement für Dr. Raindl nicht nur von großem Interesse, sondern auch ausgesprochen sinnvoll. „Während der universitären Laufbahn lernt man nichts Spezielles über Personalführung. Man pflegt eher die allgemeinen zwischenmenschlichen Kontakte.“ Als Laborleiter muss er jedoch auch Fähigkeiten im Bereich der Mitarbeitermotivation besitzen, so dass er das entsprechende Seminar als große Bereicherung empfand.Die starren Strukturen in großen Konzernen sind mit Sicherheit immer noch gegeben, aber es zeichnen sich Änderungen ab. Der Mitarbeiter an sich wird anders bewertet. Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter nicht nur vom Gehalt, sondern vor allem von der Art der eigenen Tätigkeit abhängt.Zwar ist der Einstieg nicht leicht, doch lohnt sich die Mühe, es zumindest zu versuchen.
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Der Tatkräftige
Bei ihm passen Unternehmensdynamik und eigenes Naturell gut zusammen. Dr. Andreas Penk empfindet Wandel als positiv und gestaltet ihn aktiv mit. Im karriereführer verrät der Mediziner, wie Absolventen ihre Karriere richtig planen, und spricht über Persönlichkeitsplanung, Netzwerke und Karriereziele. Die Fragen stellte Meike Nachtwey.
Zur Person Dr. Andreas Penk
Dr. Andreas Penk ist Mediziner und Manager mit Leib und Seele. 1965 in Leipzig geboren, startete er nach dem Studium der Medizin mit 29 Jahren seine Karriere bei Pfizer Deutschland als Produktmanager für Klinikpräparate in Karlsruhe.
Bereits drei Jahre später, 1997, avancierte er zum Leiter der strategischen Geschäftseinheit für Klinikprodukte.
Im Herbst 2000 wurde er zum Direktor der strategischen Geschäftseinheit für Neuroscience/Urologie/Klinik an der deutschen Niederlassung von Pfizer berufen.
Im März 2002 übernahm Andreas Penk dann die Geschäftsführung von Pfizer Österreich. Dort konnte er die Integration der beiden Unternehmen Pfizer und Pharmacia erfolgreich abschließen.
Seit dem 1. März 2007 ist Andreas Penk Vorsitzender der Geschäftsführung der Pfizer Deutschland GmbH. Er ist verheiratet und Vater zweier Töchter.
Zum Unternehmen
Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer ist weltweit führend und schwerpunktmäßig in den Gebieten Human-Arzneimittel und Tiergesundheit tätig.
Im vergangenen Jahr profitierten über 165 Millionen Patienten von Pfizer-Arzneimitteln, davon mehr als neun Millionen in Deutschland. Mit dem höchsten Forschungsetat der Branche (2006: 7,6 Milliarden US-Dollar) setzt der Arzneimittelhersteller mit Hauptsitz in New York neue Standards in der Erforschung und Entwicklung von innovativen Medikamenten. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen weltweit einen Umsatz in Höhe von rund 48,4 Milliarden US-Dollar und beschäftigte circa 100.000 Mitarbeiter.
Die Unternehmen der Pfizer-Gruppe in Deutschland befinden sich an fünf Standorten: Karlsruhe, Feucht, Illertissen, Freiburg und Frankfurt-Höchst. Insgesamt sind etwa 5200 Mitarbeiter beschäftigt (Stand: 31.12.2006).
Sie haben Medizin studiert – welches Berufsziel hatten Sie vor Augen, als Sie mit dem Studium anfingen?
Eigentlich wollte ich Arzt in einem Krankenhaus werden. Das war allerdings zu einer Zeit, in der Deutschland noch geteilt war. Ich habe ja in den neuen Bundesländern studiert. Mit der Wende taten sich dann gegen Ende meines Studiums ganz neue Möglichkeiten auf. Eine dieser Möglichkeiten war die Industrie.
Diese Chance haben Sie ergriffen, zunächst als Pharmamarktforscher gearbeitet und seit 1994 Karriere bei Pfizer gemacht. Heute sind Sie Vorsitzender der deutschen Geschäftsführung. Wie gelingt eine solche Traumkarriere?
Von Traumkarriere möchte ich eigentlich nicht sprechen. Das klingt, als könnte man seinen beruflichen Werdegang bis ins letzte Detail vorausplanen. Dem ist ja nicht so, denn zum Geschäftsführer wird man von anderen ernannt – und auf deren Entscheidung hat man letztlich wenig Einfluss. Der entscheidende Punkt in meiner Laufbahn war, dass sich das Unternehmen Pfizer, in das ich 1994 eingetreten bin, massiv gewandelt hat. Im Grunde gibt es das Unternehmen von damals heute gar nicht mehr. Ich habe diesen Wandel immer als etwas Positives erlebt und ihn in unterschiedlichen Verantwortungsbereichen aktiv mitgestaltet. Das tue ich bis heute, und so passen die Unternehmensdynamik und mein Naturell offenbar ganz gut zusammen.
Wie groß ist der Vorteil, den Sie als Mediziner in der Rolle des Geschäftsführers eines Pharmaunternehmens haben? In der Reihe der deutschen Pfizer-Geschäftsführer sind Sie immerhin der erste Mediziner.
Nun ja, zumindest ist es kein Nachteil, dass ich Mediziner bin. Wahrscheinlich verstehe ich medizinische Sachverhalte etwas besser als ein Nicht-Mediziner. Ich kenne die Herausforderungen, denen Ärzte bei der Behandlung ihrer Patienten gegenüber stehen. Ich spreche selbst die Sprache der Mediziner. Das heißt, ich kann sehr gut nachvollziehen, nach welchen Gesichtspunkten Ärzte ein Medikament beurteilen und warum sie sich für oder gegen ein bestimmtes Präparat entscheiden. Letztlich sind das aber Punkte, die man nicht überbewerten sollte. Die ärztliche Wahrnehmung ist ja nicht alles, was den Erfolg eines Pharamunternehmens ausmacht. Und meine medizinische Ausbildung alleine befähigt mich noch nicht zum Geschäftsführer von Pfizer Deutschland.
Welchen Rat können Sie Hochschulabsolventen für Ihre Karriereplanung geben?
Ich möchte nicht von Karriereplanung, eher von Persönlichkeitsplanung sprechen. In meinen Augen geht es weniger darum, welche Titel ich in fünf, acht oder zwölf Jahren erreichen möchte. Es geht darum, welche Fähigkeiten ich ausbauen, welche neuen Kenntnisse ich mir aneignen und welche Netzwerke ich aufbauen möchte. In diesen Fragen kann ich gezielt an mir arbeiten und mir Ziele stecken. Ich ganz alleine habe in der Hand, ob ich diese Ziele erreiche oder nicht.
Heißt das, Naturwissenschaftler müssen heute ein möglichst breites Wissen mitbringen, um beruflichen Erfolg zu haben?
Sicher. Das gilt im Übrigen nicht nur für Naturwissenschaftler. Es reicht nicht mehr aus, eine bestimmte Fähigkeit auf ein sehr hohes Niveau zu treiben. Mehrere Dinge sind gefragt, und dazu gehört natürlich auch die fachliche Kompetenz. Was hinzu kommt, sind eine hohe soziale Kompetenz und die Fähigkeit, Probleme erkennen und lösen zu können. Ein gesunder Menschenverstand gepaart mit erkennbarer Tatkraft sind schon gute Voraussetzungen dafür.
Was ist geeigneter, um Karriere zu machen: ein ingenieurtechnisches Aufbaustudium oder Promotion?
Auch hier gilt: Beruflicher Erfolg ist heute nur noch in sehr wenigen Fällen von akademischen Titeln abhängig. Es geht vielmehr um Inhalte. Nehmen wir an, ein Jurist setzt sich während seiner Promotion intensiv mit dem Pharmarecht auseinander. Dann kann es sein, dass ihn dies für eine spätere Position in einem Pharmaunternehmen sehr gut qualifiziert. Die Promotion alleine – also der Nachweis, dass jemand wissenschaftlich arbeiten kann – genügt natürlich noch nicht.
Kommen wir noch einmal zu Pfizer: Warum sollten sich Hochschulabsolventen gerade in Ihrem Unternehmen bewerben?
Weil die Art, wie wir die Dinge bei Pfizer anpacken, viele Chancen für talentierte und engagierte Absolventen bietet. Wer aktiv ist und sich einbringt, hat viele Freiräume, seinen Aufgabenbereich und damit das Unternehmen mit zu gestalten. Ich habe das an Pfizer immer sehr geschätzt. Hinzukommt: Unser Ziel ist Gesundheit für Mensch und Tier. Mit der Erforschung und Entwicklung unserer Arzneimittel helfen wir, Leiden zu lindern und Krankheiten zu besiegen. Etwas Großartigeres kann es aus meiner Sicht nicht geben.
Welches – noch nicht existierende – Medikament wird Ihrer Meinung nach am dringendsten benötigt?
In Industrienationen ist es sicher ein Medikament, das Alzheimer heilt. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist dies ein Feld, das uns zunehmend vor große medizinische und gesellschaftliche Herausforderungen stellt. In Entwicklungsländern wird dringend ein noch potenteres HIV-Medikament benötigt. Auf beiden Therapiegebieten forscht Pfizer.
Zum Schluss noch drei Fragen abseits der Pharmabranche: Welchen Beruf würden Sie ergreifen, wenn Sie für eine Woche tauschen könnten?
Dann wäre ich Chef eines großen Kunstmuseums. Das Kunsthistorische Museum in Wien würde mir zum Beispiel sehr gefallen.
Und in Ihrer Freizeit: Was tun Sie da am liebsten?
Ich habe zwei wunderbare Töchter und verbringe meine Zeit außerhalb der Arbeit am liebsten mit der Familie.
Haben Sie ein Motto?
Nein, da muss ich Sie leider enttäuschen.
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Branche
Informationstechnik
Produkte/Dienstleistungen
MS Office, XBox, Windows Phone, Cloud Services, etc.
