21.09.2005
Hewitt stellt Ranking der attraktivsten Arbeitgeber Europas vorvon Lino Hermes |
Die bestplatzierten Unternehmen, in deren Top-Ten auch vier deutsche Firmen vertreten sind, glänzen durch gute Organisation sowie Innovation im Findungs- und Entwicklungsprozess des zukünftigen Managements.
Zu den attraktivsten Arbeitgebern Europas gehören namhafte Firmen wie die Schweizer Großbank UBS, welche den ersten Platz in der aktuellen Studie belegt, gefolgt von L’Oréal (Frankreich), der Royal Bank of Scottland (Großbritannien) und der deutschen BMW AG. Obwohl eine Platzierung unter den Top-Drei für das eine oder andere Lächeln in den Chefetagen europäischer Großunternehmen gesorgt haben könnte, sind die geringen Unterschiede im Ranking der zehn bestplatzierten Firmen kaum beachtenswert. Jedes dieser Unternehmen bietet, laut Hewitt, ideale Voraussetzungen für eine Karriere im Management. Für weiteren Optimismus dürfte auch die Tatsache sorgen, dass sich die Werte einzelner Firmen seit der Premiere der Studie im Jahr 2003 nicht verschlechterten, sondern einen Trend zu jährlich größeren Investitionen in die Führungskräfteentwicklung aufzeigen.
Die Auswertung der komplexen Fragebögen, die von 101 der größten Unternehmen Europas (darunter 38 deutsche Firmen) beantwortet wurden, lässt erkennen, wie eine effektive Strategie, Führungskräfte zu ermitteln und zu entwickeln, aussehen könnte. Neben praxisnahem Lernen, Fortbildungen und wechselnden beruflichen Einsätzen für zukünftiges Führungspersonal zählt eine frühzeitige Identifizierung und Förderung potentieller Kandidaten in allen Ebenen des Unternehmens zu den Erfolgsrezepten der Top-Ten-Firmen. Weiterhin wurde mittlerweile in vielen Chefetagen die eigene Verantwortung für die Instandhaltung und Erneuerung des Managements erkannt. So erklärt Piotr Bednarczuk, Geschäftsführer der Hewitt Associates GmbH in Deutschland:
„Der aktive Einsatz des Top-Managements ist für eine erfolgreiche Nachfolgeplanung von großer Bedeutung. Beteiligt sich die Unternehmensleitung an der Beurteilung, Auswahl und Entwicklung der Nachwuchskräfte, sind die Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher.“
Quelle: www.hewitt.de 