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Arbeitsmarkt

01.07.2005

Vetriebsmitarbeiter und IT-Spezialisten gesucht

von Thomas Böttcher

Auch die Nachfrage nach Ingenieuren weiter groß

Wer in Europa Schwierigkeiten hat, bestimmte Stellen zu besetzen, sucht meistens einen Vertriebsmitarbeiter, einen Ingenieur oder einen IT-Spezialisten. Die Marktnachfrage in diesen Bereichen scheint trotz hoher Arbeitslosenzahlen nicht abgedeckt werden zu können. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die die europäische Jobbörse StepStone unter mehr als 1.800 Personalmanagern in sieben europäischen Ländern durchführte.

Mehr als ein Viertel aller europäischen Unternehmen (26 Prozent gegenüber 21 Prozent im Vorjahr) können demnach ihre Vertriebspositionen im Moment nicht problemlos besetzen. Auch bei den Ingenieurstellen haben 26 Prozent massive Probleme, qualifiziertes Personal zu finden. Allerdings lag diese Zahl im Vorjahr noch bei 30 Prozent – auf dem Ingenieurmarkt scheint also Besserung in Sicht.

Vor allem in Deutschland ist die Nachfrage nach Vertriebsmitarbeitern gestiegen: Rund ein Drittel der Personalmanager kann nur schwer offene Positionen in der Sparte Vertrieb besetzen. Im Jahr zuvor waren es lediglich 23 Prozent.

Aber auch die Suche nach IT-Spezialisten gestaltet sich für Unternehmen wieder schwieriger. 21 Prozent der HR-Manager vermelden derzeit einen Engpass an IT-Fachkräften. Besonders in den Niederlanden ist der Bedarf mit einem Anstieg von zehn Prozent deutlich gewachsen. Für 24 Prozent der niederländischen Unternehmen ist die Suche nach IT-Mitarbeitern momentan die größte Herausforderung auf dem Personalmarkt.

Ebenso steigt die Nachfrage nach Marketing-Experten: Hier hat sich die Zahl der Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, Mitarbeiter für diesen Bereich zu finden, von vier Prozent auf acht Prozent verdoppelt. In Norwegen sind es sogar schon zehn Prozent.
"Wir haben bereits seit einigen Jahren einen deutlichen Mangel an Fachkräften. Da Unternehmen jetzt wieder vermehrt Personal einstellen, wird der Wettbewerb um geeignete Fachkräfte zu einem echten Problem. Hier ist es entscheidend, als Personaler die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um an die heißbegehrten Kandidaten heranzukommen", kommentiert Ralf Baumann, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Einzelergebnisse der Befragung, die sich an insgesamt 1.875 Personalmanager aller Unternehmensgrößen und Branchen in sieben europäischen Ländern richtete, finden Sie unter:
http://www.stepstone.de/ueberuns Externer Link



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