Anzahl der Standorte
Inland: Unterschleißheim bei München, Hamburg, Berlin, Köln, Bad Homburg, Walldorf, Böblingen und das Advanced Technology Lab (ATL) in Aachen; weltweit: in über 190 Ländern vertreten
Jahresumsatz
Weltweit 73,72 Mrd. US-Dollar im Geschäftsjahr 2012
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 2600 Inland, ca. 94.290 weltweit (Stand 30.06.2012)
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Jährlich sind ca. 30 Stellen im Rahmen des Traineeprogramms MACH (Microsoft Academy for College Hires) zu besetzen.
Gesuchte Fachrichtungen
Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Technischer Bereich, Sales & Marketing
Einstiegsprogramme
Traineeprogramm MACH (Microsoft Academy for College Hires)
Mögliche Einstiegstermine
Jeweils im Oktober für den technischen Bereich und im Januar für den Bereich Sales & Marketing
Auswahlverfahren
Interviews und Assessment Center
Auslandstätigkeit
Internationale Trainings im Rahmen des Traineeprogramms
Angebote für StudentInnen
Vergütete Praktika mit einer Mindestdauer von zwei Monaten
Ansprechpartner
University Recruiting Team
Anschrift
Konrad-Zuse-Straße 1
85716 Unterschleißheim
Fon
089 3176-0
E-Mail
decareer@microsoft.com
Internet
www.microsoft.de/careers
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Branche
Konsumgüter
Produkte/Dienstleistungen
Geschäftsfelder: Foods, Personal Care, Home Care, Refreshment
Anzahl der Standorte
Unilever ist in über 100 Ländern vertreten. Die Hauptsitze des Konzerns befinden sich in Rotterdam und London, für Deutschland, Österreich und die Schweiz jedoch in Hamburg.
Jahresumsatz
51,3 Mrd. Euro
Anzahl der MitarbeiterInnen
171.000
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 25
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelchemie, Chemie, Chemieingenieurwesen und artverwandte Studiengänge
Einsatzmöglichkeiten
Marketing, Customer Development, Controlling/Finanzmanagement, Research & Development, Supply Chain Management oder Technisches Management
Einstiegsprogramme
Unilever Future Leaders Programme (24-monatiges Management-Nachwuchsprogramm) sowie Direkteinstieg für AbsolventInnen technischer und naturwissenschaftlicher Studiengänge.
Mögliche Einstiegstermine
Das ganze Jahr über
Auswahlverfahren
Vierstufiges Auswahlverfahren:
1. Online-Bewerbung
2. eTest
3. Telefoninterview
4. Assessment Center
Einstiegsgehalt
Ab 45.500 Euro im Jahr
Auslandstätigkeit
Innerhalb des Unilever Future Leaders Programme sind Auslandsaufenthalte möglich.
Angebote für StudentInnen
Unilever bietet jährlich ca. 300 Praktikumsstellen in den Bereichen Marketing, Customer Marketing, Finance/Controlling, Supply Chain, Research & Development sowie Technisches Management an. Die Praktikumsdauer beträgt zwischen 3 und 6 Monaten. Studenten haben zudem die Möglichkeit, eine praxisorientierte Abschlussarbeit bei Unilever zu schreiben.
Anschrift
Unilever Deutschland
HR Services¦Enterprise Support
Strandkai 1
20457 Hamburg
Fon
0800 000-7530 (für allgemeine Anfragen)
E-Mail
recruitmentde@unileverhrservices.com (für allgemeine Anfragen)
Internet
www.unilever.de
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Branche
Nahrungsmittelindustrie
Produkte/Dienstleistungen
Zucker, Süßungsmittel, Functional Food, Tiefkühlkost, Bioethanol, Fruchtsaftkonzentrat
Anzahl der Standorte
Weltweit
Jahresumsatz
6,2 Mrd. Euro
Anzahl der MitarbeiterInnen
17.700 Mitarbeiter weltweit
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 50 pro Jahr in Deutschland
Gesuchte Fachrichtungen
Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Ingenieurwesen (Verfahrenstechnik, Maschinenbau), Chemie, Lebensmittelchemie, Agraringenieurwesen, Informatik
Einsatzmöglichkeiten
Finanzen, Controlling, Vertrieb, Marketing, IT, Technik/Produktion, F&E, Agrarbereich
Einstiegsprogramme
Traineeprogramme und Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Vorstellungsgespräche oder Assessment Center
Einstiegsgehalt
Ab 42.000 Euro im Jahr
Auslandstätigkeit
Bei entsprechenden Sprachkenntnissen möglich
Angebote für StudentInnen
Praktika, Werkstudententätigkeiten, Betreuung von Abschlussarbeiten
Ansprechpartner
Christiane Senglaub
Anschrift
Theodor-Heuss-Anlage 12
68165 Mannheim
Fon
0621 421-381
Fax
0621 421-476
E-Mail
bewerbung@suedzucker.de
Internet
www.suedzucker.de 
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Branche
Informationstechnologie
Produkte/Dienstleistungen
Betriebswirtschaftliche Unternehmenssoftware, insbesondere internetbasierte Anwendungen
Anzahl der Standorte
Hauptsitz Walldorf/Baden
Weltweit in über 75 Ländern vertreten
Jahresumsatz
Weltweit ca. 14,2 Mrd EURO (2011)
Anzahl der MitarbeiterInnen
Weltweit mehr als 61.000
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Die Anzahl der offenen Stellen wird sich an der quartalsmäßigen Geschäftsentwicklung orientieren. – sowohl in Deutschland als auch in den anderen Ländern.
