Ein guter Lebenslauf gespickt mit Praxiserfahrung ist heute ein Muss für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Studentische Unternehmensberatungen bieten von Anfang an jede Menge Verantwortung und eigenständiges Arbeiten in einer professionellen Umgebung – und das nicht nur für wirtschaftlich ausgerichtete Studenten.
Von Lena Otto, Oscar
Die studentische Unternehmensberatung Oscar mit Sitz in Köln und Stuttgart verfolgt seit 1992 den Unternehmenszweck, möglichst vielen Studenten und Jungabsolventen eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen. Die GmbH ist wie ein kleines mittelständisches Unternehmen aufgebaut und verfügt über bewährte Strukturen, um Projekte professionell abwickeln zu können.
Der Reiz einer studentischen Unternehmensberatung liegt in der großen Verantwortung, die man ab dem ersten Tag übertragen bekommt. Neben der klassischen Projektarbeit, die eine Beratung ausmacht, werden auch die unternehmensinternen Abteilungen wie Finanzen & Controlling oder Personal mit Studenten und jungen Absolventen besetzt. Diese sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Projekte und bilden das organisatorische Gerüst des Unternehmens. Professionelle Strukturen und standardisierte Prozesse sorgen dafür, dass neue Mitarbeiter schnell eingearbeitet werden können, bevor die eigentliche Arbeit losgeht. „Ein Sprung ins kalte Wasser ist für mich genau das Richtige, um in der Berufswelt weiterzukommen“, sagt Marisa Schmenger, die bei Oscar nach einer Projekt- eine Abteilungsmitarbeit angeschlossen hat und sich von Anfang an in der unternehmenstypischen Atmosphäre wohlfühlte.
Besonders die freundschaftliche, aber doch professionelle Atmosphäre unter den Mitarbeitern hebt studentische von etablierten Unternehmensberatungen ab. Da sämtliche Mitarbeiter noch Studenten sind oder frisch von der Uni kommen, liegt der Altersdurchschnitt bei 25 Jahren. Christian Offer, der seit einem Monat die Personalabteilung verstärkt, erzählt: „Ich habe hier Menschen kennengelernt, mit denen ich mich auch abseits der täglichen Arbeit gerne treffe.“ Gemeinsame Aktivitäten nach der Arbeit unterstützen das studentische Konzept und helfen neuen Mitarbeitern, sich schnell ins Unternehmen einzufügen. Das ist insbesondere deshalb notwendig, da die meisten „Oscarianer“ nur für eine Dauer von drei bis sechs Monaten angestellt sind. Alle Mitarbeiter bekommen einen befristeten Vertrag, sodass möglichst vielen Studenten und Jungabsolventen die Chance geboten wird, eine praxisnahe Ausbildung zu erhalten.
Oscar ist ein Unternehmen von Studenten für Studenten, und so liegt es auch in der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters, für das erfolgreiche Fortbestehen zu arbeiten. Ein besonderes Tool namens Change.me unterstützt die Mitarbeiter dabei, ihre eigenen Ideen einzubringen und umzusetzen. Dominique Rau, der die Abteilung Finanzen & Controlling verantwortet, sagt: „Ich erhalte vielfältige Einblicke ins operative und strategische Kostenmanagement und habe die Möglichkeit, auch meine eigenen kreativen Controllingideen umzusetzen.“ So profitiert das Unternehmen vom Ideenreichtum der Mitarbeiter, und diese können aktiv etwas bewegen.
Bei jeder Bewerbung stellt sich die Frage: Wie hebe ich mich von meinen Mitbewerbern ab? Auffallen um jeden Preis ist nicht immer die richtige Lösung.
Um Sie als Mitarbeiter einzustellen, braucht man ein Mindestmaß an konkreter Information. Erfahren will man, ob Sie kapieren, was auf Sie zukommt. Ob Sie’s packen. Ob Sie ins Team passen. Ob Sie auf Dauer was bringen. Jobkandidaten reagieren darauf oft mit seltsamen Verrenkungen.
Schon ein chinesisches Wort aus der Yo-Mei-Zeit sagt: “Du kommst vor dem verschlossenen Stadttor an, gibst heftig Zeichen und führst wahre Tänze auf in der Annahme, dass man dich drüben, auf der anderen Seite der Mauer bemerken und hineinwinken wird. Mach doch einfach das Tor auf und gehe hinein.” – Bewerben heißt, selbst die Tür zu öffnen.
Einfach und direkt
Berufliche Selbstvermarktung und Selbstpräsentation sind heute vielen widersprüchlichen Regeln und Konventionen unterworfen. Je nach Temperament reagieren Bewerber auf den Jobmarkt und seine Spielregeln, indem sie entweder um jeden Preis auffallen oder auf gar keinen Fall aus dem Mainstream abdriften möchten. Also blind Bewerbungsvorlagen kopieren oder offensiv die Blitzkampagne starten? Innovativ oder konventionell handeln?
