Mein Bewerbungsgespräch bei: Metzler

Carolin Schulze Palstring, Foto: Metzler
Carolin Schulze Palstring, Foto: Metzler

Im Rahmen meines dualen Bachelorstudiums hatte ich bereits erste Praxiserfahrungen in einer Bank gesammelt. Allerdings wollte ich zunächst noch weitere Bereiche der Finanzbranche kennenlernen, bevor ich mich für eine feste Stelle entscheiden würde. Bei Metzler fand ich schließlich, was ich gesucht hatte: Ein Traineeprogramm mit jeweils einer Station in den fünf Kerngeschäftsfeldern Corporate Finance, Asset Management, Financial Markets, Private Banking und Equities. Von Carolin Schulze Palstring

Profildaten

Name: Carolin Schulze Palstring
Geburtsjahr: 1988
Hochschulabschluss als: Bachelor BWL mit der Fachrichtung Bank, Master in Finance & Management
Warum Metzler? Vielseitigkeit des Traineeprogramms
Bewerbung als: Investment-Trainee
Bewerbungsweg: Online-Formular mit PDF-Unterlagen
Tag des Vorstellungsgespräches: Juni 2012
Tag des Antritts der Stelle: Dezember 2012

Die Unabhängigkeit des Hauses und das Selbstverständnis der Mitarbeiter, unternehmerisch eigenverantwortlich zu handeln, sprachen aus meiner Sicht zusätzlich für ein attraktives Arbeitsumfeld. Also bewarb ich mich über die Karriereseite der Bank im Internet für das Investment-Traineeprogramm. Dort musste ich ein Online-Formular ausfüllen und mein Anschreiben inklusive Lebenslauf im PDF-Format hochladen. Schnell erhielt ich daraufhin eine Eingangsbestätigung per Mail. In der wurde mir mitgeteilt, dass die Bewerbungen zunächst bis April gesammelt würden, bevor ich mit einer Rückmeldung rechnen könne. Als ich dann zwei Monate später von der Personalabteilung einen Terminvorschlag für ein Bewerbungsgespräch bekam, musste ich diesen zunächst noch zurückstellen: Ich war gerade in Schottland, um meine Abschlussklausuren an der University of St. Andrews zu schreiben.

Danach ging alles sehr schnell. Das erste Gespräch führte ein Personalreferent der Bank mit mir. Es dauerte etwa anderthalb Stunden. Ich wurde gefragt, warum ich bei Metzler arbeiten wolle, was meine Motivationen und Erwartungen seien. Im Rahmen dieses Gespräches bekam ich außerdem die Gelegenheit, die Philosophie des Hauses näher kennenzulernen und Fragen zum Ablauf des Traineeprogramms zu stellen. Bereits wenige Stunden später erhielt ich eine positive Rückmeldung. Ich war ziemlich überrascht, dass ich direkt für den nächsten Tag zu zwei Fachinterviews mit jeweils einem Partner der Bank eingeladen wurde. Anfangs war ich etwas nervös, da ich im Vorfeld kaum Zeit hatte, mich auf die Gespräche vorzubereiten. Meine Nervosität war unbegründet. Denn in den jeweils etwa eine Stunde dauernden Gesprächen ging es vor allem darum, situativ zu reagieren.

Beide Gespräche verliefen höchst individuell und deckten neben Diskussionen über aktuelle wirtschaftliche Themen auch Fragen zu meinem Lebenslauf ab. Die Atmosphäre empfand ich als sehr angenehm. Nicht zuletzt gefiel mir die Zusage, bei der Gestaltung meiner Traineezeit mitentscheiden zu dürfen – alles hat irgendwie gepasst. Daher freute ich mich natürlich, dass ich eine Woche später angerufen wurde und eine Zusage bekam: Man werde mir ein Angebot machen und einen Vertrag zuschicken. Zwei Wochen später hatten alle unterschrieben.

Inzwischen habe ich das zwölfmonatige Traineeprogramm abgeschlossen. Seit Dezember 2013 arbeite ich als volkswirtschaftliche Analystin im Portfoliomanagement des Private Banking.