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftswissenschaften (insbesondere Betriebswirtschaft), (Wirtschafts-)Informatik, Physik, Mathematik, (Wirtschafts-)Ingenieurwesen und Technische Redakteure
Einsatzmöglichkeiten
Softwareentwicklung (Technologie- & Anwendungsentwicklung, Produktmanagement, Qualitätsmanagement, Technische Redaktion, Übersetzung), Beratung, Support, interne Information Technology & Solution Production, Education, Vertrieb, Marketing, Verwaltung
Einstiegsprogramme
Traineeprogramm, Direkteinstieg, Praktika, Diplomarbeiten, Doktorandenstellen
Mögliche Einstiegstermine
Unterjährig möglich
Auswahlverfahren
Vorstellungsgespräche und Auswahltage für Hochschulabsolventen
Einstiegsgehalt
ca. 40.000,- € bis 48.000,- € p.a.
Auslandstätigkeit
Möglich
Angebote für StudentInnen
Praktika, Diplom-/Master- und Bachelorarbeiten
Ansprechpartner
Ansprechpartner finden Sie in den jeweiligen Stellenausschreibungen.
Anschrift
Dietmar-Hopp-Allee 16
69190 Walldorf
Bitte bewerben Sie sich ausschließlich online.
Internet
www.sap.de/jobs
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Branche
Energiewirtschaft
Produkte/Dienstleistungen
Erzeugung, Handel, Transport und Vertrieb von Strom und Gas; Energiedienstleistungen; Erneuerbare Energien
Anzahl der Standorte
Hauptsitz in Essen. Diverse Standorte in Deutschland und im europäischen Ausland, Zentral- und Osteuropa sowie Nordafrika.
Jahresumsatz
Ca. 52 Mrd. Euro im Jahr 2011
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 70.000 Mitarbeiter/innen
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Nach Bedarf
Gesuchte Fachrichtungen
(Wirtschafts-)Ingenieurwesen, Elektrotechnik, (Wirtschafts-)Mathematik, Physik, Wirtschaftswissenschaften, (Wirtschafts-)Informatik, Jura – und alle Qualifikationen, die mit uns voRWEg gehen möchten
Einsatzmöglichkeiten
In vielfältigen kaufmännischen und technischen Funktionsbereichen
Einstiegsprogramme
International Graduate Programme, Power Graduate Programme sowie Traineeprogramme der verschiedenen RWE-Gesellschaften. Wählen Sie ein für Sie passendes Programm unter www.rwe.com/traineeprogramme Direkteinstiege in sämtlichen Funktionen möglich.
Mögliche Einstiegstermine
Abhängig von Stelle bzw. Programm
Auswahlverfahren
Abhängig von Stelle bzw. Programm
Einstiegsgehalt
Nach Vereinbarung
Auslandstätigkeit
Internationale Einsätze und Reisetätigkeit sind jobbezogen möglich. Im International Graduate Programme ist Internationalität Programm. Beim Inhouse Consulting ist sie Teil des Geschäftsmodells. Sie arbeiten mit Kollegen anderer Standorte zusammen oder Sie nutzen Ihre individuelle Möglichkeit für eine interne Rotation.
Angebote für StudentInnen
Praktika und Abschlussarbeiten sind möglich. Stipendien, Wettbewerbe und Workshops werden regelmäßig ausgeschrieben: www.rwe.com/studienfoerderung
Wir helfen Ihnen, erfolgreich voRWEg zu gehen, und unterstützen Sie dabei mit exklusiven Bewerbungstipps und informativen Selbsttests zur Schärfung Ihres Profils. Internationale Fachliteratur sowie hilfreiche Karriereratgeber stärken Ihre Kompetenzen. Und mit unserem Terminkalender verpassen Sie nie mehr wichtige Karriere-Veranstaltungen.
