12.03.2008
CHE-Forschungsranking 2007 |
Der Süden liegt weiter vorn
Im aktuellen CHE-Forschungsranking haben sich sieben Unis besonders forschungsstark gezeigt: die TU
und LMU München sowie die Unis Karlsruhe, Frankfurt am Main, Freiburg, Heidelberg und Stuttgart. Im
Vergleich zum Vorjahr musste nur die Uni Göttingen von der Spitze ins Mittelfeld wechseln. Wichtigste
Kriterien für die Untersuchung waren die eingeworbenen Drittmittel sowie die Anzahl der Promotionen,
Publikationen und Patentanmeldungen.
Im Ranking
des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) werden die Hochschulen einer Spitzen-, Mittel- und
Schlussgruppe zugeordnet. Die sieben führenden Universitäten haben es geschafft, in mindestens
der Hälfte der Fächer Spitzenplätze zu belegen. Das Mittelfeld bilden insgesamt 38 Universitäten.
Sie konnten zumindest eine Fakultät unter den forschungsstarken platzieren. 17 Unis gelang das
dagegen in keinem einzigen Fach, sie bilden die Schlussgruppe.
Drittmittel wichtigstes Kriterium
Wichtigste Kriterien für die Untersuchung waren die eingeworbenen Drittmittel sowie die Anzahl
der Promotionen, Publikationen und Patentanmeldungen. Als zusätzliche Information wurde durch
eine Professorenbefragung die Reputation der untersuchten Fakultäten ermittelt.
Aktualisiert wurden die Daten für die Fächer Anglistik, Elektrotechnik und Informationstechnik,
Erziehungswissenschaft, Geschichte, Maschinenbau und Psychologie, die zuletzt 2004 untersucht
worden waren. Im Vergleich zu 2006 musste sich nur die Universität Göttingen aus der Spitzengruppe
verabschieden. Aufsteiger dagegen sind die Unis Leipzig und Oldenburg, sie erreichten die Mittelgruppe
ebenso wie die Fernuni Hagen, die erstmals im Gesamtvergleich dabei ist. In diesen einbezogen werden
nur Hochschulen, die mit mindestens fünf Fächern im Ranking vertreten sind. Also nicht wundern,
wenn eure Uni nicht dabei ist!
Mehr Infos gibt's im Ausbildungs- und Studienportal
www.einstieg.com