Arbeitswelt
07.06.2004
Arbeit macht die Deutschen frohvon Julia Scho |
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Da bewahrheitet sich doch wieder einmal das alte Klischee vom fleißigen Deutschen, der aufopferungsvoll seiner Arbeit nachgeht - denn der tägliche Gang zum Arbeitsplatz ist anscheinend für die meisten Deutschen keine Qual, sondern vielmehr ein Vergnügen.
Eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Jobbörse Jobware ergab, dass fast jeder Zweite in der Bundesrepublik voll und ganz zufrieden mit seinem Job ist. Ganze 74 Prozent der Berufstätigen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren waren mit ihrer derzeitigen Arbeitsstelle zufrieden und gaben an, dass ihre Arbeit auch ihren beruflichen Vorstellungen entspreche.
Dass die Zufriedenheit am Arbeitsplatz nicht träge macht, zeigt die Risikobereitschaft der Arbeitnehmer: Immerhin 43 Prozent in den neuen Bundesländern wären bereit, ihren Job für ein besseres Angebot aufzugeben, im Westen sind es noch 34 Prozent. Mit fortschreitendem Alter sinkt jedoch die Risikobereitschaft, den Job zu wechseln.
Auf dem Weg zum Traumjob kann übrigens ein höherer Bildungsgrad nicht schaden:
Je höher der Bildungsgrad, desto besser die Chancen, einen Beruf nach den persönlichen Wünschen zu ergattern.
Nur sieben Prozent der Befragten mit Abitur oder Hochschulabschluss sind unzufrieden mit ihrem Job. Bei den Kandidaten ohne Abschluss liegt die Unzufriedenheit bei 28 Prozent.
Unterschiede bei der Jobzufriedenheit finden sich auch in der Geographie: Im Osten sind nur 66 Prozent mit ihrer Arbeitsstelle voll und ganz zufrieden, im Westen sind es 75 Prozent. Frauen sind übrigens 17 Prozent häufiger unzufrieden mit ihrem Job als Männer.