Versuchen Sie’s mit Einfachheit und Direktheit. Statt zu werben, stellen Sie sich der Bewertung. Statt sich zu verkaufen, arbeiten Sie zu. Statt den Karriere-Gurus zu folgen, folgen Sie der praktischen Vernunft. Kein Mensch muss einzigartig tun. Es reicht, wenn man sich unterscheidet.
Bewerberauswahl beruht auf Wahrnehmung und Differenzierung. Je klarer Sie sich zeichnen, desto besser unterscheiden Sie sich. Wenn Sie sich klar und eindeutig profilieren, heben Sie sich von der grauen Menge der Floskelwerfer und Satzbausteinleger deutlich ab: Sie verstecken sich nicht hinter dem üblichen Blabla. Sie werden sichtbar.
Konzentriert und arrangiert
Anschreiben und Lebenslauf sind eigene Textsorten, aber gleichwertig und gleich wichtig. Beide liefern denselben Satz an Hauptinformationen.
Im Anschreiben haben Bewerber genau eine Seite, um für sich zu sprechen. Es ist eine Mini-Rede. Da Sie nicht wissen, ob man Ihre Rede bis zum Ende der Seite verfolgen wird, liefern Sie Ihre besten Argumente sofort in der ersten Zeile. Legen Sie ohne jede Einleitung los. Keineswegs chronologisch erzählend, dafür gewichtend und aufzählend.
Unterfüttern Sie Ihren Anspruch mit Abschlüssen, Kenntnissen, Fähigkeiten. Gehen Sie auf den Adressaten und auf den Wechsel- oder Bewerbungsgrund ein. Vermitteln Sie am Ende weiteren Gesprächsbedarf. Bingo. Ihr Anschreiben ist garantiert unverwechselbar und funktioniert. Sie werden sich selbst voll und ganz darin wieder erkennen. Jeder wird anerkennen: Ihre Argumentation ist hochwirksam, weil hochkonzentriert.
Das Anschreiben synthetisiert. Der Lebenslauf ist ein Arrangement. Sie reduzieren Informationen so weit wie möglich – bis auf den wesentlichen Datenbestand Ihres beruflichen Selbst.
Entlasten Sie den Job des Personalers durch pfiffiges Informationsdesign. Für die Datenmenge gilt: Viel hilft nicht viel. Die Souveränität des selbstbewussten Bewerbers zeigt sich darin, dass er die Information genau dosiert.
Ehrlich und ansprechend
Vergessen Sie, dass Sie sich individuell präsentieren und Ihre unverwechselbare Persönlichkeit zum Ausdruck bringen wollten. Eine Bewerbung ist kein Ego-Pitch, sondern ein als Antwort maskiertes Angebot. Da zählt allein, was für Sie spricht.
Halten Sie Ihre Schreibe einfach, dann hat es der Personaler einfacher mit Ihnen. Bleiben Sie ehrlich – schon an Ihrer Sprache erkennt man, wenn Sie flunkern. Argumentieren Sie angemessen, dann hört man Ihnen zu. Bauen Sie Ihre Bewerbung ansprechend auf – also: kurz und unkompliziert. Einfach, ehrlich, angemessen, ansprechend. Mit diesen “2E2A” kommen starke Bewerber ins Jobinterview.
Weder luxuriös noch schlampig
Bewerben ist kein Full-Time-Job. Zeit- und Geldverschwender bewerben sich kreativ, basteln Deckblätter, blamieren sich mit der “Persönlichen Seite Drei”, wählen die Luxusmappe mit Mehrfach-Klappe. All das brauchen Sie nicht. Denn aus solchen Unterlagen liest der Personaler drei Dinge: Unklarheit über das Konzept, Hang zur ästhetischen Entgleisung, fehlendes Bewusstsein über die eigene berufliche Identität.
Mit Anschreiben, Lebenslauf und den handverlesenen Nachweisen, die Ihren Claim belegen, kommen Sie gut aus. Nehmen Sie als Mappe stets das Produkt, mit dem ein Personaler am leichtesten arbeiten kann. Stellen Sie sich seinen Arbeitsablauf bildhaft vor. Prägedruck und Wasserzeichen stehen keineswegs im Zusammenhang mit der Wertigkeit des Bewerbers. Praktikabilität hat für Personaler immer Vorrang. Wer berufshalber Mappen auf- und zuklappt, dem klappt längst nicht mehr vor Staunen der Mund auf.
Äußeres und Form einer Bewerberpräsentation sollten schnurstracks zum Inhalt führen. Zu den Pro-Argumenten. Zu dem, was für einen spricht. Sehr edle und kostspielige Unterlagen machen Personaler ebenso nachdenklich wie eine nachlässig und schlampig zusammengestellte Mappe. Nutzen Sie Ihr Bewerberbudget für neue Lederschuhe und nicht für eine geile Ledermappe.
Fazit: Bleiben Sie straight. Argumentieren Sie konkret. Halten Sie’s einfach. Dann nimmt man Sie ernst.
Autor:
Gerhard Winkler veröffentlicht und berät seit 1997 auf seiner Site jova-nova.com. 2003 veröffentlichte er bei Smartbooks Anders bewerben, 2004 erschien Anders antworten.