www.rwe.com/bewerberakademie
Anschrift
Opernplatz 1
45128 Essen
E-Mail
personalmarketing@rwe.com
Internet
www.vorweg-geher-gesucht.de
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Branche
Konsumgüterindustrie (FMCG)
Produkte/Dienstleistungen
Tiernahrung, Süßwaren, Lebensmittel, Kaugummi, Pflanzenpflegemittel
Anzahl der Standorte
365 weltweit, 4 Deutschland
Jahresumsatz
30 Mrd. Euro 2012 weltweit
1,7 Mrd. Euro 2012 Deutschland
Anzahl der MitarbeiterInnen
65.000 weltweit, 2200 Deutschland
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Ca. 7 Trainees für das Management Development Programme, Direkteinsteiger nach Bedarf
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Lebensmittelchemie und -technologie, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Industrial Engineering, Maintenance, Forschung & Entwicklung, Einkauf, Logistik
Einstiegsprogramme
Praktikum, Direkteinstieg, Management Development Programme
Mögliche Einstiegstermine
Nach Absprache, laufend
Auswahlverfahren
Interview, Assessment Center
Einstiegsgehalt
Je nach Einstieg, auf Anfrage
Auslandstätigkeit
Nach Bedarf
Angebote für StudentInnen
Praktika und Diplomarbeiten (nach Bedarf) sind möglich, Bewerbung über www.mars.de/Karriere 
Ansprechpartner
Sandra Isserstedt
Anschrift
Eitzer Straße 215
27283 Verden
Fon
04231 94-0
Internet
www.mars.de 
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Branche
Maschinenbau
Produkte/Dienstleistungen
Die Manz Automation AG als High-Tech-Maschinenbauer entwickelt und produziert Maschinen und Systeme für zukunftsfähige Wachstumsindustrien. Für diese ist es entscheidend, ihre Herstellkosten in kurzen Zyklen durch den Einsatz effektivster Produktionssysteme deutlich zu reduzieren.
Anzahl der Standorte
3 Inland, 7 Ausland
Jahresumsatz
170 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2010
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 1900 Weltweit,
ca. 700 in Deutschland,
ca. 800 in Asien
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Ca. 20 pro Jahr
Gesuchte Fachrichtungen
Mechatronik, Automatisierungstechnik, technische Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Physik, Chemie o. ä., BWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen
Einsatzmöglichkeiten
Softwareentwicklung, Steuerungstechnik, Mechatronik (Automatisierung/ Robotik), Elektrotechnik für Hardwareentwicklung und Messtechnik, Physik in Entwicklung Bildverarbeitung, Lasertechnik und Prozesstechnik für die Photovoltaikindustrie, Chemiker für die Entwicklung von Prozessen für nasschemische Anlagen für die Herstellung von Solarzellen, Automatisierungsingenieure für die SW-Applikationsentwicklung und weltweite Inbetriebnahme unserer Anlagen, Organisation/Betriebswirtschaft
Einstiegsprogramme
Praktika, Abschlussarbeit, Pre-Masterprogramm, Werkstudententätigkeit, Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Jederzeit
Auswahlverfahren
Sichtung der Bewerbung, Interview, Probearbeiten o. ä.
Auslandstätigkeit
Zum Teil Tätigkeiten im Ausland
Online-Kurzbewerbung
Erwünscht
Angebote für StudentInnen
Praktika, Abschlussarbeit, Werkstudententätigkeit
Ansprechpartner
Nadine Ströhle
Anschrift
Steigäckerstraße 5
72768 Reutlingen
Fon
07121 9000-0
Fax
07121 9000-99
E-Mail
career@manz.com
Internet
www.manz.com 
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Branche
Energiewirtschaft
Produkte/Dienstleistungen
Strom, Gas sowie Energie- und Umweltdienstleistungen (bspw. Energieeffizienzberatung, intelligente Stromzähler, Elektromobilität oder Contracting)
Jahresumsatz
Ca. 18 Mrd. Euro (2011)
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 20.000
Gesuchte Fachrichtungen
Ingenieure mit der Fachrichtung Maschinenbau, Leit-, Verfahrens-, Elektro-, Energie-, Kraftwerks-, Kern- und Versorgungstechnik; Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaftler und (Wirtschafts-)Informatiker
Einsatzmöglichkeiten
In den verschiedensten Bereichen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette.
Einstiegsprogramme
Nach dem Studium besteht neben dem Direkteinstieg oder der Promotion die Möglichkeit, sich für das Konzerntraineeprogramm der EnBW zu bewerben. Gerade als Trainee erwartet Sie ein einzigartiger Berufseinstieg. In 15 Monaten lernen Sie das Unternehmen aus den verschiedensten Perspektiven kennen, arbeiten an Projekten unterschiedlicher Abteilungen, gehen ins Ausland und tauschen sich mit zahlreichen Fach- und Führungskräften sowie den Vorstandsmitgliedern der EnBW aus.
Mögliche Einstiegstermine
Direkteinstiege und Promotion laufend
Auswahlverfahren
Wenn Sie uns mit Ihren Bewerbungsunterlagen überzeugen konnten, laden wir Sie zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein, bei dem Sie sowohl Vertreter der Personalabteilung als auch der Fachabteilung kennenlernen. Bei der Auswahl der Konzerntrainees findet ein mehrstufiges Auswahlverfahren statt (Telefoninterview, Persönliches Interview, Assessment Center).
Einstiegsgehalt
Zwischen 46.000 und 50.000 Euro brutto pro Jahr
Online-Kurzbewerbung
Erwünscht
Angebote für StudentInnen
Bei uns dürfen Sie Erfahrungen sammeln, Verantwortung tragen, Netzwerke knüpfen und sich weiterentwickeln. Jedes Jahr beschäftigen wir ca. 1000 Studenten als Praktikanten und Werkstudenten oder unterstützen sie beim Schreiben ihrer Abschlussarbeit.
