Mein Bewerbungsgespräch bei: Lufthansa Technik

Foto: Foto Kruk
Foto: Foto Kruk
Anzeige

Bereits während meines Studiums hatte ich die Möglichkeit, praktische Erfahrungen bei der Lufthansa Technik im In- und Ausland zu sammeln und somit das Unternehmen besser kennenzulernen. Das StartTechnik Traineeprogramm war für mich aufgrund der internationalen Ausrichtung und meiner bisher durchweg positiven Erfahrungen im Unternehmen die erste Wahl. Daher habe ich mich circa acht Monate vor dem Einstiegstermin online für das Programm beworben. Bei einer Absage hätte ich so noch genügend Zeit gehabt, mich umzuorientieren – dazu kam es aber glücklicherweise nicht. Von Melissa Skender

Profildaten

Name: Melissa Skender
Geburtsjahr: 1989
Hochschulabschluss: Master of Science in Logistik
Warum Lufthansa? internationaler Konzern, globale Herausforderungen, persönliche Weiterentwicklung
Bewerbung für: Graduate Management Program „StartTechnik“
Tag des Vorstellungsgespräches: 20./21.2.2013
Tag des Antritts der Stelle: 01.10.2013

Nach einem Onlinetest folgte ein sehr angenehmes Telefoninterview. Einen Monat später bin ich schon zu einem zweitägigen Assessment Center nach Hamburg geflogen. Der Tag begann mit einer kleinen Unternehmenspräsentation und einigen PC-Tests. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten wir den Trainees, die den Einstieg schon hinter sich hatten, Fragen stellen. Am Nachmittag stand noch ein psychologisches Eignungsgespräch auf Deutsch und Englisch an. Schwerpunkt des Gesprächs waren meine bisherigen interkulturellen Erfahrungen sowie meine Motivation für das Unternehmen und das Programm.

Der zweite Tag beinhaltete eine Präsentation auf Englisch, eine Gruppendiskussion sowie ein Rollenspiel. Abgeschlossen wurden diese sehr spannenden Tage mit einer Führung über die Lufthansa Basis. Zusammenfassend lief das Assessment Center in einer sehr angenehmen Atmosphäre ab und war geprägt von einer kooperativen Zusammenarbeit. Daher flog ich frohen Mutes nach Hause, ließ die zwei Tage nochmal Revue passieren, war aber zufrieden mit mir selbst. Nun musste das Unternehmen entscheiden, ob dieser Weg der richtige für mich ist.

Prompt kam am nächsten Tag der Anruf: Ich hatte es geschafft! Meine Lebendigkeit bräuchte man, sagte man mir. Auch im Nachhinein glaube ich, das war es, was mich als Person hervorgehoben hat. Natürlich waren zunächst einmal meine Noten und meine interkulturellen sowie praktischen Erfahrungen entscheidende Kriterien, um überhaupt eingeladen zu werden. Am Ende entscheidet jedoch die eigene Persönlichkeit. Außerdem wird es niemandem gelingen, ein ganzes Assessment Center lang eine Rolle zu spielen, also ist es umso wichtiger, jederzeit authentisch und man selbst zu sein.

Ich bin nun seit Oktober 2013 mit an Bord. Nach einem dreiwöchigen Unternehmensumlauf absolviere ich meinen ersten Projekteinsatz im strategischen Einkauf für flugzeuggebundenes Material und bin begeistert von den vielen Möglichkeiten, die das Unternehmen mir tagtäglich bietet.