10.11.2003
HRK will Promotion von FH-Absolventen fördernvon Robert Piterek |
Verglichen mit dem Zeitraum zwischen 1997 und 2000 haben sich die Zahlen verdoppelt. Insgesamt promovierten seit 2000 allerdings nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 74.414 Personen an deutschen Universitäten. Die Zahl der Promotionen von ehemaligen Fachhochschülern ist also verschwindend gering: Sie beträgt 0,3 Prozent aller Promotionen.
Kein Automatismus
Zugelassen wurden im selben Zeitraum 822 Personen. Bislang gibt es bei der Zulassung zur Promotion immer noch Schwierigkeiten für FH-Absolventen. Gähtgens kündigte an, dass die Durchlässigkeit des Hochschulsystems sichergestellt werden müsse. Er fügte hinzu, dass FH-Absolventen, die die Fähigkeit und den Willen hätten, auch die Möglichkeit zur Promotion erhalten sollten. Es dürfe aber keinen Automatismus bei der Zulassung geben. Grundsätzlich gibt es für FH-Absolventen an allen Fakultäten die Möglichkeit der Promotion. Die Anforderungen reichen jedoch von der einfachen Empfehlung eines Professors bis zur Forderung, ein Universitätsdiplom nachzuholen.
Ingenieurwissenschaften beliebt
FH-Absolventen promovierten nach Auskunft der HRK meist in den Ingenieurwissenschaften, gefolgt von den Naturwissenschaften. Die Steigerungsraten verraten, dass neben den Ingenieurwissenschaften vor allem medizinverwandte Disziplinen beliebt sind.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
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