Ansprechpartner
Daniela Eggers
Anschrift
Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe
Fon
0721 63-14001
Fax
0721 63-13913
E-Mail
d.eggers@enbw.com
Internet
www.enbw.com/karriere
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Branche
Finanzdienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen
Finanzprodukte
Anzahl der Standorte
Über 1950 Standorte weltweit, davon 900 in Deutschland
Jahresumsatz
1,958 Mrd. Euro Bilanzsumme (30. September 2010)
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 82.000 weltweit, davon ca. 30.000 in Deutschland
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Ca. 200 pro Jahr
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften, Informatik, Geisteswissenschaften, Psychologie
Einsatzmöglichkeiten
- Corporate und Investment Bank: Asset Finance & Leasing, Corporate Finance, Markets, Transaction Banking, Relationship Management
- Private Clients und Asset Management: Asset Management, Private & Business Clients, Private Wealth Management
- Infrastrukturfunktionen: Finance, Group Strategy & Planning, Group Technology & Operations, Inhouse Consulting, Legal, Risk & Capital, Human Resources
- Regional Management
Einstiegsprogramme
Divisionale Traineeprogramme, Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Je nach Unternehmensbereich viertel- bzw. halbjährlich
Auswahlverfahren
Online-Bewerbung, strukturiertes Interview mit der Fachabteilung, Fallstudien, Workshops
Einstiegsgehalt
Je nach Vereinbarung/Qualifikation und Unternehmensbereich zwischen
48.000 und 68.000 Euro/Jahr.
Angebote für StudentInnen
Wir bieten Ihnen: abwechslungsreiche und eigenständige Arbeit innerhalb eines motivierten, jungen, internationalen Teams; interessante Herausforderungen durch eigene Projekte; neues Wissen, das Sie sich durch Recherchen und deren Ausarbeitung aneignen können.
Ansprechpartner
Career Hotline
Anschrift
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main
Fon
0800 3331115
Internet
www.db.com/careers 
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Branche
Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting, Corporate Finance
Produkte/Dienstleistungen
siehe Branche
Anzahl der Standorte
Deloitte ist an 17 Standorten in Deutschland und weltweit in über 150 Ländern vertreten.
Jahresumsatz
658 Mio. Euro in Deutschland
31,3 Mrd. US-Dollar international
Anzahl der MitarbeiterInnen
5000 in Deutschland, ca. 200.000 weltweit
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Wir stellen im laufenden Jahr ca. 800 Absolventen ein.
Gesuchte Fachrichtungen
Wirtschaftswissenschaften, (Wirtschafts-)Ingenieurwesen, Jura mit Schwerpunkt Steuer- oder Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsmathematik
Einsatzmöglichkeiten
Projektarbeit in Prüfung und Beratung.
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg/Training-on-the-Job, Praktikum, Werkstudententätigkeit in allen Bereichen.
Mögliche Einstiegstermine
In allen Bereichen das ganze Jahr hindurch
Auswahlverfahren
Telefoninterviews, Einzelinterviews, Bewerbertage bzw. Recruiting Days
Einstiegsgehalt
Unser Einstiegsgehalt ist marktkonform und qualifikationsabhängig.
Auslandstätigkeit
Ein Auslandseinsatz ist je nach Berufserfahrung und Tätigkeitsbereich im Rahmen von kurzfristigen Projekteinsätzen bis hin zu einer längerfristigen Entsendung möglich.
Angebote für StudentInnen
Wir bieten in allen vier Funktionen das ganze Jahr über Praktikumsplätze an. Auch die Betreuung Ihrer Abschlussarbeit ist nach einem Praktikum möglich.
Ansprechpartner
Deloitte Recruitingteam
Anschrift
Schwannstraße 6
40476 Düsseldorf
Fon
0211 8772-4111
E-Mail
career@deloitte.de
Internet
www.deloitte.com/careers
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Branche
Optische und opto-elektronische Industrie
Produkte/Dienstleistungen
Optische Systeme für die Mikroelektronik, Messtechnik für die Industrie, Optische Systeme für Biologie und Medizin, Optik rund ums Auge, Optronische Systeme für Verteidigung und Sicherheit
Anzahl der Standorte
11 Produktionsstandorte in Deutschland (Zentrale in Oberkochen) und weitere 34 Produktionsstandorte weltweit sowie über 100 Vertretungen auf der ganzen Welt
Jahresumsatz
Über 2,9 Mrd. Euro weltweit (Geschäftsjahr 2009/10)
Anzahl der MitarbeiterInnen
Deutschland: rund 11.000
Weltweit: rund 24.000
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
Je nach Unternehmensbereich unterschiedlich. Alle vakanten Positionen finden Sie unter www.zeiss.de/karriere
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Gesuchte Fachrichtungen
Biochemie, Biotechnologie, Biophysik, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Informatik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau, Mathematik, Mechatronik, Medizintechnik, Naturwissenschaften, Optik, Physik, Ingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Forschung und Entwicklung, Produktion und Produktionsplanung, Vertrieb und Marketing, Logistik und Einkauf, Finanzwesen und Controlling, Personal- und Sozialwesen
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg in allen Unternehmensbereichen, TOP Trainee Programm, Praktika, Studien- und Abschlussarbeiten, Studenten der Dualen Hochschulen
Mögliche Einstiegstermine
Bedarfsorientiert jederzeit
Auswahlverfahren
Je nach Unternehmensbereich unterschiedlich, Schwerpunkt: Auswahlgespräche
Einstiegsgehalt
Marktüblich (tarifgebunden)
Auslandstätigkeit
Möglich
Online-Kurzbewerbung
Erwünscht
Angebote für StudentInnen
Praktika sowie Studien- und Abschlussarbeiten
Ansprechpartner
Nádia Horsch Schmidt
Anschrift
Carl-Zeiss-Straße 22
73447 Oberkochen
Fon
07364 20-8271
Fax
07364 20-8397
E-Mail
karriere@zeiss.de
Internet
www.zeiss.de/karriere 
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Branche
Energietechnik, Anlagenbau
Produkte/Dienstleistungen
AREVA liefert ihren Kunden Lösungen für eine Stromerzeugung mit weniger CO2. Die Unternehmensgruppe verfügt über umfangreiche Kompetenz und legt höchsten Wert auf Sicherheit, Gesundheitsschutz, Transparenz und die Einhaltung ethischer Grundsätze. Damit setzt sie in ihren Märkten Maßstäbe. AREVA handelt mit Verantwortungsbewusstsein und im Streben nach kontinuierlicher Verbesserung.
