Jung und erfolgreich bei: Heuking

Fotos: Sebastian Pels
Fotos: Sebastian Pels
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Als ich, noch als Studentin, eine juristische Karrieremesse betrat, um Einblicke in die Kanzleiwelt zu erhaschen, wusste ich noch nicht, dass sich an diesem Tage mein weiterer Berufsweg abzeichnen würde. Von Dr. Bianca Walther

Name: Dr. Bianca Walther
Position: Anwältin
Stadt: Düsseldorf
Alter: 29 Jahre
Studium: Rechtswissenschaften in Düsseldorf
Referendariat: Düsseldorf und Barcelona
Abschlussjahr Promotion: 2012
Engagements: AG-Leiterin am Landgericht Düsseldorf; Freundeskreis TrebeCafé Düsseldorf e.V.

Im Vorfeld hatte ich auch mit Heuking Kühn Lüer Wojtek einen Gesprächstermin vereinbart. Ich traf am Messestand der Kanzlei eine junge Anwältin, sie plauderte locker und sprach offen über ihre Tätigkeit im Handels- und Gesellschaftsrecht im Düsseldorfer Büro der Kanzlei. Was mir besonders gefiel: Sie war ebenfalls für den erbrechtlichen Bereich zuständig. Ich selbst promovierte zu dieser Zeit zum internationalen Erbscheinsverfahren. Nicht überraschend war, dass ich nach dem Gespräch dachte: „Das passt.“ Auch die Kanzlei schien das damals so empfunden zu haben, denn die sympathische Anwältin rief wenige Tage später an, um mir eine Nebentätigkeit anzubieten. Ich sagte sofort zu.

Seitdem arbeite ich im Dezernat von Dr. Andreas Urban in Düsseldorf – zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann als Referendarin und seit Dezember 2014 als Anwältin. Zu meinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören das Handels- und Gesellschaftsrecht sowie das Erbrecht. Daneben bearbeite ich aber auch viele Fälle im international-privatrechtlichen Bereich sowie im Familienrecht, im allgemeinen Schuldrecht und Prozessrecht. Die bunte Mischung bereitet mir viel Freude und resultiert daraus, dass wir nicht nur große Firmen, sondern oft auch vermögende Privatpersonen beraten. Sicherlich einer unserer berühmtesten Fälle derzeit ist die Auseinandersetzung zwischen den Erben eines Sohnes des Gründers einer großen Discounter-Kette und dem Kunstberater Helge Achenbach. Wegen dieser Vielzahl an abzudeckenden Bereichen ist es nicht ungewöhnlich, dass wir uns in Gerichtssälen wiederfinden. In meiner kurzen Zeit als Anwältin habe ich bereits mehrfach alleine Termine wahrnehmen dürfen. Sogar bei einer mehrtätigen Schiedsverhandlung war ich mit an Bord.

Um mit den zahlreichen Rechtsgebieten sicher umgehen zu können, empfiehlt es sich, den Überblick über alle Zivilrechtsbereiche schon im Studium nicht aus den Augen zu verlieren. Ich habe mich im Studium zwar auf das Internationale Privatrecht konzentriert, mich jedoch nie darauf versteift. Da wir zudem viel vor Gericht gehen, sind ein überzeugendes Auftreten und sprachliches Geschick hilfreich. Rhetorikseminare haben mir hier sehr geholfen.

Ich habe nie bereut, auf meinen Bauch gehört zu haben, als ich die junge Anwältin traf – die mittlerweile eine sehr gute Freundin ist. Gute Kanzleien mit hervorragendem Ruf gibt es viele. Aber um in einem Team erfolgreich zu arbeiten, muss es einfach passen.