Lesen Sie weitere Texte im karriereführer-Angebot zum Thema Bewerbung.
Sie haben also Ihre ersten beruflichen Erfahrungen in der Heimat gesammelt, jetzt möchten Sie erste Auslandserfahrungen sammeln. Doch wie wird ein internationaler, bzw. amerikanischer, Lebenslauf aufgebaut? Das verrät das kleine Bewerbungs-Einmaleins Berufserfahrenen und weniger Erfahrenen. Nähere Informationen zum “Europäischen Lebenslauf” finden Sie in den weiterführenden Links.
Das perfekte Layout eines amerikanischen Lebenslaufes ist mehr als das Salz in der Suppe. Ob Sie sich auf ein bis zwei Seiten richtig verkaufen können, entscheidet schnell über eine Einladung zum Bewerbungsgespräch (Job-Interview) oder dem Mülleimer (circular file). Die Bewerbungs-Experten von squeaker.net (www.squeaker.net) haben einige Tipps zum Layout eines professionellen US-Lebenslaufes (Resume oder CV = Curriculum Vitae) zusammengestellt:
“Der US-Lebenslauf soll Ihre Fähigkeiten, Qualifikationen und Leistungen gegenüber Arbeitgebern vermarkten.” Grundsätzlich gilt für den US-Lebenslauf, dass er weniger eine einfache Aufzählung Ihrer Lebensdaten ist, als vielmehr ein Marketinginstrument, das genau auf die anvisierte Stelle angepasst ist.
Überlegen Sie sich bei jedem Punkt, wie diese Information zu einem eindrucksvollen und stringenten Gesamtbild Ihrer Person beiträgt.
Verstehen Sie den Lebenslauf als “Teaser” – ein Instrument zum Interesse-Wecken beim potenziellen Arbeitgeber.
Planen Sie die Informationsaufteilung so, dass der Personaler Interesse bekommt, Sie persönlich kennen zu lernen. Geben Sie nicht zu viele Informationen preis. Lassen Sie genügend Freiraum, die Informationshäppchen aus dem Lebenslauf mit interessanten Geschichten im Job-Interview zu ergänzen.
Struktur
Diese Anforderungen spiegeln sich besonders in der vom deutschen Lebenslauf abweichenden Anordnung wider. Der US-Lebenslauf ist meistens anti-chronologisch aufgebaut. Die wichtigsten – und somit meistens die neuesten – Fakten werden am Anfang angepriesen. Je länger Ihre Erfahrungen zurückliegen, desto weiter unten angesiedelt und oberflächlich abgehandelt erscheinen sie im US-Lebenslauf.
In den einzelnen Lebens-Stationen wird weniger Fokus auf Ihre Person als auf positions-relevante Fakten gelegt. Es geht im US-Lebenslauf weder darum, Lebensdaten bürokratisch akkurat aufzulisten, noch sich selber als alleskönnender Superman darzustellen. Heben Sie stattdessen hervor, welche konkreten Erfahrungen in der Vergangenheit für die neue Position wichtig sind.
Für Studenten und Absolventen mit wenig Berufserfahrung (Ausbildung, Praktika) empfehlen wir folgende Struktur:
Education (=Studienschwerpunkte, Abschlüsse)
Professional Experience (=Ausbildung, Praktika)
Other relevant skills (Wichtig: Nur relevante Fähigkeiten!)
Community Activities, Awards, Professional Recognition
Hier steht das Studium als Hauptkriterium zur Einstellung im Vordergrund. Es macht wenig Sinn, ein paar Praktika stärker als das Studium zu gewichten.
Schulabschluss:
Ersparen Sie dennoch sich und dem Personaler die Mühe, Ihre Leistungskurse oder Ihren Wehr-/Zivildienst im Detail zu beschreiben oder als besonders relevant für die Position zu erwähnen. Es reicht vollkommen, Ihren Schulabschluss mit Abschlussnote zu erwähnen. Letztere macht auch nur Sinn, wenn Sie überdurchschnittlich ist, also zu einer positiven Selbstpräsentation beiträgt. Angaben zu Ihrer Grundschulzeit sind gar komplett obsolet.
Absolventen und jungen Berufstätigen, bei denen die bereits gemachte berufliche Erfahrung für die Stelle besonders relevant ist, empfehlen wir abweichend folgende Struktur:
Career objective
Professional Experience
Education
Other relevant (!) skills
Community Activities, Awards, Professional Recognition
1.) Career Objective
Fassen Sie am Anfang des Lebenslaufes in 1-3 Sätzen prägnant zusammen, wer Sie sind und warum Sie welches Karriereziel verfolgen. Bringen Sie’s auf den Punkt und vermeiden Sie leeres Geschwätz. Hier können Sie aus einer professionellen Sicht rechtfertigen, warum Sie für diese Stelle geeignet sind.
Studenten (s.o.) sollten diese Informationen eher im Anschreiben (=Cover Letter in den USA; Covering letter in GB) unterbringen.
2.) Education
Benutzen Sie ruhig die Originalbezeichnungen Ihrer Abschlüsse (Abitur, Diplomkaufmann) und finden Sie ein erklärende (aber passende!) Übersetzung.
Vermeiden Sie typische Fehler:
Gymnasium heißt in den USA “Turnhalle”!
Nennen Sie Ihr Diplom nicht einfach nur “Diploma”, da dies in den USA als nichts besonderes gilt!
Ein Diplomkaufmann ist kein MBA!
Listen Sie nicht jeden einzelnen Kurs auf, sondern nur relevante und herausragende Leistungen.
Machen Sie Ihre Durchschnittsnoten ruhig für Ihren Empfänger verständlich, indem Sie sie relativieren: Z.B.: Equals A-; Above average; Top 10% of class.
3.) Professional Experience
Vermeiden Sie es, die Unternehmen für die Sie gearbeitet haben detailiert zu beschreiben – heben Sie sich die Details für Ihre tatsächlichen Erungenschaften auf. Wiederholen Sie nicht einfach die Stellenbeschreibung, sondern erklären Sie, welche Fähigkeiten Sie erlernen konnten, die Sie in der neuen Stelle einsetzen können. Hierdurch beweisen Sie Ihren Wert für den potenziellen Arbeitgeber.
Scheuen Sie sich nicht vor Quantifizierungen oder Superlativen. Diese Form der Bescheidenheit mag in Deutschland angebracht sein, in den USA bedeutet jede geringere Formulierung als ein Superlativ Mittelmäßigkeit. Wenn Sie sich in den Formulierungen unsicher sind, holen Sie sich den Rat von US-Lebenslauf-Experten.
Bsp.:
“Achieved the highest gross sales in the history of the store, a 17% increase over prior manager”
Aber Vorsicht: Beschränken Sie sich auf Angaben, die für Ihren Wunsch-Job relevant sind und seien Sie niemals unehrlich!
4.) Other skills
Außeruniversitäres, soziales, religiöses oder politisches Engagement kann für Ihre Karriere und somit für Ihre Bewerbung sehr nützlich sein, besonders wenn Sie eine Führungsposition inne hatten.
Ordnen Sie Ihre sprachlichen Fähigkeiten in die Kategorien “native” – “fluent” – “advanced” – “basic” ein. Computerfähigkeiten sollten angepasst an die Anforderungen der Position übersichtlich und verständlich erklärt werden.
Grundsätzlich sollten Sie anhand Ihrer Erfahrungen einen roten Faden in der Entwicklung Ihrer Fähigkeiten aufzeigen. Als Sportler haben Sie möglicherweise Teamwork-Erfahrung, Ihre künstlerische Erfahrung zeugt von Kreativität und Ihr Studentenjob im Call-Center hat Ihre Kommunikationsfähigkeit verbessert. Eigeninitiative und ein ein reicher Erfahrungsschatz sind in den USA gerne gesehen, sofern es Ihnen gelingt, ein zusammenhängendes Bild mit Ihrem Lebenslauf abzugeben.
5 Tipps für den US-Lebenslauf:
Passen Sie alle Aussagen an die Position an.
Drucken Sie Ihren Lebenslauf mit einem Laserdrucker auf gutem Papier aus.
Betonen Sie Ihre Errungenschaften.
Benutzen Sie aussagekräftige “Action Words”.
Bewahren Sie ein sauberes Layout und versuchen Sie, Ihren Lebenslauf auf eine Seite zu beschränken.
5 Fehler, die man vermeiden sollte:
Vermeiden Sie Fehler in der Sprache, der Rechtschreibung und landestypischen Zahlenformaten.
Erwähnen Sie nicht Ihre Gehaltswünsche.
Lassen Sie keine langen, unerklärten Lücken im Lebenslauf.
Erwähnen Sie nicht Ihre Grundschule, Ihre Eltern oder Ihre Haustiere.
Erwähnen Sie in Ihrer US-Bewerbung nicht: Alter, ethnischen Hintergrund, Geschlecht, Religion. Fügen Sie kein Foto bei!
Mit freundlicher Unterstützung der Bewerbungs-Experten von squeaker.net, der
Insider-Community für Deine Karriere (www.squeaker.net).
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Mit einer eigenen Homepage können Bewerber ihrem künftigen Chef vorhandene Programmier- und Gestaltungskenntnisse demonstrieren, EDV-Kenntnisse und eine hohe Affinität zum Internet belegen. Für Web-Designer, Online-Redakteure und weitere dem Web nahe stehende Berufe von Programmierer bis IT-Berater ist die Homepage gleichbedeutend mit einer Arbeitsprobe. Bewerber aus anderen Branchen können sich auf diese Weise von ihren Mitbewerbern abgrenzen.
Folgende Regeln sollten beachtet werden:
Die Gestaltung der Homepage:
Die Seiten sollten professionellen Ansprüchen genügen – gut strukturiert, übersichtlich sein, ohne grelle Farben zu verwenden, aber für klare Schrifttypen, große Schriftgröße (mind. 11 P) und einen ausreichenden Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund zu sorgen. Weniger Begabte sollten auf vorgefertigte Vorlagen von Homepageeditoren zurückgreifen. Denn: lieber gut kopiert…
Auf die eigene Homepage hinweisen:
Machen Sie das Unternehmen auf Ihre Homepage aufmerksam. Denn nicht jeder Personalverantwortliche schaut von sich aus auf die Seiten.
Ihre Homepage schützen:
Schützen Sie Ihre Bewerbungshomepage mit einem Passwort. Sie vermeiden so unberechtigte Zugriffe auf Ihre persönlichen Daten. Dieses Passwort erhalten nur die Unternehmen, bei denen Sie sich bewerben.
Homepage auf einzelne Firmen abstimmen
Sie können Ihre Homepage inhaltlich auf die jeweiligen Unternehmen zuschneiden. Sie vergeben bei Ihrer Bewerbung verschiedene Passwörter, so dass sie Ihre Bewerbung gezielt einsetzen können.
Bilder:
Achten Sie auf eine professionelle Bildauswahl. Sie sollten keine privaten Bilder auf Ihrer Seite präsentieren.
Rechtschreibfehler:
Lassen Sie Ihre Bewerbung durch einen Dritten Korrektur lesen. Denn Fehler dürfen in einer Bewerbung nicht vorhanden sein.
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Nicht nur die Qualifikation für einen Job zählt, sondern auch die Art und Weise wie sich der Bewerber in seiner Bewerbung präsentiert. Was gehört alles zu einer
kompletten Bewerbung? Online-Bewerbung oder schriftlich per Post? Wie formuliere ich eine Initiativbewerbung?
Setzen Sie sich mit einer Bewerbung von Ihren Mitstreitern ab – durch Übersichtlichkeit
und Aussagekraft. Mit der richtigen Struktur machen Sie auf Ihre Kenntnisse, Fähigkeiten
und Erfahrungen aufmerksam. Relevante Informationen fallen so gleich ins Auge.
Gliedern Sie Ihren Lebenslauf in verschiedene Absätze, beispielsweise:
Persönliche Daten
Berufstätigkeit
Studium / Ausbildung
Wehr- oder Zivildienst, Schulabschluss
Weiterbildung
Zusatzqualifikation
Sonstiges (Ehrenämter)
Persönliche Daten
In den Abschnitt persönliche Daten gehören Angaben zu Ihrem Geburtstag und -ort, zu Ihrem Familienstand sowie Angaben zu Ihren Kindern. Falls Sie dies möchten, können Sie Angaben zu Ihren Kindern weg lassen.
Berufstätigkeit
Die Rubrik Berufstätigkeit sollte besonders gründlich erarbeitet sein. Ergänzen Sie Ihre Angaben zu vergangenen Arbeitsverhältnissen mit präzisen Beschreibungen der ausgeübten Tätigkeiten: beispielsweise Projekt- und Führungsverantwortung. So kann der Personalchef Ihre Fähigkeiten besser einschätzen.
Bei Ihrer Berufsausbildung oder Ihrem Studium sollten Sie sich nicht nur auf die Dauer, sondern auch auf die damit verbunden Abschlüsse mit Datum beziehen. Der Umfang der Ausführungen hängt von Ihrer Berufserfahrung ab. Bewerber mit mehr als drei Jahren Berufstätigkeit gestalten diese Rubrik knapp, damit der Umfang einer Seite nicht überschritten wird.
Eine bei Personalchefs beliebte Präsentation ist die chronologische Darstellung der beruflichen Stationen, die mit der Gegenwart beginnt.
Wehr- oder Zivildienst, Schulabschluss
Den Abschnitt Wehr- oder Zivildienst, Schulabschluss können Sie sehr knapp gestalten. Wenn Sie einen sozialen Dienst geleistet haben, erwähnen Sie nur die Dauer in Monats- und Jahreszahlen. Falls Sie jedoch besondere Aufgaben ausgeübt haben, die im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen, können Sie diese selbstverständlich hier anführen.
Bei der Erwähnung Ihrer Schulabschlüsse, sollten Sie sich nur auf Ihr letztes Zeugnis mit Datum beziehen, sowie die Art Ihres Schulabschlusses und den Namen Ihrer Schule angeben.
Weiterbildung
Bei der Rubrik Weiterbildung und Sonstiges geben Sie die besuchten Weiterbildungsseminare unter Angabe der Träger und Titel der Kurse an. Die Inhalte sollten nur dann angeführt werden, wenn aus dem Seminartitel nichts zu schließen ist.
Zusatzqualifikation
Als Zusatzqualifikation gelten Sprach- und EDV-Kenntnisse. Führen Sie alle Ihre Kenntnisse auf und bewerten Sie diese präzise mit den Abstufungen
Grundkenntnisse
gut
sehr gut
bei Sprachkenntnissen zusätzlich mit
verhandlungssicher
und bei EDV-Kenntnissen mit
ständig in Anwendung.
Weitere Informationen zum Lebenslauf.