Als Weltmarktführer im Bereich Kernenergie bietet AREVA ein einzigartiges, integriertes Leistungsspektrum an. Es umfasst den kompletten Brennstoffkreislauf, Konstruktion, Planung und Bau von Reaktoren sowie zugehörige Serviceleistungen. Darüber hinaus verstärkt das Unternehmen sein Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien (Wind-, Solar- und Bioenergie, Wasserstoff). Ziel ist es, eines der weltweit führenden Unternehmen auf diesem Gebiet zu werden.
Mit diesem Portfolio tragen die 48.000 Mitarbeiter von AREVA dazu bei, immer mehr Menschen Zugang zu sicherer, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher Energie zu ermöglichen.
Anzahl der Standorte
Erlangen, Offenbach, Lingen, Karlstein, Duisburg, Bremen, Bremerhaven, Stade, Paris (Konzernzentrale)
Jahresumsatz
1,015 Mio. Euro
Anzahl der MitarbeiterInnen
AREVA hat in Deutschland ca. 5900 MitarbeiterInnen, weltweit sind es ca. 48.000
Gesuchte Fachrichtungen
Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Physik, Chemie, Werkstoff-/Materialwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen
Einsatzmöglichkeiten
Projektmanagement, Konstruktion, Forschung, Entwicklung, Planung, Kraftwerksservice, Brennelementversorgung
Einstiegsprogramme
Direkteinstieg
Mögliche Einstiegstermine
Ganzjährig
Auslandstätigkeit
Möglich
Angebote für StudentInnen
Studien- und Abschlussarbeiten, Werkstudentenjobs, Praktika
Ansprechpartner
Bernhild Pflanzer
Anschrift
Kaiserleistraße 29
63067 Offenbach
Fon
069 2557-31404
E-Mail
bernhild.pflanzer@areva.com
Internet
www.areva.de
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Branche
Dienstleistungen, Consulting
Produkte/Dienstleistungen
Beratung, Projektmanagement und Ingenieurdienstleistungen in Infrastruktur, Wasser, Umwelt, Immobilien
Anzahl der Standorte
17 in Deutschland
250 weltweit
Jahresumsatz
75 Mio. Euro in Deutschland, Italien, Schweiz und Spanien
Ca. 2,4 Mrd. Euro weltweit
Anzahl der MitarbeiterInnen
700 in Deutschland; 850 in Deutschland, Italien, Schweiz und Spanien
21.000 weltweit
Bedarf an Hochschul-absolventInnen
40 pro Jahr
Gesuchte Fachrichtungen
Bauingenieure, Architekten, Umweltingenieure, Naturwissenschaftler, Geowissenschaften
Einsatzmöglichkeiten
Engineering und Beratungsleistungen, Projektsteuerung, Kalkulation, Gutachtenerstellung, Gefährdungsanalysen, Bauleitung und -überwachung, Gründungsberatung, Industrieconsulting, Machbarkeitsstudien, Altlastenerkundung und -sanierung, Dammbauten, Deponietechnik, Geotechnik, Rückbau, SiGeKo-Leistungen, Umweltmanagement, konstruktiver Wasserbau, Green Hospitals, Health Care
Einstiegsprogramme
Praktikumsplätze und Werkstudenten in allen Bereichen/Standorten.
Chancen für Architekten, Bau- und Umweltingenieure etc., Naturwissenschaftler, Geotechniker, Wasserbauer und auch kaufmännische Studiengänge.
Wir bieten direkten Einstieg für Hochschulabsolventen, Young Professionals und für berufserfahrene Fach- und Führungskräfte.
