17.11.2003
Bundesbank: Deutsche Wirtschaft erholt sichvon Robert Piterek |
Die Prognosen für das Jahres-Endquartal gehen bereits von relativ stabilen, schwarzen Zahlen aus: Das DIW rechnet mit einer leichten Beschleunigung des Wachstums von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Diese Zahlen stützten sich nicht mehr nur auf die Stimmungsindikatoren wie den ifo-Index, sondern auch auf die Entwicklung der Auftragseingänge. Das leichte Plus sei aber im Wesentlichen auf die Außenwirtschaft zurückzuführen, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut mit.
Ökonomen: Die Wende ist geschafft
Die Bundesbank erwartet laut ihrem aktuellen Monatsbericht vom 17.11.2003, dass sich die günstigen Faktoren erst im Jahresverlauf 2004 bemerkbar machen, da die Auftragslage der Industie und der Bauwirtschaft sowie die Konsumbereitschaft der Bürger noch zu wünschen übrig ließen. Die meisten Ökonomen gehen inzwischen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft die Wende nach drei Jahren Stagnation geschafft hat und 2004 wieder mit 1,5 bis zwei Prozent wachsen kann.
Konsum weiter schwach
Schwarz sieht die Bundesbank weiter bei der Kauffreude der privaten Verbraucher. Die werde durch die Arbeitslosigkeit und die Diskussion über den Umbau der sozialen Systeme gedämpft, heißt es im Monatsbericht. Voraussichtliche Folge: Die private Sparquote steigt weiter.
Quellen: diw.de
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