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Hochgesteckte oder offene Haare? Rock oder Hosenanzug? Mit Krawatte oder ohne? Bei der Frage nach dem richtigen Outfit für das Vorstellungsgespräch sind sich viele Bewerber unsicher.
Das Wichtigste vorweg: Der Bewerber muss zum Unternehmen passen. Das äußert sich nicht nur durch den individuellen Charakter und die Affinität zur jeweiligen Tätigkeit, sondern auch durch das äußere Erscheinungsbild des Bewerbers, das einen Teil seiner Persönlichkeit darstellt. In seriösen Branchen wie Banken oder Versicherungen sollte man sich also anders kleiden als zum Beispiel bei Werbeagenturen, bei denen das Outfit auch schon mal legerer ausfallen kann. Wichtig ist, dass man sich in seiner Kleidung wohlfühlt. Wer ein bekennender Gegner von Krawatten ist, wird sich wahrscheinlich auch kaum in einer Branche zu Hause fühlen, die Wert auf genau dieses Accessoire legt.
Tipps für Frauen
Frauen müssen sich neben ihrer Kleidung vor allem auch über ihre Frisur Gedanken machen: Offen oder zusammengesteckt, ist oft die Frage. Als Faustregel gilt: Authentizität. Frauen, die ihre Haare immer offen tragen, wirken mit hochgesteckten Haaren eher „verkleidet“ und würden vor dem Personaler ihre wahre Persönlichkeit verbergen. Zusammengebundene Haare wirken zwar seriöser, doch viel wichtiger ist: Das Gesicht sollte frei sein. Denn beim ersten Gespräch sind auch Gestik und Mimik wichtig, damit der Personaler den Bewerber richtig beurteilen kann.
Ein weiteres Thema bei Frauen: Rock oder Anzug? Natürlich ist ein Rock sehr feminin, doch erspart ein Hosenanzug viele Probleme: Hinsetzen und Beine übereinander schlagen ist im Anzug umkomplizierter. Zudem bleibt einem die Frage nach dem richtigen Absatz erspart: Besser sind zum Anzug flache Absätze, denn was in Alltagssituationen perfekt klappt – das gerade und sichere Gehen auf höheren Absätzen –, kann bei Nervosität im Bewerbungsgespräch schnell schief gehen. Und nichts ist schlechter für den ersten Eindruck als ein wackeliger und unsicherer Gang.
Eine weitere Stolperfalle: Accessoires und Make-up. Schmuck und Uhren sollten nicht zu protzig und überbetont sein. Beim Make-up muss eine leichte Akzentuierung der Augen und Lippen reichen. Alles andere wäre für ein Bewerbungsgespräch unpassend.
Tipps für Männer
Männer tragen meist dunkle Anzüge und Schuhe. Trotz des vermeintlichen Universal-Outfits können sie sich positiv von der Masse abheben: mit einem perfekten Sitz des Anzugs, mit der Wahl der Krawatte und ihrer Farbe. Wer dann noch weiß, wie er einen perfekten Knoten bindet (siehe Anleitung Seite 116), hat mit seinem äußeren Auftreten schon gewonnen.
Männer sollten beachten, dass das Tragen eines Bartes eine Typsache ist. Doch ähnlich wie die Frisur bei Frauen sollte das Gesicht auch bei Männern nicht durch Haare verdeckt sein. Mit einer Rasur hat der Bewerber einen klareren Gesichtsausdruck. Ein ordentlich gestutzter Bart hingegen, der optisch zum Träger passt, kann auch ein Zeichen von Individualität sein.
Gepflegtheit, saubere und löcherfreie Kleidung, geputzte Schuhe ohne schiefe Absätze, gut geschnittenes und frisch gewaschenes Haar – wer das alles beachtet, bei dem kann beim Vorstellungsgespräch rein äußerlich eigentlich nichts mehr schief gehen. Wenn dann auch noch Qualifikation und Ausstrahlung stimmen, ist der neue Job so gut wie sicher.
Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Herzlichen Glückwunsch, die erste Bewerbungshürde ist geschafft. Nun sollten Sie sich auch gründlich auf Ihr Gespräch mit dem Personaler vorbereiten.
Die Bewertung einer Person erfolgt in den ersten Sekunden, nachdem man sich gesehen hat. Entsprechend wichtig ist Ihr Auftreten zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs: Erscheinen Sie pünktlich, lieber ein paar Minuten zu früh als zu spät. Beim ersten Zusammentreffen schauen Sie Ihrem Ansprechpartner in die Augen, begrüßen Sie ihn mit einem festen Händedruck und der Nennung seines Namens („Guten Tag, Herr Müller“) und stellen Sie sich deutlich mit Ihrem Vor- und Nachnamen vor.
Um die Nervosität des Bewerbers ein wenig zu mildern, beginnt das Gespräch in der Regel mit ein wenig Small Talk über Ihre Anfahrt oder das Wetter. Wer geübt ist in der leichten Art der Konversation, dem wird das Reden nicht schwer fallen – aber verfallen Sie nicht ins Plaudern. Nach ein paar Minuten sollte der Personaler in der Lage sein, zur Sache zu kommen. Sollte Ihnen übrigens Kaffee angeboten werden, können Sie dieses Angebot problemlos annehmen – oder auch ablehnen, wenn Sie keinen Kaffee trinken. In diesem Fall äußern Sie aber keine Sonderwünsche: Ein Wasser zu verlangen ist dann allemal besser als eine spezielle Teesorte oder ähnlich ausgefallenes.