Mögliche Einstiegstermine
Immer
Auswahlverfahren
Bewerbungsgespräch
Einstiegsgehalt
VB
Auslandstätigkeit
Unsere Internationalität = Arbeiten in globalen Projektteams in Kombination mit lokaler Präsenz. Unsere weltweite Vernetzung ermöglicht projektbezogene Einsätze im In- und Ausland.
Online-Kurzbewerbung
Erwünscht
Angebote für StudentInnen
Praktikum, Werkstudententätigkeit, berufspraktisches Semester, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten
Ansprechpartner
Human Resources Team
Anschrift
Europaplatz 3
64293 Darmstadt
Fon
06151 388-114
Fax
06151 388-974
E-Mail
bewerbung@arcadis.de
Internet
www.arcadis.de 
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Branche
Pharma -und Biotechnologie
Produkte/Dienstleistungen
Vetter ist ein unabhängiger internationaler Spezialist für die aseptische Abfüllung von Spritzen, Karpulen und Vials
Anzahl der Standorte
2 in Deutschland: Ravensburg und Langenargen, 1 in USA: Chicago
Anzahl der MitarbeiterInnen
Ca. 2800
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 120, aufgrund unseres kontinuierlichen Wachstums haben wir laufenden Bedarf an Praktikanten, Hochschulabsolventen und Young Professionals.
Gesuchte Fachrichtungen
Naturwissenschaften (Pharmazie, Chemie, Biotechnologie, Biologie), Ingenieurwissenschaften (Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau und Informatik), Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik)
Einsatzmöglichkeiten
Technischer, pharmazeutischer und kaufmännischer Bereich
Einstiegsprogramme
Traineeprogramm oder Direkteinstieg durch Training-on-the-Job. Wir bieten eine strukturierte Einarbeitung sowie bereichsübergreifende Prozesstrainings.
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Systematische Analyse der Bewerbungsunterlagen, Assessment Center, Einzelgespräche mit Mitarbeitern aus HR und der Fachabteilung
Einstiegsgehalt
Abhängig von Qualifikation und Tätigkeit
Auslandstätigkeit
Möglich
Angebote für StudentInnen
Praktika, Werkstudententätigkeit, Abschlussarbeiten
Unsere Karriere-Website www.vetter-pharma.com/karriere
informiert Sie über Ihre Perspektiven bei uns!
Ansprechpartner
Human Resources Rekrutierungsteam
Anschrift
Schützenstraße 87
88212 Ravensburg
Fon
0751 3700-1170
Fax
0751 3700-4022
E-Mail
personal@vetter-pharma.com
Internet
www.vetter-pharma.com/karriere 
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Branche
Pharma
Produkte/Dienstleistungen
Innovative, verschreibungspflichtige Medikamente, Impfstoffe, Medizinprodukte, Generika, Consumer Healthcare und Tiergesundheit
Anzahl der Standorte
Frankfurt am Main, Berlin, Köln, Neu-Isenburg und Hallbergmoos, weltweit in über 100 Ländern präsent
Jahresumsatz
In Deutschland 4,7 Mrd. Euro (2011), weltweit 33,4 Mrd. Euro (2011)
Anzahl der MitarbeiterInnen
In Deutschland ca. 9200, weltweit ca. 110.000
Bedarf an HochschulabsolventInnen
Ca. 30 p. a.
Gesuchte Fachrichtungen
Naturwissenschaften, Medizin, Ingenieurwissenschaften und BWL
Einsatzmöglichkeiten
F&E, Arzneimittelzulassung/Medizinische Abteilung, Wirkstoffproduktion & Arzneimittelfertigung, Ingenieurtechnik/Prozessentwicklung, Qualitätskontrolle/-sicherung, Einkauf/Logistik, M&V (Berlin), Controlling, Informatik, Personal, Kommunikation
Einstiegsprogramme
Individuelle Einarbeitung, Traineeprogramme, Training-on-the-Job
Mögliche Einstiegstermine
Laufend
Auswahlverfahren
Prüfung der Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräche mit Fach- und Personalabteilung, Assessment Center bei Traineeprogrammen
Einstiegsgehalt
Positionsabhängig, marktkonform
Auslandstätigkeit
Möglich, bitte direkt über www.sanofi-aventis-job.com bewerben
Angebote für StudentInnen
- Praktika: mindestens 6 Wochen, freiwilliges Praktikum bis zu 3 Monaten, Pflichtpraktikum bis zu 6 Monaten, Vergütung ab 500 Euro pro Monat
- Abschlussarbeiten: Dauer laut Studienordnung, gewünschte Themenvorschläge bitte angeben, Vergütung ab 750 Euro pro Monat
- Generell: variable Eintrittstermine, Bewerbungsvorlauf 3 bis 4 Monate
- Werkstudenten: Beschäftigung während Semesterferien, Vergütung ab 2150 Euro pro Monat, Bewerbungen bitte nur auf geschaltete Stellenanzeige
Ansprechpartner
Recruitment Center
Anschrift
Industriepark Höchst, Geb. K703
65926 Frankfurt am Main
Fon
069 305-21288
Fax
069 305-18523
Internet
www.sanofi.de/karriere
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