07.05.02
IT im Mittelstand / Machtfaktor Mittelstandvon Robert Piterek |
Zehn bis 499 Mitarbeiter und einen Umsatz zwischen 500.000 und 50 Millionen Euro pro Jahr zeichnen ein mittelständisches Unternehmen nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn aus. Der Mittelstand erzeugt mit einem Anteil von 57 Prozent (1998) an der Bruttowertschöpfung (Maßstab für die wirtschaftliche Leistung der Volkswirtschaft) den Löwenanteil des Wohlstands. Darüber hinaus werden fast die Hälfte der Bruttoinvestitionen in Deutschland von den drei Millionen mittelständischen Unternehmen der Republik getätigt. Demnach hängt die wirtschaftliche Entwicklung in bedeutendem Maße vom Mittelstand ab.
Im Internetlexikon „Wissen.de“ heißt es, dass die Schicht des alten selbstständigen Mittelstands (Eigentümer handwerklicher, kaufmännischer und sonstiger gewerblicher Klein- und Mittelbetriebe) immer stärker schrumpfe, während der neue selbständige Mittelstand (neue handwerkliche Berufe, freie Berufe und Dienstleistungsgewerbetreibende) stetig wachse. Der Mittelstand ist also im Wandel. Eine Entwicklung in Richtung einer Dienstleistungsgesellschaft ist im Gange. Zehntausende Firmenpleiten, größtenteils kleine und mittlere Unternehmen, und damit einhergehende Entlassungen von hunderttausenden Beschäftigten schwächen gegenwärtig Wirtschaft und Mittelstand. Den gesellschaftlichen Trend wird das aber nicht stoppen: Dienstleitungsbranchen wie die Informationstechnologie bleiben Wachstumsbereiche.
Beiträge im karriereführer Online-Special: IT im Mittelstand: