26.04.2004
Studieren lohnt sichvon Julia Scho |
Für die Absolventen verbesserte sich auch der Übergang in den Beruf:
80 Prozent der Fachhochschul- und 50 Prozent der Universitätsabsolventen verfügten ein Jahr nach ihrem Abschluss über eine regelmäßige Beschäftigung.
„Ein Studium ist nach wie vor die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit“, so die Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn.
Bei der Befragung zeigten sich die Absolventen durchaus zufrieden mit ihren Jobs. Die Hälfte der Befragten, sowohl bei den Fachhochschul- als auch bei den Universitätsabsolventen, waren mit ihrer beruflichen Position, dem Anspruch der Arbeitsaufgaben und der fachlichen Entsprechung zu ihrem Studium zufrieden.
Dies traf vor allem auf Absolventen der Studiengänge: Medizin, Pharmazie, Chemie, Physik, Elektrotechnik und Informatik zu.
Auch wenn die Absolventen die Entscheidung für ein Studium als positiv bewerteten, gaben sie auch Schwachpunkte der Universitäten und Fachhochschulen zu:
Demnach wurde der Praxisbezug nicht gut bewertet, den Befragten fehlte die Unterstützung bei der Stellensuche und beim Berufseinstieg.
Die Absolventen forderten eine individuelle Studien- und Berufsberatung und mehr Berufsorientierende Veranstaltungen.