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Hochschule

31.03.2003

Medizin: Sechs Bewerber konkurrieren um einen Studienplatz

von Robert Piterek

Die Zahl der Bewerber für ein Medizinstudium ist im Vergleich zum Sommersemester 2002 um ein Drittel angestiegen. Auf einen Studienplatz kommen derzeit knapp sechs Bewerber. Vor einem Jahr lag das Verhältnis noch bei eins zu vier. Die Folge: Ein Abidurchschnitt zwischen 2,0 und 2,5 bietet keine sofortige Zulassungsgarantie mehr. Der geforderte Numerus Clausus (NC) liegt jetzt zwischen 1,8 und 2,4.

Längere Wartezeiten

Im Sommersemester 2003 bewarben sich laut der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund 12.734 junge Menschen um 2.226 Studienplätze. Ein Anstieg um 3.088 Bewerber. Der bereits im vergangenen Wintersemester beobachtete Trend zum Medizinstudium ist demnach ungebrochen. Im Wintersemester hatte die Zahl der Bewerbungen für Medizin den höchsten Stand seit 17 Jahren erreicht. Der in Folge des großen Andrangs gestiegene NC zwingt Abiturienten mit einem schlechteren Notendurchschnitt ab sofort zu längeren Wartezeiten. Erst nach sieben Wartesemestern - also fast einem kompletten Studium - können Sie Ihre Hochschulausbildung zum Mediziner beginnen. Bisher lag die Wartezeit bei fünf Semestern.

Plus 16,7 Prozent bei zulassungsbeschränkten Fächern

Im Sommersemester sind bundesweit sechs Fächer zulassungsbeschränkt: Betriebwirtschaft, Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie und Zahnmedizin. Insgesamt stieg die Zahl der Bewerber bei diesen Studienfächern um 16,7 Prozent.

Quellen: ZVS, juka


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