Zum Start des Vorstellungsgesprächs wird der Personaler Sie wahrscheinlich bitten, etwas über sich selbst zu erzählen. Das können Sie schon zu Hause bestens üben: Sprechen Sie das, was Sie über sich zu sagen haben, auf Band und hören Sie sich selbst einmal zu. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihren kurzen Vortrag auswendig lernen sollen – aber Sie werden schnell merken, an welchen Stellen in Ihrem Lebenslauf Sie ins Stocken geraten oder unsicher werden.
Auf mögliche Nachfragen müssen Sie sich gefasst machen, sei es, weil der Gesprächspartner Unklarheiten im Lebenslauf hinterfragen oder erfahren will, warum Sie in Ihrem Leben bestimmte Entscheidungen getroffen haben. Dies lässt sich am besten im Gespräch mit Freunden üben. Überlegen Sie, welche Fragen der Personaler Ihnen möglicherweise stellen wird. Dazu gehören zum Beispiel:
Warum haben sie sich ausgerechnet für unser Unternehmen entschieden?
Was qualifiziert Sie für diese Stelle besonders?
Was sind Ihre Erwartungen an die neue Stelle?
Was erwarten Sie von Ihren Vorgesetzten?
Was bringen Sie unserer Firma?
Wie flexibel sind Sie bezüglich Belastbarkeit/Überstunden/Wochenendarbeit?
Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
Wer sich vorab Gedanken zu möglichen Antworten gemacht, wird im Vorstellungsgespräch nicht so leicht ins Schwimmen geraten. Vor allem auf die Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen sollten Sie sich bereits vorher Antworten überlegen. Die Schwächen „Ungeduld“ oder „Perfektionismus“ werden zu häufig genannt, als dass sie noch glaubwürdig klingen würden. Einen positiven Eindruck erwecken hingegen Ehrlichkeit, Offenheit und vorsichtig dosierte Beispiele für bestimmte Charaktereigenschaften.
Doch nicht nur der Personalchef wird Sie fragen – Sie werden auch die Möglichkeit haben, selber Fragen zu stellen. Zeigen Sie echtes Interesse am Unternehmen, indem Sie sich im Vorfeld überlegen, was Sie über das Unternehmen und Ihre künftige Position wissen wollen. Bereiten Sie Ihre Fragen schriftlich vor und nehmen Sie ruhig die Frageliste mit ins Gespräch. Ein paar typische Fragen könnten sein:
Wie sehen die Aufgaben aus, die ich übernehmen werde?
Wie verläuft die Einarbeitungsphase? Welche Abteilungen lerne ich kennen?
Wo ist mein Arbeitsplatz? Kann ich ihn eventuell besichtigen?
Kann ich eventuell künftige Kollegen kennen lernen?
Wie ist die Abteilung ins Unternehmen eingebunden?
Welche Aufstiegsmöglichkeiten/Karriereprogramme gibt es in Ihrem Unternehmen?
Besteht die Möglichkeit zu einem Einsatz im Ausland?
Unterstützt das Unternehmen Weiterbildungsmaßnahmen?
Fragen nach Urlaub und Freizeitausgleich kommen im ersten Gespräch nicht gut an. Auf das Thema Gehalt hingegen sollte man sich bereits vorbereitet haben. Informieren Sie sich über die Gehälter, die für Berufseinsteiger in Ihrer Branche üblich sind. Berufsverbände, Internetseiten von Jobbörsen oder auch Gespräche mit Freunden und Bekannten, die in der Branche arbeiten, können helfen, sich einen realistischen Eindruck zu verschaffen. Pokern Sie bei der Gehaltsfrage nicht zu hoch, aber verkaufen Sie sich auch nicht unter Wert. Übertreibungen in beide Richtungen hinterlassen bei den Personalern einen schlechten Eindruck.
Vorstellungsgespräche sind eine spannende Angelegenheit, denn hier entscheidet sich, ob der Bewerber zum Unternehmen passt und umgekehrt. Grund zur Nervosität gibt es hingegen nicht: Wenn Sie sich gut vorbereitet haben, werden Sie in der Lage sein, offen und ehrlich aufzutreten. Authentische Kandidaten haben ohnehin die besten Chancen. Und sollte es beim ersten Vorstellungsgespräch nicht klappen, bedenken Sie immer: Übung macht den Meister!
Vorbereitung zum Bewerbungsgespräch
Rechtzeitig zum Friseur gehen
Kleidung aussuchen und vorbereiten (keine Flecken, Löcher oder abgerissene Knöpfe?)
Neben dem Anschreiben ist der Lebenslauf der zweite wichtige Bestandteil einer Bewerbung. Entsprechend viel Sorgfalt sollten Sie bei der Erstellung Ihres Lebenslaufes walten lassen. Zeigen Sie, was Sie können!
