04.08.2003
ZAV: “Mehr deutsche UN- und EU-Manager benötigt”von Robert Piterek |
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Der Experte der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) für den internationalen Arbeitsmarkt, Helmut Westkamp, betonte, dass besonders auf der mittleren Ebene deutsche Manager fehlten. Später könnten sie auf frei werdenende Spitzenpositionen nachrücken. Auch das Auswärtige Amt (AA) drängt darauf, die Zahl der bei internationalen Organisationen tätigen deutschen Führungskräfte zu steigern. Das deutete Dietmar Königsfeld vom Büro Führungskräfte zu internationalen Organisationen (BFIO) an. Das BFIO gehört zur ZAV und besetzt Expertenstellen, Stabsstellen und Nachwuchspositionen. Darüber hinaus steht das Büro Interessenten für den internationalen Dienst informierend und beratend zur Seite.
44.000 Stellen
Königsfeld rechnete vor, dass es zur Zeit 44.000 Stellen bei internationalen Organisationen gebe, die mit dem höheren Dienst in Deutschland vergleichbar seien. 4.100 davon seien von Deutschen besetzt. Besonders niedrig sei ihre Zahl aber auf der mittleren Führungsebene, die als Sprungbrett für die höchste Ebene gilt. Deutschland ist Mitglied in etwa 200 internationalen Organisationen.
Voraussetzungen
Die Anforderungen für das Programm "Beigeordnete Sachverständige" sind hoch: Gute Chancen gefördert zu werden haben High Potentials, also Hochschulabsolventen mit sehr guten Abschlüssen. Zudem sollten Bewerber höchstens 32 Jahre alt sein und erste Berufserfahrungen vorweisen können, beispielsweise im internationalen Bereich oder in der Entwicklungszusammenarbeit. Notwendig sind auch gute Sprachkenntnisse: Bewerber sollten Englisch und eine weitere Fremdsprache fliessend beherrschen. Hochschulabsolventen folgender Fachbereiche werden regelmäßig nachgefragt: