MBA - sponsored by GEA Group
So viel Theorie wie
nötig und so viel Praxis
wie möglich lernte der
promovierte Physiker Dr.
Michael Junker in seinem
MBA-Programm. Diese
Entwicklungschance
ermöglichte ihm sein
Arbeitgeber, die GEA
Group Aktiengesellschaft.
Die Investition in seine
Zukunft hat sich gelohnt
– für beide Seiten.
Von Dr. Michael Junker
Derzeit arbeite ich als Assistent
des Vorstandvorsitzenden
der GEA Group Aktiengesellschaft.
Mit einem Master of
Physics aus den USA und einer
Promotion an der Technischen Universität
Darmstadt in der Tasche,
stieg ich 1997 bei der Dynamit Nobel
Kunststoff GmbH im Rahmen
eines Führungskräftenachwuchsprogramms
ein. Der Automobilzulieferer
Dynamit Nobel Kunststoffe
war ein Geschäftsfeld der
Chemie-Aktivitäten des Konzerns,
damals noch Metallgesellschaft.
Nach einem 15-monatigen Trainingon-
the-Job in diversen Abteilungen
und Projekten übernahm ich 1999
den Aufbau und die Leitung der Abteilung
Industrial Engineering an
einem großen Produktionsstandort.
Dem folgten seit 2001 Aufgaben als
Projektleiter für die Planung und
den Bau eines Montagezentrums
für Stoßfängersysteme für einen
großen schwäbischen Automobilhersteller.
Ich übernahm die Leitung
der gesamten Produktionslinie
an zwei Standorten mit insgesamt
200 Mitarbeitern.
2002 äußerte ich in einem Personalentwicklungsgespräch
Interesse
an einem MBA-(Master of Business
Administration)Programm,
um mich für weitere Managementund
Führungsaufgaben in dem global
agierenden Konzern fit zu machen.
Ich wurde zu einer Informationsveranstaltung
zum MBA als
Baustein der Führungskräfteentwicklung
in die Konzernzentrale
eingeladen. Mitarbeiter, die aktuell
an dem Programm teilnahmen,
erzählten über die Inhalte des MBA
und die Herausforderung, ihn berufsbegleitend
zu absolvieren.
Das international ausgerichtete
Programm dauerte 22 Monate
und bestand aus insgesamt acht
Terms. Das beinhaltete einwöchige
Studienaufenthalte in den USA
und in Deutschland mit jeweils
anschließendem Fernstudium, in
denen die Kursinhalte in Fallstudien,
Teamarbeit und Klausuren
vertieft wurden.
Neben Basiskursen wie Financial und
Managerial Accounting gab es Kurse
mit operativem Fokus: Operations Management,
Supply Chain Management,
Marketing, Management of Technology
and Innovation. Auch Soft Skills wie
Leadership und Managerial Effectiveness
wurden geschult. Zudem gab es
Kurse zu M&A-Prozessen: Strategy und
Corporate Restructuring.
Der Aufbau und Inhalt der Kurse
war stets nach der Maxime ausgerichtet:
so viel Theorie wie nötig und
so viele praktische Beispiele und
Diskussionen wie möglich. Ob es um
die Auswertung von Finanzinformationen
aus dem Geschäftsbericht eines
Wettbewerbers oder um die Unternehmensbewertung
eines potenziellen
Akquisitionskandidaten ging
– das vermittelte Wissen und die
Tools sind in der Praxis direkt anwendbar.
Als Vorbereitung auf den Kurs Leadership
war es auch möglich, ein internetgestütztes
360-Grad-Feedback von
Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten
zu erhalten. So konnte ich meine
Selbsteinschätzung als Führungskraft mit der Wahrnehmung dieses Personenkreises
vergleichen.
In meinem Jahrgang nahmen circa
100 Personen mit mehrjähriger Berufserfahrung
aus verschiedensten
Industrien und Unternehmen teil.
Dabei waren alle Kontinente vertreten.
Der stetige Austausch mit
den Studenten war ein entscheidender
Lern- und auch Spaßfaktor.
Die Zusammenarbeit wurde dadurch
intensiviert, dass alle ein
bis zwei Wochen, auch in den Phasen
des Fernstudiums, eine Teamarbeit
abzugeben war. Alle Teams
waren international besetzt, so
dass man auch den natürlichen
Randbedingungen globaler Zusammenarbeit,
wie unterschiedliche
kulturelle Hintergründe und
Zeitzonen, ausgesetzt war.
Ich war überzeugt, dass der MBA
eine ideale Ergänzung zu meinem
naturwissenschaftlich-technischen
Studium sein würde, um mich auf
weitere General-Management-Positionen
vorzubereiten. Ich wurde
als Teilnehmer ausgewählt, und
mit der finanziellen Unterstützung
des Konzerns absolvierte ich das
Programm von 2003 bis 2005. Die
Vorstände unterstützen dieses Programm
und stehen den Teilnehmern
als Mentor regelmäßig für
Gespräche zur Verfügung. So lernte
ich auch meinen jetzigen Chef
kennen.
Meine heutige Arbeit als
Vorstandsassistent profitiert neben
den Erfahrungen aus meinen
operativen Tätigkeiten besonders
von den im MBA vermittelten Inhalten
und Vorgehensweisen.
Das MBA-Programm hat meine Erwartungen
voll erfüllt und war wertvoll
für meine weitere persönliche
Entwicklung. Aus diesem Grund
werde ich das internationale MBA
Programm, für das die GEA Group
mit der Mannheimer Business
School zusammenarbeitet, stets anderen
High Potentials weiterempfehlen
und dabei leise erwähnen:
„Mein MBA was sponsered by GEA
Group.“ Bald kann ich auf diese Erfahrungen
auch in meiner nächsten
Tätigkeit als Geschäftsführer
innerhalb der Division Lufttechnik
bei der GEA zurückgreifen.