Idealerweise bildet der Lebenslauf eine Einheit mit dem Anschreiben: Was Sie dort an fachlichen Qualifikationen erwähnen, sollte sich im Lebenslauf durch konkrete Einsätze belegen lassen. Dabei sollte der Lebenslauf an jede Bewerbung individuell angepasst werden, indem Sie auf die besonderen Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle eingehen. Wird in der Ausschreibung zum Beispiel besonderer Wert auf erste Führungserfahrung gelegt, heben Sie Ihre Tätigkeit als Leiter der Jugendgruppe hervor. Kommunikationsstärke lässt sich zum Beispiel durch die Mitgliedschaft im Debattierclub belegen.
Was auch immer Sie vorzuweisen haben (und das ist oft mehr, als Ihnen auf den ersten Blick bewusst ist): Beschreiben Sie Ihr Engagement in kurzen Stichworten. Die bloße Nennung eines Praktikums ist weit weniger wert als die zusätzliche Auflistung Ihrer Aufgaben als Praktikant. Verwenden Sie bei der Beschreibung – sowohl von beruflichen als auch von privaten Tätigkeiten – Begriffe aus der Arbeitswelt, das macht Sie für das Unternehmen interessanter. Alle beruflichen Stationen sollten Sie mit Arbeitszeugnissen belegen können. Bei fehlenden Arbeitszeugnissen erstellen Sie sich selbst ein Tätigkeitsprofil.
Der Lebenslauf sollte möglichst keine Lücken aufweisen. Selbst wer nach seinem Studium ein halbes Jahr durch die Welt gereist ist, kann dies als „Verbesserung der Sprachkenntnisse und interkulturellen Fähigkeiten“ verbuchen. Versuchen Sie, gar nicht erst Lücken entstehen zu lassen. Füllen Sie stattdessen Leerlaufzeiten durch Praktika, Weiterbildung oder gar eine ehrenamtliche Tätigkeit. Erfinden dürfen Sie natürlich nichts! Wenn Sie sich einen Monat Auszeit genommen haben, schreiben Sie dies auch in den Lebenslauf – zum Beispiel als Berufsfindungsphase. Kürzere Lücken lassen sich dadurch schließen, dass Sie bei den Zeitangaben nur volle Monate und nicht das konkrete Datum angeben (also zum Beispiel 10/02 – 02/05 statt 10.10.2002 – 16.2.2005).
Musterlebenslauf
Lebenslauf
Persönliche Daten
Name, Vorname:
Straße:
PLZ/Wohnort:
Geburtsdatum/-ort:
Familienstand:
Kinder:
z.B. eine Tochter (3 Jahre)
Nationalität:
Schulausbildung
von/bis
Schule, Ort, Abschluss
Berufsausbildung/Studium
von/bis
Berufsausbildung
Firma, Ort, Beruf, Abschluss
Studium
Fach, Name der Universität/Fachhochschule,
Abschluss und Note, Thema der Abschlussarbeit
Promotion
Promotion Universität, Fachbereich, Thema der Dissertation, Note
Berufliche Tätigkeiten
von/bis
Firma, Ort,
knappe Darstellung der Aufgaben, insbesondere solche, die für die zukünftige Stelle relevant sind
Berufliche Weiterbildung
von/bis
Name und kurze Darstellung der Inhalte
Wehr-/Zivildienst
von/bis
Besondere Kenntnisse
z. B. Sprachkenntnisse
kurze Beschreibung z. B. Englisch fließend in Wort und Schrift, Spanisch Grundkenntnisse
Ob der Lebenslauf chronologisch – also mit den ältesten Daten zuerst – oder umgekehrt chronologisch verfasst werden sollte, wie es die Amerikaner machen, daran scheiden sich die Geister. In jüngster Zeit setzt sich immer mehr der umgekehrt chronologische Lebenslauf durch, weil darin die neuesten (beruflichen) Stationen zuerst zu sehen sind. Am Ende vergessen Sie nicht das Datum und die Unterschrift – sowie eine letzte Korrekturschleife, ob sich keine Tippfehler eingeschlichen haben.
Formale Vorgaben:
Der Lebenslauf sollte zwei Seiten Länge nicht überschreiten.
Wählen Sie eine klare und ausreichend große Schrift (zum Beispiel Times New Roman oder Arial in 10 bis 12 Punkt Schriftgröße).
Benutzen Sie nur eine Schrift, am besten die gleiche, die Sie bereits im Anschreiben verwendet haben.
Untergliedern Sie die einzelnen Abschnitte Ihres Lebenslaufes sinnvoll und heben Sie die Gliederungsebenen durch fette oder größere Schrift hervor.
Die Ebenen sollten alle auf einer Fluchtlinie angeordnet sein (Tabstops einheitlich setzen).
Gehen Sie sparsam mit Unterstreichungen und Fettsatz um, nur dort anwenden, wo es sinnvoll ist.
Der Zeilenabstand sollte ein- bis eineinhalbzeilig sein.