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Ausland

05.11.2002

Juristen fürs internationale Geschäft

von Lars Lansen
News

Im Wintersemester 2002/03 ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Oldenburg, Bremen und dem niederländischen Groningen angelaufen. Die Hanse Law School (HLS) ermöglicht Studierenden einen Doppelabschluss mit den international anerkannten Titeln Bachelor und Master. Mit diesen Abschlüssen steht es den Absolventen offen als Jurist in internationalen und europäischen Behörden, Organisationen und Unternehmen sowie im diplomatischen Dienst zu arbeiten. Das Studium wird im nächsten Wintersemester erneut angeboten.

Prof. Dr. Dagmar Schiek, Jean-Monnet-Professorin für Europäisches Wirtschaftsrecht und Sprecherin der Oldenburger HLS erklärte, dass die Hochschule die Studierenden für die Grundausbildung sowohl in
deutschem als auch in niederländischem Recht qualifiziere. Die Absolventinnen und Absolventen seien dem deutschen Einheitsjuristen damit überlegen, so Schiek. Nach dem Abschluss des dreijährigen Studiums mit dem Bachelor of Laws (L.L.B.), beginnt der darauf aufbauende, einjährige Master-Studiengang (L.L.M.). Damit Studierende auch den niederländischen Titel Master of Laws (meester in de rechten) erhalten können, müssen sie mindestens ein Jahr an der Groninger Partneruniversität studieren.

Der Unterricht findet in Deutsch, Englisch und Niederländisch statt. Das Ziel dieses Projektes ist es, hochqualifizierte Abiturientinnen und Abiturienten für ein Studium in der Region zu gewinnen. Das gesamte Projekt rund um die Hanse Law School wird von diversen wirtschaftlichen Vereinigungen und Finanzinstituten bis zu fünf Jahre lang gefördert.


Weitere Informationen:



Quellen: IDW


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